Mohnschnecken mit Marmelade

Hi Freunde,

nach über zwei Jahren heißt es Abschied nehmen. Über 100 Rezepte, Snack-Ideen und einfache Gerichte später läuft heute vorerst die letzte Folge ‚meiner‘ Foodrevolution im Radio. Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.

Und es waren definitiv zwei tolle Jahre! So viele neue Erfahrungen, Herausforderungen und auch Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe. Das wird mir schon ein bisschen fehlen, aber dafür gibt es hier jetzt mehr Platz für neue Projekte und andere, spannende Themen.

Habt ihr vielleicht sogar bestimmte Wünsche oder Ideen? Wovon würdet ihr gerne mehr sehen bzw. lesen? Ich bin gespannt auf euer Feedback ♥ Aber jetzt erst mal zum Rezept, das ich heute für euch habe: schnell gewickelte Schneckchen aus einem Mohnbiskuit und einer Marmeladen-Sahne-Füllung! Unkompliziert aber soooo lecker!

Mohnschnecken mit Marmelade

Fix gerollt & lecker gefüllt – fertig sind die süßen Mohnschnecken.

Gericht Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 12 Stück

Zutaten

  • 6 Eier
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Mehl
  • 75 g Mohnsamen
  • 250 ml Schlagsahne
  • 100 g rote Marmelade
  • Zucker

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dann das Eigelb mit 130 g Puderzucker cremig aufschlagen.  Mehl und Mohn unter die Eigelbcreme rühren, dann den Eischnee nach und nach vorsichtig unterheben. Die Masse auf dem Backblech verteilen, glatt streichen und für etwa 10 Minuten im Ofen backen.

  3. Währenddessen ein sauberes Geschirrtuch mit Zucker bestreuen und den fertigen Mohnbiskuit darauf stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Nun zusammen mit dem Tuch von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und so vollständig auskühlen lassen. 

  4. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem übrigen Puderzucker steif schlagen. Nun den Biskuit wieder vorsichtig entrollen und mit Marmelade bestreichen, darauf die Sahne verteilen und alles mithilfe des Küchentuchs wieder aufrollen. Im Kühlschrank fest werden lassen, dann in Scheiben schneiden und servieren.

Anmerkungen

Tipp: Sollte sich das Backpapier nicht einfach vom Biskuit lösen lassen, einfach kurz einen feuchten Lappen auf das Backpapier legen, kurz einwirken lassen und danach sollte es viel einfacher gehen.

Mögt ihr Mohn auch so gerne? Ich mags total, backe oder koche aber viel zu selten damit… das muss ich unbedingt ändern! Da sind die Mohnschnecken ja schon mal ein guter Anfang.

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

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Blutorangen-Käsekuchen

Hi Freunde,

eigentlich müsste ich meinen Koffer packen. Stattdessen sitze ich am PC: Schreibe noch ein paar Rechnungen & Angebote, plane mein Must-See-Liste für den Urlaub und tippe dieses Rezept für euch – sozusagen als kleines ‚Abschieds-‚Geschenk an euch. Außerdem lade ich euch ganz herzlich ein, mir auf Instagram (@frlzebra) zu folgen. Dort nehme ich euch nämlich sehr gerne ein bisschen mit auf unsere Reise. ♥

Aber vor jeder Reise muss man sich gut stärken, darum habe ich heute diesen leckeren Käsekuchen mit einer riesengroßen Portion Blutorangen für euch! Herrlich cremig, saftig & fruchtig – ich liebe ihn! Am liebsten würde ich davon ein Stück mit in den Koffer packen, aber das wäre ziemlich unklug und außerdem ist bis ich tatsächlich zum Packen komme bestimmt kein Krümel mehr davon übrig.

Blutorangen-Käsekuchen

Fruchtig, süß & cremig – so muss der perfekte Kuchen schmecken!

Gericht Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Portionen 1 Kuchen (∅26cm)

Zutaten

  • 65 g Butter
  • 65 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Ei
  • 500 ml Milch
  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 200 g Zucker
  • 800 g Schmand
  • 4 Blutorangen

So geht’s:

  1. Aus Milch, Puddingpulver und Zucker einen Pudding kochen, den dann zum Abkühlen zur Seite stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Blutorangen schälen und filetieren, dann in kleine Stücke schneiden und ebenfalls beiseite stellen.

