Himbeer-Rosé-Sorbet | ohne Eismaschine!

Huhu ihr Süßen!

Während die Hitze da draußen sich im Moment stetig und unaufhaltsam dem Superlativ nähert, verkrieche ich mich so gut es geht in meiner halbwegs kühlen Wohnung. Ich glaube, für so unfassbar warmes Wetter bin ich einfach nicht gemacht. Darum muss ich mich auch von innen abkühlen – mit einem leckeren kalten Getränk oder mit einer großen Portion Eis.

Das Eis schmeckt natürlich noch besser, wenn es selbstgemacht ist und man ganz genau weiß, was da für leckere Sachen drin sind. Was haltet ihr von dieser Kombination: Himbeeren treffen auf … Roséwein! Ja, richtig gelesen! Zusammen wird daraus und mega leckeres Sorbet, das auch ohne Eismaschine fantastisch wird.

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Himbeer-Rosé-Sorbet

  • 500 ml Roséwein
  • 130 g Zucker
  • 340 g Himbeeren

 

Die Himbeeren waschen und leicht abtrocknen.

In einem mittelgroßen Topf Rosé und Zucker zusammen aufkochen. Von der Hitze nehmen, die Himbeeren hinzufügen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Masse nun pürieren und durch ein Sieb streichen.

Nun könnt ihr entweder – wenn es schnell gehen soll – eine Eismaschine benutzen oder ihr füllt die Masse einfach in eine fest verschließbare Plastikschüssel und gebt das ganze für mehrere Stunden oder über Nacht in den Gefrierschrank. Und ich verspreche euch, auch ohne ständiges Rühren bleibt das Sorbet cremig!

Eiskalt servieren und genießen!

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Der Trick hinter der ‚Streichfähigkeit‘ ist übrigens der Alkohol im Rezept. Dadurch kann die Masse nicht komplett durchfrieren und bleibt auch nach einer Nacht im Froster noch schön samtig!

 

Wie kühlt ihr euch am liebsten ab bei diesen Temperaturen?

 

Bleibt süß & HAPPY ICECREAM MAKING!

xx Kristin

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Zebra Cheesecake [Happy Birthday, Fräulein Zebra]

Hallo meine Lieben!

 

Ich weiß, ich wiederhole mich… Aber mal ernsthaft: Die Zeit rennt doch! Ich befinde mich noch in dieser Phase des Umgewöhnens. Sich mit dem neuen Jahr anfreunden. Ich kennt das vielleicht auch wenn ihr irgendwo das Datum hinschreibt: Januar zweitausendund fünfzehn ähm sechzehn natürlich. JE-DES JAHR das gleiche! Und bis ich mich so wirklich damit angefreundet habe wird es sicher wieder April. Frühestens.

Woran ich auch erkenne, dass die Zeit rennt? Das Fräulein Zebra hat doch tatsächlich schon wieder Geburtstag! Unfassbar, oder? Seit zwei Jahren gibt es meinen kleinen Blog jetzt schon… Nach der großen Sause im letzten Jahr lassen wir es aber diesmal etwas ruhiger angehen. Kuchen gibt’s natürlich trotzdem und Glückwünsche werden dankend entgegen genommen 🙂

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Ach ja, zurück zum Kuchen. Der hat alles was ein guter Geburtstagskuchen braucht. Bis auf die Kerzen – die hat das Zebra vergessen… Egaaaal. Wir feiern trotzdem! Und zwar mit einem Cheesecake in Zebraoptik mit roten Smoothie-Streifen.

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Zebra Cheesecake

für eine 18er Springform

  • 65g Zucker
  • 65g Butter
  • 1 Ei
  • 65g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Vanille

 

  • 6 Blatt Gelatine
  • 100ml ungesüßte Kondensmilch
  • 75g Zucker
  • 150g Joghurt
  • 300g Frischkäse

 

  • 250ml roter Traubensaft
  • 200ml roter Smoothie
  • 35g Speisestärke

 

Den Backofen auf 160°C vorheizen und eine kleine Springform mit Backpapier auslegen.

Für den Boden zunächst die Butter und den Zucker zusammen schaumig schlagen. Dann das Ei hinzufügen und cremig rühren. Zum Schluss Mehl, Backpulver und Vanille mischen und kurz unterrühren.

In die Springform füllen und für 20-25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.

Für die Käsefüllung die Gelatine in kalten Wasser einweichen. In einem kleinen Topf die Kondensmilch und den Zucker mischen und aufkochen lassen. Sobald die Mischung köchelt von Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und in die heiße Flüssigkeit geben. So lange rühren bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Dann den Joghurt hinzufügen.

