#montagsquickie | Cheesecake aus der Mikrowelle

An alle Verachter konservierter Nahrnahrung und Fertiggerichten: Keine Panik – alles halb so schlimm! Denn obwohl ihr diese Küchlein wirklich in weniger als 10 Minuten servieren könnt sind da nur gute Zutaten drin und die Sachen werden auch die meisten von euch immer vorrätig haben. Alles was ihr sonst braucht ist eine Mikrowelle, eine Schüssel und einen Schneebesen. Kein Schnickschnack, wenig dreckiges Geschirr und gaaaaaaanz viel Käsekuchen-Liebe!

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Außerdem ist dieses Rezept wahnsinnig flexibel und ihr könnt viele der Zutaten hin und her tauschen – je nach dem was euer Kühlschrank gerade hergibt.

Jetzt habe ich aber schon genug Worte verloren und ich möchte euch dieses Blitzrezept nicht länger vorenthalten.

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Cheesecake aus der Mikrowelle

für 3 kleine Dessertförmchen

  • 3 Löffelbiskuits [oder Butterkekse, Amarettinis,…]
  • 1 Ei
  • 2 EL Schmand [oder saure Sahne, Créme Fraîche,…]
  • 1 EL Mehl
  • 3 EL Frischkäse [oder Ricotta, Quark,…]
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL geriebene Zitronenschale

 

Die Löffelbiskuits zerbröseln und auf die Förmchen verteilen. Ei und Schmand in einer Schüssel verrühren, dann Mehl, Zucker, Frischkäse und Zitronenschale hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Auf die Formen aufteilen und für 60 bis 90 Sekunden auf der höchsten Stufe (800 Watt) der Mikrowelle garen.

Kurz abkühlen lassen, servieren und genießen!

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Ich habe nicht zu viel versprochen, oder? Ich persönlich finde das Rezept schlichtweg genial und perfekt für all die Momente, wenn es mal wieder richtig schnell gehen muss!

Habt ihr Interesse an weiteren Rezepten für diese sogenannten „Mug Cakes“, die in der Mikrowelle zubereitet werden?

 

Ich wünsche euch eine tolle Woche und HAPPY BAKING!

xo Kristin

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Eine Ode auf den Herbst und ein Törtchentraum mit Granatapfel, Karamell und Chai

Herbst schmeckt für mich nach Apfelkuchen, riecht nach Herbstlaub und fühlt sich an wie tanzende Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Herbst ist rot, gelb und gold. Herbst ist lustig wie Kastaniensammeln und prickelnd wie Federweiser.

Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit – nicht nur weil ich da Geburtstag habe. Ich liebe es, wie sich der Nebel langsam verzieht und anschließend alles in goldenes Licht getaucht ist. Ja, ab und zu regnet es auch… aber dann verziehe ich mich einfach mit einer kuscheligen Decke und einer heißen Tasse Tee auf die Couch und lausche dem Trommeln der Regentropfen.

Hach… zur Feier dieser tollen Jahreszeit habe ich ein kleines Törtchen in den Farben des Herbstes dabei: Granatapfel so rot wie das Herbstlaub und Karamell so golden wie die Herbstsonne!

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Granatapfeltorte mit Kaffee-Karamell

für eine kleine Torte (20cm) 

Boden

  • 85g Butter
  • 150g Zucker
  • 2 Eier
  • 165g Mehl
  • 3 EL Chai-Latte-Pulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100ml Sahne

 

Karamellcreme

  • 250g Zucker
  • 100g Butter
  • 200ml Sahne
  • 1 TL Meersalz
  • 2 TL Espressopulver

 

Granatapfelfüllung

  • 500ml Granatapfelsaft
  • 40g Speisestärke
  • 40g Zucker
  • 300g Frischkäse
  • 75g Puderzucker
  • 300ml Sahne
  • 4 Blatt Gelatine

 

Dekoration

  • ½ Granatapfel
  • 50g Zucker

 

 

Backofen auf 175° vorheizen und 2 Backformen mit Backpapier auslegen. Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und für 3 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Teig auf die beiden Formen aufteilen und für ca. 30 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen, begradigen und teilen.

 

Für die Karamellcreme Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen, dann Butter, Sahne und Espressopulver hinzufügen und auf kleiner Flamme zu einer glatten Creme rühren. In Gläser abfüllen und auskühlen lassen.