  3. Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und gleichmäßig in eine gefettete Springform (∅26cm) drücken, so dass ein dünner Boden entsteht. 

  4. Nun den abgekühlten Pudding mit dem Schmand und den Orangenstückchen verrühren und in die Form füllen. Glatt streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen. Dann komplett auskühlen lassen und – (wer mag) mit frischen Blutorangen getoppt – servieren.

Anmerkungen

Tipp: Für das Topping habe ich Blutorangen filetiert und den Saft dabei aufgefangen. Dann den Saft einfach kurz mit etwas Stärke eingedickt – nach Geschmack süßen (oder, wie ich, ungesüßt lassen) – und dann mit den Orangenfilets vermischt. Ab damit auf den Kuchen und *tadaaa*

Habt ihr auch bald mal wieder einen Urlaub anstehen? Für mich ist das die erste richtige Reise seit letztem Herbst und ein bisschen Entspannung und Tapetenwechsel kann ich definitiv gebrauchen – das gönnt man sich als Selbstständige nämlich viel zu selten.

In diesem Sinne, bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Marmor Brownies

Hey Freunde,

manchmal geht einem ein Rezept kinderleicht von der Hand, alles easy – auch bei komplizierteren Rezepten kommt keine Panik auf. Aber hin und wieder ist einfach der Wurm drin. Selbst das einfachste Gericht wird zu einem wahrhaften Albtraum in der Küche und das Ergebnis ist dementsprechend enttäuschend.

So ging es mir bei der Entwicklung dieses Rezepts. In meinem Kopf habe ich mir das alles ganz simpel ausgemalt, schließlich habe ich ja schon hunderte Male Brownies und auch Blondies gebacken – was soll da schon schief gehen? Oh, ich kann euch sagen: Eine Menge!

Bei Versuch 1 hat die Menge des Backpulvers irgendwie nicht gestimmt und der Teig ist viel zu sehr aufgegangen, so das am Ende ein flacher Marmorkuchen auf dem Tisch stand. In Runde zwei klappte alles besser, bis zu dem Punkt an dem ich vergessen habe, den Zucker in den Teig zu geben. Klassiker. Beim dritten Anlauf hat dann schließlich alles gepasst und die Marmor-Brownies wurden mindestens genau so toll, wie ich wie mir ausgemalt hatte – zum Glück für euch, denn ein viertes Mal hätte ich mich wahrscheinlich nicht mehr ans Rezept getraut!

Marmor Brownies

Du kannst dich nicht zwischen Brownies und Blondies entscheiden? Dann sind diese leckeren Marmor-Brownies genau richtig!

Gericht Dessert, Gebäck, Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 20 Stück

Zutaten

  • 170 g dunkle Schokolade
  • 170 g weiße Schokolade
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine kleine rechteckige Backform (20×30 cm) fetten oder mit Backpapier auslegen.

  2. Für den dunklen Teig 100 g Zartbitterschokolade und 125 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Von der Hitze nehmen und die Hälfte des Zuckers unterrühren. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz gut verrühren. Die Hälfte der Mischung (125 g) zusammen mit einem Ei unter die Schokoladen-Butter-Masse rühren, dann die restliche dunkle Schokolade hacken und unter den Teig heben. Sollte der Teig (gerade der dunkle) etwas zu fest sein, einfach etwas Milch unterrühren.

  3. Den hellen Teig genau so zubereiten, nur diesmal mit weißer Schokolade. Nun den hellen und dunklen Teig abwechselnd löffelweise in die Form geben, dann mit einer Gabel durchziehen und glattstreichen. Für ca. 20 Minuten backen, dann leicht abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren!

Anmerkungen

Tipp: Wenn ihr etwas Zeit und Spülarbeit einsparen wollt, könnt ihr die Schokoladen und Butter auch ganz vorsichtig auf niedriger Temperatur in der Mirkowelle schmelzen.

