Eine kulinarische Entdeckungsreise… nach Schottland | Cranachan

Huhu meine Lieben!

 

Lasst uns zusammen verreisen! Packt eure sieben Sachen (Teller, Schüssel, Gabel, Messer, Löffel, Glas und Strohhalm) und folgt mir in ein unbekanntes Land. Okay, okay – so unbekannt ist es vielleicht doch nicht: Unsere (kulinarische) Reise geht nach Schottland.

Schottland – das Land in dem Röcke beliebter sind als Hosen und Flöten in Säcke stecken. Aber spätestens seit Mr. Zebra steht fest, dass das Land mehr kann als nur das. Mein zukünftiges Schwieger-Land besticht vor allem durch seine wilde Schönheit – die Landschaft dort ist einfach wunderschön rau und unberührt. Die Menschen dort sind zuweilen etwas seltsam aber definitiv sehr liebenswürdig.

IMG_0637BIMG_0834BIMG_0852BIMG_0872B

Auch kulinarisch hat Schottland einiges zu bieten, deutlich mehr als nur die klischeehaften britischen Speisen wie Fish & Chips. Süß mögen sie’s, die Schotten! Ganz oft wird dabei meine persönliche Zuckergrenze weit überschritten. Wie zum Beispiel an dem Tag in Glasgow als Mr. Zebra mich ein Stück Tablet – also eine Art krümeliges Toffee – probieren lies und ich fast mitten in der U-Bahn an einem Zuckerschock gestorben bin! 😀 Aber Shortbread und Co können sie schon ganz gut 😉

Cranachan3Cranachan2

Heute habe ich für euch ein typisch schottisches Dessert dabei: Cranachan! Hinter dem komplizieren Namen verbirgt sich eine Creme aus Sahne, Honig und Whisky gepaart mit frischen Himbeeren und knusprigen Haferflocken – unheimlich lecker! Und nicht so schrecklich süß 😉 Hier kommt das Rezept:

Cranachan

für ca. 6 Portionen

  • 250g Crème Double
  • 200g Schlagsahne
  • 2 EL Honig
  • 2-4 EL Whisky
  • 200g Himbeeren + Puderzucker nach Belieben
  • 6 EL zarte Haferflocken
  • 2 EL Puderzucker

 

Die Haferflocken und den Puderzucker gut mischen und in eine beschichtete Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze langsam anrösten bis der Zucker karamellisiert und die Haferflocken umhüllt. Auf ein Stück Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Creme die Schlagsahne und Crème Double in einem hohen Rührbecher mischen und mit dem Mixer aufschlagen. ABER VORSICHT! Die Creme bloß nicht zu lange schlagen! Sie sollte nicht die Konsistenz von Schlagsahne haben sondern eher von einer dicklichen Creme. Nun den Honig und Whisky unterrühren und zur Seite stellen.

Die Himbeeren pürieren und – je nach Geschmack und Süße eurer Früchte mit etwas Puderzucker süßen.

Nun abwechselnd die Creme, Haferflocken und Himbeerpüree in kleine Gläschen schichten und etwas kühlen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Haferflocken bestreuen und mit frischen Himbeeren garnieren!

Cranachan4Cranachan1

Cranachan ist wirklich ein unbeschreiblich leckeres Dessert: Die honigsüße Creme zusammen mit dem herben Whisky und der Frische der Himbeeren. Dazu dann noch knusprig süße Haferflocken ❤ Es ist ein bisschen wie ein Frühstücksjoghurt deluxe – nur für Erwachsene… aber noch viel besser als ihr es euch vorstellen könnt.

Wart ihr auch schon mal in Schottland? Wenn ja, wie hat es auch gefallen und was hat euch dort am besten geschmeckt?

Das war’s auch schon von mir für heute! Ich hoffe der Ausflug nach Schottland hat euch gefallen und ihr folgt uns auch weiterhin bei unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

12439110_1385538758146153_54198729512400827_n

Bleibt süß & HAPPY TRAVELLING!

xx Kristin

 

 

 

 

 

 

Caramel Shortbread | oder: Ein Ausflug nach Glasgow

Hallo meine Lieben!

