Mohnschnecken mit Marmelade

Hi Freunde,

nach über zwei Jahren heißt es Abschied nehmen. Über 100 Rezepte, Snack-Ideen und einfache Gerichte später läuft heute vorerst die letzte Folge ‚meiner‘ Foodrevolution im Radio. Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.

Und es waren definitiv zwei tolle Jahre! So viele neue Erfahrungen, Herausforderungen und auch Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe. Das wird mir schon ein bisschen fehlen, aber dafür gibt es hier jetzt mehr Platz für neue Projekte und andere, spannende Themen.

Habt ihr vielleicht sogar bestimmte Wünsche oder Ideen? Wovon würdet ihr gerne mehr sehen bzw. lesen? Ich bin gespannt auf euer Feedback ♥ Aber jetzt erst mal zum Rezept, das ich heute für euch habe: schnell gewickelte Schneckchen aus einem Mohnbiskuit und einer Marmeladen-Sahne-Füllung! Unkompliziert aber soooo lecker!

Mohnschnecken mit Marmelade

Fix gerollt & lecker gefüllt – fertig sind die süßen Mohnschnecken.

Gericht Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 12 Stück

Zutaten

  • 6 Eier
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Mehl
  • 75 g Mohnsamen
  • 250 ml Schlagsahne
  • 100 g rote Marmelade
  • Zucker

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dann das Eigelb mit 130 g Puderzucker cremig aufschlagen.  Mehl und Mohn unter die Eigelbcreme rühren, dann den Eischnee nach und nach vorsichtig unterheben. Die Masse auf dem Backblech verteilen, glatt streichen und für etwa 10 Minuten im Ofen backen.

  3. Währenddessen ein sauberes Geschirrtuch mit Zucker bestreuen und den fertigen Mohnbiskuit darauf stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Nun zusammen mit dem Tuch von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und so vollständig auskühlen lassen. 

  4. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem übrigen Puderzucker steif schlagen. Nun den Biskuit wieder vorsichtig entrollen und mit Marmelade bestreichen, darauf die Sahne verteilen und alles mithilfe des Küchentuchs wieder aufrollen. Im Kühlschrank fest werden lassen, dann in Scheiben schneiden und servieren.

Anmerkungen

Tipp: Sollte sich das Backpapier nicht einfach vom Biskuit lösen lassen, einfach kurz einen feuchten Lappen auf das Backpapier legen, kurz einwirken lassen und danach sollte es viel einfacher gehen.

Mögt ihr Mohn auch so gerne? Ich mags total, backe oder koche aber viel zu selten damit… das muss ich unbedingt ändern! Da sind die Mohnschnecken ja schon mal ein guter Anfang.

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

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Blutorangen-Käsekuchen

Hi Freunde,

eigentlich müsste ich meinen Koffer packen. Stattdessen sitze ich am PC: Schreibe noch ein paar Rechnungen & Angebote, plane mein Must-See-Liste für den Urlaub und tippe dieses Rezept für euch – sozusagen als kleines ‚Abschieds-‚Geschenk an euch. Außerdem lade ich euch ganz herzlich ein, mir auf Instagram (@frlzebra) zu folgen. Dort nehme ich euch nämlich sehr gerne ein bisschen mit auf unsere Reise. ♥

Aber vor jeder Reise muss man sich gut stärken, darum habe ich heute diesen leckeren Käsekuchen mit einer riesengroßen Portion Blutorangen für euch! Herrlich cremig, saftig & fruchtig – ich liebe ihn! Am liebsten würde ich davon ein Stück mit in den Koffer packen, aber das wäre ziemlich unklug und außerdem ist bis ich tatsächlich zum Packen komme bestimmt kein Krümel mehr davon übrig.

Blutorangen-Käsekuchen

Fruchtig, süß & cremig – so muss der perfekte Kuchen schmecken!

