Zucchini Galette

Hallo meine Zebras!

Während es sich Mr. Zebra gerade in Amerika gut gehen lässt halte ich hier brav die Stellung, versorge die Katze und bin fleißig am Arbeiten. Irgendwie ganz schön unfair. Aber Anfang Oktober geht es für uns dann noch mal – GEMEINSAM 😀 – für ein paar Tage nach London und darauf kann ich mich ja schon mal freuen.

Da der Herr des Hauses (das glaubt er zumindest!) ja im Land der XXL Burger verweilt, verpasst er auch diese leckere, spätsommerliche Galette mit Frischkäse und ganz viel Zucchini ❤ Diese kleine Cousine der Pizza ist herrlich rustikal und auch ziemlich schnell gemacht, also probiert es aus!

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Zucchini Galette

für 2-3 Portionen

  • 175 g Mehl
  • 125 g Roggenmehl
  • 125 g Schmand
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Kräuterfrischkäse
  • 50 g (+ etwas) geriebenen Emmentaler
  • 250 – 300 g Zucchini
  • Salz, Pfeffer

 

Die Mehlsorten, Schmand, Öl, Ei, Salz und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten. Für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 200 ° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Kreis ausrollen (Durchmesser etwa 30-35cm). Mit dem Frischkäse bestreichen, dabei einen Rand von etwa 5 cm frei lassen. Den Reibekäse darauf verteilen, dann mit den Zucchinischeiben belegen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann die freien Teigränder umschlagen. Mit etwas Käse bestreuen und für 35-45 Minuten backen.

 

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So knusprig, würzig und eine super Möglichkeit, all die Zucchinis zu verarbeiten, die der Garten gerade hergibt. Habt ihr vielleicht auch ein Lieblingsrezept mit Zucchini? Ihr wisst ja, da kann man nie genug haben 🙂

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

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Gefüllte Paprika

Hallo meine Lieben!

Mein Motto für heute lautet: EIN HERZ FÜR KLASSIKER – denn heute geht es hier richtig klassisch zu und wir kochen zusammen leckere gefüllte Paprika ❤

Ich erinnere mich noch, dass mich dieses Rezept als Kind irgendwie total fasziniert hat, weil ich nicht ganz verstanden habe, wie die Füllung in die Paprika kommt 😀 Inzwischen habe ich das Geheimnis gelüftet – und möchte mein liebstes Rezept dafür mit euch teilen…

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Gefüllte Paprika

für 2 Portionen

  • 2 rote Paprika
  • 75 g Reis
  • 1 Zwiebel
  • 3 El Olivenöl
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 Kugel Mozzarella

 

Die Paprika waschen und inklusive Stielansätzen längs halbieren, dann vorsichtig das Gehäuse herausschneiden und kurz ausspülen um die Samen zu entfernen.

Den Ofen auf 200° C vorheizen und eine Auflaufform mit 2 EL Olivenöl einfetten und die Reismischung in Salzwasser nach Packungsanweisung kochen.

Zwiebel schälen fein würfeln und in 1 EL Öl glasig dünsten. Reis in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. In einer Schüssel gleichmäßig mit dem Hackfleisch, angebratenen Zwiebeln unf dem Ei vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Die Paprikahälften mit der Hackmasse befüllen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Häften verteilen. In die Auflaufform geben und ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene garen.

Dazu passt auch gut eine einfache Tomatensauce.

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Herrlich sommerlich und für mich ein perfektes Gericht, auch wenn es mal ein bisschen wärmer draußen ist.

Genießt die Paprikasaison & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Johannisbeer-Chutney

Huhu meine Lieben!

 

Den Sommer in Gläser abfüllen und diese im Winter öffnen – das wär’s, oder? Gerade wenn es mal wieder ein paar Grad zu heiß ist, wäre das doch echt eine prima Sache, die überschüssige Wärme sozusagen zu ‚recyclen‘. Aber so schade es ist: Leider geht das nicht.

Zumindest nicht beim Wetter. Aber in Form von Eingemachtem lässt sich der Sommer schon in Schraubgläser packen. Wie zum Beispiel mit diesem tollen Chutney: Fix eingekocht und schon könnt ihr die leckeren Johannisbeeren noch viiiiiel länger genießen! Auch wenn die Saison schon lange vorbei ist und es draußen wieder kälter wird. Ich zeig euch wie’s gemacht wird!

