Gegrillter Obstsalat

Keine Sorge, ihr habt nichts an den Augen und tatsächlich richtig gelesen. Gegrillt und Obst in einem Rezept.

Geht nicht!? Schmeckt nicht?! Oooh doch. Ihr glaubt gar nicht wie gut das geht.

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Aber von vorne. Wir Leben auf dem Land und haben einen großen Garten – inklusive zweier gigantischer Kirschbäume. Deshalb können wir seit ungefähr 1 Woche in Kirschen baden. Und mir geistern seit dem alle möglichen Kirsch-Rezepte durch den Kopf – ich wette, bald werden sie mich auch noch in meine Träume verfolgen! Cherryzilla greift an! Tihihi.. großartige Vorstellung!

Also wohin mit den Unmengen an Kirschen? Meine Familie ist im Moment nicht so von Kuchen zu begeistern was die Auswahl doch recht stark einschränkt. Neulich beim Grillen hatte ich schon mal die Idee frisches Obst auf den Rost zu packen – zack! – Rezeptidee geboren.

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Für mein Experiment habe ich mich für Steinobst entschieden – genauer gesagt Kirschen, Nektarinen und Pflaumen. Die lassen sich nämlich dank ihres festen Fruchtfleisches ziemlich gut grillen. Aber natürlich könnt ihr das Rezept auch mit anderen Sorten versuchen! Mit Ananas, Birne und Co. stelle ich mir den Obstsalat ebenso lecker vor.

Bei mir in der Wohnung, bzw. auf dem Balkon, macht sich ein Holzkohlegrill nicht so gut. Also habe ich mein Obst in einer Grillpfanne angekokelt (Rauchentwicklung inklusive!).

 

Jetzt aber genug gequatscht. Ich habe jetzt schon wieder Lust auf eine große Schüssel vom Obstsalat. Ihr auch? Dann gibt’s hier das Rezept:

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Gegrillter Obstsalat

für 2 Portionen

  • 1 Nektarine (reif, aber nicht zu weich)
  • 2 Pflaumen
  • etwa 10 Kirschen
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2-3 EL Griechischer Joghurt
  • etwas Honig

 

Obst gut waschen und abtrocknen. Alles halbieren und den Stein entfernen. Keine Panik, wenn sich der Stein nicht löst (meine Pflaumen waren auch unwillig!). Schneidet einfach um den Stein herum – wie beim Mango aufschneiden – und versucht die Stücke möglichst groß zu lassen.

Die Grillpfanne auf höchster Stufe aufheizen und dann das Obst mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in die heiße Pfanne legen. Für ein paar Minuten grillen lassen (zwischendurch mal checken dass nichts zu dunkel wird). Obst aus der Pfanne nehmen und auf ein großes Schneidbrett geben. In mundgerechte Stücke schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben.

Für das Dressing Orangensaft und Ahornsirup verquirlen. Über das Obst geben und gut durchrühren. In kleine Schüsseln füllen und mit einem Klecks Griechischem Joghurt und etwas Honig servieren.

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Ich muss zugeben, ich dachte die Zubereitung wäre aufwändiger! Aber alles in allem habe ich nur ca. 15-20 Minuten gebraucht und war unglaublich positiv überrascht. Wenn ihr für mehr Leute kocht ist es ganz einfach das Rezept zu verdoppeln oder verdreifachen. Dann muss das Obst eben auf mehrere Etappen gegrillt werden, aber das dauert ja nicht allzu lang.

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Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon mal gegrilltes Obst gegessen? Top oder Flop für euch?

 

Bis bald – vermutlich mit weiteren Kirschrezepten!

 

xo Kristin

 

 

Spaghetti mit Brokkoli-Pistazien-Pesto

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Nudeln gehen immer, oder? Jedenfalls ist das bei mir so und Pasta ist – neben Schokolade  – das beste Soulfood für stressige Tage.

Ich stecke gerade mitten in  der Klasurenphase und vor lauter Gleichungen, Theoremen und Personalplanungsstrategien weiß ich manchmal nicht mehr, wo oben und unten ist. Da muss relativ oft schnell was Leckeres auf den Teller, das möglichst lange satt macht. Mit Spaghetti und einer Hand voll weiteren Zutaten lässt sich blitzschnell ein tolles Mittagessen zaubern.

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Spaghetti mit Brokkoli-Pistazien-Pesto:

für ca. 3-4 Portionen

  • 500g Vollkorn-Spaghetti
  • 300g Brokkoli
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 75g geriebenen Parmesan
  • 60g geschälte Pistazien
  • Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Spaghetti in reichlich Salzwasser kochen. Währenddessen die Brokkoliröschen in einem zweiten Topf für etwa 4 Minuten dämpfen und anschließend abtopfen lassen.

Die eine Hälfte des Brokkolis in eine große Schüssel geben und die andere Hälfte zusammen mit dem Olivenöl, den Pistazien, 50g Parmesan und Zitronensaft und -schale in einen Mixer geben und zu einem feinen Pesto verarbeiten. Wenn nötig ein bisschen Wasser hinzufügen.

Pesto und die gekochten Spaghetti ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Nach Belieben würzen und mit dem restlichen Parmesan servieren.

