Hurra! Fräulein Zebra wird 1 Jahr alt! [ Macht mit & gewinnt!]

Meine lieben Zuckerschnuten,

es tut mir ja fast schon ein bisschen leid, aber wir müssen schon wieder feiern! Nach der kleinen Sause anlässlich meines Features im Küchenzauber-Magazin steigt heute schon wieder die nächste Party: Denn – unglaublich aber wahr – Fräulein Zebra ist tatsächlich schon 1 Jahr alt!!!!

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Am 11. Januar 2014 ging das erste Rezept von Fräulein Zebra online und seitdem befinde ich mich in meinem persönlichen Blog-Märchen: Nie, nie, niemals hätte ich mir vorstellen können, was so alles in einem Jahr passieren kann…

Und weil eine Party ohne Kuchen nur ein Meeting ist habe ich da mal was vorbereitet:

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Ein Zebra*-Törtchen – wie könnte es auch anders sein! ❤

*= Ich versichere hiermit, dass bei der Zubereitung dieses Kuchens keine Zebras zu Schaden gekommen sind

 

Zebra Torte mit Zitronen-Frischkäse-Creme

für eine kleine Springform (ø 18 cm)

  • 125g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • 3 Eier
  • 250g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 Päckchen Backpulver
  • 150ml Sahne
  • 3 TL Kakaopulver
  • schwarze Lebensmittelfarbe
  • 400g Frischkäse
  • 400g Schmand
  • 5 EL Puderzucker
  • ~6 EL Zitronensirup
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • gelbe / grüne Lebensmittelfarbe

 

Backofen auf 175° C vorheizen und 2 kleine Springformen mit Backpapier auslegen.

Butter, Zucker, Eier, Mehl, Salz, Backpulver und Sahne in eine große Rührschüssel geben und 3 Minuten lang auf höchster Stufe cremig schlagen. Den Teig in 2 Hälften teilen – eine bleibt so wie sie ist, die andere wird mit dem Kakaopulver und etwas Lebensmittelfarbe dunkel gefärbt. Dann immer abwechselnd in beide Formen einen EL hellen Teig und einen EL dunklen Teig übereinander schichten bis der Teig aufgebraucht ist. Einmal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen und dann für 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Die Böden auskühlen lassen, begradigen und einmal quer halbieren so dass 4 Böden entstehen.

Frischkäse, Schmand, Puderzucker, 3 EL Sirup und Zitronenschale zu einer glatten Creme verarbeiten und nach Belieben einfärben. Die Böden mit dem restlichen Sirup leicht tränken. Nun die Böden und die Creme (je ca. 4 EL) abwechselnd übereinander stapeln und außen herum mit der restlichen Creme einstreichen. Für mindestens eine Stunde kühlen und dann servieren!

 

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Ein Stück für Mama Zebra, ein Stück für Papa Zebra… oh nein… der Kuchen ist fast alle!

Wir brauchen dringend Nachschub für die Kaffeetafel! Könnt ihr vielleicht helfen und etwas für die Geburtstagsparty backen?

Lasst uns zusammen zusammen einen zebratastischen Sweet Table zaubern! Seid ihr dabei?

Und für eure Hilfe könnt ihr sogar eine kleine Belohnung gewinnen, denn dieser schicke Bilderrahmen sucht ein neues Zuhause:

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Und so könnt ihr dabei sein:

Helft mir dabei meinen Sweet Table zu füllen indem ihr ein leckeres Rezept zum Thema „Zebra“ kreiert –  egal ob Kuchen, Torte, Kekse, Desserts,… Hauptsache irgendwie Zebra! Das Ergebnis schickt ihr mir dann spätestens bis zum 31. Januar 2015 entweder per Blogbeitrag oder per Mail (an fraulein.zebra@live.de & unbedingt mit Foto!). Sonst will ich euch nicht viel vorschreiben – es soll ja schließlich eine Party sein und auf Parties soll man Spaß haben und da ist auch so ziemlich alles erlaubt! 😉

Ich werde hier dann noch einmal alle Rezepte vorstellen und gebührend ehren – dann lasse ich das Los darüber entscheiden bei wem der Bilderrahmen in Zukunft wohnen darf. Aber keine Sorge – ganz eventuell habe ich da noch ein paar Trostpreise, die ich [natürlich überhaupt gar nicht objektiv sondern frei aus dem Bauch heraus] an meine Lieblingsbeiträge verteile.