 

Aus dem Granatapfelsaft, Stärke und Zucker einen Pudding kochen. Leicht abkühlen lassen. Frischkäse und Puderzucker unterrühren und vollständig auskühlen lassen. Sahne steif schlagen und Gelatine einweichen und schmelzen. Sahne und Gelatine unterheben.

 

3 der Böden mit Karamellcreme bestreichen. In einem Tortenring nach dem Prinzip Boden – Karamell – Granatapfelcreme – Boden schichten und im Kühlschrank festwerden lassen. Wenn die Masse festgeworden ist Tortenring entfernen und die Torte mit der restlichen Granatapfelcreme eindecken.

 

Einen halben Granatapfel entkernen und die Kerne gleichmäßig auf der Torte verteilen.

Zucker karamellisieren und zu Fäden spinnen. Torte damit dekorieren und servieren!

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Ich habe da noch eine kleine Bitte: Könntet ihr mir mal ganz fest die Daumen drücken? Ich mache mit dieser Torte nämlich bei einem Backwettbewerb mit und kann alles verfügbare Glück gebrauchen!

Ich bin echt gespannt und schon ein bisschen nervös – aber ihr erfahrt es natürlich als Erste… 🙂

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Habt noch einen schönen Herbst-Sonntag und HAPPY BAKING!

xo Kristin

Apfel-Gugls mit Mohnfüllung

Im Moment habe ich praktisch Tag und Nacht mit fremden Kulturen zu tun, denn ich kümmere mich von der Universität aus um die Austausch-Studierenden. Klingt spannend und das ist es auch, aber mindestens genau so anstrengend. Denn gerade in solchen Momenten merkt man erst wieder, wie sehr man die Deutschen Tugenden schätzt.

Trotzdem macht es richtig viel Spaß und ich freue mich richtig darauf, nach einem hektischen Tag nach Hause zu kommen und sofort in meine Küche zu flüchten. Dort herrscht meine eigene Ordnung und die Milch kommt auch nicht zu spät zur Backofen-Führung! 😀

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Neulich war auf dem Nach-Hause-Weg noch schnell einkaufen und irgendwie ist eine Tüte Mohn in meinem Einkaufswagen gelandet – damit wollte ich schon immer mal backen. Nur was? Denn am heimischen PC musste ich dann feststellen, dass man da auf eine Menge achten muss. Aber von solchen Problemchen lasse ich mich ja nie abschrecken und deshalb habe ich jetzt auch ein leckerschmecker Rezept für euch:

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Apfel-Gugls mit Mohnfüllung

für ca. 35 Mini-Gugls

  • 1 Apfel
  • 100g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 125ml Speiseöl
  • 2 Eier
  • 1Prise Salz
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 250ml Milch
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 2 EL Zucker
  • 40g Mohn
  • 250g Frischkäse
  • 3-4 EL Puderzucker

 

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Apfel schälen, entkernen und grob raspeln. In eine Schüssel geben, Zucker, Vanillezucker, Öl, Eier und Salz hinzufügen und gut verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen, zum restlichen Teig geben und kurz verrühren.

Die Mini-Gugl-Form fetten, Teig einfüllen und für 12-15 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form holen.

Für die Füllung den Mohn in einer Mühle mahlen und zusammen mit der Milch in einen Topf geben. Puddingpulver, Zucker und etwas Milch glattrühren. Milch aufkochen lassen. Wenn die Milch kocht, Puddingpulver einrühren und vom Herd nehmen. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Den abkühlten Pudding zusammen mit dem Frischkäse und dem Puderzucker (je nach Geschmack) glattrühren, in einen Spritzbeutel füllen und damit die Mini-Gugl füllen.

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Der saftig-süße Guglteig und die leicht nussige Mohn-Creme ergänzen sich prima und sehen obendrein auch super aus! Da kann keiner die Finger davon lassen…

Ich genieße jetzt noch die letzten Stunden meines freien Tags bevor es morgen und am Samstag wieder rund geht.

 

Macht’s gut, ihr Lieben und HAPPY BAKING!

xo Kristin

Cheesecake Cupcakes mit Kirsch-Hibiskus-Sirup

Something old, something new, something borrowed, something blue…

Also bis auf das Blaue kann ich in diesem Rezept mit allem dienen – das wird also eine glückliche Ehe zwischen diesen tollen Cheesecake Cupcakes und mir! <3

Aber jetzt mal im Detail:

Etwas Altes. Das ist dann wohl der Käsekuchen selbst. Es gibt kaum einen traditionelleren Kuchen und mit einem Käsekuchen liegt man einfach nie daneben!