Gericht Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Portionen 1 Kuchen (∅26cm)

Zutaten

  • 65 g Butter
  • 65 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Ei
  • 500 ml Milch
  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 200 g Zucker
  • 800 g Schmand
  • 4 Blutorangen

So geht’s:

  1. Aus Milch, Puddingpulver und Zucker einen Pudding kochen, den dann zum Abkühlen zur Seite stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Blutorangen schälen und filetieren, dann in kleine Stücke schneiden und ebenfalls beiseite stellen.

  3. Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und gleichmäßig in eine gefettete Springform (∅26cm) drücken, so dass ein dünner Boden entsteht. 

  4. Nun den abgekühlten Pudding mit dem Schmand und den Orangenstückchen verrühren und in die Form füllen. Glatt streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen. Dann komplett auskühlen lassen und – (wer mag) mit frischen Blutorangen getoppt – servieren.

Anmerkungen

Tipp: Für das Topping habe ich Blutorangen filetiert und den Saft dabei aufgefangen. Dann den Saft einfach kurz mit etwas Stärke eingedickt – nach Geschmack süßen (oder, wie ich, ungesüßt lassen) – und dann mit den Orangenfilets vermischt. Ab damit auf den Kuchen und *tadaaa*

Habt ihr auch bald mal wieder einen Urlaub anstehen? Für mich ist das die erste richtige Reise seit letztem Herbst und ein bisschen Entspannung und Tapetenwechsel kann ich definitiv gebrauchen – das gönnt man sich als Selbstständige nämlich viel zu selten.

In diesem Sinne, bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Marmor Brownies

Hey Freunde,

manchmal geht einem ein Rezept kinderleicht von der Hand, alles easy – auch bei komplizierteren Rezepten kommt keine Panik auf. Aber hin und wieder ist einfach der Wurm drin. Selbst das einfachste Gericht wird zu einem wahrhaften Albtraum in der Küche und das Ergebnis ist dementsprechend enttäuschend.

So ging es mir bei der Entwicklung dieses Rezepts. In meinem Kopf habe ich mir das alles ganz simpel ausgemalt, schließlich habe ich ja schon hunderte Male Brownies und auch Blondies gebacken – was soll da schon schief gehen? Oh, ich kann euch sagen: Eine Menge!

Bei Versuch 1 hat die Menge des Backpulvers irgendwie nicht gestimmt und der Teig ist viel zu sehr aufgegangen, so das am Ende ein flacher Marmorkuchen auf dem Tisch stand. In Runde zwei klappte alles besser, bis zu dem Punkt an dem ich vergessen habe, den Zucker in den Teig zu geben. Klassiker. Beim dritten Anlauf hat dann schließlich alles gepasst und die Marmor-Brownies wurden mindestens genau so toll, wie ich wie mir ausgemalt hatte – zum Glück für euch, denn ein viertes Mal hätte ich mich wahrscheinlich nicht mehr ans Rezept getraut!

Marmor Brownies

Du kannst dich nicht zwischen Brownies und Blondies entscheiden? Dann sind diese leckeren Marmor-Brownies genau richtig!

Gericht Dessert, Gebäck, Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 20 Stück

Zutaten

  • 170 g dunkle Schokolade
  • 170 g weiße Schokolade
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine kleine rechteckige Backform (20×30 cm) fetten oder mit Backpapier auslegen.

  2. Für den dunklen Teig 100 g Zartbitterschokolade und 125 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Von der Hitze nehmen und die Hälfte des Zuckers unterrühren. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz gut verrühren. Die Hälfte der Mischung (125 g) zusammen mit einem Ei unter die Schokoladen-Butter-Masse rühren, dann die restliche dunkle Schokolade hacken und unter den Teig heben. Sollte der Teig (gerade der dunkle) etwas zu fest sein, einfach etwas Milch unterrühren.

  3. Den hellen Teig genau so zubereiten, nur diesmal mit weißer Schokolade. Nun den hellen und dunklen Teig abwechselnd löffelweise in die Form geben, dann mit einer Gabel durchziehen und glattstreichen. Für ca. 20 Minuten backen, dann leicht abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren!