Ihr merkt schon, das hier ist kein Standard-Giveaway! Aber mir geht es wirklich hauptsächlich darum eine tolle Blogparty mit euch zu feiern! ❤ ❤ ❤

Macht es gut ihr Süßen & HAPPY ZEBRA-BIRTHDAY!

xo Kristin

Tannenzapfen Torte

Ein frohes neues Jahr 2015, meine Zuckerschnuten!

Wenn mir einer erzählt hätte, was das Jahr 2014 alles für mich bringen wird … ich hätte ihn für verrückt erklärt! Die große Liebe lässt zwar immer noch auf sich warten, aber sonst habe ich alles bekommen was ich mir nur wünschen konnte. Vor allem Fräulein Zebra, mein Baby und mein Schmuckstück, ist gewachsen und gewachsen! So schnell und so überraschend… und dafür bin ich wirklich unglaublich dankbar. Nun stoßen wir noch einmal schnell auf das vergangene Jahr an *jetzt alle hoch die Tassen* und dann starten wir mit Vollgas in 2015!

Für den Anfang habe ich eine wahre Traumtorte für euch. Die Inspiration habe ich von Tamaris. Auf ihrem Blog findet ihr noch viele, viele weitere hammermäßige Torten, Kuchen und andere Leckereien und darum hat sie auch völlig verdient den ersten Preis bei Knusper O’Clock abgestaubt. Und weil ich schon vor der Abstimmung in ihre Kreation verliebt war habe ich beschlossen sie für Weihnachten selbst zu backen – ein bisschen nach meinem Geschmack abgewandelt!

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Tannenzapfen Torte

für eine kleine Torte (ø 18cm) & ca. 25 Cakepops

  • 200g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Zucker
  • 275g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • etwas Milch
  • 400g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 400g Frischkäse
  • 1 TL Vanille Aroma
  • 100g Zucker
  • etwa 50g Marmelade (ich habe selbstgemachte Birnen-Holunder-Marmelade genommen)
  • 100g Zartbitterschokolade
  • etwas Sahne
  • etwas Kokosfett
  • 3 Eier
  • 200g Zucker
  • 200g Sahne
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Kakao
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Frischkäse
  • etwas Milch
  • Schokocornflakes

 

Backofen auf 180°C vorheizen.

Butter, Eier, Vanillezucker & Zucker cremig rühren. Mehl und Backpulver vermischen und unter die Buttermasse rühren. Etwas Milch unterrühren bis ein glatter Teig entsteht. Eine kleine Springform (18cm ø) mit Backpapier auslegen. 4-5 EL Teig  in die Form geben und glattstreichen. Für 8-10 Minuten backen. Boden aus der Form lösen und abkühlen lassen. Auf die gleiche Weise 2 weitere Böden backen.

Frischkäse, Zucker und Vanille Aroma verrühren. Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen und unter die Frischkäse-Masse heben. Ein paar EL der Creme abnehmen und für die Verzierung aufheben.

Einen der Böden mit einem Tortenring umschließen. Ein paar TL Marmelade darauf verstreichen, dann ca. die Hälfte der Creme daraufgeben. Den zweiten Boden darauflegen, andrücken und wieder mit Marmelade und Creme bestreichen. Dann den letzten Boden oben drauf setzen. Torte für 2 Stunden kühlen.

Während der Kühlzeit die Cakepops zubereiten!  Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Eier, Zucker, Sahne, und Vanillezucker verrühren. Mehl, Backpulver und Kakao vermischen, sieben und unter die Eiercreme rühren. Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen für ca. 15 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Frischkäse etwas Milch glattrühren. Den Kuchen zerbröseln und mit dem Frischkäse verkneten, gegebenenfalls noch etwas Milch hinzufügen.

Dann zu kleinen (4-5 cm) Eiern formen und die Schokocornflakes gleichmäßig hineinstecken. Tipp: Am Besten oben beginnen und dann immer etwas schräg versetzt, Reihe für Reihe nach unten arbeiten. Mit ein bisschen Übung klappt es ganz gut, aber ein bisschen Zeit solltet ihr schon dafür einplanen.

Die Cakepops dann gleich in den Kühlschrank geben damit sie schön fest werden.

