Blutorangen Crêpes

Huhu, ihr Süßen!

Was ich euch heute mitgebracht habe ist – je nach Interpretation – so was wie Medizin aus der Küche! Denn die farbenfrohen Crêpes machen nicht nur glücklich, sondern versorgen euch auch mit einer Menge Vitaminen, die ihr gerade bei den kalten Temperaturen sicher gut gebrauchen könnt. Und habe ich erwähnt, dass sie wiiiiirklich unheimlich lecker sind? <3

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Blutorangen Crêpes

für 2 Portionen

  • 100 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 4 große Blutorangen
  • 2-3 EL Honig
  • etwas Öl

 

Für die Crêpes Mehl, Milch, Zucker und das Ei zu einem glatten Teig verquirlen und für 10 Minuten quellen lassen.

Eine beschichtete Pfanne (mit etwa 15 – 20 cm Durchmesser) leicht mit Öl bepinseln (Pro-Tipp: Backtrennspray verwenden!). Auf niedriger Hitze vorheizen. Den Teig portionsweise dünn in der Pfanne verteilen, dazu am besten die Pfanne leicht schräg halten und etwas schwenken. Von beiden Seiten goldbraun werden lassen. Die fertigen Crêpes beiseite stellen und im Backofen bei 50°C warmhalten.

Die Blutorangen filetieren, dabei den Saft in einer Schüssel auffangen und die Orangenreste mit den Händen gut auspressen, um all den Saft mit zu verwenden.

In einer zweiten kleinen Pfanne den Saft zusammen mit dem Honig für 5 Minuten auf hoher Hitze einkochen. Dann die Orangenfilets hinzufügen und erwärmen. Die Crêpes falten und zusammen mit dem warmen Blutorangenkompott servieren!

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Hmm.. sind die Farben nicht der Knaller? Und das beste ist: Ich habe in den nächsten Wochen noch eine ganze Menge bunte Rezepte für euch, also seid gespannt!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

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Spitzen-Pfannkuchen

Guten Morgen ihr Lieben!

 

Die Leute die mich kennen würden wohl alle bestätigen, dass ich in der Küche ein ziemlich geduldiger Mensch bin. Motivtorten stundenlang mit Fondant eindecken – kein Problem! Weihnachtsplätzchen in Serienproduktion oder Cupcakes für ein wichtiges Event – alles easy!

Aber ich muss gestehen, es gibt auch mal Rezepte, die mich aus der Ruhe bringen. Das liegt dann meistens daran, dass etwas nicht so funktioniert wie ich dachte und dann läuft die Perfektionistin in mir Amok.

Und jetzt folgt die Geschichte wie diese Pfannkuchen und ich erst schrecklich böse aufeinander waren und wie wir am Ende schließlich doch noch Freunde wurden:

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Irgendwann bin ich im WWW beim abendlichen Entspannungssurfen auf ein Foto von sogenannten „Lace-Pancakes“ gestoßen und  – BOOM! – Liebe auf den ersten Blick. Für meinen #PANCAKEAPRIL musste ich sie dann natürlich testen. Ich hatte mir vorher überlegt mit einer leeren Honigflasche den Teig ganz elegant und dosiert in die Pfanne zu bekommen. Als der Teig dann fertig und die Pfanne heiß war musste ich dann aber schnell feststellen, dass dieser Plan außerhalb meines Kopfes nicht funktionieren würde.

Was ich nicht bedacht (oder vielleicht auch nur unterschätzt) habe, ist der Druck, den man benötigt, um etwas aus dieser Flasche zu bekommen. Jedenfalls schoss mir der Teig um die Ohren, bildete Pfützen in der Pfanne und von Spitzenmuster war Null Komma Nix zu sehen. Schreikrampf Numero 1. Also gut, noch einmal mit mehr Gefühl. Dieses Mal habe ich tatsächlich etwas annähernd herzförmiges in die Pfanne bekommen, war dann aber beim wenden zu ungeduldig und schon wurden aus einem Pancake zwei. Schreikrampf Numero 2. Ok, Pfanne aus und Gehirn an. Ich brauchte jetzt schnell einen neuen Plan, denn Aufgeben kommt bei mir nicht in die Tüte.

Ich hab mich dann entschlossen es mit den guten alten Einwegspritzbeuteln zu versuchen und tatsächlich – so gings! Klar, werden nicht alle bilderbuchhübsch, aber schmecken tun sie ja alle mal und irgendwann macht die Pfannenartistik sogar echt Spaß 🙂

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Hier folgt nun also das geprüfte und für machbar erklärte Rezept:

 

Spitzen-Pfannkuchen

für etwa 20 Stück

  • 120g Mehl
  • 1 Ei
  • 240ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Öl
  • 1 Prise Salz

 

Pfanne auf niedriger Hitze vorheizen.

Alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verarbeiten und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Teig in einen Einwegspritzbeutel – oder einen großen Gefrierbeutel – füllen und gut verschließen [ am besten eignen sich dazu solche Verschlussklammern ]. Vorsichtig ein kleines Stück der Spitze abschneiden.

Zuerst ein Herz als Umriss in die Pfanne malen, dann mit vielen geschwungenen Bewegungen ausmalen. Dabei zügig arbeiten, Kurz braten lassen, dann vorsichtig wenden. TIPP: Mit den Verschlussklammern lässt sich der Teigbeutel zwischen dem Malen super verschließen und so gibt es keine Sauerei in der Küche.

Die fertigen Pfannkuchen mit viel Puderzucker servieren.

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Liest sich ganz easy, oder? 😀 Es ist auch wirklich machbar, aber ein bisschen Geduld solltet ihr schon mitbringen, vor allem weil es ein paar Pfannkuchen dauern wird, bis ihr den Dreh so richtig raus habt.

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Wäre doch auch eine tolle Idee für ein romantisches Wochenendfrühstück oder für den Muttertag!

Lasst es euch gut gehen!

Und wie immer: HAPPY #PANCAKEAPRIL!

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xo Kristin

[exotisch] Mini-Pancake-Spieße mit Früchten und Kurumbasirup

Ende Juni hat Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe ein Gewinnspiel angekündigt, bei dem wahrscheinlich jeder augenblicklich anfing von Palmen, Sonne und Traumstränden zu träumen. Unter dem Arbeitstitel „Kokos und weg“ wird das beste Kokosrezept gesucht – und zu gewinnen gibt es eine Traumreise auf die Malediven!

Da ich ja sowieso chronisch an Fernweh leide war schnell klar, dass ich da unbedingt mitmachen muss.

Ich muss allerdings gestehen: Kokos und ich sind nicht die besten Freunde. Meine Beziehung zu der harten, haarigen Nuss ist recht ambivalent – ich liebe beispielsweise Raffaello und hasse Bounty. Und so ist das immer. In manche Gerichte mit Kokos könnte ich mich reinlegen, vor anderen renne ich schreiend davon. Ich stand also vor einer schweren Aufgabe.

Aber nach laaaaangen Überlegungen kam mir schließlich die Eingebung:

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In diesem Fall ist Kurumba (dt: die Kokosnuss) der Star des Rezepts. Nicht aufdringlich oder gar überdeckend sondern als perfekte Ergänzung der anderen Aromen. Der süße Kokossirup passt wunderbar zu den frischen Früchten und den fluffigen Pancakes.

Kokossirup:

200ml Kokosmilch

125ml Wasser

125g Zucker

Alle Zutaten zusammen aufkochen und ein paar Minuten einkochen lassen. Noch heiß in eine kleine Flasche abfüllen.

Joghurt-Pancakes:

1 Tasse (150g) Mehl

2 EL Zucker

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 Ei

1 Tasse (250g) Joghurt

1/4 Tasse (65 ml) Milch

Mark einer Vanilleschote

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Eine gut beschichtete Pfanne auf schwacher bis mittlerer Hitze (ohne Fett) vorheizen. Jeweils einen TL Teig in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden werden die Pancakes gewendet.

Der Teig ergibt eine ganze Menge Mini-Pancakes!

Jetzt geht’s ans Aufspießen! Ich habe mich für frische Mango und Himbeeren entschieden und kann diese Kombination nur empfehlen. Aber natürlich eignen sich auch viele andere Früchte.

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Nach dem Prinzip „Pancake-Frucht-Pancake“ auf Schaschlikspieße stecken und auf dem Teller mit Kurumbasirup übergießen (wer mag kann noch ein paar Kokosraspel darüber streuen). Am besten schmeckt es, wenn die Pancakes noch leicht warm sind, was allerdings ein kleines logistisches Kunststück darstellt. Am besten die Pancakes im Ofen warmhalten bis zum Aufspießen.

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Meine Test-Esser waren genau so begeistert wie ich – dieses Dessert wird es also in Zukunft öfter geben (ganz unabhängig davon ob es mich auf die Malediven bringt oder nicht!).

Hier noch ein kleines Erinnerungsfoto aus Bali, der letzten Trauminsel die ich besucht habe – inklusive Kokosnuss!

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Ich bin dann mal mit Däumchendrücken beschäftigt!

Kristin