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Johannisbeer-Chutney

für 2-3 Gläser

  • 500 g Johannisbeeren
  • 2  rote Zwiebeln
  • 1  Apfel
  • 1  Chilischote
  • 100 ml Balsamico-Essig
  • 100 ml Orangensaft
  • 175 g brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Senfkörner

 

Die Johannisbeeren waschen und mithilfe einer Gabel von den Stielen befreien. Apfel und Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Chilischote ebenfalls kleinschneiden.

Zwiebeln und Chili zusammen mit etwas Öl in einem Topf anschwitzen und anschließend mit Orangensaft und Essig aufgießen. Johannisbeeren, Apfel, braunen Zucker, Salz und Senfkörner hinzugeben und alles für etwa 1 – 1,5 Stunden auf mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Dabei immer mal wieder umrühren.

Nun in saubere Gläser füllen, fest verschließen und die Gläser für 5 Minuten auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. So hält das fertige Chutney mehrere Monate.

 

Ach und übrigens: Die Kombi auf den Bildern aus leckeren Broten mit im Ofen überbackenem Camembert und etwas Johannisbeer-Chutney ist uuuuunfassbar lecker und eine tolle Idee für’s Abendessen!

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Total easy peasy also – die wohl schwierigste Aufgabe daran ist nicht zu vergessen hin und wieder mal umzurühren 😀

 

Kocht ihr auch so gerne Chutney? Oder verarbeitet ihr Sommerobst lieber zu Marmelade?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Grilled Cheese Sandwich mit Spinat und Ziegenkäse

Huhu meine Zebras!

 

Ich hoffe, ihr habt das vergangene Wochenende gut genutzt und die Sonne genossen? Ich habe meine freien Tage wohl zur Häfte im Garten und zur anderen Hälfte in der Küche verbracht, denn der Geburtstag meines Papas stand an. Da wir wie immer viel zu viele Leckereien vorbereitet haben war also jede Menge zu tun – da musste ein schnelles aber sättigendes  Essen her. Die ideale Lösung: Grilled Cheese Sandwich! In dieser Version mit Spinat und Ziegekäse ist das knusprige Brot einfach unwiderstehlich und sooo lecker!

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Grilled Cheese Sandwich mit Spinat und Ziegenkäse

für 2 Portionen

  • 100 g Spinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Ziegenfrischkäse
  • 125 g geriebenen Gouda
  • 4 Scheiben Brot
  • Butter

Spinat waschen und kleinschneiden und in einer Pfanne zusammen mit dem Olivenöl und der gepressten Knoblauchzehe 1-2 Minuten anbraten. In eine Schüssel geben – gegebenenfalls überschüssiges Wasser abgießen – und mit dem Ziegenkäse verrühren.

Eine große Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und die Brotscheiben jeweils auf einer Seite mit Butter bestreichen. 2 Scheiben mit der gebutterten Seite nach unten in die Pfanne geben und mit jeweils einem Viertel des Käses bestreuen. Die Spinat-Mischung darauf geben und mit dem restlichen Käse bedecken. Nun die anderen Brotscheiben darauf geben (mit der Butterseite nach oben) und etwas andrücken. Vorsichtig wenden und so lange von beiden Seiten braten bis der Käse geschmolzen und das Brot knusprig ist. Heiß servieren.

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Übrigens: Morgen ist internationaler Grilled Cheese Sandwich Day – wenn das mal kein Grund ist dieses Rezept ganz bald auszuprobieren 😉

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Monkey Bread mit Knoblauch und Käse

Hello meine Lieben!

Passend zur großen Oscar-Nacht am vergangenen Sonntag habe ich heute ein wundervolles Rezept für die nächsten Mädels- oder Fernseh-Abende oder auch für eine nette Party mit guten Freunden. Echtes Fingerfood mit Gute-Laune-Garantie..

Monkey Bread gibt es in vielen Varianten: Meistens süß mit Karamell oder Zimt-Zucker. Diese herzhafte Version mit Knoblauch, Kräutern und Käse ist der absolute Knaller und steht ihren süßen Geschwistern in keinster Weise nach – probiert es aus und lasst euch begeistern!

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Monkey Bread mit Knoblauch und Käse

  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 315 ml lauwarme Milch
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 450 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 EL getrocknete italienische Kräuter
  • 1 TL Salz
  • 4 Knoblauchzehen
  • Käse (Parmesan oder Mozzarella)

 

Für den Hefeteig Milch und Trockenhefe in einer Schüssel vermischen und 5 Minuten stehen lassen. Dann mit Olivenöl, Salz und Mehl für etwa 5-10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Tuch abgedeckt für 60-90 Minuten gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Die Butter in einer kleinen Schüssel schmelzen und mit Kräutern und Salz vermischen. Den Knoblauch durch eine Presse geben und unter die Butter-Mischung rühren.