Nach der Kühlzeit den Tortenring vorsichtig lösen und die Torte am Rand mit der restlichen Creme einstreichen – oben drauf frei lassen und noch einmal kurz in den Kühlschrank damit.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und 1 EL Kokosfett und etwas Sahne unterrühren. Nun die Schokolade oben auf die Torte gießen und vorsichtig bis zum Rand hin glattstreichen und dann an einigen Stellen über den Rand laufen lassen. Jetzt vorsichtig ca. 3 Tannenzapfen Cakepops auf der Schokolade drapieren und im Kühlschrank festwerden lassen.

 

Die restlichen Zapfen mit etwas geschmolzener Schokolade auf Cakepop-Sticks stecken und ebenfalls bis zum Servieren kaltstellen.

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Wenn ihr eure Lieben mal so richtig beeindrucken wollt, dann ist das genau das richtige Rezept! Alle war komplett begeistert – sowohl vom Aussehen als auch vom Geschmack! Mein kleiner Neffe hat sich sogar heimlich in die Küche geschlichen und still und leise einen der Cakepop-Zapfen vernascht – nur der Schokomund und das schelmische Grinsen haben ihn verraten! 😀

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Und jetzt wo der Schnee schon wieder teilweise verschwunden ist könnt ihr es so zumindest auf der Torte schneien lassen! 😛

 

Genießt die ersten Tage des neuen Jahres & HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

Ein verspäteter Geburtstagsgruß an den Helden meiner Kindheit

Ich bin eine kleine Leseratte. Schon als ich klein war habe ich meine Nase lieber in Bücher gesteckt, während mein Zimmer im Chaos versunken ist. Dabei bin ich auf eine Welt gestoßen, die mich nie wieder losgelassen hat. Ich traf einen Jungen, an dessen Seite ich erwachsen geworden bin. Er nahm mich mit auf seine Abenteuer, brachte mich zum Weinen und zum Lachen. Durch ihn habe ich gelernt, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Mut sind.

Wie sehr habe ich an meinem elften Geburtstag auf den Besuch einer Eule gewartet. Diese Eule kam leider nie bei mir an (hat sich wahrscheinlich einfach nur verflogen), aber die Faszination blieb.

Sicher habt ihr es inzwischen schon erraten, der Junge über den ich spreche hat strubbelige Haare, eine runde Brille und eine blitzförmige Narbe auf der Stirn. Sein Name ist Harry und er ist der Held meiner Kindheit.

Auch wenn Harry eigentlich schon vor knapp 2 Monaten seinen 34. (!!!!) Geburtstag gefeiert hat möchte ich heute an seinen elften Geburtstag erinnern und habe dafür sogar Torte mitgebracht.

Obwohl ich feierlich schwöre, dass ich ein Tunichtgut bin, habe ich mich nicht wie Hagrid auf den Kuchen daraufgesetzt! Darum kann ich ihn euch auch in all seiner Schönheit (oder vielleicht eher nicht) präsentieren.

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Um den Kuchen nachzubacken braucht es keine Zauberei, ich zeige euch wie es geht:

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Harry’s Birthday Cake

für eine kleine Torte (12cm Durchmesser)

  • 40g weiche Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Ei
  • 80g Mehl
  • 1,5 EL Kakaopulver
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50ml Sahne
  • 50g Konfitüre
  • 250g Quark
  • 100g weiche Butter
  • 75g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe

Backofen auf 175°C vorheizen und 2 kleine Springformen mit Backpapier auslegen. Wer nur eine Form hat, kann auch nacheinander backen.

Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 3 Minuten lang kräftig aufschlagen. Auf die Formen aufteilen und für 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Auskühlen lassen und jeden Boden begradigen (wenn nötig) und halbieren.

Aus Quark, Butter und Puderzucker ein Frosting herstellen. Einen kleinen Teil in grün einfärben, der Rest wird altrosa. Die Böden mit Konfitüre einstreichen und aufeinander stapeln. Mit dem pinken Frosting bestreichen – muss nicht super ordentlich sein! Das grüne Frosting in einen Spritzbeutel füllen und damit die Grußbotschaft auf die Torte schreiben – inklusive Schreibfehler 😉 .

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Die Torte ist wirklich super fix gemacht, schön schokoladig und richtig saftig! Die perfekte Geburtstags- oder auch „Einfach-mal-so“-Überraschung für jeden Potterhead.