 

Heute nehme ich euch mit auf eine kurze Reise nach Schottland, das Heimatland von Mr. Zebra. Dabei erkunden wir nicht nur die Sehenswürdigkeiten sondern auch ein paar kulinarische Highlights – seid ihr dabei?

Springen wir zurück ins Jahr 2015. Ich sitze im Flugzeug in Richtung Glasgow um dort Silvester zu feiern und etwas zu entspannen. Praktischer Weise hatte ich ja meinen persönlichen Guide dabei, der mir die spannendsten Ecken der Stadt zeigen konnte – genau die, die man eben nicht im Reiseführer findet. Schließlich standen wir dann vor einem kleinen Delikatessen Laden im Glasgower West End und Mr. Zebra hat für uns ein unscheinbar aussehendes kleines Dreieck aus Keks, Karamell und Schokolade gekauft. „Besser als Haggis…“, dachte ich mir und habe schnell ein Stückchen abgebissen. Und ich sollte nicht enttäuscht werden! Wie ihr vielleicht wisst ist Karamell sowieso meine Schwachstelle und die Kombination einfach und sehr, sehr lecker!

CaramelShortbread3CaramelShortbread6CaramelShortbread5

Kaum zurück in Deutschland hatte dann meine Tante Geburtstag und ich wollte natürlich wie immer eine süße Kleinigkeit mitbringen und – kaum verwunderlich – habe mich für Caramel Shortbread entschieden. Das ist bei uns in der Familie inzwischen nur noch unter dem Namen „Katzenkekse“ bekannt. Warum? Das verrate ich euch am Ende des Posts.

Caramel Shortbread

für ca. 24 Stück

  • 115g weiche Butter
  • 55g Zucker
  • 175g Mehl
  • 85g brauner Zucker
  • 135g Butter
  • 3 EL Agavendicksaft / heller Zuckerrübensirup (oder wenn ihr es auftreiben könnt: Golden Syrup)
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (400g)
  • 140g Kuvertüre

 

Backofen auf 200°C vorheizen. Eine rechteckige Backform oder einen Backrahmen (ca. 20x25cm) vorbereiten.

Für den Boden die Butter und den Zucker cremig rühren, dann das Mehl hinzufügen und kneten bis ein glatter Teig entsteht. Gleichmäßig flach in die Form drücken und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Für 10-15 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Karamell braunen Zucker, Butter, Sirup und Kondensmilch in einen großen flachen Topf geben und zusammen bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Sobald die Masse köchelt für ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren einkochen lassen. Die Creme sollte dicklicher und karamellfarben werden. Über das abgekühlte Shortbread gießen, glattstreichen und fest werden lassen.

Zum Schluss die Kuvertüre – je nach Geschmack geht alles von weißer Schokolade bis Zartbitter – im Wasserbad schmelzen und in einer dünnen Schicht gleichmäßig auf dem Karamell verstreichen. Am besten kurz im Kühlschrank fest werden lassen, dann den Rahmen oder die Form lösen und in Stücke schneiden.

CaramelShortbread4CaramelShortbread2CaramelShortbread1

Und jetzt genießen wir alle ein Stück Caramel Shortbread und die Impressionen aus Schottland…

Und nun zur Geschichte mit den Katzenkeksen…

Als ich das Shortbread zum ersten Mal gebacken habe war es draußen kälter als im Kühlschrank so dass ich etwa die Hälfte des Caramel Shortbread auf die Terrasse in den „Bio-Kühlschrank“ gestellt habe – „nur kurz zum festwerden“. Aus dem „nur kurz“ wurde dann aber eine halbe Stunde und in dieser Zeit hat sich unbemerkt eine Katze angeschlichen, die Schokoschicht mit den Krallen aufgekratzt und anschließend das Karamell herausgeschleckt. Als wir sie erwischt haben war schon ein großer Krater im Shortbread und die Katze hatte wahrscheinlich Bauchschmerzen. Und daher kommt der Name Katzenkekse! 😉

Wart ihr schon mal in Schottland und habt dort auch etwas ganz leckeres probiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Die Schönen & die Biester | + #FoodBlogDay in München

Hallo meine Lieben!