Eine Guglhupf-Form leicht fetten. Den Teig zu einem langen Strang formen und diesen in etwa 30 Teile schneiden. Diese zu kleinen Kugeln formen. Die Teigkugeln nun in der Buttermischung wälzen und in die Form geben. Zwischendurch immer wieder mit etwas Käse bestreuen und so lange schichten bis der Teig aufgebraucht ist. Erneut mit Käse bestreuen und für weitere 20-30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C vorheizen.

Das Brot in den Ofen schieben und für 25-30 Minuten backen. 5 Minuten abkühlen lassen und noch lauwarm servieren.

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Frisch und warm aus dem Ofen – sooooo lecker! Das müsst ihr unbedingt probieren! ❤

 

Macht es gut & HAPPY BAKING!

xx Kristin 

Bohnen-Erbsen-Lasagne | #Degustabox

Hallo ihr Lieben!

Hui, die letzte Woche war ganz schön turbulent…Die Arbeit im Café, dazu dann noch die ganze Geburtstagsparty-Vorbereitung und natürlich die Party selbst. Gefühlt bin ich jetzt irgendwie im „Club der alten Leute“ angekommen – mit 24 sind die knackigen Zeiten einfach vorbei 😀 Ach herrje, ich darf gar nicht drüber nachdenken! 😛

Im ganzen Trubel der Vorbereitung habe ich schnelles Soulfood gebraucht: Keinen großen Schnickschnack, keinen eingebauten Kalorienzähler – einfach lecker soll es sein. Für mich als Pastaholik war die Richtung schnell klar und dann fiel mir ein bestimmtes Produkt aus der #Degustabox ein.. zack! einfach mal schnell die Tomaten aus der Lasagne verbannt und dafür so leckere Sachen wie Weißwein und den genialen Bohnenmix von Bonduelle an Bord geholt. Rausgekommen ist dabei dann eine weiße Lasagne, die im Lexikon als Definition von Soulfood herhalten könnte.

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Bohnen Erbsen Lasagne

für 4 Portionen

  • 250g Hackfleisch
  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Öl
  • 125ml Weißwein
  • 125ml Milch + 2 EL
  • 1 EL Mehl
  • 1 Dose Kichererbsen-Bohnen-Mix
  • Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Zucker
  • 8-9 Lasagneplatten
  • ca. 150g Reibekäse

Backofen auf 190°C vorheizen.

In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im heißen Fett andünsten. Nach 1-2 Minuten das Hackfleisch hinzufügen und gleichmäßig anbraten. Mit Weißwein und Milch aufgießen und zum köcheln bringen, dann den Bohnenmix hinzufügen. In einer kleinen Schüssel 1 EL Mehl mit 2 EL Milch glattrühren. Langsam in die Masse einrühren und damit binden. Mit Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe und Zucker nach Geschmack würzen.

Eine Lasagneform (ca. 25x25cm) fetten. Zuerst eine ganz dünne Schicht Lasagnesauce in die Form geben, dann mit Lasagneplatten bedecken und darauf eine normale Portion Sauce verteilen. Weiterschichten bis alles verbraucht ist (mit einer Saucenschicht abschließen). Mit Reibekäse bedecken und für 30 Minuten im heißen Ofen backen.

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Für die Optik habe ich noch etwas Mais in meine Lasagnesauce gemischt, das war dann aber fast etwas viel Gemüse 😉 Deswegen gibt es das Rezept ohne Mais!

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Was sonst noch drin war: Gletscherminze (Ricola), Chai Latte Exotic India (Krüger) , Cars Vitaldrink (LIMUH), Schaumbananen (BANITAS), ChocOlé (DeBeukelaer) , Kruspers (Funny-Frisch), FeststoffCola-Bonbon (Colarebell), Sauerkraut (HAK), Salatdressing (Drei Spatzen) , Sonnenfrüchte Konfitüre (Zentis) , Smart Drink (Acáo).

Meine Lieblingsprodukte hab ich für euch mal mit einem kleinen, grauen Herzchen markiert.

Am Wochenende will ich euch dann meinen Geburtstagskuchen zeigen, denn ich habe mir diesmal wirklich was gegönnt! ❤ Ihr dürft gespannt sein!

Bis dann & HAPPY COOKING!

xo Kristin

Pistazien-Haselnuss-Cantucchini

Hey meine Lieben!

