Eine kulinarische Entdeckungsreise… nach Schottland | Cranachan

Huhu meine Lieben!

 

Lasst uns zusammen verreisen! Packt eure sieben Sachen (Teller, Schüssel, Gabel, Messer, Löffel, Glas und Strohhalm) und folgt mir in ein unbekanntes Land. Okay, okay – so unbekannt ist es vielleicht doch nicht: Unsere (kulinarische) Reise geht nach Schottland.

Schottland – das Land in dem Röcke beliebter sind als Hosen und Flöten in Säcke stecken. Aber spätestens seit Mr. Zebra steht fest, dass das Land mehr kann als nur das. Mein zukünftiges Schwieger-Land besticht vor allem durch seine wilde Schönheit – die Landschaft dort ist einfach wunderschön rau und unberührt. Die Menschen dort sind zuweilen etwas seltsam aber definitiv sehr liebenswürdig.

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Auch kulinarisch hat Schottland einiges zu bieten, deutlich mehr als nur die klischeehaften britischen Speisen wie Fish & Chips. Süß mögen sie’s, die Schotten! Ganz oft wird dabei meine persönliche Zuckergrenze weit überschritten. Wie zum Beispiel an dem Tag in Glasgow als Mr. Zebra mich ein Stück Tablet – also eine Art krümeliges Toffee – probieren lies und ich fast mitten in der U-Bahn an einem Zuckerschock gestorben bin! 😀 Aber Shortbread und Co können sie schon ganz gut 😉

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Heute habe ich für euch ein typisch schottisches Dessert dabei: Cranachan! Hinter dem komplizieren Namen verbirgt sich eine Creme aus Sahne, Honig und Whisky gepaart mit frischen Himbeeren und knusprigen Haferflocken – unheimlich lecker! Und nicht so schrecklich süß 😉 Hier kommt das Rezept:

Cranachan

für ca. 6 Portionen

  • 250g Crème Double
  • 200g Schlagsahne
  • 2 EL Honig
  • 2-4 EL Whisky
  • 200g Himbeeren + Puderzucker nach Belieben
  • 6 EL zarte Haferflocken
  • 2 EL Puderzucker

 

Die Haferflocken und den Puderzucker gut mischen und in eine beschichtete Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze langsam anrösten bis der Zucker karamellisiert und die Haferflocken umhüllt. Auf ein Stück Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Creme die Schlagsahne und Crème Double in einem hohen Rührbecher mischen und mit dem Mixer aufschlagen. ABER VORSICHT! Die Creme bloß nicht zu lange schlagen! Sie sollte nicht die Konsistenz von Schlagsahne haben sondern eher von einer dicklichen Creme. Nun den Honig und Whisky unterrühren und zur Seite stellen.

Die Himbeeren pürieren und – je nach Geschmack und Süße eurer Früchte mit etwas Puderzucker süßen.

Nun abwechselnd die Creme, Haferflocken und Himbeerpüree in kleine Gläschen schichten und etwas kühlen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Haferflocken bestreuen und mit frischen Himbeeren garnieren!

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Cranachan ist wirklich ein unbeschreiblich leckeres Dessert: Die honigsüße Creme zusammen mit dem herben Whisky und der Frische der Himbeeren. Dazu dann noch knusprig süße Haferflocken ❤ Es ist ein bisschen wie ein Frühstücksjoghurt deluxe – nur für Erwachsene… aber noch viel besser als ihr es euch vorstellen könnt.

Wart ihr auch schon mal in Schottland? Wenn ja, wie hat es auch gefallen und was hat euch dort am besten geschmeckt?

Das war’s auch schon von mir für heute! Ich hoffe der Ausflug nach Schottland hat euch gefallen und ihr folgt uns auch weiterhin bei unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

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Bleibt süß & HAPPY TRAVELLING!

xx Kristin

 

 

 

 

 

 

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Caramel Shortbread | oder: Ein Ausflug nach Glasgow

Hallo meine Lieben!

 

Heute nehme ich euch mit auf eine kurze Reise nach Schottland, das Heimatland von Mr. Zebra. Dabei erkunden wir nicht nur die Sehenswürdigkeiten sondern auch ein paar kulinarische Highlights – seid ihr dabei?