Zu Beginn gibt es ein Geständnis:

Ich liebe, liebe, liiiiiiiebe Disney-Filme! Vor allem die Klassiker. Mein persönlicher Liebling ist „Die Schöne und das Biest“ – es kann ja schließlich auch kein Zufall sein, dass der Film und ich im gleichen Jahr produziert wurden 😉

Blumenstrauß5

Passend dazu möchte ich euch heute ein Blumenarrangement zeigen, mit wunderschönen Rosen und biestigen Disteln. Der Clou daran: Wenn ihr ein bisschen Zeit habt und nicht gerade im Beton-Dschungel lebt könnt ihr fast alles was ihr dafür braucht in eurem Garten oder in einem nahegelegenen Park finden!

Blumenstrauß1Blumenstrauß3

Die Mischung aus wilden Elementen wie Beeren, Disteln, Kletten oder Wildblumen und eleganten Elementen wie Rosen und Hortensien ist absolut zauberhaft! Und auch die Farbpalette reicht von weiß, über rosa bis hin zu lila. Regeln gibt es keine – alles was euch gefällt ist erlaubt!

Blumenstrauß2

Bereit?! Dann holt die Gartenhandschuhe raus und legt los 🙂

Blumenstrauß4

Hier seht ihr in der Übersicht was ich für meinen Strauß genommen habe: Phlox (in dunkellila, flieder und weiß), Buschröschen, kleine pinke Rosen, wilde unreife Brombeeren, blühende Disteln, rosa Hortensien, große gefüllte Rosen, grüne Beeren, Lavendel und lila Wildblumen. Gekauft habe ich davon lediglich die Rosen.

Und das Endergebnis? Wunderschön, wie ich finde… was meint ihr?

Blumenstrauß6

Die Idee zu so einem buntgemischten Strauß habe ich vom FoodBlogDay 2015 in München wo es ganz ähnliche Blumen für alle Teilnehmer gab. Überhaupt war das ein wundervoller Tag in der bayerischen Landeshauptstadt! In den Workshops gab es so viel zu lernen und es war großartig mal die ganzen „Kollegen“ kennenzulernen.

Ich habe natürlich auch ein paar Impressionen für euch – von den Workshops und aus München:

Butterkreationen mit Shane McMahon

FoodBlogDay1 FoodBlogDay5 FoodBlogDay4 FoodBlogDay3FoodBlogDay2

Ein Ausflug in die Welt der Kaffeearomen bei Dallmayr

FoodBlogDay6 FoodBlogDay8 FoodBlogDay7

Und nicht zu vergessen die wundervolle Kulisse…

München10     München9 München8 München7 München1München6 München5 München4 München3 München2München13München11München12

Hach, war das ein schönes Wochenende! Leider war der Tag viel zu schnell vorbei…

Und was sind eure Pläne für dieses sommerliche Wochenende?

Bis bald, ihr Süßen & viel Spaß beim Blumen pflücken!

xx Kristin

PS: Wenn ihr hier klickt, gibt es einen passenden Ohrwurm gratis 😉

Eine kulinarische Entdeckungsreise – kommt mit mir nach Neuseeland!

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr habt eure Koffer schon gepackt? Wenn nicht, dann müsst ihr aber schnell sein, denn unser Flieger wartet schon… Wohin es geht? In das wundervollste Land der Welt – aber seht selbst:

AbelTasman AbelTasman11 Auckland4 BayOfIslands CapeReinga3 Dunedin FoxGlacier Kaikoura Kaikoura2 Kaikoura3 KeriKeri LakeMatheson Nelson Nelson2 Queenstown2

Jetzt ist es aber wirklich Zeit für den Abflug – los geht die kulinarische Entdeckungsreise!