Anmerkungen

Tipp: Wenn ihr etwas Zeit und Spülarbeit einsparen wollt, könnt ihr die Schokoladen und Butter auch ganz vorsichtig auf niedriger Temperatur in der Mirkowelle schmelzen.

Manchmal lohnt es sich eben doch für ein Rezept zu kämpfen – kennt ihr das auch oder ist euch schon mal was ähnliches passiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Herzige Churros zum Valentinstag

Hey Freunde,

und herzlich Willkommen zum diesjährigen Valentins-Special! Nein, Quatsch – der „Tag der Liebe“ ist zwar in diesem Fall der Anlass, aber das Rezept, dass ich heute mit euch teilen will, ist keineswegs nur auf einen einzigen Einsatztag beschränkt. So wie (außerordentliche) Liebesbekundungen eben auch macht, es das ganze Jahr eine gute Figur, denn lasst uns mal ehrlich sein: Wer liebt denn Churros nicht auch?

Die knusprig frittierten Teigteilchen sind für mich untrennbar verbunden mit heißen Sommertagen in Spanien, voll von Lachen, lauter Musik und Unmengen von leckerem Essen. Aber nicht nur im Urlaub sind Churros eine süße Sünde wert! Ich zeige euch, wie ihr sie ganz einfach zuhause nachmachen könnt und auch wie ihr die süße Herzform im Handumdrehen hinbekommt.

Herzige Churros

Egal ob zum Valentinstag oder nicht: Diese süßen Teilchen zaubern wirklich jedem ein Lächeln aufs Gesicht!

Gericht Dessert, Gebäck, Süßes
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Wartezeit 2 Stunden
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 15 Stück

Zutaten

  • 50 g Butter
  • 170 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Mehl
  • 2 Eier
  • ca. 1 l Öl zum Frittieren
  • 6 EL Zucker
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt

So geht’s:

  1. Butter, Wasser und eine Prise Salz in einem kleinen Topf erhitzen und aufkochen, dann das Mehl in einem Schwung dazugeben und mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis sich am Topfboden ein Kloß bildet und sich vom Topf löst.

  2. Vom Herd nehmen, dann die Eier nacheinander unterrühren bis ein glatter, zäher Teig entsteht.

  3. Nun den Teig in eine Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen und auf ein Stück Backpapier Herzen spritzen. Tipp: Am Besten mit einem der ‚Herzbögen‘ beginnen und dorthin zum Schluss zurück kehren, so geht es am einfachsten.

  4. Dann die Teigheizen für 1-2 Stunden ins Gefrierfach geben. In der Zwischenzeit Zucker, braunen Zucker und Zimt in einer Schüssel vermischen.

  5. Das Öl in einem kleinen, hohen Topf auf mittelhoher Temperatur aufheizen. Nun die tiefgekühlten Churroherzen ins das heiße Fett geben und  für 3-4 Minuten goldbraun backen. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen, dann in der Zuckermischung wenden und am besten noch warm & mit Schokosauce servieren.

Habt ihr euch zum Valentinstag eine kleine Aufmerksamkeit für euren Partner überlegt? Fun Fact: wir ‚feiern‘ unseren Valentinstag aufgrund unserer komplizierten Zeitpläne erst am Samstag. Dafür dann mit dem aller schönsten, was man sich gegenseitig schenken kann: Gemeinsamer Zeit! Wir kochen uns zusammen ein leckeres, echt indisches Curry & schauen mal, wie sehr uns die Chillischoten einheizen.

Bleibt süß & HAPPY VALENTINE’S DAY!

xx Kristin

Frühstücks-Muffins mit Apfel und Müsli

Hey meine Lieben,

im Moment sind meine Kraftreserven ziemlich leer: Ich bin nun schon seit fast drei Wochen krank und der Husten hält sich weiterhin hartnäckig. Das ist zwar nicht das Ende der Welt, aber auf die Dauer einfach anstrengend und ich würde gerne einfach mal wieder durchschlafen oder zumindest eine Nacht ohne Hustenanfall.