Springen wir zurück ins Jahr 2015. Ich sitze im Flugzeug in Richtung Glasgow um dort Silvester zu feiern und etwas zu entspannen. Praktischer Weise hatte ich ja meinen persönlichen Guide dabei, der mir die spannendsten Ecken der Stadt zeigen konnte – genau die, die man eben nicht im Reiseführer findet. Schließlich standen wir dann vor einem kleinen Delikatessen Laden im Glasgower West End und Mr. Zebra hat für uns ein unscheinbar aussehendes kleines Dreieck aus Keks, Karamell und Schokolade gekauft. „Besser als Haggis…“, dachte ich mir und habe schnell ein Stückchen abgebissen. Und ich sollte nicht enttäuscht werden! Wie ihr vielleicht wisst ist Karamell sowieso meine Schwachstelle und die Kombination einfach und sehr, sehr lecker!

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Kaum zurück in Deutschland hatte dann meine Tante Geburtstag und ich wollte natürlich wie immer eine süße Kleinigkeit mitbringen und – kaum verwunderlich – habe mich für Caramel Shortbread entschieden. Das ist bei uns in der Familie inzwischen nur noch unter dem Namen „Katzenkekse“ bekannt. Warum? Das verrate ich euch am Ende des Posts.

Caramel Shortbread

für ca. 24 Stück

  • 115g weiche Butter
  • 55g Zucker
  • 175g Mehl
  • 85g brauner Zucker
  • 135g Butter
  • 3 EL Agavendicksaft / heller Zuckerrübensirup (oder wenn ihr es auftreiben könnt: Golden Syrup)
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (400g)
  • 140g Kuvertüre

 

Backofen auf 200°C vorheizen. Eine rechteckige Backform oder einen Backrahmen (ca. 20x25cm) vorbereiten.

Für den Boden die Butter und den Zucker cremig rühren, dann das Mehl hinzufügen und kneten bis ein glatter Teig entsteht. Gleichmäßig flach in die Form drücken und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Für 10-15 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Karamell braunen Zucker, Butter, Sirup und Kondensmilch in einen großen flachen Topf geben und zusammen bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Sobald die Masse köchelt für ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren einkochen lassen. Die Creme sollte dicklicher und karamellfarben werden. Über das abgekühlte Shortbread gießen, glattstreichen und fest werden lassen.

Zum Schluss die Kuvertüre – je nach Geschmack geht alles von weißer Schokolade bis Zartbitter – im Wasserbad schmelzen und in einer dünnen Schicht gleichmäßig auf dem Karamell verstreichen. Am besten kurz im Kühlschrank fest werden lassen, dann den Rahmen oder die Form lösen und in Stücke schneiden.

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Und jetzt genießen wir alle ein Stück Caramel Shortbread und die Impressionen aus Schottland…

Und nun zur Geschichte mit den Katzenkeksen…

Als ich das Shortbread zum ersten Mal gebacken habe war es draußen kälter als im Kühlschrank so dass ich etwa die Hälfte des Caramel Shortbread auf die Terrasse in den „Bio-Kühlschrank“ gestellt habe – „nur kurz zum festwerden“. Aus dem „nur kurz“ wurde dann aber eine halbe Stunde und in dieser Zeit hat sich unbemerkt eine Katze angeschlichen, die Schokoschicht mit den Krallen aufgekratzt und anschließend das Karamell herausgeschleckt. Als wir sie erwischt haben war schon ein großer Krater im Shortbread und die Katze hatte wahrscheinlich Bauchschmerzen. Und daher kommt der Name Katzenkekse! 😉

Wart ihr schon mal in Schottland und habt dort auch etwas ganz leckeres probiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Die Schönen & die Biester | + #FoodBlogDay in München

Hallo meine Lieben!

Zu Beginn gibt es ein Geständnis:

Ich liebe, liebe, liiiiiiiebe Disney-Filme! Vor allem die Klassiker. Mein persönlicher Liebling ist „Die Schöne und das Biest“ – es kann ja schließlich auch kein Zufall sein, dass der Film und ich im gleichen Jahr produziert wurden 😉

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Passend dazu möchte ich euch heute ein Blumenarrangement zeigen, mit wunderschönen Rosen und biestigen Disteln. Der Clou daran: Wenn ihr ein bisschen Zeit habt und nicht gerade im Beton-Dschungel lebt könnt ihr fast alles was ihr dafür braucht in eurem Garten oder in einem nahegelegenen Park finden!