Etwas Neues. Neu ist die Interpretation des Käsekuchens als Cupcake. Und damit meine ich jetzt nicht die bekannten Muffins im Cheesecake-Style sondern richtige Cupcakes!

Etwas Geliehenes. Ausgeborgt habe ich mir das Rezept für das Topping beim No-Bake-Cheesecake. Diese fluffige Masse hat einfach darum gebettelt einen Cupcake krönen zu dürfen.

Etwas (Blaues) Rotes. Statt dem Blau als Symbol für die Treue gibt es hier eben Rot für die Liebe. Denn mal ganz ehrlich, in diese Cupcakes muss man sich einfach verlieben…

Ich denke, das war genug von der Theorie! Jetzt mal ran an das Rezept:

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Cheesecake Cupcakes

für 12 Stück

  • 125g weiche Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 125g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 50g Amarettinis
  • 300g Frischkäse
  • 2 TL Zitronensaft
  • 450ml Schlagsahne (33%)
  • 65g Zucker
  • 50ml Kirsch-Hibiskus-Sirup (Rezept gibt es weiter unten!)

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Butter in einer Schüssel cremig rühren, dann den Zucker hinzufügen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Amarettinis in einem Gefrierbeutel grob zerbröseln und unterheben.

Teig in die Förmchen verteilen und für 15-20 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Cupcakes komplett auskühlen lassen.

Für das Frosting den Frischkäse und den Zitronensaft glattrühren. Dann die Sahne hinzufügen und so lange rühren, bis die Masse langsam andickt. Nun den Zucker dazugeben und die Creme komplett steifschlagen. In einen Spritzbeutel füllen und auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen.

Mit dem Sirup dekorieren und bis zum Servieren kaltstellen.

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Besagter Sirup ist wirklich blitzschnell gekocht:

Kirsch-Hibiskus-Sirup

für ca 250ml Sirup

  • 120ml Kirschsaft
  • 120ml Hibiskustee (Malventee)
  • 100g Zucker
  • 1  TL Speisestärke

Alle Zutaten zusammen in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Etwa 5 Minuten lang einkochen lassen und dann noch heiß in eine saubere Flasche abfüllen.

Der Sirup macht sich übrigens nicht nur toll auf Cupcakes sondern passt auch ganz prima zu Pancakes oder Eis!

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Die Cupcakes sind mein Beitrag für das „Say Cheeeeeeeeeeese… Cake, Baby!“-Event von Lixie!

Macht doch auch mit und zaubert eine leckere Käsekuchen-Variante für die liebe Lixie!

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Habt einen wunderschönen Sonntag und HAPPY BAKING!
xo Kristin

New York Cheesecake [JenniVERSUM]

Hallo meine Lieben,

wenn ihr das hier lest bin ich bereits mittendrin in meinem Urlaub in Amerika. Deshalb habe ich mir überlegt etwas traditionell Amerikanisches für euch zu backen. Nur was?

Ziemlich schnell habe ich mich für einen NY Cheesecake entschieden, denn alle in meiner Familie lieben Käsekuchen und so konnte ich meinem Opa zum Geburtstag auch eine ganz besondere Freude machen. Auch der Rest der Familie war begeistert und nun muss ich wohl häufiger für sie backen. Aber das mache ich natürlich gerne!

Jetzt geht es aber los.

I bake, you bake, we all bake cheescake!

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New York Cheesecake

für eine 20cm Springform

  • 80g Butter
  • 135g Butterkekse
  • 70g weiße Schokolade
  • 400g Doppelrahmfrischkäse
  • 135g Créme fraîche
  • 70g Zucker
  • 20g Speisestärke
  • 2 Eier
  • 160g Himbeeren
  • 2EL Puderzucker
  • 2EL Apfelsaft

 

Für den Boden die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerkleinern. Die Butter in einem Topf zerlassen und mit den Bröseln in einer Schüssel vermischen.