Kurze Nächte bedeuten in erster Linie, dass es morgens schwer ist, aus dem Bett zu kommen und auch über den Tag verteilt fehlt wichtige Energie. Darum am besten gleich morgens die Kraftreserven wieder auffüllen, zum Beispiel mit diesen leckeren, super saftigen Frühstückmuffins: Voll gepackt mit Apfelstückchen und einer ordentlichen Portion Müsli – und wenn ihr wollt könnt ihr die Muffins auch ganz easy in der veganen Version backen!

Frühstücksmuffins mit Apfel und Müsli

Knusprig, fruchtig und vegan – diese saftigen Frühstücks-Muffins sind schnell gemacht und garantieren den perfekten Start in den Tag!

Gericht Frühstück, Gebäck, Muffins
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen 12 Stück

Zutaten

  • 2 Äpfel
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 80 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 140 g Müsli
  • 100 g (Soja)Joghurt
  • 80 ml Öl
  • 150 ml (Pflanzen)Milch
  • 1/2 TL Apfelessig
  • etwas Vanille

So geht’s:

  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln, dann zunächst beiseite stellen. 

  2. Mehl, Backpulver, Zimt und 3/4 des Müsli in einer großen Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel Joghurt, Öl, Milch, Apfelessig und Vanille vermischen, dann zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

  3. Nun die Apfelstückchen unterheben und den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Mit dem restlichen Müsli bestreuen und für 25 – 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und servieren!

  4. Die Muffins halten in einer Dose auch für mehrere Tage gut frisch.

Auch in der Lunchbox machen die leckeren Teilchen eine tolle Figur und sind perfekt um den kleinen Hunger zwischendurch auf (zumindest halbwegs) gesunde Weise zu stillen. Und je nachdem welches Müsli ihr in die Muffins packt sind sie auch super vielseitig und nach Lust und Laune wandelbar.

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Brotpudding mit Karamellsauce

Hey meine Lieben,

zwischen den Jahren und zum Jahreswechsel waren wir mal wieder in der Heimat von Mr Zebra, in Schottland, unterwegs. Und wie immer wird mir dort bewusst, dass sich die kulinarischen Vorlieben zwischen Deutschland und der Insel doch ziemlich stark unterscheiden. Gefühlt – und wahrscheinlich auch in der Realität – komme ich nach einer guten Woche mindestens 3 Kilo schwerer nach Hause. Was meint ihr, zählt das dann schon als Übergepäck?! 😛

Die zusätzlichen Pfunde könnten zum Beispiel von den (doch deutlich süßeren) Desserts liegen, die mir meine schottische Familie nur allzu gern serviert. Hier noch ein bisschen Trifle, da noch ein Stückchen Chocolate Gateau und die paar Kekse passen auch noch rein. Eines dieser typisch britischen Nachspeisen ist auch der Breadpudding. So ähnlich wie French Toast oder Arme Ritter – nur eben wahrscheinlich eine Spur süßer. Vorallem wenn er, wie hier, mit einer ordentlichen Portion Karamellsauce serviert wird! ♥

Brotpudding mit Karamellsauce

Süß, luftig und eine prima Resteverwertung – so wird aus altem Brot ein leckerer Nachtisch!

Gericht Dessert, nachtisch
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Wartezeit 1 Stunde
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 2 große Eier
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 135 g braunen Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Weißbrot vom Vortag
  • 75 g Schokostückchen
  • Karamellsauce

So geht’s:

  1. Das Brot in mundgerechte Würfel schneiden. Dann Eier, Sahne, Milch, braunen Zucker, Vanille und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren. Nun die Brotwürfel dazugeben und ordentlich vermischen, dann alles für eine Stunde ziehen lassen – dabei gelegentlich mal umrühren. Zum Schluss die Schokostückchen unterheben.
  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C vorheizen und eine kleine Auflaufform leicht fetten. Die Brotmischung hineingeben, glattstreichen und für etwa 45 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken. Aus dem Ofen nehmen und für 5 Minuten auskühlen lassen, dann mit ordentlich Karamellsauce und (wer mag) einem Klecks Schlagsahne servieren.