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Die Mischung aus wilden Elementen wie Beeren, Disteln, Kletten oder Wildblumen und eleganten Elementen wie Rosen und Hortensien ist absolut zauberhaft! Und auch die Farbpalette reicht von weiß, über rosa bis hin zu lila. Regeln gibt es keine – alles was euch gefällt ist erlaubt!

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Bereit?! Dann holt die Gartenhandschuhe raus und legt los 🙂

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Hier seht ihr in der Übersicht was ich für meinen Strauß genommen habe: Phlox (in dunkellila, flieder und weiß), Buschröschen, kleine pinke Rosen, wilde unreife Brombeeren, blühende Disteln, rosa Hortensien, große gefüllte Rosen, grüne Beeren, Lavendel und lila Wildblumen. Gekauft habe ich davon lediglich die Rosen.

Und das Endergebnis? Wunderschön, wie ich finde… was meint ihr?

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Die Idee zu so einem buntgemischten Strauß habe ich vom FoodBlogDay 2015 in München wo es ganz ähnliche Blumen für alle Teilnehmer gab. Überhaupt war das ein wundervoller Tag in der bayerischen Landeshauptstadt! In den Workshops gab es so viel zu lernen und es war großartig mal die ganzen „Kollegen“ kennenzulernen.

Ich habe natürlich auch ein paar Impressionen für euch – von den Workshops und aus München:

Butterkreationen mit Shane McMahon

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Ein Ausflug in die Welt der Kaffeearomen bei Dallmayr

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Und nicht zu vergessen die wundervolle Kulisse…

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Hach, war das ein schönes Wochenende! Leider war der Tag viel zu schnell vorbei…

Und was sind eure Pläne für dieses sommerliche Wochenende?

Bis bald, ihr Süßen & viel Spaß beim Blumen pflücken!

xx Kristin

PS: Wenn ihr hier klickt, gibt es einen passenden Ohrwurm gratis 😉

Eine kulinarische Entdeckungsreise – kommt mit mir nach Neuseeland!

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr habt eure Koffer schon gepackt? Wenn nicht, dann müsst ihr aber schnell sein, denn unser Flieger wartet schon… Wohin es geht? In das wundervollste Land der Welt – aber seht selbst:

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Jetzt ist es aber wirklich Zeit für den Abflug – los geht die kulinarische Entdeckungsreise!

Neuseeland

– auch bekannt als das Land der langen weißen Wolke oder Aotearoa – ist wahrscheinlich das am weitesten entfernte Reiseziel unserer kulinarischen Tour um die Welt. Aber ich kann euch versichern, dass sich jede einzelne der rund 24 Flugstunden lohnt!

Ich hatte das Glück dort 10 wundervolle Monate zu verbringen und einen Großteil des Landes zu bereisen. Vom Klima über die Landschaft, die Menschen und das Essen – Neuseeland hat etwas exotisches, bleibt dabei aber auch irgendwie ganz bodenständig und entspannt. Darum gibt es im Supermarkt auch sowohl Kumara als auch Kartoffeln oder im Erdofen gegartes Hāngi ebenso wie die klassischen Fish & Chips.

Heute habe ich für euch wohl eines der typischsten Rezepte aus Neuseeland dabei: die Pavlova! Bis heute streiten sich Neuseeländer und Australier darum, wer dieses Nationalgericht denn nun tatsächlich erfunden hat und eine Einigung ist nicht in Sicht (für mich ist die Sache übrigens klar: die Kiwis waren schneller!).

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Jetzt zeige ich aber wie ihr dieses wunderbare Dessert ganz einfach zubereiten könnt:

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Mini Pavlovas mit Nashi-Rhabarber-Kompott

für 6 Stück

  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Weißweinessig
  • 125g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 100ml Orangensaft
  • 15g Zucker
  • 175g Rhabarber
  • 1 große Nashi-Birne
  • 200g Schmand
  • 200g Schlagsahne
  • 30g Zucker

Den Backofen auf 150°C (Umluft 130°C) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Eiweiß in einer sauberen Schüssel steif schlagen, dann nach und nach den Zucker hinzufügen und so lange rühren, bis eine dicke, glänzende Masse entstanden ist. Essig, Stärke und Vanille unterrühren.