Ihr ahnt ja gar nicht wie viel Willensstärke es kostet diesen Post hier zu schreiben! Ich bin jetzt knapp 3 Tage ohne Essen und mir geht’s prima. Bis auf die Sehnsucht nach leckerem Essen. Und das ist auch das Problem. Denn es ist schon ein bisschen fies euch von diesen unglaublich leckeren Cantucchini zu berichten während ich noch eine ganze Weile lang nichts futtern darf. Aber was tu ich nicht alles für euch! 🙂

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Diese Cantucchini sind ganz unklassisch herzhaft und nicht wie üblich süß. So machen sie sich aber ganz hervorragend als Snack für einen gemütlichen Fernsehabend oder für die nächste Party. Hmmm.. mit Nüssen, Parmesan und frischen Kräutern schmecken sie auch einfach unwiderstehlich.

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Pistazien-Haselnuss-Cantucchini

für ca. 20 Stück

  • 100g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 20g Zucker
  • 50g geriebenen Parmesan Käse
  • 1 Ei
  • 1 handvoll gehackten Thymian
  • 50g gesalzene, geschälte Pistazien
  • 30g Haselnusskerne

Backofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Parmesan in einer Schüssel vermischen. Ei, 30 ml Wasser und Thymian hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Dann die Nüsse hinzufügen und gleichmäßig verteilen.

Zu einer Rolle formen, auf das Backblech setzen und leicht flachdrücken. 20-25 Minuten backen , dann aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten auskühlen lassen. Mit einem Brotmesser in Scheiben schneiden und dann mit der Schnittfläche nach unten für weitere 5-8 Minuten backen. Auskühlen lassen und servieren!

* Die Idee zu dieser herzhaften Version stammt aus der aktuellen Deli (4|2014).

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Mit diesen Knusper-Teilchen kann der nächste Tatort kommen, denn die gehen sooo schnell und einfach, da gibt’s keine Ausrede das Rezept nicht zu probieren! 🙂

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Ich trinke jetzt noch ein paar Tässchen Tee und ganz viel Wasser und beginne schon mal Pläne zu schmieden für die Zeit nach dem Fasten 🙂

Macht es gut, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

Käse-Sahne-Torte [ICH BACKS MIR]

Erinnert ihr euch noch an Clara’s Aktion „Ich backs mir“? Nachdem ich es die letzten Monate immer wieder komplett verpeilt hatte, mir rechtzeitig Gedanken zu den Themen zu machen oder gar den Rührbesen zu schwingen habe ich es nun endlich mal wieder geschafft! Und wie! Die halbe Familie musste beim Durchwühlen der Rezeptesammlung helfen und wurde höchst fachmännisch von mir über die guten alten Zeiten ausgequetscht.

Ihr müsst wissen, ich bin das Nesthäckchen der Familie und somit irgendwie auch die letzte die die tollen, geheimen Rezepte erbt. Außerdem durfte ich mir von meiner Mutter anhören, dass die Omas bei uns immer nur aus dem Gedächtnis und ohne wirkliches Rezept gebacken haben. Suuuuuper – dachte ich mir – und was mach ich jetzt?

Also hab ich überlegt was es bei uns oft gab als ich groß geworden bin. Und die deutlichste Erinnerung habe ich an Käse-Sahne-Torte! Als ich Mama davon erzählt habe musste sie mir zustimmen: „Ja, wirklich. Das gab es echt oft bei uns!“

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Ein paar staubige, vergilbte Seiten später habe ich dann auch wirklich ein Rezept gefunden, das von Tante zu Tante weitergereicht wurde (und ich habe viele Tanten!) bis es schließlich bei meiner Mutter gelandet ist.

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Jetzt aber los! Ich präsentiere:

Käse-Sahne-Torte mit Kirschen

  • 3 Eiweiß
  • 3 EL Wasser
  • 150g + 200g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 60g Speisestärke
  • 60g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 175g Kirschen (entsteint)
  • 600g Quark
  • 4 EL Zitronensaft
  • 9 Blatt Gelatine
  • 600g Schlagsahne
  • etwas Puderzucker

 

Backofen auf 175°C vorheizen (150°C Umluft). Eiweiß zusammen mit 3 EL kaltem Wasser steifschlagen, dann 150g Zucker einrieseln lassen. Eigelb unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Springform (26cm) mit Backpapier auslegen, dann den Teig einfüllen und für 30-35 Minuten backen. Boden gut auskühlen lassen und danach einmal halbieren.

Kirschen halbieren, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steifschlagen und zur Seite stellen. Quark, 200g Zucker und Zitronensaft verrühren. Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, ausdrücken, auflösen und mit 2 EL der Quarkmasse verrühren. Unter den übrigen Quark rühren, dann die Sahne unterheben. Zum Schluss die Kirschen hinzufügen.

Einen Tortenring um den unteren Biskuitboden legen, Creme darauf verteilen und glattstreichen. Den oberen Boden darauf geben und die Torte für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann den Ring entfernen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Während ich das alles tippe, habe ich gerade das zweite Stück der Torte verdrückt und schwelge in Erinnerungen.

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Kennt ihr das? Es gibt einfach so ein paar Rezepte, die schmecken nach Kindheit, Sommer oder auch nach Geburtstag. Gibt es sowas bei euch in der Familie? Verratet ihr mir eure geheimen Traditionsrezepte? *büddebüdde*

 

Ich bin schon gespannt auf die vielen anderen tollen Rezepte auf Claras Seite – schaut doch auch mal bei ihr vorbei!

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Bis bald und haltet durch, bald ist die Woche geschafft!

 

xo Kristin

Weizen-Salat

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Oder auch flott gesagt: „Ebly-Salat“ – aber wir wollen hier ja keine Schleichwerbung betreiben!

Ebly kennt ihr? Also diese vorgekochten Weizenkörner, die wie Reis oder Pasta als Beilage serviert werden. Ich finde die sind ab und zu wirklich eine nette Abwechslung und inzwischen gibt es auch „No-Name“-Varianten z.B. bei Tegut.

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Genug Hintergrundinfos. Zeit für’s Rezept:

Und das perfekt für schrecklich heiße Tage, an denen es eigentlich mal wieder zu heiß ist um überhaupt etwas zu essen. In einer halben Stunde ist der Salat fertig. [ Wenn er noch ein bisschen mehr Zeit zum Durchziehen hat wird er so richtig lecker! ]

 

Also aufgepasst, jetzt geht’s los.

 

Weizen-Salat

für 4 Portionen

  • 2 Kochbeutel Ebly
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Paprika
  • 150g Käse am Stück (Emmentaler oder Gouda)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Öl
  • 200 g Joghurt
  • etwas Zitronensaft

Ebly nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen (ca. 10 Minuten). Abgießen und auskühlen lassen. Gurke, Tomaten und Paprika waschen und in feine Würfel schneiden. Käse ebenfalls würfeln.

Aus Joghurt, Öl, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten. Ebly, Gemüse und Käse in einer großen Schüssel mischen. Dann das Dressing darübergeben, gut durchrühren und mindestens 10 Minuten ziehen lassen, dann servieren.

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Es muss nicht immer kompliziert sein. Vor allem nach einem langen anstrengenden Tag hat man manchmal einfach keine große Lust zum Kochen. Da kommt dieses Rezept total gelegen und der Pizzaservice von nebenan muss nicht zur Raubtierfütterung anrücken.

 

Was sind eure „Heute mal nur was Kleines kochen“-Rezepte?

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Habt noch eine schöne Woche!

 

xo Kristin

{Pancake April} Herzhafte Pancakes

Da ich heute lange in die Uni muss (schniiiief!) hat die liebe Karina  ein Rezept für euch. Also *hopps* rüber auf ihren Blog und sofort anschauen 🙂

Seelenstreusel

Es ist immer noch April und wir befinden uns immer noch im von Kristin ausgerufenen Pancake-Wahn  ;o)

Pancake April

Normalerweise kennt man Pancakes in „süßer“ Form. Aber warum nicht auch einmal herzhaft? Geht doch garantiert auch – so zum Mittag- oder Abendessen … ?

Drüber nachgedacht, ausprobiert und *zack* schon gibt es ein Rezept zum Nachprobieren:

Herzhafte Pancakes mit Käse und Schinken

für 9 Portionen

Zutaten:

250 g Mehl
250 ml Milch
2 Eiweiß
1 TL, gehäuft Salz
100 g Schinken, gewürfelt
100 g Käse, geriebenen Gouda
Öl, zum Braten

Zubereitung:

  • Mehl, Milch und Salz zu einem festen Teig verarbeiten.
  • Eiweiß steif schlagen und mit den Schinkenwürfeln und dem Käse unterheben.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und immer je 3 Kellen (1 Kelle ein Pancake) in das heiße Fett geben, von beiden Seiten goldbraun braten und mit Salat servieren.

Und so kann das dann aussehen:

Seeeeeeeeeeeeeeehr lecker und sättigend, kann ich Euch…

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