Neuseeland

– auch bekannt als das Land der langen weißen Wolke oder Aotearoa – ist wahrscheinlich das am weitesten entfernte Reiseziel unserer kulinarischen Tour um die Welt. Aber ich kann euch versichern, dass sich jede einzelne der rund 24 Flugstunden lohnt!

Ich hatte das Glück dort 10 wundervolle Monate zu verbringen und einen Großteil des Landes zu bereisen. Vom Klima über die Landschaft, die Menschen und das Essen – Neuseeland hat etwas exotisches, bleibt dabei aber auch irgendwie ganz bodenständig und entspannt. Darum gibt es im Supermarkt auch sowohl Kumara als auch Kartoffeln oder im Erdofen gegartes Hāngi ebenso wie die klassischen Fish & Chips.

Heute habe ich für euch wohl eines der typischsten Rezepte aus Neuseeland dabei: die Pavlova! Bis heute streiten sich Neuseeländer und Australier darum, wer dieses Nationalgericht denn nun tatsächlich erfunden hat und eine Einigung ist nicht in Sicht (für mich ist die Sache übrigens klar: die Kiwis waren schneller!).

Pavlova3

Jetzt zeige ich aber wie ihr dieses wunderbare Dessert ganz einfach zubereiten könnt:

Pavlova5

Mini Pavlovas mit Nashi-Rhabarber-Kompott

für 6 Stück

  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Weißweinessig
  • 125g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 100ml Orangensaft
  • 15g Zucker
  • 175g Rhabarber
  • 1 große Nashi-Birne
  • 200g Schmand
  • 200g Schlagsahne
  • 30g Zucker

Den Backofen auf 150°C (Umluft 130°C) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Eiweiß in einer sauberen Schüssel steif schlagen, dann nach und nach den Zucker hinzufügen und so lange rühren, bis eine dicke, glänzende Masse entstanden ist. Essig, Stärke und Vanille unterrühren.

Jeweils einen EL der Meringue-Masse auf das Backblech geben, leicht verstreichen und eine Mulde in der Mitte formen (das sieht dann so aus wie ein kleines Nest). Für 30 Minuten backen, dann den Ofen ausschalten und die Pavlovas noch 20 Minuten im abgeschalteten Ofen lassen. Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Kompott zubereitet. Dafür Nashi und Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf den Orangensaft und den Zucker mischen und aufkochen lassen. Dann das Obst hinzufügen und für 5 Minuten mit Deckel kochen, danach weitere 5 Minuten ohne Deckel einkochen. In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren Schmand, Schlagsahne und Zucker in eine Rührschüssel geben und 3-5 Minuten kräftig aufschlagen bis die Masse fest wird. Dann einen Löffel Schmandsahne in die Mulde der Pavlovas geben, mit Kompott bedecken und sofort servieren!

Diese Kombination ist einfach himmlisch! Die herrlich süße Meringue-Masse die an der Außenseite knusprig und innen noch schön weich ist und die frische Schmandsahne zusammen mit den herrlich sauren Früchten – ❤ ❤ ❤

Pavlova6 Pavlova2

Ich hoffe, unsere kleine Reise nach Neuseeland hat euch gefallen! Es war mir jedenfalls eine Ehre euch dieses traumhafte Land etwas näher zu bringen und euch mit diesem Dessert den Dienstag zu versüßen.

Habt noch eine wundervolle Woche! Ich freue mich schon auf die nächsten Ziele unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

Banner

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Cherry Lamingtons | Ein kurzer Trip ans andere Ende der Welt!

Good Day! 

Heute entführe ich euch nach Australien. Warum? Weil mich beim Durchsehen der alten Fotos ein schwerer Fall von Fernweh gepackt hat und ich nur zu gerne an diese Zeit zurückdenke.

Mein Programm in 14 Tagen Australien: 3000km9 Städteunendlich viele Eindrückewenig Schlaf… aber es hat sich definitiv gelohnt!

Warum? Lasst mich das mal kurz mit ein paar Bildern erklären:

Australien8 Australien2 Australien7

Obendrein gibt es dort auch noch tolles Essen! Wie zum Beispiel Lamingtons. Meistens sind die kleinen Kuchenwürfel in Schokolade gehüllt, aber ich werde euch heute eine fruchtige Version zeigen. Also? Wer von euch kommt mit mir nach Australien?