Außerdem ist der Geburtstagskuchen Teil des filmischen Blogevents der lieben Becky! Schaut doch auch mal vorbei, was es dort schon für tolle Filmrezepte gibt!

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Habt eine – im wahrsten Sinne des Wortes – zauberhafte Woche und HAPPY BAKING!

xo Kristin

Ein Ombré-Hochzeitstörtchen für Jessica + Jamar

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Ist das aufregend! Ich präsentiere euch heute voller Stolz meine allererste Hochzeitstorte!

 

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So etwas wollte ich wirklich schon immer machen, aber es gab einfach nie nie nie eine Hochzeit in meinem Umfeld. Aber jetzt ist es soweit: Für eines der liebenswürdigsten Pärchen, die ich in meiner Zeit bei den Brose Baskets kennenlernen durfte, ist heute der schönste Tag in ihrem Leben und auch wenn die Party in Amerika steigt möchte ich zumindest virtuell dabei sein. Die beiden sind einfach zuckersüß – immer fröhlich, immer lächelnd! Und fast immer wenn man Jamar trifft ist er am Singen oder Tanzen, egal ob auf dem Basketballfeld nach den Spielen oder bei einem der vielen PR-Termine. Ich sag es euch, die beiden muss man einfach mögen!

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Ein Hoch auf Jessica und Jamar! Ich hoffe ihr habt einen wundervollen Tag und eine gemeinsame Zukunft voller Freude und Glück. ❤

 

Hochzeitstorte in Ombré

für eine Springform mit 18cm ∅

  • 4 Eier
  • 250g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 TL Zitronenschale
  • 120g Mehl
  • 120g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe

 

Backofen auf 170°C vorheizen.

Für die Böden Eier trennen. Eiweiß und Salz steifschlagen und kaltstellen. In einer zweiten Schüssel oder in der Küchenmaschine Eigelb, Butter und Zucker für etwa 5 Minuten zu einer cremigen Masse aufschlagen. Dann Zitronensaft und –schale hinzufügen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Nun den Teig in 4 gleich große Portionen teilen und nach Belieben mit Lebensmittelfarbe (Gel- oder Pastenfarbe) einfärben. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und nacheinander für jeweils ca. 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Sofort aus der Form lösen und auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Alle Böden gut auskühlen lassen.

 

  • 150g Blutorangen-Curd / ersatzweise Marmelade
  • Tortenring

 

Den untersten Boden großzügig mit Curd bestreichen, dann den nächsten Boden darauf legen. Dabei unbedingt auf die gewünschte Reihenfolge achten. Wenn alle Böden verbraucht sind einen Tortenring darum legen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

 

  • 125g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 50g Brombeerkonfitüre (ohne Stücke)
  • 50g Maracujakonfitüre (ohne Stücke)
  • 200g Frischkäse
  • Lebensmittelfarbe

 

Währenddessen für das Frosting Butter und Puderzucker mindestens 5 Minuten lang cremig aufschlagen. Dann den zimmerwarmen Frischkäse hinzufügen und gut durchrühren. Masse halbieren und mit jeweils einer Portion Konfitüre verrühren. Gegebenenfalls mit Lebensmittelfarbe nachfärben. Ebenfalls kaltstellen.

Wenn die Kühlzeit vorbei ist Tortenring entfernen. Die dunkle Creme auf die Oberseite und den oberen Teil der Seiten streichen. Von unten das helle Frosting auftragen und dabei die Übergänge leicht verlaufen lassen. Vorsichtig glatt streichen und erneut für eine Stunde kühlen.

 

Mit Topper und Zuckerstreuseln dekorieren und servieren!

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Die Topper habe ich aus kleinen Holzscheiben, Holzspießen und Plakatfarbe gebastelt. Dazu habe ich die Scheiben mit rosegoldener Plakatfarbe angemalt und trocknen lassen. Dann habe ich mit schwarzem Marker die Initiale und das „&“ aufgemalt. Dann nur noch mit Heißkleber an die Spieße kleben und fertig!

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Ich habe mich bewusst gegen klassische Hochzeitsfarben und für den kräftigen Ombré-Look entschieden, weil ich es etwas peppiger und moderner wollte. Wie gefällt es euch?

