One Pot Pasta mit Hühnchen und Gemüse

Huhu meine Zebras!

 

Gerade an Tagen, an denen mein Terminkalender ohnehin aus allen Nähten platzt muss es essenstechnisch oft sehr schnell bei mir gehen. Was aber nicht bedeuten soll, dass die Qualität und der Geschmack darunter leiden – sorry, liebe Fertigpizza! Eine prima Lösung für solche Momente ist die allseits beliebte One Pot Pasta. Wenn man einmal den Dreh der Mengen-Verhältnisse raus hat ist dieses Gericht beinahe unendlich anpassbar und je so kann man je nach Lust und Laune ein völlig anderes Pastagericht daraus zaubern.

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In dieser Variante sind neben recht klassischer Tomatensauce noch Pilze, Zucchini und Hühnchenfleisch mit drin – eigentlich fast alles Dinge, die sich eh oft im Kühlschrank oder Tiefkühlfach finden. Also worauf wartet ihr?

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One Pot Pasta

für 2 Portionen

  • 175 g Rigatoni
  • 200 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Zucchini
  • 100 g Champignons
  • 350 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Weißwein
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g stückige Tomaten (Dose)
  • 50 ml Sahne
  • 25 g Parmesan

 

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Zucchini und Pilze putzen und klein scheiden.

Alle Zutaten, bis auf Käse und Sahne, in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und ohne Deckel 10 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Wenn die Nudeln nach Ablauf der Kochzeit noch nicht weich sind, 50 ml Wasser dazugeben und erneut 3-5 Minuten köcheln lassen.

Nun die Sahne unterrühren und mit Salz und Peffer abschmecken. Mit frischem Parmesan servieren.

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Je nach Nudelsorte kann die Kochzeit eurer Pasta und damit auch die benötigte Flüssigkeitsmenge ordentlich verändern. Also habt keine Angst davor ein bisschen herum zu probieren und nehmt vielleicht nicht die Pasta mit der allerlängsten Kochzeit 🙂

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Weizen-Salat

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Oder auch flott gesagt: „Ebly-Salat“ – aber wir wollen hier ja keine Schleichwerbung betreiben!

Ebly kennt ihr? Also diese vorgekochten Weizenkörner, die wie Reis oder Pasta als Beilage serviert werden. Ich finde die sind ab und zu wirklich eine nette Abwechslung und inzwischen gibt es auch „No-Name“-Varianten z.B. bei Tegut.

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Genug Hintergrundinfos. Zeit für’s Rezept:

Und das perfekt für schrecklich heiße Tage, an denen es eigentlich mal wieder zu heiß ist um überhaupt etwas zu essen. In einer halben Stunde ist der Salat fertig. [ Wenn er noch ein bisschen mehr Zeit zum Durchziehen hat wird er so richtig lecker! ]

 

Also aufgepasst, jetzt geht’s los.

 

Weizen-Salat

für 4 Portionen

  • 2 Kochbeutel Ebly
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Paprika
  • 150g Käse am Stück (Emmentaler oder Gouda)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Öl
  • 200 g Joghurt
  • etwas Zitronensaft

Ebly nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser kochen (ca. 10 Minuten). Abgießen und auskühlen lassen. Gurke, Tomaten und Paprika waschen und in feine Würfel schneiden. Käse ebenfalls würfeln.

Aus Joghurt, Öl, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten. Ebly, Gemüse und Käse in einer großen Schüssel mischen. Dann das Dressing darübergeben, gut durchrühren und mindestens 10 Minuten ziehen lassen, dann servieren.

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Es muss nicht immer kompliziert sein. Vor allem nach einem langen anstrengenden Tag hat man manchmal einfach keine große Lust zum Kochen. Da kommt dieses Rezept total gelegen und der Pizzaservice von nebenan muss nicht zur Raubtierfütterung anrücken.

 

Was sind eure „Heute mal nur was Kleines kochen“-Rezepte?

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Habt noch eine schöne Woche!

 

xo Kristin

Zucchini-Pancakes mit Bacon und Avocado

Hallo meine Lieben!

 

Bitte entschuldigt die ziemlich ruhige Woche bisher. Aber wenn der beste Papa der Welt seinen runden Geburtstag feiert, muss doch so einiges geplant, gekocht, gebacken, dekoriert und natürlich gefeiert werden. Da sind dann auch die Pancakes etwas zu kurz gekommen, aber das holen wir jetzt nach – versprochen!

Freut euch also auf ein Pancake-Wochenende!

Und los geht’s!

 

Meistens zeigen sich Pancakes von ihrer süßen Seite, doch glaubt mir – die können auch ganz anders!! Und diese Seite ist verdammt lecker!