Manchmal lohnt es sich eben doch für ein Rezept zu kämpfen – kennt ihr das auch oder ist euch schon mal was ähnliches passiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

[19] Mini Weihnachtsstämmchen

Hey meine Lieben,

heute wird es süß, schokoladig und sehr weihnachtlich. In Großbritannien (und auch in Frankreich) ist es eine Weihnachtstradtion, süße Baumstämme aus Biskuit und Buttercreme zu backen und als Yule Log (oder Bûche de Noël) zu servieren. 

In diesem Rezept orientiere ich mich mehr an der Britischen Version, allerdings gibt es bei mir nicht nur einen großen sondern viele kleine Baumstämme. Im Miniformat bekommt jeder eurer Gäste seinen eigenen und außerdem sind sie so handlicher und irgendwie ja auch ziemlich niedlich, findet ihr nicht auch?

Weihnachtsstämmchen

Was in groß funktioniert wird im Miniformat noch besser und darum sind diese kleinen ‚Yule Logs‘ die perfekte süße Leckerei für Weihnachten.

Gericht Gebäck, Kuchen, Torte
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 8 Stück

Zutaten

Für den Biskuit

  • 3 große Eier
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Prise gemahlene Nelken

Für die Buttercreme

  • 60 g Schokolade
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 2-3 EL Milch

Für die Ganache

  • 115 ml Sahne
  • 150 g Schokolade

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Backblech (in der Größe 25×35) mit Backpapier auslegen und leicht fetten. Alternativ funktioniert es auch mit einem Backrahmen.

  2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz und 25 g Zucker steif schlagen und beiseite stellen. 

  3. In einer zweiten Schüssel das Eigelb und 50 g Zucker hell cremig aufschlagen. Kakao, Zimt, Ingwer und Nelken mischen und auf die Eiermasse sieben. 

  4. Vorsichtig unterrühren, dann nach und nach den Eischnee unterheben. Auf das vorbereitete Backblech geben, glatt streichen und für 10-12 Minuten backen.

  5. Aus dem Ofen nehmen, gegebenenfalls vom Rahmen lösen und ein zweites, ebenfalls gefettetes Stück Backpapier oben drauf legen. Nun auf die Arbeitsfläche stürzen und vorsichtig das nun obere Backpapier abziehen. Sollte es etwas kleben, hilft es kurz ein nasses Tuch auf das Papier zu legen.

  6. Für die Buttercreme die Butter hellcremig aufschlagen und die Schokolade schmelzen. Mit einander verrühren, dann Puderzucker und Milch unterrühren bis eine dicke Creme entsteht. Diese gleichmäßig auf den ausgekühlten Biskuitboden streichen.

  7. Nun in 8 Rechtecke teilen (1 x längs und 4 x quer). Die Rechtecke jeweils von der kurzen Seite her aufrollen und auf einen großen Teller geben. Im Kühlschrank für ca. 30 Minuten fest werden lassen.

  8. In der Zwischenzeit die Ganache zubereiten, dafür die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne erhitzen bis sie fast kocht, dann über die Schokolade geben und etwa eine Minute stehen lassen. Nun gut verrühren und die Baumstämmchen damit überziehen.

  9. Kurz antrocken lassen, dann mit einer Gabel oder einem Zahnstocher ‚Rindenmuster‘ in die Schokolade malen und vor dem Servieren leicht mit Puderzucker bestäuben.

Sind sie nicht niedlich? Richtig toll für die weihnachtliche Kaffeetafel oder vielleicht sogar als Dessert – ganz wie ihr wollt! Habt ihr schon mal Yule Logs oder Bûche de Noël probiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Mini Apfelkuchen

Hey meine Lieben,

bei uns im Garten steht ein kleines knorriges Apfelbäumchen – eigentlich recht unscheinbar, wenn man es so ansieht. Aber der Schein trügt! Kaum steht die Apfelzeit ins Haus hängen alle Äste über und über voll mit den roten Früchten. Ganz so wie das Bäumchen sind die Äpfel zwar auch etwas kleiner, aber so, so lecker <3

Das bedeutet für uns natürlich auch, dass wir jetzt gerade in Äpfeln schwimmen könnten. Darum habe ich zumindest schon mal einen klitzekleinen Teil davon zu leckeren Mini Apfelküchlein verarbeitet. Die sind nicht nur schön anzusehen sondern auch wirklich lecker und stehen ihren großen Verwandten in nichts nach!