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Habt noch ein schönes Wochenende & HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

Wickeltörtchen mit Johannisbeercurd [ich backs mir]

Ich bin ein Fan von kleinen Dingen, Mini-Versionen und halben Portionen. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich mit meinen knappen 160 cm Körperlänge auch eher platzsparend gebaut bin. Und das ist auch gut so! Denn „Klein-Sein“ ist toll – meistens zumindest. Nur meine Füße könnten eine Spur größer sein, dann müsste ich nicht immer in die Kinderabteilung zum Schuhkauf. Aber so ist das eben.

Auch bei Clara ist was „Kleines“ im Anmarsch. Und bevor der Mini-Sherrif seinen ersten Auftritt hat sucht sie in der neuen Runde von „Ich backs mir“ nach leckeren Sommerrezepten. Klein und sommerlich. Das kann ich! Und als ich dann neulich über das oberleckere Johannisbeercurd Rezept von der trickytine gestolpert bin war die Idee geboren…

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Frei nach dem Motto: Wickeltörtchen statt Windeltorte! Und innen drin tummeln sich Frischkäse-Creme und besagter Johannisbeercurd. Schmackofatz hoch 10!

Wenn ihr nun auch Lust auf die Minis bekommen habt, dann verrate ich euch hier wie es geht:

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Wickeltörtchen mit Johannisbeercurd

für 4 Törtchen

  • 3 Eier
  • 3 EL Wasser
  • 100g + 200g Zucker
  • 75g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 500g Frischkäse
  • 500g Quark
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensirup
  • 200-250g Johannisbeercurd

 

  • Alufolie, Tape, Backpapier

 

Backofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Eier trennen, Eiweiß mit Wasser steifschlagen. 100g Zucker einrieseln lassen, dann Eigelb einzeln unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben und den Teig dann auf das Backblech geben und glattstreichen. Für 8-10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein zweites, mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Oberes Backpapier abziehen und auskühlen lassen (geht recht schnell).

Frischkäse, Quark, Vanillezucker, 200g Zucker und Zitronensirup zu einer glatten Creme verarbeiten. Die Hälfte der Creme auf dem ausgekühlten Biskuit verteilen. Dann den Johannisbeercurd gleichmäßig darauf verstreichen. Reste von der Creme und vom Curd zurück in den Kühlschrank stellen.

4 Streifen Alufolie à 10x45cm zurechtschneiden und das Tape (günstiges Maskingtape, Malerkrepp oder starken Tesafilm) bereithalten.

Biskuit in 4 gleichgroße Streifen schneiden (ca. 10x30cm) und vorsichtig zu kleinen Schnecken aufrollen. Mit je einem Streifen Alufolie umwickeln und mit Tape sichern, damit sich die Schnecke nicht mehr aufrollen kann. Aufrecht in den Kühlschrank stellen und 45 Minuten fest werden lassen.

Nach der Kühlzeit die Alufolien-Ringe entfernen, die Törtchen gegebenenfalls begradigen und mit der übrigen Creme einkleiden. Für weitere 30 Minuten kaltstellen. Dann mit etwas Johannisbeercurd und frischen Beeren garnieren und servieren!

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Den Link zum Johannisbeercurd findet ihr oben bei den Zutaten – und übrigens ist der Blog von trickytine nicht nur wegen dem tollen Curdrezept sehr empfehlenswert!

 

Ich bin schwerverliebt in meine kleinen Törtchen… *hach*. Sind sie nicht hübsch?!

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Leider ist mein Johannisbeercurd jetzt fast schon verbraucht. Aber dann wird eben am Wochenende eine neue Portion gekocht. Dieses Mal werde ich es wohl mit Blutorange versuchen. Habt ihr sonst noch Tipps für leckere Curd-Kombinationen?

 

Genießt ein (hoffentlich) sonniges Sommer-Wochenende und, wie immer, HAPPY BAKING!

 

xo Kristin

Käse-Sahne-Torte [ICH BACKS MIR]

Erinnert ihr euch noch an Clara’s Aktion „Ich backs mir“? Nachdem ich es die letzten Monate immer wieder komplett verpeilt hatte, mir rechtzeitig Gedanken zu den Themen zu machen oder gar den Rührbesen zu schwingen habe ich es nun endlich mal wieder geschafft! Und wie! Die halbe Familie musste beim Durchwühlen der Rezeptesammlung helfen und wurde höchst fachmännisch von mir über die guten alten Zeiten ausgequetscht.

