Spitzen-Pfannkuchen

Guten Morgen ihr Lieben!

 

Die Leute die mich kennen würden wohl alle bestätigen, dass ich in der Küche ein ziemlich geduldiger Mensch bin. Motivtorten stundenlang mit Fondant eindecken – kein Problem! Weihnachtsplätzchen in Serienproduktion oder Cupcakes für ein wichtiges Event – alles easy!

Aber ich muss gestehen, es gibt auch mal Rezepte, die mich aus der Ruhe bringen. Das liegt dann meistens daran, dass etwas nicht so funktioniert wie ich dachte und dann läuft die Perfektionistin in mir Amok.

Und jetzt folgt die Geschichte wie diese Pfannkuchen und ich erst schrecklich böse aufeinander waren und wie wir am Ende schließlich doch noch Freunde wurden:

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Irgendwann bin ich im WWW beim abendlichen Entspannungssurfen auf ein Foto von sogenannten „Lace-Pancakes“ gestoßen und  – BOOM! – Liebe auf den ersten Blick. Für meinen #PANCAKEAPRIL musste ich sie dann natürlich testen. Ich hatte mir vorher überlegt mit einer leeren Honigflasche den Teig ganz elegant und dosiert in die Pfanne zu bekommen. Als der Teig dann fertig und die Pfanne heiß war musste ich dann aber schnell feststellen, dass dieser Plan außerhalb meines Kopfes nicht funktionieren würde.

Was ich nicht bedacht (oder vielleicht auch nur unterschätzt) habe, ist der Druck, den man benötigt, um etwas aus dieser Flasche zu bekommen. Jedenfalls schoss mir der Teig um die Ohren, bildete Pfützen in der Pfanne und von Spitzenmuster war Null Komma Nix zu sehen. Schreikrampf Numero 1. Also gut, noch einmal mit mehr Gefühl. Dieses Mal habe ich tatsächlich etwas annähernd herzförmiges in die Pfanne bekommen, war dann aber beim wenden zu ungeduldig und schon wurden aus einem Pancake zwei. Schreikrampf Numero 2. Ok, Pfanne aus und Gehirn an. Ich brauchte jetzt schnell einen neuen Plan, denn Aufgeben kommt bei mir nicht in die Tüte.

Ich hab mich dann entschlossen es mit den guten alten Einwegspritzbeuteln zu versuchen und tatsächlich – so gings! Klar, werden nicht alle bilderbuchhübsch, aber schmecken tun sie ja alle mal und irgendwann macht die Pfannenartistik sogar echt Spaß 🙂

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Hier folgt nun also das geprüfte und für machbar erklärte Rezept:

 

Spitzen-Pfannkuchen

für etwa 20 Stück

  • 120g Mehl
  • 1 Ei
  • 240ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Öl
  • 1 Prise Salz

 

Pfanne auf niedriger Hitze vorheizen.

Alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verarbeiten und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Teig in einen Einwegspritzbeutel – oder einen großen Gefrierbeutel – füllen und gut verschließen [ am besten eignen sich dazu solche Verschlussklammern ]. Vorsichtig ein kleines Stück der Spitze abschneiden.

Zuerst ein Herz als Umriss in die Pfanne malen, dann mit vielen geschwungenen Bewegungen ausmalen. Dabei zügig arbeiten, Kurz braten lassen, dann vorsichtig wenden. TIPP: Mit den Verschlussklammern lässt sich der Teigbeutel zwischen dem Malen super verschließen und so gibt es keine Sauerei in der Küche.

Die fertigen Pfannkuchen mit viel Puderzucker servieren.

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Liest sich ganz easy, oder? 😀 Es ist auch wirklich machbar, aber ein bisschen Geduld solltet ihr schon mitbringen, vor allem weil es ein paar Pfannkuchen dauern wird, bis ihr den Dreh so richtig raus habt.

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Wäre doch auch eine tolle Idee für ein romantisches Wochenendfrühstück oder für den Muttertag!

Lasst es euch gut gehen!

Und wie immer: HAPPY #PANCAKEAPRIL!

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xo Kristin

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2 Kommentare zu „Spitzen-Pfannkuchen

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