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Mini Apfelkuchen

Kleine Kuchen ganz groß - voll gepackt mit Äpfeln & Zimt sind die Teilchen der Hit auf jeder Kaffeetafel!

Gericht Gebäck, Kuchen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Wartezeit 20 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen 6 Stück

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • 125 g Butter
  • 3-5 EL kaltes Wasser
  • 40 g Zucker
  • 500 g säuerliche Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • 60 g brauner Zucker
  • 30 g Zucker

So geht's:

  1. Mehl, Ei, Butter, Wasser und Zucker in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 20 Minuten in den Kühlschrank geben.
  2. Währenddessen die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit Zimt, Zucker und braunen Zucker in eine Schüssel geben und gut vermischen.
  3. Den Teig ausrollen und 6 Kreise ausstechen (ungefähr im Durchmesser einer Müslischüssel). Die Kreise in die Mulden eines Muffinblechs drücken und die Apfelmischung darauf verteilen. Aus den Teigresten schmale Streifen schneiden und auf die Äpfel legen. Überstehenden Teig abschneiden und am Rand gut andrücken. Leicht mit Milch oder Wasser einpinseln und dann mit etwas braunem Zucker bestreuen. 

  4. Im vorgeheizten Ofen bei 190° C für etwa 40 Minuten backen. Leicht auskühlen lassen, aus der Form lösen und servieren.

Anmerkungen

Tipp:  Für besonders schöne Teiggitter am besten die Teigstreifen auf der Arbeitsplatte weben und dann nur noch mit einem Glas oder rundem Förmchen ausstechen und auf die Küchlein setzen.

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Mögt ihr Apfelkuchen auch so gerne? Als nächstes werde ich mich wohl mal an Apfelsaft probieren – habt ihr da Tipps für mich?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln

Huhu meine Lieben,

im Moment teste ich mal wieder meinen Grünen Daumen. Mit Pflanzen in der Wohnung habe ich inzwischen so halbwegs den Dreh raus, aber durch die Bank alles was ich versuche auf meinem Balkon zu züchten geht gnadenlos ein. Immer. Egal ob es eine Kolonie Kräuter oder die niedliche kleine Erdbeer-Ampel ist.

Nach langer Abstinenz auf dem Gebiet habe ich mich nun aber doch mal wieder dran gewagt: Nun wachsen in zwei großen Kübel Rhabarber und Erdbeeren vor sich hin. Im Fall des Rhabarbers muss man fast sagen wuchert, denn von dem kleinen Pflänzchen, dass ich dort vor ein paar Wochen eingepflanzt habe ist rein gar nichts mehr zu sehen. Gefühlt jeden zweiten Tag bringt der Rhabarber ein neues Blatt hervor das dann binnen ein paar weiterer Tage riesige Ausmaße annimmt.

Ernten darf ich davon aber leider noch nicht, denn wie ich gelesen habe braucht der Rhabarber vor der ersten Ernste eine Schonzeit von mindestens einem Jahr – hmpf, dann muss ich mich wohl in Geduld üben. Und in der Zwischenzeit gibt es ja auch überall leckeren Rhabarber zu kaufen – und das ist auch gut so! Denn den brauche ich für meinen liebsten Frühlingskuchen: Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln – knusprig & fruchtig, leicht sauer & trotzdem süß! Hmmm, wer will ein Stück?

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Rhabarber Käsekuchen mit Streuseln

für ein kleines Blech

  • 125 g Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 300 g Rhabarber
  • 2 EL Zucker
  • 500 g Quark
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • etwas Vanilleextrakt

Den Backofen auf 190° C vorheizen und ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter, braunen Zucker, Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen und zu einem Streuselteig verkneten. Etwa 2/3 der Streuselmasse auf das Backblech geben und zu einem Boden andrücken. Den Rest zur Seite stellen.

Den Rhabarber putzen, schälen und in fingerdicke Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 2 EL Zucker vermengen und kurz ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer zweiten Schüssel Quark, Ei, Zucker, Puddingpulver und Vanilleextrakt glattrühren. Nun den Rhabarber auf den Streuselboden geben, dann die Quarkmasse darüberverteilen und glattstreichen. Gleichmäßig mit den übrigen Streuseln bestreuen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und servieren!