Währenddessen den Backofen auf 160°C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand der Form mit etwas Butter einfetten. Den Bröselteig in die Form füllen und mit einem Löffel fest andrücken. Dann im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Füllung die Schokolade fein hacken. Frischkäse, Créme fraîche, Zucker und Speisestärke in einer Schüssel mit dem Handmixer auf mittlerer Stufe zu einer cremigen Masse verrühren. Die Eier nacheinander hinzufügen und zuletzt die Schokolade unterrühren.

Die Frischkäsemasse auf dem erkalteten Boden verteilen und mit glatt streichen. Für 40 Minuten backen.

Die Himbeeren zusammen mit dem Apfelsaft und Puderzucker pürieren und die Himbeersauce auf dem ausgekühlten Käsekuchen verteilen. Dann den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und servieren.

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Ich genieße jetzt noch meinen restlichen Urlaub und wünsche euch auch eine schöne Zeit. Wenn ihr nichts mehr von mir hört bin ich einfach in Amerika geblieben!

 

Bis bald

eure Jenni

 

Ein Ombré-Hochzeitstörtchen für Jessica + Jamar

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Ist das aufregend! Ich präsentiere euch heute voller Stolz meine allererste Hochzeitstorte!

 

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So etwas wollte ich wirklich schon immer machen, aber es gab einfach nie nie nie eine Hochzeit in meinem Umfeld. Aber jetzt ist es soweit: Für eines der liebenswürdigsten Pärchen, die ich in meiner Zeit bei den Brose Baskets kennenlernen durfte, ist heute der schönste Tag in ihrem Leben und auch wenn die Party in Amerika steigt möchte ich zumindest virtuell dabei sein. Die beiden sind einfach zuckersüß – immer fröhlich, immer lächelnd! Und fast immer wenn man Jamar trifft ist er am Singen oder Tanzen, egal ob auf dem Basketballfeld nach den Spielen oder bei einem der vielen PR-Termine. Ich sag es euch, die beiden muss man einfach mögen!

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Ein Hoch auf Jessica und Jamar! Ich hoffe ihr habt einen wundervollen Tag und eine gemeinsame Zukunft voller Freude und Glück. <3

 

Hochzeitstorte in Ombré

für eine Springform mit 18cm ∅

  • 4 Eier
  • 250g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 TL Zitronenschale
  • 120g Mehl
  • 120g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe

 

Backofen auf 170°C vorheizen.

Für die Böden Eier trennen. Eiweiß und Salz steifschlagen und kaltstellen. In einer zweiten Schüssel oder in der Küchenmaschine Eigelb, Butter und Zucker für etwa 5 Minuten zu einer cremigen Masse aufschlagen. Dann Zitronensaft und –schale hinzufügen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Nun den Teig in 4 gleich große Portionen teilen und nach Belieben mit Lebensmittelfarbe (Gel- oder Pastenfarbe) einfärben. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und nacheinander für jeweils ca. 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Sofort aus der Form lösen und auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Alle Böden gut auskühlen lassen.

 

  • 150g Blutorangen-Curd / ersatzweise Marmelade
  • Tortenring

 

Den untersten Boden großzügig mit Curd bestreichen, dann den nächsten Boden darauf legen. Dabei unbedingt auf die gewünschte Reihenfolge achten. Wenn alle Böden verbraucht sind einen Tortenring darum legen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

 

  • 125g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 50g Brombeerkonfitüre (ohne Stücke)
  • 50g Maracujakonfitüre (ohne Stücke)
  • 200g Frischkäse
  • Lebensmittelfarbe

 

Währenddessen für das Frosting Butter und Puderzucker mindestens 5 Minuten lang cremig aufschlagen. Dann den zimmerwarmen Frischkäse hinzufügen und gut durchrühren. Masse halbieren und mit jeweils einer Portion Konfitüre verrühren. Gegebenenfalls mit Lebensmittelfarbe nachfärben. Ebenfalls kaltstellen.

Wenn die Kühlzeit vorbei ist Tortenring entfernen. Die dunkle Creme auf die Oberseite und den oberen Teil der Seiten streichen. Von unten das helle Frosting auftragen und dabei die Übergänge leicht verlaufen lassen. Vorsichtig glatt streichen und erneut für eine Stunde kühlen.

 

Mit Topper und Zuckerstreuseln dekorieren und servieren!

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Die Topper habe ich aus kleinen Holzscheiben, Holzspießen und Plakatfarbe gebastelt. Dazu habe ich die Scheiben mit rosegoldener Plakatfarbe angemalt und trocknen lassen. Dann habe ich mit schwarzem Marker die Initiale und das „&“ aufgemalt. Dann nur noch mit Heißkleber an die Spieße kleben und fertig!