Ihr müsst wissen, ich bin das Nesthäckchen der Familie und somit irgendwie auch die letzte die die tollen, geheimen Rezepte erbt. Außerdem durfte ich mir von meiner Mutter anhören, dass die Omas bei uns immer nur aus dem Gedächtnis und ohne wirkliches Rezept gebacken haben. Suuuuuper – dachte ich mir – und was mach ich jetzt?

Also hab ich überlegt was es bei uns oft gab als ich groß geworden bin. Und die deutlichste Erinnerung habe ich an Käse-Sahne-Torte! Als ich Mama davon erzählt habe musste sie mir zustimmen: „Ja, wirklich. Das gab es echt oft bei uns!“

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Ein paar staubige, vergilbte Seiten später habe ich dann auch wirklich ein Rezept gefunden, das von Tante zu Tante weitergereicht wurde (und ich habe viele Tanten!) bis es schließlich bei meiner Mutter gelandet ist.

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Jetzt aber los! Ich präsentiere:

Käse-Sahne-Torte mit Kirschen

  • 3 Eiweiß
  • 3 EL Wasser
  • 150g + 200g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 60g Speisestärke
  • 60g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 175g Kirschen (entsteint)
  • 600g Quark
  • 4 EL Zitronensaft
  • 9 Blatt Gelatine
  • 600g Schlagsahne
  • etwas Puderzucker

 

Backofen auf 175°C vorheizen (150°C Umluft). Eiweiß zusammen mit 3 EL kaltem Wasser steifschlagen, dann 150g Zucker einrieseln lassen. Eigelb unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Springform (26cm) mit Backpapier auslegen, dann den Teig einfüllen und für 30-35 Minuten backen. Boden gut auskühlen lassen und danach einmal halbieren.

Kirschen halbieren, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steifschlagen und zur Seite stellen. Quark, 200g Zucker und Zitronensaft verrühren. Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, ausdrücken, auflösen und mit 2 EL der Quarkmasse verrühren. Unter den übrigen Quark rühren, dann die Sahne unterheben. Zum Schluss die Kirschen hinzufügen.

Einen Tortenring um den unteren Biskuitboden legen, Creme darauf verteilen und glattstreichen. Den oberen Boden darauf geben und die Torte für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann den Ring entfernen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Während ich das alles tippe, habe ich gerade das zweite Stück der Torte verdrückt und schwelge in Erinnerungen.

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Kennt ihr das? Es gibt einfach so ein paar Rezepte, die schmecken nach Kindheit, Sommer oder auch nach Geburtstag. Gibt es sowas bei euch in der Familie? Verratet ihr mir eure geheimen Traditionsrezepte? *büddebüdde*

 

Ich bin schon gespannt auf die vielen anderen tollen Rezepte auf Claras Seite – schaut doch auch mal bei ihr vorbei!

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Bis bald und haltet durch, bald ist die Woche geschafft!

 

xo Kristin

[ #USAforEva ] American Flag Cake.

Why does it take a minute to say hello and forever to say goodbye?

Abschiede sind doof. Ich bin total schlecht im „Tschüss“ sagen. Aber da meine Freundin Eva beschlossen hat, einfach mal für 2 Semester in die USA zu gehen, musste ich mich verabschieden. Und deshalb musste auch was Besonderes her.

Ich habe Eva also gefragt, was sie sich für ihre Abschiedsfeier wünscht. „Was Süßes.“ Hmm.. kein Problem. Dann schickte sie mir spaßeshalber ein Foto. „Schau mal! So einen will ich ;)“

Bild

Okay. Krieg‘ ich hin. Irgendwie.

Also ran an die Suchmaschine und erst mal ein bisschen recherchiert. Bis ich schließlich auf ein Rezept von Betty Crocker gestoßen bin. Allerdings werden da Backmischungen benutzt, die es in Deutschland nur ziemlich teuer zu kaufen gibt und der größte Fan von Backmischungen bin ich auch nicht. Also wiiiiieder die Suchmaschine gefragt und nach der Kombination von etlichen Rezepten stand endlich ein Schlachtplan.