Lamingtons8 Lamingtons1 Lamingtons5

Cherry Lamingtons

für ca. 20 Stück

  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 80g Mehl
  • 40g Maisstärke
  • 1 TL Backpulver
  • 350ml Wasser
  • 1 Päckchen Götterspeise Kirsche (~13g)
  • 70g Zucker
  • pinke Lebensmittelfarbe (optional)
  • 200-300g Kokosraspeln

Ofen auf 190°C vorheizen & eine kleine rechteckige Backform (ca. 20x20cm) oder einen Backrahmen mit Backpapier auslegen.

Eier und Zucker hellcremig und dick aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. In die Form füllen und für 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Götterspeisemischung und den Zucker verrühren und mit 350ml kochendem Wasser aufgießen. Wer eine sehr kräftige Färbung für die Lamingtons will kann jetzt noch etwas Lebensmittelfarbe einrühren. Dann etwas abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Den Lamington-Teig aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer am Rand entlang fahren um den Teig zu lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. (Wenn nötig) an den Ecken begradigen und in gleichgroße Würfel schneiden.

Wenn die Götterspeise so weit abgekühlt ist, dass sie wie Eiweiß vom Löffel fließt kann weitergearbeitet werden: Die Kokosraspeln auf einen großen flachen Teller geben, dann jede Seite der Würfel kurz in die Götterspeise tauchen und sofort in den Kokosraspeln wenden. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Lamingtons7 Lamingtons4 Lamingtons3

Die fertigen Lamingtons schmecken am Besten mit frisch geschlagener Sahne und Kirschmarmelade… himmlisch! Unglaublich luftig und leicht – perfekt für einen Nachmittag auf dem Sonnendeck mit Blick auf den Südpazifik! Oder eben auch, wenn ihr euch ein Stück Urlaub nach Hause holen möchtet.

Lamingtons2Lamingtons6

Wart ihr schon mal in Australien?

Je nachdem wie eure Antwort jetzt ausgefallen ist werde ich euch entweder anfixen dieses Land unbedingt mal kennenzulernen oder den Wunsch auslösen, so schnell wie möglich zurückzukehren.

Australien15 Australien14 Australien13 Australien12 Australien11  Australien9 Australien6 Australien5  Australien3 Australien1

Hach, ich schwelge jetzt noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen…

Habt ein tolles Wochenende, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Zum Abschluss kommt hier noch ein Küsschen für euch:

Australien4

Heute sind wir alle Iren! Happy St. Paddy’s Day! | Chocolate Guinness Cupcakes | #DegustaBox

Happy Saint Patrick’s Day, meine Zuckerschnuten!

Hier bitte einmal auf PLAY drücken!

Ich  Irland.

Schon seit vielen Jahren ist es zu meinem Herzland (neben meiner zweiten Heimat Neuseeland) gereift und mich zieht es auch immer wieder dort hin. Darum ist es ja eigentlich ganz selbstverständlich, dass ich auch was passendes zu diesem Grünen Feiertag gezaubert habe.

Nach einer kleinen Inspiration durch die neue Degustabox (die zufälligerweise auch grün ist) stand auch recht schnell fest was es werden wird… und ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Aber seht selbst:

IrischeCupcakes1 IrischeCupcakes3 IrischeCupcakes6

Die niedlichen Waldtierchen verpassen den Cupcakes den letzten Schliff und es müssen ja schließlich auch nicht immer Kobolde oder Goldtöpfe sein 😉

Unter dem grünen Mascarpone Häubchen – das möglicherweise eure Zähne kurzzeitig grün verfärben könnte – versteckt sich ein herb, saftiger Schokokuchen… hmm! Wollen wir loslegen?

Chocolate Guiness Cupcakes

für ca. 12 Cupcakes

  • 100g Mehl
  • 10g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 50g Butter
  • 60g Zartbitterschokolade
  • 100ml Guinness

Backofen auf 180° vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen. In einer zweiten Schüssel Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und zur Eiermischung geben. Dann abwechselnd die Mehlmischung und das Guinness hinzufügen bis ein glatter, relativ flüssiger Teig entsteht.