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Ich habe mich bewusst gegen klassische Hochzeitsfarben und für den kräftigen Ombré-Look entschieden, weil ich es etwas peppiger und moderner wollte. Wie gefällt es euch?

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Habt noch ein schönes Wochenende & HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

Wickeltörtchen mit Johannisbeercurd [ich backs mir]

Ich bin ein Fan von kleinen Dingen, Mini-Versionen und halben Portionen. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich mit meinen knappen 160 cm Körperlänge auch eher platzsparend gebaut bin. Und das ist auch gut so! Denn „Klein-Sein“ ist toll – meistens zumindest. Nur meine Füße könnten eine Spur größer sein, dann müsste ich nicht immer in die Kinderabteilung zum Schuhkauf. Aber so ist das eben.

Auch bei Clara ist was „Kleines“ im Anmarsch. Und bevor der Mini-Sherrif seinen ersten Auftritt hat sucht sie in der neuen Runde von „Ich backs mir“ nach leckeren Sommerrezepten. Klein und sommerlich. Das kann ich! Und als ich dann neulich über das oberleckere Johannisbeercurd Rezept von der trickytine gestolpert bin war die Idee geboren…

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Frei nach dem Motto: Wickeltörtchen statt Windeltorte! Und innen drin tummeln sich Frischkäse-Creme und besagter Johannisbeercurd. Schmackofatz hoch 10!

Wenn ihr nun auch Lust auf die Minis bekommen habt, dann verrate ich euch hier wie es geht:

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Wickeltörtchen mit Johannisbeercurd

für 4 Törtchen

  • 3 Eier
  • 3 EL Wasser
  • 100g + 200g Zucker
  • 75g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 500g Frischkäse
  • 500g Quark
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensirup
  • 200-250g Johannisbeercurd

 

  • Alufolie, Tape, Backpapier

 

Backofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Eier trennen, Eiweiß mit Wasser steifschlagen. 100g Zucker einrieseln lassen, dann Eigelb einzeln unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben und den Teig dann auf das Backblech geben und glattstreichen. Für 8-10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein zweites, mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Oberes Backpapier abziehen und auskühlen lassen (geht recht schnell).

Frischkäse, Quark, Vanillezucker, 200g Zucker und Zitronensirup zu einer glatten Creme verarbeiten. Die Hälfte der Creme auf dem ausgekühlten Biskuit verteilen. Dann den Johannisbeercurd gleichmäßig darauf verstreichen. Reste von der Creme und vom Curd zurück in den Kühlschrank stellen.

4 Streifen Alufolie à 10x45cm zurechtschneiden und das Tape (günstiges Maskingtape, Malerkrepp oder starken Tesafilm) bereithalten.

Biskuit in 4 gleichgroße Streifen schneiden (ca. 10x30cm) und vorsichtig zu kleinen Schnecken aufrollen. Mit je einem Streifen Alufolie umwickeln und mit Tape sichern, damit sich die Schnecke nicht mehr aufrollen kann. Aufrecht in den Kühlschrank stellen und 45 Minuten fest werden lassen.

Nach der Kühlzeit die Alufolien-Ringe entfernen, die Törtchen gegebenenfalls begradigen und mit der übrigen Creme einkleiden. Für weitere 30 Minuten kaltstellen. Dann mit etwas Johannisbeercurd und frischen Beeren garnieren und servieren!

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Den Link zum Johannisbeercurd findet ihr oben bei den Zutaten – und übrigens ist der Blog von trickytine nicht nur wegen dem tollen Curdrezept sehr empfehlenswert!

 

Ich bin schwerverliebt in meine kleinen Törtchen… *hach*. Sind sie nicht hübsch?!

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Leider ist mein Johannisbeercurd jetzt fast schon verbraucht. Aber dann wird eben am Wochenende eine neue Portion gekocht. Dieses Mal werde ich es wohl mit Blutorange versuchen. Habt ihr sonst noch Tipps für leckere Curd-Kombinationen?

 

Genießt ein (hoffentlich) sonniges Sommer-Wochenende und, wie immer, HAPPY BAKING!

 

xo Kristin

Himbeer Cupcakes [JenniVERSUM]

Jetzt kommt ein Rezept vom [JenniVERSUM]. Viel Spaß damit!