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Naaa, habt ihr Hunger bekommen? Ich werde mir jetzt noch eine zweite Portion genehmigen und weiter im siebten Pasta-Himmel schweben.

 

 

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Bis bald und frohes Kochen!

Kristin

[Grünes Wunder] Avocado-Eier-Salat

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider;
grün, grün, grün ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles, was so grün ist,
weil mein Avocado-Eier-Salat so lecker ist.

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Da das Frühlingsgrün draußen noch auf sich warten lässt, muss eben was Grünes auf den Tisch kommen. Am Besten in Form von einem leckeren, frischen und extrem einfachen Eiersalat mit Avocado. Mit ganz wenigen Zutaten in ein paar Minuten zusammen gerührt und fix auf dem Teller. So mag ich Rezepte.

Für 4 Portionen braucht ihr:

  • 4 hartgekochte Eier
  • 1 reife Avocado
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • Paprika
  • Kräuter nach Belieben

Eier in Stückchen schneiden, Avocado aufschneiden und auskratzen, Zwiebel fein hacken. Alles zusammen mit der Mayonnaise in einer kleinen Schüssel gut vermengen und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zitronensaft und eventuell Kräutern abschmecken.

Fertig! Ab damit auf’s Brot oder lasst ihn euch pur schmecken.

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Ich schmiere mir jetzt noch schnell eine Stulle und mach es mir bequem. Habt ein schönes Rest-Wochenende und einen guten Start in die neue Woche!

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Kristin ♥

[healthy twist] Haferflocken Pancakes

Overnight Oats – momentan definitiv einer meiner Frühstücks-Favoriten. So schnell, lecker und gesund. Wenn ihr es selbst noch nicht ausprobiert habt solltet ihr das unbedingt tun! Aber gut, zurück zum Thema. Stellt euch jetzt vor wie Pancakes aus Porridge schmecken.. genau: Suuuuper lecker! 

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Und weil das Rezept so einfach und schnell geht, ist es perfekt für’s Wochenende:

Haferflocken Pancakes mit Buttermilch

für 4 Personen

  • 2Tassen Buttermilch
  • 1 Ei (Größe L)
  • 1 1/2 Tassen zarte Haferflocken
  • 1/2 Tasse Vollkornmehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Buttermilch und Ei dazugeben und gut durchrühren. 15 Minuten ruhen lassen.

Eine Pfanne leicht ölen und auf mittlere Hitze erwärmen. Teig portionsweise in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden, wenden und von der anderen Seite braten.

Mit Ahornsirup oder Fruchtsoße servieren.

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Also ich weiß schon, was es bei mir am Wochenende zum Frühstück gibt. Und wie sieht’s bei euch aus?

Kristin

[Pizza Time!] Blumenkohlpizza Caprese

Alle lieben Pizza. Punkt. Das ist einfach so. Über den leckersten Belag, die perfekte Dicke des Teiges und die beste Tageszeit zum Verspeisen lässt sich hingegen streiten. Aber das ist ja auch gut so und deswegen ist Pizza auch einfach ein Lieblingsgericht. Wenn da nur nicht die vielen bösen Kalorien wären..

Die meisten von uns hat wohl schon mal das schlechte Gewissen gepackt, nachdem wir gerade eine Riesenpizza mit Extra Käse verdrückt haben und uns mit einem Schlag 20 kg schwerer gefühlt haben. Das muss aber nicht so sein. Ich habe sie tatsächlich gefunden – die gesunde Pizza! [ Okay, der „healthy“ Grad schwankt natürlich mit der Art des Belages 😉 ]

Ich liefere euch hier das Grundrezept für den Pizzateig – und einen Beispielbelag. Here we go!

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Cauliflower Pizza Crust

für eine Pizza

  • 1 kleinen Blumenkohl
  • 25g geriebenen Parmesan
  • 25g geriebenen Mozzarella
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL frische oder getrocknete Kräuter (z.B. Basilikum, Oregano,..)
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 Ei

Backofen auf 230° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen teilen. In die Küchenmaschine geben und für ca. 30 Sekunden fein hacken. In eine mikrowellensichere Schüssel geben und für ca. 8 Minuten „kochen“. Gut abkühlen lassen. Blumenkohl in ein sauberes Geschirrtuch geben und so viel Flüssigkeit wie möglich aus dem Gemüse wringen (je besser ihr hier arbeitet, desto knuspriger wird der Boden).

Ausgequetschten Blumenkohl in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten verkneten. Den „Teig“ auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und zu einem dünnen Pizzaboden formen. Gut festdrücken, damit alles schön zusammenhält.

Im vorgeheizten Ofen (im unteren Drittel) für etwa 10 Minuten vorbacken.

Nun kommt euer Lieblingsbelag ins Spiel. Ich habe mich für Caprese – also Tomate/Mozzarella – entschieden. Dafür habe ich eine handvoll Datteltomaten  und 4-5 Minimozzarella in Scheiben geschnitten und den Boden damit belegt. [ Nichts ist unmöglich, also tobt euch aus! ]

Die belegte Pizza noch einmal für 5-10 Minuten backen – je nach gewünschtem Bräunungsgrad – und fertig ist die Pizza ohne Mehl!

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Viel Spaß beim Ausprobieren!

Lasst mich wissen, wie es bei euch geklappt hat!

Kristin