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Wie mögt ihr Rhabarber am Liebsten? Weitere Rhabarber-Inspirationen findet ihr auch hier auf dem Blog <3

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

Fruchtige Zitronentarte zu Ostern

Huhu meine Lieben,

nur noch ein paar Tage und schon steht Ostern wieder vor der Tür. Ähnlich wie Weihnachten (nur mit weniger Geschenken) ist das für meine Familie einer dieser Anlässe, zu denen wir uns alle treffen, zusammen essen, reden und einfach eine gute Zeit haben. Vor allem der Essens-Aspekt wird in einer Familie von Foodies natürlich groß geschrieben und wir tischen als Gemeinschaftsprojekt allerlei süße und herzhafte Köstlichkeiten auf.

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Passend dazu gibt es bei mir heute eine leckere und so richtig fruchtige Zitronen-Tarte, die sich mit Sicherheit auch auf eurer Ostertafel hervorragend machen würde! Die Tarte schmeckt für mich wie hausgemachte Limonade in Kuchenform – also so richtig schön süß-sauer und mega aromatisch. Wenn ihr also bekennende Zuckermäulchen seid, solltet ihr die Zuckermenge vielleicht lieber zur Sicherheit ein klein wenig erhöhen. Just in case.

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Zitronen-Tarte

 

  • 150 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Bio-Zitronen (ca. 200 ml Saft)
  • 180 g Zucker
  • 125 g Sahne
  • 4 Eier

Ofen auf 200°C vorheizen. Die Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Mürbeteig verarbeiten – falls der Teig zu bröselig ist, einfach ein kleines bisschen Wasser hinzugeben. Den Teig dünn ausrollen, in eine Form legen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Für 10 Minuten backen und falls er anfängt sich zu wölben, noch mal mit der Gabel einstechen.

In der Zwischenzeit die Schale der Zitronen abreiben und den Saft auspressen. Zu den anderen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. In den vorgebackenen Teig füllen. Die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren und die Tarte für etwa 40 Minuten backen.

Leicht auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäubt servieren!

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Was darf auf eurer Oster-Tafel auf keinen Fall fehlen? Und seid ihr #TeamOsterbrunch oder ist euch ein einfaches Mittag-/Abendessen lieber?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Orangenkuchen aus ganzen Früchten

Huhu meine Lieben,

 

draußen ist im Moment von der Sonne nicht viel zu sehen, darum sollten wir sie uns in die Wohnung holen. Entweder in Form von ersten bunten Frühlingsblumen, sonnigen Deko-Elementen oder eben – wie ich es euch gleich vormache – als leckeren Kuchen.

In dem stecken nämlich ganze Orangen, samt Schale und ihrer ganzen, darin gespeicherten Sonnenkraft. Was im ersten Moment ein bisschen ungewöhnlich klingt wird tatsächlich ein richtig leckerer und saftiger Kuchen mit tollem Orangenaroma <3

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Orangenkuchen

für einen kleinen Kuchen

  • 2 kleine Orangen (Bio)
  • 4 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Mehl
  • 180 g Puderzucker
  • 1 TL Backpulver

 

Die Orangen (am besten welche mit einer möglichst dünnen Schale) in einem Topf mit heißem Wasser für 2 Stunden weich kochen. Dann halbieren und gut auskühlen lassen, dabei gegebenenfalls die Kerne heraussammeln. Die abgekühlten Orangen pürieren und 175 g Orangenmus abwiegen.

Nun den Backofen auf 190° C vorheizen und eine kleine Kastenkuchenform* (für ein ‚halbes Rezept‘) fetten und mehlen.

Die Eier und den Puderzucker in einer Schüssel für 3-4 Minuten cremig aufschlagen. Nun Mandeln, Mehl, Orangenmus und Backpulver vorsichtig unterheben. In die vorbereitete Form füllen und für ca. 30 Minuten backen. Gut auskühlen lassen, aus der Form nehmen und servieren.

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Wer mag kann den Kuchen dann noch mit einem Guss verzieren – ganz egal ob aus Zucker, weißer oder dunkler Schokolade: Erlaubt ist, was euch schmeckt!

Easy peasy und mit ‚Sonne-auf-dem-Kuchenteller‘-Garantie – versprochen!

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

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Süßkartoffel-Marmorkuchen

Hallo meine Lieben,

erinnert ihr euch an die mahnenden Worte eurer Eltern ‚Kind, iss‘ dein Gemüse auf!‘? Auch wenn die meisten von uns inzwischen keine Probleme mehr mit Gemüse auf dem Teller haben, zeige ich euch heute eine Version, die mein Kindheits-Ich begeistert hätte: Ein richtig, leckerer und saftiger Marmorkuchen – über die Süßkartoffeln, die sich darin verstecken verraten wir dem Kinder-Zebra nichts, okay? 🙂 Das bleibt unser Geheimnis…

SüßkartoffelMarmorkuchen-1SüßkartoffelMarmorkuchen-3SüßkartoffelMarmorkuchen-7SüßkartoffelMarmorkuchen-4

Süßkartoffel-Marmorkuchen
für 1 kleinen Kuchen

  • 300 g Süßkartoffeln
  • 2 große Eier
  • 200 g Zucker
  • Vanilleextrakt
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 ml Öl
  • 25 g Kakaopulver
  • 50 g Schmand
  • 2 EL Milch

Süßkartoffel schälen, grob würfeln und für etwa 25 Minuten weichkochen. Mit einem Kartoffelstampfer fein pürieren und auskühlen lassen.

Den Backofen auf 175° C vorheizen und eine kleine Guglhupfform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
In einer Schüssel Eier, Zucker und Vanille cremig rühren. 170 g des Süßkartoffelpürees unterheben. Mehl, Backpulver und Öl gut unterrühren. Den Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakaopulver, Schmand und Milch verrühren.

Nun die Teige abwechselnd in die Form geben und mit einer Gabel marmorieren. Für ca. 1 Stunde backen, dann gut auskühlen lassen, stürzen und servieren.

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Durch die Süßkartoffel bekommt der Kuchen nicht nur eine fantastische Farbe sondern wird auch richtig schön saftig und schmeckt auch nach ein paar Tagen noch toll – falls bis dahin noch was übrig ist! 😉

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Schokokuchen aus der Mikrowelle | Studenten-Woche

Huhu meine Lieben,

ihr kennt das sicher auch: Manchmal packt einen einfach die Lust auf etwas Süßes. Um ehrlich zu sein, ist das bei mir relativ oft der Fall, aber das ist ein anderes Thema 😀

Jedenfalls muss es manchmal etwas anderes sein als einfach ein Stück Schokolade oder ein paar Gummibärchen. Für diese Momente – oder wenn sich spontan Besuch ankündigt – ist dieser Mikrowellen-Kuchen grandios! Warm, fluffig und mit eingebauter Schokosauce: Wenn ihr nicht verratet, wie ihr den gemacht habt, würde ganz sicher niemand auf die Mikrowelle tippen!

MikrowellenSchokokuchen-1MikrowellenSchokokuchen-3MikrowellenSchokokuchen-5MikrowellenSchokokuchen-7

Schokokuchen aus der Mikrowelle
ergibt 2 Tassen

  • 4 TL Kakaopulver
  • 2 EL Ahornsirup
  • 6 EL Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Öl
  • 4 EL Milch
  • 40 g gehackte Schokolade

2 TL Kakaopulver auf 2 große Tassen verteilen. Den Sirup ebenfalls aufteilen und gut verrühren bis eine Sauce entsteht.

In einer kleinen Schüssel aus den restlichen Zutaten – bis auf die Schokostückchen – einen Teig zubereiten. Nun die gehackte Schokolade unterheben und gleichmäßig auf die Tassen aufteilen. Je nach Mikrowelle für 1 -1:30 Minuten bei 800W zubereiten.

Kurz abkühlen lassen und dann entweder auf einen Teller stürzen oder direkt aus der Tasse genießen.

MikrowellenSchokokuchen-2MikrowellenSchokokuchen-4MikrowellenSchokokuchen-6MikrowellenSchokokuchen-8

Super einfach und super schnell, also probiert es aus und beeindruckt alle mit euren ‚Backkünsten‘ 🙂

 

Bleibt süß & HAPPY ‚BAKING‘!

xx Kristin