 

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Heute seid ihr meine Versuchskaninchen. Denn bald habe ich Geburtstag und da möchte ich meinen Gästen schließlich etwas Leckeres servieren. Also habe ich sämtliche Backbücher vorwärts und rückwärts gelesen – und am Ende habe ich mich doch für was Eigenes entschieden.

An dem Tag, an dem ich backen wollte, hat der Sommer gerade so richtig Vollgas gegeben und es war unglaublich schwierig sich bei 37°C aufzuraffen und sich in die Küche zu stellen um zu backen! Aber wenn so etwas Leckeres dabei raus kommt, dann lohnt es sich am Ende und man geht mit Freude aus der Küche.

Am nächsten Tag habe ich die kleinen Dinger mit auf die Arbeit genommen und schwuppdiwupp waren sie alle verschwunden. Testlauf bestanden und damit war auch klar, was auf meine Geburtstagstafel kommt. In 2 Wochen stelle ich mich dann wohl wieder in die Küche und backe die Cupcakes noch mal für meine Familie! Aber nur, wenn ihr das OK gebt..

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Hier kommt das Rezept:

 

Himbeer-Cupcakes

für ungefähr 12 Muffins

  • 125g Butter (auf Zimmertemperatur)
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 250g Mehl
  • 2TL Backpulver
  • 1Prise Salz
  • 125ml Milch
  • 150g Himbeeren (tiefgekühlt oder frische)
  • 225gr Frischkäse
  • 2EL Puderzucker
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • 1-2Löffelbiskuits (zum Verzieren)

 

Den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Mulden des Muffinblechs mit den Papierförmchen auslegen. Butter und Zucker mit den Quirlen des elektrischen Handrührers zu einer glatten Masse schlagen. Die 2 Eier sorgfältig unterschlagen. Danach Mehl,  Backpulver und Salz gründlich vermischen und mit der Milch unter den Teig rühren. Dann die Himbeeren untermischen.

Den Teig in die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen. Die Stäbchenprobe durchführen und die Muffins dann abkühlen lassen.

 

Für die Creme Frischkäse, Puderzucker und Vanilleextrakt zusammen glatt rühren. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen die Löffelbiskuits in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerkleinern. Nachdem die Creme abgekühlt ist in einen Spritzbeutel löffeln und oben auf die Muffins spritzen. Danach die Muffins mit den Biskuitkrümeln bestreuen.

 

Fertig!

 

Na, was meint ihr – kann ich meiner Familie die Himbeer-Cupcakes servieren? Was backt ihr so an Geburtstagen? Verratet ihr mir eure Rezepte?

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Genießt die Sonnenstrahlen und lasst euch schön bräunen! Aber bloß nicht das Backen vergessen 😉

 

Bis bald,

eure Jenni

Macarons [Wir kochen uns unsre WM]

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Bei Becky geht es sportlich zu. Also in der Küche zumindest. Wir futtern uns quer durch die kulinarischen Welten der WM-Teilnehmer und erweitern so unseren Horizont.

Hier geht es heute nach Frankreich – wo die armen Jungs nach dem Viertelfinal-Aus getröstet werden müssen. Den Job kann ich übernehmen, gar kein Problem!

Im Gepäck habe ich eine Ladung Macarons mit sommerlicher Zitronen-Frischkäse-Füllung. Denn die kleinen Dinger machen glücklich. Auch niedergeschlagene Franzosen Fußballer. Und ein bisschen sauer macht ja bekanntlich auch lustig.

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Macarons2

Das Grundrezept habe ich von der wundervollen Aurélie. Denn das hat mich von 3 getesteten Rezepten am meisten überzeugt. Und es ist relativ simpel.

Macarons

für etwa 20 Stück

  • 45g gemahlene blanchierte Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 1 Eiweiß (à 36g)
  • 10g Zucker
  • Pasten-Lebensmittelfarbe
  • eventuell Zuckerstreusel, Goldpuder oder ähnliches

 

Zuerst Mandeln und Puderzucker vermischen. Die Mischung portionsweise in einer Küchenmühle nochmal mahlen. Das ist sehr wichtig, da die Mandeln vorher noch zu grob sind. Dann sieben und zur Seite stellen.

