Eveline’s Cake. [Gedeckter Apfelkuchen]

Entschuldigt die lange Pause! Ich brauche definitiv Tage mit mehr als 30 Stunden!

„Keine Zeit, keine Zeit, ich hab doch keine Zeit, keine Zeit“ sagt das Kaninchen und rennt weiter, gefolgt von einer aufgeregten Alice.

Wenn ich jetzt nur noch wüsste, ob ich Alice oder das weiße Kaninchen bin…

Aber das ist ja gar nicht das Thema. Hier gibt es jetzt ein Rezept von einer guten Freundin der Familie, die leider schon vor einigen Jahren verstorben ist. Sie war ein richtiges Burgfräulein, denn zusammen mit ihrem Mann hat sie auf der Burg in unserem Nachbarort gewohnt.

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Natürlich ist das Leben in einer Burg realistisch gesehen alles andere als märchenhaft, aber es hat definitiv Stil. Als Kind habe ich manchmal im Sommer im Burghof gespielt und mir tausend tolle Geschichten ausgedacht. Dann gab es Kaffee und Kuchen im Grünen. Und da wären wir auch schon beim Stichwort: Kuchen! Eveline war eine Meisterin des Apfelkuchens und hat meiner Mama das Geheimrezept für ihren gedeckten Apfelkuchen vermacht. Dieses Rezept habe ich am letzten Wochenende wiederentdeckt und es verdient zweifellos Ruhm und Ehre.

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Gar nicht so kompliziert wie viele annehmen.. Los geht’s!

Für den Knetteig:

150g weiche Butter

75g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

2 TL Vanillezucker

250g Mehl

1 TL Backpulver

 

Für den Belag:

1 kg Äpfel

1 gestr. TL Zimt

1 EL Zucker

1 EL gemahlene Haselnüsse

Äpfel schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zimt, Zucker und Nüssen mischen und durchziehen lassen.

Backofen vorheizen (180° Umluft)

Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Ein Drittel für die Kuchendecke aufheben. Den restlichen Teig in eine Springform (28cm) geben und flachdrücken, etwa 4-5 cm Teigrand stehen lassen. Übriges Drittel flachausrollen, so das es den Kuchen komplett bedecken kann. Äpfel in die Springform geben und gleichmäßig verteilen. Teigdeckel vorsichtig darauflegen, überstehenden Teig abschneiden und andrücken.

Für etwa 40 Minuten backen.

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Hmm.. schmeckt super lecker mit Puderzucker und ein bisschen Sahne.

Und pssst! Das Geheimrezept bleibt unter uns, versprochen?

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