Hier ist also nun „meine“ Version des American Flag Cake:

Zuerst wird die „Backmischung“ hergestellt. Wir simulieren 2 Packungen. Dafür werden

5 cups (zum Abmessen benutze ich solche) Mehl,

4 cups Zucker,

2 TL Backpulver,

1 TL Natron und

2 Pck Vanillezucker in einer großen Schüssel vermischt. Fertig ist die Backmischung!

Nun zum eigentlichen Rezept:

Rote Schicht:

  • 3 1/3 cups Backmischung
  • 1 1/4 cups pürierte Erdbeeren
  • 1/3 cup Pflanzenöl
  • 3 Eier (Größe L)
  • 150 ml Milch
  • 1 TL rote Lebensmittelfarbe (z.B. von Wilton)

Blaue Schicht:

  • 1 2/3 cups Backmischung
  • 1/2 cup pürierte Blaubeeren
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 Eier (Größe L)
  • 1/2 TL blaue Lebensmittelfarbe
  • 75 ml Milch

Weiße Schicht:

  • 1 2/3 cups Backmischung
  • 1/2 cup Naturjoghurt
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 Eiweiß
  • 75 ml Milch

Frosting:

  • 400g Frischkäse
  • 400g Crème Fraîche
  • 1/2 cup Zucker
  • 6 Blatt weiße Gelatine

Zubereitung:

Ofen auf 180° C vorheizen. 2 Springformen (18 – 20 cm) fetten und mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten für die rote Schicht vermischen und ca. 2 Minuten aufschlagen. Auf die beiden Springformen verteilen und etwa 30 – 35 Minuten backen. 10 Minuten abkühlen lassen, aus den Formen holen und dann vollständig auskühlen lassen.

Mit den anderen beiden Schichten genau so verfahren, aber nur mit einer Form pro Teig.

Die roten Böden begradigen und horizontal halbieren. Aus einem dünnen Boden einen Kreis mit ca 10 cm Durchmesser ausstechen (oder mit einer Schablone ausschneiden). Für die Torte werden nur 2 der dünnen Böden und der 10 cm Kreis benötigt. Den restlichen Kuchen kann man einfrieren oder z.B. zu Cakepops oder Desserts verarbeiten.

Den weißen Boden ebenfalls begradigen und horizontal halbieren. Aus einem Boden einen 10 cm Kreis ausstechen. Einen dünnen Boden und den Kreis für die Torte verwenden, den Rest anders verwerten.

Den blauen Boden begradigen. Aus der Mitte einen 10 cm Kreis ausschneiden. Dabei muss der Rand allerdings unversehrt bleiben, da der entstandene Ring für die Torte gebraucht wird. Ausgeschnittenen Kreis anders verwerten.

Kleine Bestandsaufnahme: Jetzt haben wir also 2 große rote Böden + 1 kleinen roten Boden, 1 großen weißen Boden + 1 kleinen weißen Boden und 1 dicken blauen Ring. Weiter geht’s!

Für das Frosting Frischkäse und Zucker aufschlagen bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Crème Fraîche unterrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und auflösen. Ein paar EL der Creme mit der Gelatine vermischen und die Mischung anschließend unter die restliche Creme heben.

Jetzt wird geschichtet: 1 großer roter Boden, dann eine dünne Schicht Frosting, dann ein großer weißer Boden, dann Frosting, dann den zweiten großen roten Boden, dann Frosting, dann den blauen Ring. Das innere des Rings auch mit Frosting bestreichen. Dann kommt der kleine weiße Boden in den blauen Ring, dann wieder Frosting und zum Schluss der kleine rote Boden. Alles vorsichtig andrücken und mit der restlichen Creme wolkig einstreichen.

Im Kühlschrank festwerden lassen.

Vor dem Servieren mit roten und blauen Zuckerstreuseln bestreuen.

Ich weiß, das Rezept ist recht lang, aber so kompliziert ist es wirklich nicht. Ein bisschen wie ein essbares Puzzle 🙂

Also nicht abschrecken lassen und selbst probieren!

Hier ist mein fertiges Exemplar:

BildDie Aktion hat sich auf jeden Fall gelohnt. So schön wie Eva, hat sich glaube ich noch nie jemand über einen Kuchen von mir gefreut!

Bild
Eva und ich auf der Abschiedsparty! © Frau Herz

We only part to meet again.

♥ Kristin