Eiweiß ganz kurz anschlagen, sobald es schaumig wird den Zucker einrieseln lassen und steifschlagen. Nun kann der Eischnee nach belieben eingefärbt werden, aber bitte nicht übertreiben – zu viel Lebensmittelfarbe kann die Macarons zerlaufen oder reißen lassen.

Jetzt vorsichtig und in 3 Portionen die Mandelmischung unterheben bis es einen glatten, zähfließenden Teig ergibt. Ein Backpapier zurechtlegen. Teig in einen Einwegspritzbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und kleine, etwa 2 cm große Kreise auf das Papier spritzen. Dabei den Spritzbeutel nicht zu sehr bewegen, der Teig fließt fast von alleine in die richtige Form. [Wer es sich trotzdem noch nicht genau vorstellen kann, findet hier eine tolle Videoanleitung!] Wer die Macarons mit Streuseln verzieren will sollte das vor dem Trocknen tun, da die Dekoration sonst nicht mehr hält.

Macarons 20 Minuten trocken lassen, währenddessen den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen. Dann das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und für 12-14 Minuten backen. Nach dem Backen am besten auf eine kalte Oberfläche legen, dann lassen sie sich besser ablösen.

 

Frischkäse Frosting

  • 3 EL Frischkäse
  • 3 EL weiche Butter
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 EL Zitronensirup
  • ein paar Tropfen gelbe Lebensmittelfarbe

 

Butter und Puderzucker aufschlagen, dann den Frischkäse und die Lebensmittelfarbe hinzufügen und gut durchmischen.

 

In einen Spritzbeutel geben und die Macarons damit füllen. Bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.

Macarons1

Na, habt ihr Lust bekommen? Versucht es doch mal, die Macarons beißen nicht! Und als Belohnung für euren Mut habe ich ein Freebie für die Macaron-Topper für euch. Die habe ich für die Fotos gebastelt und fand sie zu hübsch um sie für mich zu behalten. Einfach hier klicken! Ich hoffe euch gefallen sie auch so gut wie mir!

Macarons3

Ich wünsche euch eine tolle neue Woche! Lasst es euch gut gehen.

 

xo Kristin

 

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Frischkäse-Eis-Gugls

#schzerfließe.

Dieser Hashtag definiert das lange Pfingstwochenende ziemlich treffend. Und wo zur Hölle kommt diese Hitze eigentlich auf einmal her? Ach ja, aus der Hölle vielleicht. Aber nicht meckern. Schnee wäre mindestens genau so doof.

Als eher nordischer Typ fällt es mir nicht sonderlich leicht mit solchen Temperaturexplosionen umzugehen, aber nach ein paar Tagen hab ich mich inzwischen dran gewöhnt. [Bleibt ja auch nix anderes übrig!]

Dennoch ist mir jede Abkühlung willkommen – egal ob in Form eines Planschbeckens, eines kühlen Getränks oder leckerem Eis.

Da wären wir ja auch schon beim Stichwort: EIS. Drei Buchstaben, die wohl jedem kleinen (und auch großem) Kind ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Darum liefere ich euch heute ein easy peasy Eisrezept das fix fertig ist und allen schmeckt!

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Frischkäseeis-Gugl1

Frischkäse-Eis-Gugls

für etwa 30-35 Stück

  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • 150g Frischkäse
  • 3-4 EL Zitronensirup (*klick* für das Rezept – ersatzweise geht auch etwas Zitronensaft)
  • Mini-Guglform aus Silikon

Schlagsahne steif schlagen.

Ei trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen, dann die Hälfte des Zuckers unterrühren. Dann das Eigelb und den restlichen Zucker cremig rühren. Frischkäse und Zitronensirup unterrühren. Erst die Sahne, dann den Eischnee unterheben.

In die Guglform füllen. Einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit große Luftblasen entweichen. Alles glattstreichen und für mindestens 4 Stunden einfrieren. Danach aus der Form drücken und pur oder mit einer leckeren Fruchtsoße/Karamellcreme/frischem Obst/Schokolade/… servieren!

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Frischkäseeis-Gugl4

Ihr seht: Keine Eismaschine? Kein Problem!

 

Wie habt ihr die letzten Tage so verbracht? Gab es bei euch auch Eis zur Abkühlung? Genießt die Sonne noch schön und lasst euch nicht wegwehen, falls es bei euch schon stürmt!

 

HAPPY ICECREAM-MAKING!

xo Kristin