Jeweils einen EL der Meringue-Masse auf das Backblech geben, leicht verstreichen und eine Mulde in der Mitte formen (das sieht dann so aus wie ein kleines Nest). Für 30 Minuten backen, dann den Ofen ausschalten und die Pavlovas noch 20 Minuten im abgeschalteten Ofen lassen. Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Kompott zubereitet. Dafür Nashi und Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf den Orangensaft und den Zucker mischen und aufkochen lassen. Dann das Obst hinzufügen und für 5 Minuten mit Deckel kochen, danach weitere 5 Minuten ohne Deckel einkochen. In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren Schmand, Schlagsahne und Zucker in eine Rührschüssel geben und 3-5 Minuten kräftig aufschlagen bis die Masse fest wird. Dann einen Löffel Schmandsahne in die Mulde der Pavlovas geben, mit Kompott bedecken und sofort servieren!

Diese Kombination ist einfach himmlisch! Die herrlich süße Meringue-Masse die an der Außenseite knusprig und innen noch schön weich ist und die frische Schmandsahne zusammen mit den herrlich sauren Früchten – ❤ ❤ ❤

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Ich hoffe, unsere kleine Reise nach Neuseeland hat euch gefallen! Es war mir jedenfalls eine Ehre euch dieses traumhafte Land etwas näher zu bringen und euch mit diesem Dessert den Dienstag zu versüßen.

Habt noch eine wundervolle Woche! Ich freue mich schon auf die nächsten Ziele unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

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Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Cherry Lamingtons | Ein kurzer Trip ans andere Ende der Welt!

Good Day! 

Heute entführe ich euch nach Australien. Warum? Weil mich beim Durchsehen der alten Fotos ein schwerer Fall von Fernweh gepackt hat und ich nur zu gerne an diese Zeit zurückdenke.

Mein Programm in 14 Tagen Australien: 3000km9 Städteunendlich viele Eindrückewenig Schlaf… aber es hat sich definitiv gelohnt!

Warum? Lasst mich das mal kurz mit ein paar Bildern erklären:

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Obendrein gibt es dort auch noch tolles Essen! Wie zum Beispiel Lamingtons. Meistens sind die kleinen Kuchenwürfel in Schokolade gehüllt, aber ich werde euch heute eine fruchtige Version zeigen. Also? Wer von euch kommt mit mir nach Australien?

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Cherry Lamingtons

für ca. 20 Stück

  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 80g Mehl
  • 40g Maisstärke
  • 1 TL Backpulver
  • 350ml Wasser
  • 1 Päckchen Götterspeise Kirsche (~13g)
  • 70g Zucker
  • pinke Lebensmittelfarbe (optional)
  • 200-300g Kokosraspeln

Ofen auf 190°C vorheizen & eine kleine rechteckige Backform (ca. 20x20cm) oder einen Backrahmen mit Backpapier auslegen.

Eier und Zucker hellcremig und dick aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. In die Form füllen und für 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Götterspeisemischung und den Zucker verrühren und mit 350ml kochendem Wasser aufgießen. Wer eine sehr kräftige Färbung für die Lamingtons will kann jetzt noch etwas Lebensmittelfarbe einrühren. Dann etwas abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Den Lamington-Teig aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer am Rand entlang fahren um den Teig zu lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. (Wenn nötig) an den Ecken begradigen und in gleichgroße Würfel schneiden.

Wenn die Götterspeise so weit abgekühlt ist, dass sie wie Eiweiß vom Löffel fließt kann weitergearbeitet werden: Die Kokosraspeln auf einen großen flachen Teller geben, dann jede Seite der Würfel kurz in die Götterspeise tauchen und sofort in den Kokosraspeln wenden. Im Kühlschrank fest werden lassen.

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Die fertigen Lamingtons schmecken am Besten mit frisch geschlagener Sahne und Kirschmarmelade… himmlisch! Unglaublich luftig und leicht – perfekt für einen Nachmittag auf dem Sonnendeck mit Blick auf den Südpazifik! Oder eben auch, wenn ihr euch ein Stück Urlaub nach Hause holen möchtet.

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Wart ihr schon mal in Australien?

Je nachdem wie eure Antwort jetzt ausgefallen ist werde ich euch entweder anfixen dieses Land unbedingt mal kennenzulernen oder den Wunsch auslösen, so schnell wie möglich zurückzukehren.

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Hach, ich schwelge jetzt noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen…

Habt ein tolles Wochenende, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Zum Abschluss kommt hier noch ein Küsschen für euch:

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Heute sind wir alle Iren! Happy St. Paddy’s Day! | Chocolate Guinness Cupcakes | #DegustaBox

Happy Saint Patrick’s Day, meine Zuckerschnuten!

Hier bitte einmal auf PLAY drücken!

Ich  Irland.

Schon seit vielen Jahren ist es zu meinem Herzland (neben meiner zweiten Heimat Neuseeland) gereift und mich zieht es auch immer wieder dort hin. Darum ist es ja eigentlich ganz selbstverständlich, dass ich auch was passendes zu diesem Grünen Feiertag gezaubert habe.

Nach einer kleinen Inspiration durch die neue Degustabox (die zufälligerweise auch grün ist) stand auch recht schnell fest was es werden wird… und ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Aber seht selbst:

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Die niedlichen Waldtierchen verpassen den Cupcakes den letzten Schliff und es müssen ja schließlich auch nicht immer Kobolde oder Goldtöpfe sein 😉

Unter dem grünen Mascarpone Häubchen – das möglicherweise eure Zähne kurzzeitig grün verfärben könnte – versteckt sich ein herb, saftiger Schokokuchen… hmm! Wollen wir loslegen?

Chocolate Guiness Cupcakes

für ca. 12 Cupcakes

  • 100g Mehl
  • 10g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 50g Butter
  • 60g Zartbitterschokolade
  • 100ml Guinness

Backofen auf 180° vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Kakao und Backpulver mischen. In einer zweiten Schüssel Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und zur Eiermischung geben. Dann abwechselnd die Mehlmischung und das Guinness hinzufügen bis ein glatter, relativ flüssiger Teig entsteht.

Auf die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen für ca 15 Minuten backen – Stäbchenprobe! Gut auskühlen lassen.

Mascarpone Frosting

  • 250g Mascarpone
  • 200g Schlagsahne
  • 100g Puderzucker
  • 2 Blatt weiße Gelatine
  • Lebensmittelfarbe in grün, gelb und schwarz

Gelatine in kalten Wasser einweichen. Schlagsahne steif schlagen. Mascarpone und Puderzucker glattrühren und mit der Lebensmittelfarbe in einem kräftigen dunkelgrün einfärben. Dann die geschlagene Sahne unterheben. Gelatine ausdrücken und erhitzen bis sie flüssig ist. Zuerst mit 3-4 EL der Creme verrühren, dann zur restlichen Masse geben und gut verrühren. Kaltstellen bis die Masse festwird und dann mit einem Spritzbeutel auf die abgekühlten Cupcakes spritzen.

Deko

  • verschiedene grüne Zuckersteusel
  • Kleeblätter aus grüngefärbtem Fondant
  • Waldtierchen (z.B. von Leibniz)

Die Cupcakes zum Schluss nur noch mit den Kekstierchen und Kleeblättern versehen, mit den Zuckersteuseln bestreuen und servieren!

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Wie oben schon geschrieben waren die Karamell-Kekstierchen ♥ in der Februar Degustabox. Das war meine allererste Box und ich war sehr positiv überrascht! Vielleicht wäre das ja auch was für euch?

Was sonst noch drin war: Paniermehl (Leimer), Schokolinsen (Bärenbande), Knusperstangen  & Tapasbrot (Quely), Zitronenmüsli  (Kölln), Knoblauchpaste  & Senf (Haas & Dr. Schweitzer), Drinkfit und Mandeln (Pakka).

Meine Lieblingsprodukte hab ich für euch mal mit einem kleinen, grünen Herzchen markiert.

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Fotos aus Irland für euch – um euch so richtig in St. Paddy’s Day Stimmung zu bringen!

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Passender geht es wohl nicht – das ist angeblich der Ort, an dem St. Patrick begraben liegt.

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In diesem Sinne – Sláinte mhaith! und HAPPY BAKING!

xo Kristin

[24. Dezember] Frohe Weihnachten!

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Ich wünsche euch wundervolle Feiertage! Genießt die Zeit mit euren Lieben, lasst euch schön beschenken und gönnt euch eine kleine Verschnaufpause!

Vor 3 Jahren (OH MEIN GOTT, ist das wirklich schon so lange her?!) durfte ich Weihnachten am anderen Ende der Welt feiern und ich muss schon sagen, dass es ein bisschen surreal war. Denn statt Tannenbaum, Gänsebraten und Schnee gab es Pohutukawa, BBQ und Strand.

Pohutukawa ist der Neuseeländische ‚Christmas Tree‘, da er pünktlich zur Weihnachtszeit seine leuchtend roten Blüten trägt.

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Natürlich haben auch wir – wie der Rest der Kiwis – zu Weihnachten gegrillt. Schön klischeehaft am Stand. Dabei sind wir fast selbst gegrillt worden, denn es war ein unglaublich heißer Tag und wir waren auch noch an einem Strand mit grauem Sand 😀

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Hach… so schöne Erinnerungen!

Zum Abschluss kommen hier noch meine Weihnachtsgrüße vom Gipfel des Tongariro:
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In diesem Sinne: Meri Kirihimete, Frohe Weihnachten & MERRY CHRISTMAS!

xo Kristin

Kommt mit mir ins Land der langen weißen Wolke!

Für 10 Monate lange habe ich dieses kleine Land am anderen Ende der Welt mein Zuhause genannt. Es heißt Aotearoa. Wahrscheinlich kennt ihr es aber eher unter dem Namen Neuseeland.

Es war das erste große Abenteuer meines Lebens und dieses Land und seine Menschen haben mein Herz im Sturm erobert! Von der unbeschreiblichen Natur bis hin zur Gelassenheit der Einwohner bietet Neuseeland einfach alles was man sich wünschen kann. Wenn es irgendwie machbar wäre würde ich mindestens einmal pro Jahr dort hin fliegen und ein paar Wochen „pure happiness“ genießen. Da das leider nicht möglich ist muss ich meine Erinnerungen hegen und pflegen und ich finde auch ihr solltet daran teilhaben dürfen.

Zusammen mit der lieben Becky habe ich nämlich eine Gastpostreihe gestartet und drei wundervolle Rezepte aus Neuseeland vorgestellt. Als Bonus gibt es ein paar meiner Lieblingsfotos von meinen Reisen und natürlich kleine Geschichten von all den Abenteuern, die ich erlebt habe.

Neugierig geworden? Dann werdet Teil unserer kleinen Reisegruppe! Die Tickets gibt es hier:

 

Teil 1 | Abel Tasman – Nelson – Kaikoura & ein Rezept für Kiwichutney

Teil 2 | Franz Josef – Queenstown – Dunedin & ein Rezept für Veggie Pies

Teil 3 | Auckland – Keri Keri – Cape Reinga & ein Rezept für Kumara Cake

 

Als Einstimmung habe ich hier schon mal ein paar Fotos für euch. Wer mehr sehen möchte hüpft am Besten gleich zu Becky rüber.

 

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Jetzt aber schnell weiter mit euch! Die Reisegruppe wartet schon…

 

xo Kristin

Von Schiffen, Schwänen und schmerzenden Füßen | Impressionen aus Hamburg

Oh Hamburg meine Perle, du wunderschöne Stadt!

 

Hach ja. So ein bisschen hat Hamburg mein Herz ja schon erobert! Und das in gerade einmal 4 Tagen.

Der Plan war es, einfach mal ganz spontan wegfahren. Am besten mit Studenten-Budget. Da waren die Optionen schon stark eingeschränkt. Schließlich ging es dann mit dem Fernreisebus in den Norden – praktischerweise wohnt da auch eine meiner Tanten und die Unterkunftsfrage war schnell geklärt.

Genau genommen wohnt sie in Wedel, einem Vorort von Hamburg. Da ist es auch ganz schön und vor allem Schiffsfans kommen auf ihre Kosten, denn dort ist die Schiffbegrüßungsanlage und der Hamburger Yachthafen zu finden.

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Danach ging es mit der Bahn in die Hamburger Innenstadt, die sich prima zu Fuß erkunden lässt – gerade die Speicherstadt mit ihren vielen Brücken und wunderschönen Kontorhäusern lädt zum Träumen ein.