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Pancake-Duft in der Luft, in der Pfanne bruzzeln Bacon-Scheiben vor sich hin, Tomaten & Avocados warten nur darauf, sich mit dem Balsamico zu vermengen,… Entschuldigt mich kurz, ich muss mir mal schnell den Sabber vom Mund wischen!

Seit ihr bereit für so ganz andere Pancakes? Na, dann legen wir mal los!

 

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Zucchini-Pancakes mit Bacon, Avocado und Tomaten

für ca. 20 Pancakes

  • 150g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 310ml Buttermilch
  • 150g Zucchini, geraspelt
  • 1 Packung Bacon
  • 250g Cherrytomaten
  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Balsamico nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

 

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ei und Buttermilch hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zucchiniraspel unterheben.

Backofen auf 60°C vorheizen. Eine große Pfanne auf mittlerer Hitze aufheizen und mit etwas Öl bepinseln. Pancake-Teig löffelweise in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden, wenden und von der anderen Seite fertig braten. Auf einen Teller geben, mit Alufolie abdecken und im Backofen warmhalten, bis alle Pancakes fertig sind.

Währenddessen in einer zweiten Pfanne den Bacon knusprig braten und in kleine Stücke reißen. Avocado mit einem Löffel aus der Schalen lösen und in kleine Stücke schneiden. Tomaten vierteln. Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zusammen in eine Schüssel geben und mit Balsamico, Salz und Pfeffer würzen. Pancakes mit Salat und Bacon servieren.

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Vertraut mir einfach und probiert dieses Rezept! Ihr werdet es lieben!! Inzwischen erreicht mein Avocado-Konsum zwar wirklich kritische Mengen, aber egal – dann werde ich halt irgendwann grün. Who cares?

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Habt ihr schon mal herzhafte Pfannkuchen gemacht? Wenn ja, verratet ihr mir, wie ihr sie zubereitet habt?

 

Wir lesen uns morgen! Bis dahin, HAPPY #PANCAKEAPRIL!

xo Kristin

[Pizza Time!] Blumenkohlpizza Caprese

Alle lieben Pizza. Punkt. Das ist einfach so. Über den leckersten Belag, die perfekte Dicke des Teiges und die beste Tageszeit zum Verspeisen lässt sich hingegen streiten. Aber das ist ja auch gut so und deswegen ist Pizza auch einfach ein Lieblingsgericht. Wenn da nur nicht die vielen bösen Kalorien wären..

Die meisten von uns hat wohl schon mal das schlechte Gewissen gepackt, nachdem wir gerade eine Riesenpizza mit Extra Käse verdrückt haben und uns mit einem Schlag 20 kg schwerer gefühlt haben. Das muss aber nicht so sein. Ich habe sie tatsächlich gefunden – die gesunde Pizza! [ Okay, der „healthy“ Grad schwankt natürlich mit der Art des Belages 😉 ]

Ich liefere euch hier das Grundrezept für den Pizzateig – und einen Beispielbelag. Here we go!

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Cauliflower Pizza Crust

für eine Pizza

  • 1 kleinen Blumenkohl
  • 25g geriebenen Parmesan
  • 25g geriebenen Mozzarella
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL frische oder getrocknete Kräuter (z.B. Basilikum, Oregano,..)
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 Ei

Backofen auf 230° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen teilen. In die Küchenmaschine geben und für ca. 30 Sekunden fein hacken. In eine mikrowellensichere Schüssel geben und für ca. 8 Minuten „kochen“. Gut abkühlen lassen. Blumenkohl in ein sauberes Geschirrtuch geben und so viel Flüssigkeit wie möglich aus dem Gemüse wringen (je besser ihr hier arbeitet, desto knuspriger wird der Boden).

Ausgequetschten Blumenkohl in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten verkneten. Den „Teig“ auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und zu einem dünnen Pizzaboden formen. Gut festdrücken, damit alles schön zusammenhält.

Im vorgeheizten Ofen (im unteren Drittel) für etwa 10 Minuten vorbacken.

Nun kommt euer Lieblingsbelag ins Spiel. Ich habe mich für Caprese – also Tomate/Mozzarella – entschieden. Dafür habe ich eine handvoll Datteltomaten  und 4-5 Minimozzarella in Scheiben geschnitten und den Boden damit belegt. [ Nichts ist unmöglich, also tobt euch aus! ]

Die belegte Pizza noch einmal für 5-10 Minuten backen – je nach gewünschtem Bräunungsgrad – und fertig ist die Pizza ohne Mehl!

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Viel Spaß beim Ausprobieren!

Lasst mich wissen, wie es bei euch geklappt hat!

Kristin