Den Frischkäse in einer Rührschüssel cremig schlagen, dann nach und nach die Kondensmilch-Joghurt-Mischung hinzufügen bis ein glatte Masse entsteht.

Für die Fruchtfüllung Traubensaft und Smoothie mischen. 4-5 EL der Flüssigkeit abnehmen und mit der Stärke glattrühren. Den Rest zum Kochen bringen, dann die Stärkemischung einrühren und eindicken lassen. Vom Herd nehmen.

Einen Tortenring um den Boden legen und nun immer abwechselnd jeweils ca. 2 EL von den Massen in die Mitte des Kuchens geben. So lange schichten bis alles verbraucht ist, gegebenenfalls etwas glatt streichen. Für mindestens 5 Stunden – besser: über Nacht – im Kühlschrank fest werden lassen. Tortenring entfernen und gut gekühlt servieren!

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Die wunderschönen Weingläser habe ich von Personello und damit ganz einfach eine schicke Tischdeko gezaubert: Einfach etwas Wasser mit Lebensmittelfarbe einfärben, in die Gläser füllen und diese dann mit Schwimmkerzen bestücken. So einfach und doch so schön da das Wasser auf einmal herrlich schillert und schimmert. Natürlich sind die gravierten Weingläser auch so ein toller Blickfang und was ich fast am Besten finde: Durch die Gravur kann man sich viel leichter merken welches sein eigenes Glas ist 😛

 

Jetzt wünsche ich uns noch eine wundervolle Zebra-Party und haltet die Augen offen – hier wird es schon bald Neuigkeiten geben!

 

Bis dahin, bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Mohn Cassis Macarons

Hallöchen meine Lieben!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn ich bin immer noch geflasht von gestern. Da stand ich nämlich im Supermarkt vor dem Zeitschriftenregal und hielt die neue Ausgabe von „Essen & Trinken – Für jeden Tag“ in der Hand. So weit nichts Besonderes. Ich blättere durch die ersten Seiten, blättere weiter und weiter…. und dann ist da mein Foto! Mein Foto in einer echten Zeitschrift – zusammen mit einer wunderbaren kleinen Blogvorstellung – und ich platze fast vor Stolz! Nie, nie, nie hätte ich gedacht, dass ich mal von einer Redakteurin angeschrieben werde, die meinen Blog so gut findet, dass sie ihn vorstellen möchte. So richtig kann ich es noch gar nicht glauben, vielleicht ist das doch alles nur ein Traum?!

„Traum“ ist aber ein ganz gutes Stichwort, denn ich habe heute traumhaft leckere Macarons für euch. Das Grundrezept ist ja an sich immer gleich, aber dennoch sind die süßen Teilchen herrlich wandelbar. Dieses Mal habe ich etwas Mohn in die Mandelmasse gemischt und die fertigen Macarons mit Johannisbeergelee gefüllt – so bleiben sie trotz der Süße schon fruchtig und sind im Nu aufgefuttert.

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Mohn Cassis Macarons

für ca. 20 Stück

  • 45g gemahlene blanchierte Mandeln
  • 80g Puderzucker
  • 2 TL Mohn
  • 1 Eiweiß (à 36g)
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Orange & Pink
  • 100g Johannisbeer Gelee

Mandeln und Puderzucker vermischen. Die Mischung portionsweise in einer Küchenmühle nochmal sehr fein mahlen und mit dem Mohn mischen.

Eiweiß ganz kurz anschlagen, sobald es schaumig wird den Zucker einrieseln lassen und steifschlagen. Nun Eischnee orange eingefärben. Vorsichtig und in 3 Portionen die Mandel-Mohn-Mischung unterheben bis es einen glatten, zähfließenden Teig ergibt. Mit einem Zahnstocher und etwas pinker Lebensmittelfarbe die Masse leicht marmorieren.

Ein Backpapier zurechtlegen. Teig in einen Einwegspritzbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und kleine, etwa 2 cm große Kreise auf das Papier spritzen. Macarons 20 Minuten trocken lassen, währenddessen den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen. Dann das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und für 12-14 Minuten backen. Nach dem Backen am besten auf eine kalte Oberfläche legen, dann lassen sie sich besser ablösen.

Kurz vor dem Servieren das Johannisbeergelee ebenfalls in einen Spritzbeutel geben und die abgekühlten Macaronschalen damit füllen.

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Durch die Marmeladenfüllung halten sich die Macarons zwar nicht ganz so lange, da sie schnell matschig werden, aber der fruchtig, herbe Geschmack ist es allemal wert. Und so hübsche farbenfrohe Teilchen sind ja sowieso im Handumdrehen aufgegessen.

 

Habt eine wunderschöne (und vielleicht auch ein bisschen aufregende) Woche & HAPPY BAKING!

xo Kristin