Mhhh, wer bekommt da nicht auch gleich Appetit? Also werfen wir doch einfach mal den Gedanken an die bösen Kalorien über Bord und genießen eine große Portion dieses leckeren Brotpuddings – wer ist mit dabei?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Zitronen Tiramisu

Hey meine Lieben,

draußen ist es momentan arg grau und vor allem sehr sehr stürmisch. Da mag ich am liebsten gar nicht vor die Tür gehen – geht’s euch auch so? In der Praxis funktioniert das ja leider nicht, darum müssen wir alle den Jackenkragen ein kleines Stück höher ziehen, die Ohren gut einpacken und dann heißt es ‚Augen zu und durch!‘

Wenn das Wetter so wie im Moment mal wieder gar nicht mitspielt, holen wir uns einfach ein bisschen gute Laune ins Haus. In Form dieses leckeren Zitronen-Tiramisu geht das auch richtig einfach und damit könnt ihr eure Familie und Freunde im Handumdrehen begeistern ♥

Zitronen Tiramisu

Wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann mach‘ ein Zitronen-Tiramisu daraus!

Gericht Dessert
Zubereitungszeit 20 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 1 Bio Zitrone (Saft & Schale)
  • 300 g Magerquark
  • 3 EL Puderzucker
  • 400 g Sahne
  • 25 Löffelbiskuits
  • 100 ml Limoncello
  • 150-200 g Lemon Curd

So geht’s:

  1. Die Zitrone waschen, trocknen und die Schale abreiben. Dann aufschneiden und auspressen und Schale, ca. 60 ml Saft, Quark und Puderzucker miteinander verrühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

  2. Nun die Hälfte der Löffelbisquits in eine flache Form legen und mit der Hälfte des Limoncello beträufeln. Die Hälfte der Creme darauf verteilen und dann alle Schritte wiederholen bis alles aufgebraucht ist. Die Creme glatt streichen und mit Lemon Curd (am besten vorher leicht erwärmen) toppen. Für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und servieren.

Wie gefällt euch diese Variante des italienischen Klassikers? Hättet ihr auch Lust das mal zu probieren?

Bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

[21] Eiskonfekt

Hey meine Lieben,

spontan noch auf der Suche nach einer kleinen Geschenkidee? Dann ist dieses blitzschnell gemachte Eiskonfekt genau richtig! Noch schnell hübsch verpacken und fertig ist das Last-Minute-Geschenk <3

Eiskonfekt

Blitzschnell gemacht & unheimlich zart schmelzend – so schmecken Kindheitserinnerungen!

Gericht Dessert, pralinen, Süßes
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kühlzeit 1 Stunde
Portionen 20 Stück

Zutaten

  • 50 g Kokosfett
  • 50 g Vollmilchschokolade
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Kakaopulver
  • etwas Vanilleextrakt

So geht’s:

  1. Kokosfett in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Schokolade in kleinen Stückchen dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen. 

  2. Dann Puderzucker, Kakao und Vanille hinzugeben und so lange rühren, bis eine cremige Masse entsteht.

  3. In eine Pralinenform füllen und im Gefrierfach für eine Stunde fest werden lassen. Aus den Förmchen lösen und anschließend kühl lagern.

Kommen da bei euch auch Kindheitserinnerungen auf? Soooo lecker und sie schmecken genau so wie früher!