Auf die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen für ca 15 Minuten backen – Stäbchenprobe! Gut auskühlen lassen.

Mascarpone Frosting

  • 250g Mascarpone
  • 200g Schlagsahne
  • 100g Puderzucker
  • 2 Blatt weiße Gelatine
  • Lebensmittelfarbe in grün, gelb und schwarz

Gelatine in kalten Wasser einweichen. Schlagsahne steif schlagen. Mascarpone und Puderzucker glattrühren und mit der Lebensmittelfarbe in einem kräftigen dunkelgrün einfärben. Dann die geschlagene Sahne unterheben. Gelatine ausdrücken und erhitzen bis sie flüssig ist. Zuerst mit 3-4 EL der Creme verrühren, dann zur restlichen Masse geben und gut verrühren. Kaltstellen bis die Masse festwird und dann mit einem Spritzbeutel auf die abgekühlten Cupcakes spritzen.

Deko

  • verschiedene grüne Zuckersteusel
  • Kleeblätter aus grüngefärbtem Fondant
  • Waldtierchen (z.B. von Leibniz)

Die Cupcakes zum Schluss nur noch mit den Kekstierchen und Kleeblättern versehen, mit den Zuckersteuseln bestreuen und servieren!

IrischeCupcakes2 IrischeCupcakes7 IrischeCupcakes5

Wie oben schon geschrieben waren die Karamell-Kekstierchen ♥ in der Februar Degustabox. Das war meine allererste Box und ich war sehr positiv überrascht! Vielleicht wäre das ja auch was für euch?

Was sonst noch drin war: Paniermehl (Leimer), Schokolinsen (Bärenbande), Knusperstangen  & Tapasbrot (Quely), Zitronenmüsli  (Kölln), Knoblauchpaste  & Senf (Haas & Dr. Schweitzer), Drinkfit und Mandeln (Pakka).

Meine Lieblingsprodukte hab ich für euch mal mit einem kleinen, grünen Herzchen markiert.

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Fotos aus Irland für euch – um euch so richtig in St. Paddy’s Day Stimmung zu bringen!

Irland10
Passender geht es wohl nicht – das ist angeblich der Ort, an dem St. Patrick begraben liegt.

Irland1 Irland2 Irland3 Irland4 Irland5 Irland6 Irland7 Irland8 Irland9 Irland11

In diesem Sinne – Sláinte mhaith! und HAPPY BAKING!

xo Kristin

[24. Dezember] Frohe Weihnachten!

Fräulein Zebra Weihnachten2

Ich wünsche euch wundervolle Feiertage! Genießt die Zeit mit euren Lieben, lasst euch schön beschenken und gönnt euch eine kleine Verschnaufpause!

Vor 3 Jahren (OH MEIN GOTT, ist das wirklich schon so lange her?!) durfte ich Weihnachten am anderen Ende der Welt feiern und ich muss schon sagen, dass es ein bisschen surreal war. Denn statt Tannenbaum, Gänsebraten und Schnee gab es Pohutukawa, BBQ und Strand.

Pohutukawa ist der Neuseeländische ‚Christmas Tree‘, da er pünktlich zur Weihnachtszeit seine leuchtend roten Blüten trägt.

Xmas4

 

Natürlich haben auch wir – wie der Rest der Kiwis – zu Weihnachten gegrillt. Schön klischeehaft am Stand. Dabei sind wir fast selbst gegrillt worden, denn es war ein unglaublich heißer Tag und wir waren auch noch an einem Strand mit grauem Sand 😀

Xmas2 Xmas1

Hach… so schöne Erinnerungen!

Zum Abschluss kommen hier noch meine Weihnachtsgrüße vom Gipfel des Tongariro:
Xmas3

 

In diesem Sinne: Meri Kirihimete, Frohe Weihnachten & MERRY CHRISTMAS!

xo Kristin