Gesalzene Karamell-Cookies

Huhu meine Zebras!

Abkürzungen sind was tolles. Oft kommt man damit schneller ans Ziel und spart sich wertvolle Energie – was wäre ich nur ohne meine Tastenkürzel, die mir die tägliche Arbeit so sehr erleichtern… Aber es gibt auch Momente, in denen es sich lohnt den langen Weg zu gehen, wo sich ein bisschen extra Arbeit bezahlt macht.

So einen Fall haben wir hier: Einen kleinen Extra-Schritt, der einen großen Unterschied macht. Also verdreht bitte nicht die Augen, wenn ich euch später im Rezept bitte, die Butter vor dem Backen der Cookies erst einmal in der Pfanne zu bräunen und dann wieder abkühlen zu lassen. Denn was auf den ersten Blick unnötiger Firlefanz ist, sorgt später für unfassbar leckere Cookies. Und das Karamell natürlich – das ist auch GAAAAANZ wichtig 😉

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Gesalzene Karamell Cookies

ergibt ca 15 Stück

  • 200 g Butter
  • 260 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Backpulver
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ca 15 weiche Karmellbonbons
  • etwas Meersalz

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und für 2-3 Minuten bräunen lassen. In eine hitzebeständige Schüssel geben und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Den Ofen auf 175° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und braunen Zucker in einer Schüssel cremig aufschlagen. Ei, Eigelb und Vanille unterrühren. Dann Mehl, Natron, Backpulver und Salz hinzufügen und zu einem Cookieteig verarbeiten.

Etwa einen gehäuften EL Teig nehmen und um ein Stück Karamell wickeln bis es ganz umschlossen ist. Dann zu einer Kugel rollen und auf das Backblech setzen – dabei immer auf genügend Abstand achten. Ganz leicht mit den Fingern flachdrücken. Mit etwas Meersalz bestreuen und für ca. 13 Minuten backen. Für 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben und abkühlen lassen.

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Ich wiederhole mich gerne: Ein kleiner Schritt mit sooo großer Wirkung! Ich kann es gar nicht abwarten, die nächste Ladung dieser Kekse in den Ofen zu schieben ❤

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Upside Down Cake mit Erdbeeren

Huhu ihr Süßen!

Ich war in der letzten Woche für ein paar Tage in Palermo und habe dort den Sonnenschein genossen. Ein wunderschönes Städtchen mit so unheimlich vielem guten Essen ❤ Ein Glück, dass wir so viel gelaufen sind…

Wieder zuhause angekommen habe ich das frühsommerliche Wetter dann doch etwas vermisst und deshalb einfach ein bisschen ‚Sonnenschein‘ gebacken. Denn dieser Kuchen besticht nicht nur mit einer umwerfenden Farbe sondern auch mit einem fruchtigen und leicht säuerlichen Geschmack, der mich total an Sommer erinnert!

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Upside Down Cake mit Erdbeeren

für einen kleinen Kuchen

  • 25 g Butter
  • 25 g brauner Zucker
  • 175 g Erdbeeren
  • 2 Eier
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 115 g weiche Butter
  • 125 g Naturjoghurt
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 130 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver

Den Backofen auf 175° C vorheizen und eine Springform (20 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

 

Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. 25 g Butter und den braunen Zucker in einer kleinen Pfanne schmelzen und verrühren. Die Buttermischung in die Springform geben und mit den Erdbeeren belegen.

Für den Rührteig Eier, Zucker und eine Prise Salz schaumig schlagen. Die weiche Butter, Joghurt und Vanille hinzufügen und gut verrühren. Mehl  und Backpulver mischen und kurz unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig vorsichtig über die Erdbeeren gießen und im heißen Ofen für etwa 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Für etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einen Teller stürzen. Am Besten noch leicht warm servieren.

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Habt ihr schon mal ‚kopfüber‘ gebacken? Ich mag das ja total gerne – vorallem in Kombination mit einem Joghurt-Teig. Probiert das Rezept doch auch mal mit anderen Früchten, z.B. Mango oder Ananas!

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Rhabarber Sirup mit Vanille

Meine Lieben!