Bleibt süß & HAPPY CHOCOLATE MAKING!

xx Kristin

[19] Mini Weihnachtsstämmchen

Hey meine Lieben,

heute wird es süß, schokoladig und sehr weihnachtlich. In Großbritannien (und auch in Frankreich) ist es eine Weihnachtstradtion, süße Baumstämme aus Biskuit und Buttercreme zu backen und als Yule Log (oder Bûche de Noël) zu servieren. 

In diesem Rezept orientiere ich mich mehr an der Britischen Version, allerdings gibt es bei mir nicht nur einen großen sondern viele kleine Baumstämme. Im Miniformat bekommt jeder eurer Gäste seinen eigenen und außerdem sind sie so handlicher und irgendwie ja auch ziemlich niedlich, findet ihr nicht auch?

Weihnachtsstämmchen

Was in groß funktioniert wird im Miniformat noch besser und darum sind diese kleinen ‚Yule Logs‘ die perfekte süße Leckerei für Weihnachten.

Gericht Gebäck, Kuchen, Torte
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 8 Stück

Zutaten

Für den Biskuit

  • 3 große Eier
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Prise gemahlene Nelken

Für die Buttercreme

  • 60 g Schokolade
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 2-3 EL Milch

Für die Ganache

  • 115 ml Sahne
  • 150 g Schokolade

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Backblech (in der Größe 25×35) mit Backpapier auslegen und leicht fetten. Alternativ funktioniert es auch mit einem Backrahmen.

  2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz und 25 g Zucker steif schlagen und beiseite stellen. 

  3. In einer zweiten Schüssel das Eigelb und 50 g Zucker hell cremig aufschlagen. Kakao, Zimt, Ingwer und Nelken mischen und auf die Eiermasse sieben. 

  4. Vorsichtig unterrühren, dann nach und nach den Eischnee unterheben. Auf das vorbereitete Backblech geben, glatt streichen und für 10-12 Minuten backen.

  5. Aus dem Ofen nehmen, gegebenenfalls vom Rahmen lösen und ein zweites, ebenfalls gefettetes Stück Backpapier oben drauf legen. Nun auf die Arbeitsfläche stürzen und vorsichtig das nun obere Backpapier abziehen. Sollte es etwas kleben, hilft es kurz ein nasses Tuch auf das Papier zu legen.

  6. Für die Buttercreme die Butter hellcremig aufschlagen und die Schokolade schmelzen. Mit einander verrühren, dann Puderzucker und Milch unterrühren bis eine dicke Creme entsteht. Diese gleichmäßig auf den ausgekühlten Biskuitboden streichen.

  7. Nun in 8 Rechtecke teilen (1 x längs und 4 x quer). Die Rechtecke jeweils von der kurzen Seite her aufrollen und auf einen großen Teller geben. Im Kühlschrank für ca. 30 Minuten fest werden lassen.

  8. In der Zwischenzeit die Ganache zubereiten, dafür die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne erhitzen bis sie fast kocht, dann über die Schokolade geben und etwa eine Minute stehen lassen. Nun gut verrühren und die Baumstämmchen damit überziehen.

  9. Kurz antrocken lassen, dann mit einer Gabel oder einem Zahnstocher ‚Rindenmuster‘ in die Schokolade malen und vor dem Servieren leicht mit Puderzucker bestäuben.

Sind sie nicht niedlich? Richtig toll für die weihnachtliche Kaffeetafel oder vielleicht sogar als Dessert – ganz wie ihr wollt! Habt ihr schon mal Yule Logs oder Bûche de Noël probiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

[16] Bratapfelsorbet mit Apfelsekt + Gewinnspiel | #werbung

Hey meine Lieben,

und einen wundervollen 3. Advent wünsche ich euch! So langsam wird es ernst – bald ist Weihnachten! Zeit für eine Checkliste:

  • Weihnachtsbaum 👉 steht (bei uns tatsächlich schon seit dem 1. Advent)
  • Geschenke organisieren 👉 auch hier sieht es schon recht gut aus, bin für meine Verhältnisse ziemlich früh dran
  • Weihnachtsessen planen 👉 da bin ich noch ein bisschen unentschlossen, aber zumindest der Aperitif steht fest

Zu Beginn des Menus werden ich meinen Gästen nämlich ein unfassbar leckeres Bratapfelsorbet, aufgegossen mit fantastischem Apfelsekt, servieren! Auf Apfelsekt bin ich selbst erst vor ein paar Wochen gestoßen und absolut verknallt – Liebe auf den ersten Schluck. Da darf der an Weihnachten natürlich auf keinen Fall fehlen.

Der Cocktail ist jedenfalls ein wundervoller Starter, fruchtig & frisch mit leichten weihnachtlichen Noten. Viel Vorbereitung braucht ihr auch nicht, nur ein bisschen Zeit damit das Sorbet in Ruhe gefrieren kann – klingt easy? Ist es auch und somit perfekt für Weihnachten!

Bratapfelsorbet mit Apfelsekt

Ein frischer & fruchtiger Aperitif gepaart mit weihnachtlichen Aromen – da macht richtig Lust auf mehr!

Gericht Aperitif, Dessert
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gefrierzeit 12 Stunden
Gesamtzeit 20 Minuten
Portionen 6 Gläser

Zutaten

  • 4 Äpfel
  • 80 g brauner Zucker
  • 300 ml Apfelsaft
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Sternanis
  • etwas Vanille
  • etwas Limettensaft
  • 1 Flasche Apfelsekt

So geht’s:

  1. Für das Sorbet die Äpfel waschen, entkernen und ungeschält in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem braunen Zucker, Apfelsaft, den Gewürzen und einem Schuss Limettensaft in einen Topf geben. Zum Kochen bringen und für etwa 10 Minuten köcheln lassen.

  2. Vom Herd nehmen und gründlich pürieren. Die Masse durch ein feines Sieb streichen und in eine flache Plastikschüssel geben. Gut verschließen und für mindestens 12 Stunden (besser: über Nacht) gefrieren lassen.

  3. Das Sorbet etwa 15-30 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler holen. Je eine Kugel Sorbet in ein Glas geben, mit Apfelsekt aufgießen und sofort servieren!

Schnell, einfach und super lecker! Außerdem echt was besonderes, denn das gibt’s wirklich nicht jeden Tag. Dabei ist der Apfelsekt so gut – den könnte ich tatsächlich jeden Tag trinken.

Das gute Tröpfchen stammt von Johannes von Adams Apfel. Sein Traum: Flaschen, gefüllt mit einem köstlichen Getränk, die niemals leer werden. Und so lange das mit den sich-nachfüllenden Flaschen noch nicht klappt, produziert er mit viel Liebe stetig Nachschub seines Apfelsekts. Und apropos Flasche – schaut euch unbedingt mal das tolle Label an! ♥ Da schlägt mein kleines Designherz höher!

Den Apfelschaumwein gibt es in zwei Sorten: trocken und halbtrocken und beide schmecken ganz vorzüglich! Damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt, verlose ich 4 x 1 Flasche an euch!

WAS IHR DAFÜR TUN MÜSST?

Teilnehmen könnt ihr per Kommentar unter diesem Post, via Facebook und bei Instagram– über jede Plattform könnt ihr euch somit 1 Los sichern (somit max. 3 Lose pro Teilnehmer). Meine Frage lautet überall gleich: Was ist eure liebste Weihnachtstradition?

Gewinnspielbedingungen:

  • Das Gewinnspiel beginnt am 16.12.2018 um 10:00 Uhr und endet am 19.12.2018 um 23:59 Uhr (MEZ).
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind. 
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt.
  • Die Teilnahme erfolgt über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog und unter dem entsprechenden bei Facebook und Instagram.
  • Das Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook/Instagram
    und wird in keiner Weise von Facebook/Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich wünsche euch allen viel Glück und bis dahin…

Bleibt süß & HAPPY SORBET MAKING!

xx Kristin