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Ich bin auch wirklich verliebt in die vielen Details: Überall gibt es etwas Lustiges, Interessantes oder Seltsames zu sehen und zu bestaunen.

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Zum Beispiel gibt es dort auch ein Gewürzmuseum (das einzige der Welt, glaube ich). Dort kann man alle möglichen Gewürze riechen, fühlen und (wer mag) auch schmecken.

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Weiter geht die Tour an der Alster, wo ich bei dem schönen Wetter eine kleine Pause eingelegt habe und den anderen Touristen beim Füttern der Schwäne zugeschaut habe. Die Schwäne sind in Hamburg praktisch heilig, müsst ihr wissen. Früher stand es sogar unter Strafe, die Schwäne zu beleidigen!

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Tagsüber und unter der Woche ist der Fischmarkt sogar ganz beschaulich und ruhig 🙂

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Weiter über St. Pauli zurück zu den Landungsbrücken und durch den alten Elbtunnel.

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Moderne trifft …

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… die große Architektur des Chilehauses und …

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… und die alten, schnuckeligen und windschiefen Häuser in der Deichstraße.

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Traumhaft schön bei Nacht: der Hamburger Hafen.

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Und wenn die Füße einen nicht mehr tragen können/wollen gibt es ja zum Glück die U-Bahn!

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Am letzten Tag habe ich dann zusammen mit meiner Tante das Treppenviertel in Blankenese erkundet (und einen dicken Muskelkater gezüchtet!).

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Hey Hamburg, war wirklich schön mit dir! Wir sehen uns bestimmt bald mal wieder…

 

 

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Insgesamt bin ich dort wirklich wahnsinnig viel gelaufen und habe noch mehr gesehen!

Noch ein kleiner Tipp: Besonders empfehlenswert für alle, die gut Englisch verstehen, ist die „Free Walking Tour“. Die beginnt jeden Tag um 11 Uhr am Rathausplatz und verschafft euch in 3-4 Stunden einen prima Überblick über die Stadtgeschichte und Sehenswürdigkeiten. Abgerechnet wird am Ende auf Trinkgeld-Basis.

 

Ich hoffe euch haben meine Eindrücke aus Hamburg gefallen und vielleicht habt ihr ja jetzt auch ein bisschen Lust auf die Hansestadt bekommen.

 

Bis bald und HAPPY TRAVELLING!

 

xo Kristin

#montagsquickie | Mandelkuchen mit Blaubeeren [glutenfrei]

Ich melde mich zurück von meinem Kurzurlaub in Hamburg! Es war wirklich toll, am Mittwoch gibt’s die Fotos für euch. So ganz konnte ich die Finger auch im Urlaub nicht vom Bloggen lassen – vor allem weil meine Tante auch ein kleiner Kreativling ist und sofort Feuer und Flamme für meinen Blog war. Da passte es dann ganz gut, dass sich meine Schwester zum Spontan-Besuch eingeladen hat und schnell ein Kuchen für die Kaffeetafel her musste.

Der Mandelkuchen erfüllt auch alle wichtigen Kriterien: Schnell. Glutenfrei. Lecker.

Läuft! Na dann mal zum Rezept…

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Mandelkuchen mit Blaubeeren (glutenfrei)

für eine 26cm Springform

  • 6 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150g Puderzucker + etwas zum Bestäuben
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 150g Blaubeeren

 

Backofen auf 175°C vorheizen und die Springform fetten. Blaubeeren waschen und abtropfen lassen.

Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer zweiten Schüssel Eigelb und Puderzucker cremig schlagen. Zitronenschale, Vanillezucker und Zimt hinzufügen. Erst den Eischnee, dann die Mandeln unterheben.

Teig in die Form füllen und die Hälfte der Blaubeeren auf dem Teig verteilen. In den Ofen schieben und auf mittlerer Schiene für 35 – 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Nach 10 Minuten die restlichen Blaubeeren auf dem Kuchen verteilen und nach 30 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Noch ganz leicht lauwarm schmeckt er am allerbesten und wer mag kann noch ein bisschen Schlagsahne darauf geben!

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Wie sieht es bei euch mit Urlaub aus? Wart ihr schon? Fahrt ihr noch weg? Wenn ja, wohin geht es bei euch?

 

Habt einen schönen Start in die Woche und HAPPY BAKING!

xo Kristin