[3. Dezember] Schildkrötenkekse & eine super Erfindung für den Advent

Fräulein Zebra Weihnachten

Keine Sorge, bei diesen Plätzchen wird garantiert keinen Tieren Schaden zugefügt! Der Name kommt ganz allein von der Optik, die ein wenig an einen Schildkrötenpanzer erinnert. Schmecken tun die kleinen Dinger nach Schokolade, Nüssen und Karamell – meiner Meinung nach lässt sich das kaum toppen!

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Schildkrötenkekse

für ca. 60 Stück

  • 140g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 115g Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 75g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gehackte Mandeln
  • 20 weiche Karamell-Bonbons
  • 4 EL Sahne
  • 50g Zartbitterschokolade

Ei trennen. Mehl, Kakaopulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker cremig rühren, dann Eigelb und Milch hinzufügen. Zum Schluss die Mehlmischung unterrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. 1 Stunde kühlen.

Backofen auf 180°C vorheizen.

Eiweiß und 4 EL Wasser leicht schaumig rühren. Haselnüsse und Mandeln in einer kleinen Schüssel mischen. Teig zu kleinen Kugeln formen, diese zuerst durch das Eiweiß ziehen und dann in den Nüssen wälzen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem kleinen Messlöffel oder dem Stiel eines Kochlöffels eine Mulde in die Kekse drücken und für 12 Minuten backen. Eventuell direkt nach dem Backen die Vertiefungen noch einmal vorsichtig nachdrücken. Auskühlen lassen.

Karamellbonbons und Sahne zusammen erhitzen – entweder in der Mikrowelle oder in einem Topf – und zu einer glatten Creme verrühren. In die Mulden füllen und abkühlen lassen.

Die Schokolade in einen Gefrierbeutel geben und diesen fest verschließen. Ins Wasserbad geben bis die Schokolade geschmolzen ist, eine kleine Spitze abschneiden und die Kekse damit verzieren.

 

Rezept adaptiert von hier.

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Das ist genau die Art von Plätzchen mit der man mich in eine Falle locken könnte. Was sind eure Lieblinge?

 

In diesem Zug möchte ich euch eine tolle Aktion vorstellen, die in meinem Familien- und Bekanntenkreis nun schon seit 2 Jahren dazu gehört: Ein Plätzchen-Nachmittag, bei dem jeder Teilnehmer eine Sorte Plätzchen backt und in viele kleine Tütchen packt. Diese Tütchen bringen dann alle zum Kaffeeklatsch mit und am Ende darf man sich von jeder Sorte ein Tütchen mitnehmen. Das bedeutet: Einmal backen – viele verschiedene Sorten von Keksen!

Ich finde das Prinzip großartig, denn so hat man schon mal die „Grundausstattung“ für den Advent beisammen und entdeckt neue Sorten, die man sonst vielleicht nie probiert hätte.

Hier ein paar Fotos, wie das dann aussieht:

PlätzchenNachmittag2 PlätzchenNachmittag1

Vielleicht ist die Idee ja auch was für euch!

Bis morgen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

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[1. Dezember] Ein verschneites Kekshäuschen zum Anknabbern

Es geht looooohoooooos!

Fräulein Zebra Weihnachten Header

<3 lich Willkommen zu meinem zebratastischen Adventskalender!

 

Seid ihr bereit? Okay, dann öffnen wir zusammen das erste Türchen:

 

Ein verschneites Kekshäuschen – zum Essen oder als zauberhafte Dekoidee!

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Draußen ist noch weit und breit kein Schnee zu sehen, darum holen wir uns die verschneite Winterlandschaft einfach in Haus und träumen zusammen vom Knirschen des frischen Schnees unter unseren Schuhsohlen und dem Glitzern der Schneeflocken in der Wintersonne.

Lasst uns gleich loslegen, schließlich wollen wir heute ein Haus bauen! 🙂

 

Kekshäuschen

für 1 Haus

  • 250g Mehl
  • 75g sehr fein gemahlene Haselnüsse
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 125g Butter
  • 15 Eisbonbons (ohne Füllung)
  • 1 Eiweiß
  • 200g Puderzucker
  • Kokosraspeln
  • Salzstangen
  • Marshmallows
  • Raffaelo
  • Fondant oder Marzipan
  • Puderzucker

Mehl, Haselnüsse, Zucker Salz & Vanillezucker mischen. Ei und Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie wickeln und 30 Minuten kühlen.

Backofen auf 175°C vorheizen. Eisbonbons fein hacken.

Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, die Vorlagen (Kekshäuschen Schnittmuster) auf den Teig legen und mit einem Messer ausschneiden. Vorsichtig von der Arbeitsfläche lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dort dann nach Belieben Quadrate und Rechtecke als Fenster herausschneiden. Die Fenster mit den gehackten Bonbons füllen. Für 10-12 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit gegebenenfalls noch etwas gehackte Bonbons nachfüllen, damit sich gleichmäßige „Fensterscheiben“ ergeben.

Auf diese Weise alle Teile backen und dann vollständig auskühlen lassen.