Mögt ihr Rhabarber auch so gerne wie ich? Ich bin ein absoluter Fan und liebe den herrlich sauren Geschmack der rot-grünen Stangen. Meine Mama hingegen kann Rhabarber absolut nicht ausstehen – gut so, dann bleibt mehr für mich übrig! 🙂

Leider geht die Rhabarber-Saison immer viel zu schnell vorbei. Darum habe ich heute ein Rezept dabei mit dem wir den Rhabarber noch viel länger genießen können…

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Rhabarber Sirup

für 2-3 große Flaschen

  • 750 g Rhabarber
  • 1 Vanilleschote
  • 1 l Wasser
  • 150 ml Zitronensaft
  • 900 g Zucker

 

Den Rhabarber waschen und ungeschält in 2-3 cm große Stücke schneiden. Zusammen mit dem Wasser und der Vanilleschote in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Nach etwa 20 Minuten sollte er ziemlich zerfallen sein.

Jetzt ein Sieb mit einem frischem Geschirrtuch auslegen, den gekochten Rhabarber hineingeben und gut ausdrücken, dabei den Rhabarbersaft in einem Gefäß auffangen. Sollte der Rhabarber noch zu heiß sein um ihn auszupressen: Einfach kurz auf Raumtemperatur abkühlen lassen! Nun den Topf kurz ausspülen und dann den Rhabarbersaft, Zitronensaft und Zucker erneut aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Den Sirup noch heiß in Flaschen füllen und fest verschließen – so ist er lange haltbar.

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Der Sirup ist wirklich easy in der Herstellung und hält sich – sauber abgefüllt – mehrere Monate lang. Am Besten schmeckt er als Rhabarber-Limo (gemischt mit Wasser und Zitronensaft) oder einfach einen Schuss davon in ein Glas Sekt geben und fertig ist der Aperitif.

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!
xx Kristin

One Pot Pasta mit Hühnchen und Gemüse

Huhu meine Zebras!

 

Gerade an Tagen, an denen mein Terminkalender ohnehin aus allen Nähten platzt muss es essenstechnisch oft sehr schnell bei mir gehen. Was aber nicht bedeuten soll, dass die Qualität und der Geschmack darunter leiden – sorry, liebe Fertigpizza! Eine prima Lösung für solche Momente ist die allseits beliebte One Pot Pasta. Wenn man einmal den Dreh der Mengen-Verhältnisse raus hat ist dieses Gericht beinahe unendlich anpassbar und je so kann man je nach Lust und Laune ein völlig anderes Pastagericht daraus zaubern.

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In dieser Variante sind neben recht klassischer Tomatensauce noch Pilze, Zucchini und Hühnchenfleisch mit drin – eigentlich fast alles Dinge, die sich eh oft im Kühlschrank oder Tiefkühlfach finden. Also worauf wartet ihr?

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One Pot Pasta

für 2 Portionen

  • 175 g Rigatoni
  • 200 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Zucchini
  • 100 g Champignons
  • 350 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Weißwein
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g stückige Tomaten (Dose)
  • 50 ml Sahne
  • 25 g Parmesan

 

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Zucchini und Pilze putzen und klein scheiden.

Alle Zutaten, bis auf Käse und Sahne, in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und ohne Deckel 10 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Wenn die Nudeln nach Ablauf der Kochzeit noch nicht weich sind, 50 ml Wasser dazugeben und erneut 3-5 Minuten köcheln lassen.

Nun die Sahne unterrühren und mit Salz und Peffer abschmecken. Mit frischem Parmesan servieren.

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Je nach Nudelsorte kann die Kochzeit eurer Pasta und damit auch die benötigte Flüssigkeitsmenge ordentlich verändern. Also habt keine Angst davor ein bisschen herum zu probieren und nehmt vielleicht nicht die Pasta mit der allerlängsten Kochzeit 🙂

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Marshmallow Brownies

Huhu meine Lieben!

Kennt ihr diese Tage, an denen man einfach UNBEDINGT was Süßes braucht? Manchmal lässt sich dieses Gefühl mit einer handvoll Gummibärchen stillen. Aber manchmal muss einfach was anderes her…. für solche Tage – aber natürlich auch alle anderen Tage – sind diese leckeren Brownies perfekt!

Der Teig ist fix zusammen gerührt und nach dem Backen könnt ihr dann den Marshmallows beim Schmelzen zusehen. Hmmm… so eine süße Sünde ❤

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Marshmallow Brownies

für etwa 25 Stück

  • 75 g dunkle Schokolade
  • 115 g Butter
  • 75 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 115 g Mehl
  • 100 g Mini-Marshmallows
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 3 TL Kokosfett
  • Kakaopulver

Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine kleine Brownieform (20x20cm) fetten und mit Kakaopulver bestäuben.

Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze vorsichtig schmelzen. Dann erst den Zucker, dann die Eier unterrühren. Vom Herd nehmen, das Mehl hinzufügen und verrühren. In die Form füllen und für 20-25 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und direkt mit den Mini-Marshmallows bedecken. Abkühlen lassen.

Die restliche Schokolade zusammen mit dem Kokosfett schmelzen und über die abgekühlten Marshmallows geben und verstreichen. In kleine Würfel schneiden (dazu am besten vorher kurz in den Kühlschrank stellen) und servieren.

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Fertig sind die süßen Teilchen! Und Stück für Stück werden die kleinen Würfel auf dem Teller immer weniger – ihr werdet sehen!

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Avocado Pommes

Huhu meine Zebras!

 

Ich hoffe, ihr habt ein paar schöne Ostertage mit euren Liebsten verbracht! Bei uns gab es ein großes Osterfrühstück mit allem was das Herz begehrt – von Laugengebäck über Spargelsalat bis Karottenkuchen war da alles dabei. Und nach so viel Futtern kann man nach den Feiertagen schon mal ein bisschen gesünder und leichter essen, oder?

Dafür habe ich heute leckere und trendige Avocado Pommes dabei! Die sind mega einfach zu machen und mit einem leckeren Dip zusammen eine willkommene Abwechselung nach den ganzen Schokohasen 🙂

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Avocado Pommes

für 1-2 Portionen

  • 1 mittelreife Avocado
  • 1 Ei
  • 50 g Mehl
  • 75g Paniermehl
  • 50 g Parmesan
  • jeweils 1 TL Salz, Pfeffer & Chilipulver
Den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale heben. In etwa 1 cm dicke Streifen schneiden. Das Paniermehl mit Parmesan und Gewürzen in einer Schüssel vermischen. Die Avocadostreifen mit Mehl bestäuben, anschließend in das verquirlte Ei tauchen und in der Paniermehl-Mischung wenden. 

Die panierten Avocadostreifen auf dem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Ofen für etwa 6 – 8 Minuten backen, dann wenden und für weitere 5 Minuten backen. Mit einer frischen Salsa oder einem anderen Dip servieren.

 

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Ich könnte mich ja generell von Avocado ernähren und diese Fritten sind wirklich mal was anderes. Also probiert es aus und verwandelt eure grüne Lieblingsfrucht in knusprige Pommes!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

[Last Minute] Rhabarber-Himbeer-Marmelade für Ostern

Hallo meine Zebras!

 

Seid ihr eher #TeamOrdnung oder #TeamChaos? Ich gehöre zu der letzteren Kategorie und bin daher auch immer mit allem knapp dran. So auch mit Geschenken. „Wie? Ostern? Oh, ist schon wieder so weit? Das kommt jetzt ein bisschen überraschend!

Das Gute daran: Ich bin inzwischen Meisterin im Zaubern von Last-Minute-Geschenken. Falls ihr also auch noch auf der Suche seid, ich kann euch helfen. Und zwar mit dieser mega fruchtigen Rhabarber-Himbeer-Marmelade ❤ Hier kommt das Rezept!

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Rhabarber-Himbeer-Marmelade

ergibt 5 kleine Gläser (à 300 ml)

  • 750 g Rhabarber, geputzt
  • 150 g Himbeeren
  • 450 g Gelierzucker (1:2)

 

Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Himbeeren in einen großen Topf geben. Mit dem Gelierzucker vermengen und für 1-2 Stunden ziehen lassen.

Nun die Mischung zum Kochen bringen und für 4 Minuten sprudelnd köcheln lassen. Vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab ganz fein pürieren. Durch ein feines Sieb streichen um die Himbeerkerne zu entfernen. Noch heiß in saubere Gläser füllen und fest verschließen.

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Die Marmeladenglas-Deko ist eigentlich auch ganz easy: Dafür braucht ihr nur weiße, lufttrocknende Modelliermasse, Heißkleber und Sprühfarbe.

Aus der Modelliermasse wie aus Knete kleine Häschen formen und (am besten über Nacht) trocknen lassen. Die Häschen dann nur noch mit Heißkleber an den Marmeladenglas-Deckeln befestigen und gleichmäßig ansprühen! Alternativ könnt ihr die Hasen samt Deckel auch mit Acrylfarbe und Pinsel anmalen – in Pastell-Tönen sieht das bestimmt auch toll aus!

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Vielleicht ist diese Last-Minute-Geschenkidee ja noch was für euch – zumindest die Marmelade lässt sich ja wirklich super fix zubereiten!

Ansonsten wünsche ich euch ein wundervolles Osterwochenende!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin