Birnen Tarte mit Zimt-Vanille-Creme [ ICH BACKS MIR ]

So langsam kennt ihr es sicher schon: Es ist der 26. des Monats und damit „Ich backs mir„-Zeit. Diesmal lautet die Aufgabenstellung „Tarte“ und ich gebe zu, ich war erst etwas ratlos. Denn Tartes gibt es bei uns bis jetzt nicht so oft, also musste ich meine grauen Zellen ganz schön anstrengen.

Als dann der Sommer letzte Woche frühzeitig das Handtuch geworfen und mich bibbernd zurückgelassen hat habe ich beschlossen etwas Herbstliches zu backen. Das hast du jetzt davon, Sommer! Nicht mit mir!

Die Tartelettes die dann am Ende auf der Kaffeetafel standen haben trotzdem noch ein kleines bisschen nach Sommer geschmeckt… trotz der Birnen und einer großen Portion Zimt. Damit ist das Rezept aber wie für den Spätsommer gemacht und außerdem ziemlich einfach zubereitet.

Ich präsentiere…

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Birnen Tartelettes mit Zimt-Vanille-Creme

für 4 Tartelettes

  • 250g Mehl
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 125g Butter
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 500g Magerquark
  • 200g Schmand
  • 100g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillezucker
  • 3 reife Birnen
  • ca. 8 TL brauner Zucker
  • Küchen-Bunsenbrenner

 

Backofen auf 160°C (Umluft) / 180°C (E-Herd) vorheizen und die Förmchen fetten.

Eigelb mit dem Wasser verquirlen und dann Mehl, Zucker, Salz und Butter hinzufügen. Zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In 4 gleichgroße Stücke teilen und in die vorbereiteten Förmchen drücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Für 20-25 Minuten backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Für die Füllung Quark, Schmand, Zucker, Zimt und Vanillezucker verrühren. Auf die abgekühlten Tartelettes verteilen und glattstreichen. Die Birnen waschen, schälen und entkernen. In schmale Spalten schneiden und die Tartelettes damit belegen.

Kurz vor dem Servieren mit je zwei TL braunem Zucker bestreuen und mit dem Küchen-Bunsenbrenner karamellisieren.

 

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Was meint ihr? Ich finde sie sind ganz zauberhaft geworden. Genau das richtige für die ersten kühleren Tage und perfekt um etwas Eindruck bei den Gästen zu hinterlassen.

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Ich verziehe mich jetzt mit einer Tasse Tee auf’s Sofa und versuche das Beste aus diesem Regentag zu machen.

 

Macht es euch gemütlich und HAPPY BAKING!

xo Kristin

Schokoladen Karamell Tarte + Gewinner des GIVEAWAYS

Bevor ich loslege: Entschuldigt bitte die kleine Pause! Ich war sozusagen für eine Woche im Blogurlaub, dafür geht’s hier jetzt mit neuer Energie und frischen Ideen weiter 🙂

Heute habe ich einen kleinen Nachtrag von Ostern für euch.

Zusammen mit Freunden haben wir eine österliche Wichtelaktion ins Leben gerufen. Denn das hat schon zu Weihnachten großartigst geklappt und warum soll man dann etwas ändern, stimmts? Weil wir Ostern allerdings nicht überbewerten wollten, gab es für die Geschenke ein 5 Euro-Limit. Damit wurde die Aufgabenstellung schlagartig schwieriger. Aber nicht verzagen – ’s Backbuch fragen. Das ist nämlich entspannter als panisch durch sämtliche Eurolädchen zu rennen und meistens freuen sich die Beschenkten auch mehr. (Die Auflösung ob sich mein Wichtelchen gefreut hat folgt am Ende dieses Posts!)

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Die größte Herausforderung war die „Verschickbarkeit“, denn Cupcakes zu backen wäre zwar ein Kinderspiel, allerdings machen die sich äußerst schlecht in einem Briefumschlag. Ich war schon kurz davor aufzugeben, doch dann die rettende Idee: Eine Tarte! Stabil genug für ein kleines Päckchen, je nach Füllung temperaturunempfindlich und in jedem Fall ein „Wow“ beim Auspacken.

Da wir doch wohl alle ein bisschen „Schokoholiker“ sind – und sozusagen „statt Hase“ – habe ich mich für eine Schokoladen Tarte entschieden. Mit einer dünnen Überraschungsschicht aus Karamell.

Also los, laden wir die Kalorientierchen zum Kaffeekränzchen ein!

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Schokoladen Karamell Tarte

für 4 Mini-Tartelettförmchen

  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 gestrichene EL Backkakao
  • 60g Zucker
  • 3 Eier
  • 125g kalte Butter
  • 200g Schmand
  • 75ml Milch
  • 225g Zartbitterschokolade
  • 1 Glas Karamellcreme
  • Bratschlauch
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

 

Mehl, Backpulver, Kakao und Zucker mischen. 1 Ei, Butter in Stückchen und 1 EL kaltes Wasser hinzufügen. Erst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann mit den Händen zu einen glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und dann etwa 20 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen. Die Förmchen leicht fetten und mehlen. Den Teig vierteln und in die Förmchen drücken. Der Teig sollte nicht zu dick sein, die überstehenden Teigränder einfach mit einem Messer abschneiden. Mit einer kleinen Gabel mehrmals einstechen. Nun die Förmchen mit einem auf- und zurechtgeschnittenen Stück Bratschlauch auslegen. Die dünne Folie passt sich nämlich besser an als Backpapier und ist trotzdem hitzebeständig. Die Formen bis knapp unter den Rand mit Hülsenfrüchten auffüllen. Auf der untersten Schiene etwa 10 Minuten vorbacken. Dann die Folie mitsamt den Hülsenfrüchten entfernen und die Tartes 15 Minuten weiterbacken.

Inzwischen Schmand und Milch in einem Topf verrühren und erhitzen. Topf vom Herd nehmen und die grob gehackte Schokolade unter Rühren darin schmelzen. 2 Eier verquirlen,  unter die Schokoladenmischung rühren und kräftig aufschlagen.

Nun den Teig aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 150°C (125°C Umluft) reduzieren. Jeweils einige Löffel der Karamellcreme auf dem Teigboden verstreichen und dann vorsichtig die Schokoladenmasse darauf verteilen.

Auf der mittleren Schiene für 10 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten – Backofentür nicht öffnen! – und die Tartelettes für eine Stunde im Ofen stehen lassen.

Herausnehmen und gut auskühlen lassen (dauert etwa 4 Stunden). Aus der Form heben und servieren. [oder verschicken!]

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Jetzt kann ich es ja verraten: Mein Wichtelchen war begeistert! Hab ich Recht, liebe Li?

Und nun zu dem Teil, auf den ihr einen Monat warten musstet:

Wir haben einen Gewinner! Um genau zu sein, eine Gewinnerin! Ganz oldschool habe ich alle Lose aus Facebook und den Blogposts auf kleine Zettelchen übertragen, gut gemischt und dann die Losfee ihres Amtes walten lassen..

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Eigentlich würde ich ihn zwar gerne selbst behalten, aber der Pancake-Anhänger (samt Kette) geht an *Trommelwirbel* Becky! Herzlichen Glückwunsch!

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Danke auch an alle anderen, die mitgemacht haben! Ich hoffe, ihr hattet genau so viel Spaß wie ich. Natürlich dürft ihr auch weiterhin gerne euren Freunden von Fräulein Zebra erzählen, denn – sharing is caring – und jeder neue Leser macht mich wirklich sehr glücklich!

Habt eine wunderschöne Restwoche und HAPPY BAKING!

 

xo Kristin

Mini Caramel Cheesecake [ich backs mir]

Ich bin süchtig.

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Ja, ich weiß. Das ist ganz schrecklich und ich muss dringend von dem Zeug loskommen. Aber ich schaffe es einfach nicht. Immer und immer wieder greife ich zu dieser schrecklich leckeren goldbraunen Creme.

Während meines New Year’s Trip nach Irland [die Fotos gibt es auch bald hier zu sehen] hatten wir unser Silvester Dinner in einem schnuffeligen, zuckersüßen und herrlich schwulen Café und dort gab es zum Nachtisch den mit Abstand *excuse my french* GEILSTEN Kuchen den ich je gegessen habe – #foodporn ist nichts dagegen! Schon als unser Gastgeber die Worte „and we also have a Caramel Cheesecake topped with Pecans and Chocolate“ aussprach wusste ich, DAS IST MEIN KUCHEN!

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Seitdem geht mir diese Kombination aus Käsekuchen und Karamell nicht mehr aus dem Kopf und als dann die tastesheriff Clara das Thema der zweiten Runde ihrer Aktion „ich backs mir“ verkündete [-> Käsekuchen!], stand innerhalb von Sekunden fest: Ich bin dabei und teste den Karamell Cheesecake.

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Also ab ins World Wide Web auf der Suche nach Anregungen.  Nach ein bisschen probieren und experimentieren ist zwar ein etwas anderes Küchlein entstanden als ursprünglich geplant, und trotzdem präsentiere ich euch nun ein Rezept, das alle Cheesecakeholics und Karamell-Junkies mit Vorsicht genießen sollten – es besteht akute Suchtgefahr!

Mini Caramell Cheesecake

für ca. 20 Mini Käseküchlein

  • 340g Frischkäse
  • 60g Zucker
  • 60g Schlagsahne
  • 1 Ei
  • 60g Karamellcreme
  • 90g Vollkornbutterkekse
  • 2 EL weiche Butter
  • Und ein paar TL Karamellcreme fürs Topping

 

Ich habe für das Rezept eine Minimuffinform aus Silikon genommen. Wenn ihr eine aus Metall nehmt, solltet ihr außerdem Papierförmchen verwenden.

Ofen auf 175° C vorheizen.

In einer kleinen Schüssel die Kekse zerbröseln und mit der Butter mischen. Jeweils etwa 2 TL in die Mini-Muffinförmchen geben und gut andrücken (dafür eignet sich am besten ein kleines Glas oder ein Schraubglasdeckel).

Frischkäse in einer zweiten Schüssel aufschlagen. Zucker, Sahne, Ei und Karamellcreme hinzufügen und gut durchmixen. Auf die Förmchen verteilen und für 15-17 Minuten backen.

Mindestens eine Stunde abkühlen lassen und dann vorsichtig aus den Förmchen lösen. Etwas Karamellcreme in einen Einwegspritzbeutel (oder Gefrierbeutel) geben und die Cheesecakes damit verzieren.

Fertig!

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…mit einem Haps sind die im Mund und Mini für Mini so macht das Sinn, ist ne extra Portion Karamell mit drin!

Mögt ihr Karamell auch so gern? Oder gibt es vielleicht etwas anderes wonach ihr süchtig seid?

Habt ein schönes Wochenende und HAPPY BAKING!

xo Kristin

[ #PAMK ] Zusammen schmeckt’s besser!

Ihr alle kennt doch sicher Wichteln, oder? Eine liebgewonnene Weihnachtstradition unter Kollegen und Freunden. So ähnlich funktioniert auch PAMKPost aus meiner Küche: Nach der Anmeldung bekommt man einen Tauschpartner zugelost (meistens jemand, der in der Nähe wohnt, damit das Päckchen keinen allzu langen Weg vor sich hat oder man sich persönlich mit dem Tauschpartner treffen kann) und dann wird in einem festgelegten Zeitraum ein Päckchen mit Köstlichkeiten aus der heimischen Küche geschnürt. Und wie das beim Wichteln so ist, bekommt man selbst auch eine (meistens) wunderbare Überraschung zurück!

Tolle Idee, oder? Finde ich auch, deshalb bin ich auch schon zum zweiten Mal dabei. „Meine“ erste Runde vor fast einem Jahr stand unter dem Motto „Lasst uns Picknicken“. Diesmal hat es endlich wieder terminlich gepasst und das Motto „Zusammen schmeckt’s besser – Ich schenke dir ein Stück von meinem leckeren Glück!“ hat mir auch super gut gefallen. Also, zack, angemeldet – und ein paar Tage später landete mein Tauschpartner in meinem Emailpostfach. Genauer gesagt meine Tauschpartnerinnen: Annalena und Johanna vom Blog heyfoodsister. Ein ganz süßer Blog von zwei Schwestern, die deutlich häufiger bloggen als ich ;). Dort gibt es viele leckere Sachen und super schöne Fotos dazu – KLICKEMPFEHLUNG!

Bei mir war die Zeit zum tauschen etwas knapp: Erst am Mittwoch zurück aus dem Urlaub in Barcelona und am Donnerstag gleich früh morgens zum Einkaufen und dann ab in die Küche! Deshalb gibt es auch keine Making-Of-Fotos oder ähnliches, dafür hatte ich leider keine Zeit mehr.

In mein Päckchen durften diesmal eine Zitronenlimo mit Minze und Ingwer, Kirsch-Himbeer-Curd und Karamell-Blondies.

Hier der Inhalt kurz bevor es auf die Reise ging:

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Und hier kommen die Rezepte:

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Schmeckt richtig erfrischend an heißen Sommertagen und ist um Welten besser als das gekaufte Zeug aus dem Supermarkt.

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Wer es nicht kennt: Curd ist ein beliebter Britaufstrich aus Grioßbritannien. Die traditionelle Form ist der Lemond Curd aus Zitronen. In der beerigen Version schmeckt es aber mindestens genau so gut und passt super zu Scones und Muffins, oder einfach morgens auf’s Brötchen.

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Last but not least diese kleinen süßen Sünden. Mit Karamellstückchen und der typischen Browniekruste. Hmmmm… Kalorienzählen ist dabei aber verboten!

Wenn ihr jetzt wissen möchtet, was in dem Päckchen war, dass ich von den Mädels bekommen habe, dann bitte einmal hier klicken!

 

Es war eine wunderschöne Tauschrunde und ich freue mich schon auf’s nächste Mal!