Eiweiß steifschlagen und mit Puderzucker glattrühren. Den Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel (oder Gefrierbeutel) füllen und eine kleine Spitze abschneiden. Mit dem Zuckerguss zunächst die Außenmauern zusammenkleben und etwas antrocknen lassen. Währenddessen ein kleines bisschen Zuckerguss mit Wasser verdünnen und die Teile für das Dach damit einstreichen. Mit Kokosraspeln bedecken und trocknen lassen.

Wenn die Dachteile trocken sind können sie auf die Mauern geklebt werden. Hier braucht ihr etwas Geduld, denn die Dachplatten müssen für eine Weile fixiert werden, bis der Zuckerguss getrocknet ist. Schornsteinteile zusammenkleben und dann auf dem Dach festkleben.

Salzstangen vorsichtig der Länge nach halbieren und auf die Fenster kleben. Mit dem Zuckerguss „Schneeverwehungen“ unter die  Fenster malen. Ein Marshmallow mit einer sauberen Schere an den Rändern einschneiden und in Wolkenform zupfen, die Ränder mit dem Küchenbunsenbrenner abflammen. Auf den Schornstein setzen.

Wer will kann aus den Salzstängchen auch noch ein paar Gartenzäune zusammenkleben und diese dann mit kleinen Kügelchen aus Fondant oder Marzipan um das Haus herum aufstellen und für den Garten aus Raffaelos & Salzstangen einen kleinen Schneemann bauen.

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Grundsätzlich sind euren Dekoideen natürlich keine Grenzen gesetzt und ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen!

Wenn ihr in das fertige Häuschen ein elektrisches Teelicht stellt, dann leuchtet das Häuschen von innen und es sieht aus, als würde drinnen im Kamin ein wärmendes Feuer brennen. Klingt gemütlich, oder?

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Dieses Häuschen ist auch ganz besonders für die liebe Sarah vom Knusperstübchen! Denn Sarah feiert Bloggeburtstag und was würde da besser passen, als ihr ein echtes Knusperstübchen zu backen? 🙂

Wenn ihr Lust habt könnt ihr auch noch bei ihrem Knusper O’Clock Event mitmachen und vielleicht auch einen der zauberhaften Preise gewinnen!

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In diesem Sinne: Auf noch viele weitere Bloggeburtstage vom Knusperstübchen, auf eure eigenen kleinen Kekshäuser und natürlich auf den ersten Tag unseres zebratastischen Adventskalenders!

 

Bis morgen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Eveline’s Cake. [Gedeckter Apfelkuchen]

Entschuldigt die lange Pause! Ich brauche definitiv Tage mit mehr als 30 Stunden!

„Keine Zeit, keine Zeit, ich hab doch keine Zeit, keine Zeit“ sagt das Kaninchen und rennt weiter, gefolgt von einer aufgeregten Alice.

Wenn ich jetzt nur noch wüsste, ob ich Alice oder das weiße Kaninchen bin…

Aber das ist ja gar nicht das Thema. Hier gibt es jetzt ein Rezept von einer guten Freundin der Familie, die leider schon vor einigen Jahren verstorben ist. Sie war ein richtiges Burgfräulein, denn zusammen mit ihrem Mann hat sie auf der Burg in unserem Nachbarort gewohnt.

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Natürlich ist das Leben in einer Burg realistisch gesehen alles andere als märchenhaft, aber es hat definitiv Stil. Als Kind habe ich manchmal im Sommer im Burghof gespielt und mir tausend tolle Geschichten ausgedacht. Dann gab es Kaffee und Kuchen im Grünen. Und da wären wir auch schon beim Stichwort: Kuchen! Eveline war eine Meisterin des Apfelkuchens und hat meiner Mama das Geheimrezept für ihren gedeckten Apfelkuchen vermacht. Dieses Rezept habe ich am letzten Wochenende wiederentdeckt und es verdient zweifellos Ruhm und Ehre.

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Gar nicht so kompliziert wie viele annehmen.. Los geht’s!

Für den Knetteig:

150g weiche Butter

75g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

2 TL Vanillezucker

250g Mehl

1 TL Backpulver

 

Für den Belag:

1 kg Äpfel

1 gestr. TL Zimt

1 EL Zucker

1 EL gemahlene Haselnüsse

Äpfel schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zimt, Zucker und Nüssen mischen und durchziehen lassen.

Backofen vorheizen (180° Umluft)

Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Ein Drittel für die Kuchendecke aufheben. Den restlichen Teig in eine Springform (28cm) geben und flachdrücken, etwa 4-5 cm Teigrand stehen lassen. Übriges Drittel flachausrollen, so das es den Kuchen komplett bedecken kann. Äpfel in die Springform geben und gleichmäßig verteilen. Teigdeckel vorsichtig darauflegen, überstehenden Teig abschneiden und andrücken.

Für etwa 40 Minuten backen.

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Hmm.. schmeckt super lecker mit Puderzucker und ein bisschen Sahne.

Und pssst! Das Geheimrezept bleibt unter uns, versprochen?