Brotpudding mit Karamellsauce

Hey meine Lieben,

zwischen den Jahren und zum Jahreswechsel waren wir mal wieder in der Heimat von Mr Zebra, in Schottland, unterwegs. Und wie immer wird mir dort bewusst, dass sich die kulinarischen Vorlieben zwischen Deutschland und der Insel doch ziemlich stark unterscheiden. Gefühlt – und wahrscheinlich auch in der Realität – komme ich nach einer guten Woche mindestens 3 Kilo schwerer nach Hause. Was meint ihr, zählt das dann schon als Übergepäck?! 😛

Die zusätzlichen Pfunde könnten zum Beispiel von den (doch deutlich süßeren) Desserts liegen, die mir meine schottische Familie nur allzu gern serviert. Hier noch ein bisschen Trifle, da noch ein Stückchen Chocolate Gateau und die paar Kekse passen auch noch rein. Eines dieser typisch britischen Nachspeisen ist auch der Breadpudding. So ähnlich wie French Toast oder Arme Ritter – nur eben wahrscheinlich eine Spur süßer. Vorallem wenn er, wie hier, mit einer ordentlichen Portion Karamellsauce serviert wird! ♥

Brotpudding mit Karamellsauce

Süß, luftig und eine prima Resteverwertung – so wird aus altem Brot ein leckerer Nachtisch!

Gericht Dessert, nachtisch
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Wartezeit 1 Stunde
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 2 große Eier
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 135 g braunen Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Weißbrot vom Vortag
  • 75 g Schokostückchen
  • Karamellsauce

So geht’s:

  1. Das Brot in mundgerechte Würfel schneiden. Dann Eier, Sahne, Milch, braunen Zucker, Vanille und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren. Nun die Brotwürfel dazugeben und ordentlich vermischen, dann alles für eine Stunde ziehen lassen – dabei gelegentlich mal umrühren. Zum Schluss die Schokostückchen unterheben.
  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C vorheizen und eine kleine Auflaufform leicht fetten. Die Brotmischung hineingeben, glattstreichen und für etwa 45 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken. Aus dem Ofen nehmen und für 5 Minuten auskühlen lassen, dann mit ordentlich Karamellsauce und (wer mag) einem Klecks Schlagsahne servieren.

Mhhh, wer bekommt da nicht auch gleich Appetit? Also werfen wir doch einfach mal den Gedanken an die bösen Kalorien über Bord und genießen eine große Portion dieses leckeren Brotpuddings – wer ist mit dabei?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

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[21] Eiskonfekt

Hey meine Lieben,

spontan noch auf der Suche nach einer kleinen Geschenkidee? Dann ist dieses blitzschnell gemachte Eiskonfekt genau richtig! Noch schnell hübsch verpacken und fertig ist das Last-Minute-Geschenk <3

Eiskonfekt

Blitzschnell gemacht & unheimlich zart schmelzend – so schmecken Kindheitserinnerungen!

Gericht Dessert, pralinen, Süßes
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kühlzeit 1 Stunde
Portionen 20 Stück

Zutaten

  • 50 g Kokosfett
  • 50 g Vollmilchschokolade
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Kakaopulver
  • etwas Vanilleextrakt

So geht’s:

  1. Kokosfett in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Schokolade in kleinen Stückchen dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen. 

  2. Dann Puderzucker, Kakao und Vanille hinzugeben und so lange rühren, bis eine cremige Masse entsteht.

  3. In eine Pralinenform füllen und im Gefrierfach für eine Stunde fest werden lassen. Aus den Förmchen lösen und anschließend kühl lagern.

Kommen da bei euch auch Kindheitserinnerungen auf? Soooo lecker und sie schmecken genau so wie früher!

Bleibt süß & HAPPY CHOCOLATE MAKING!

xx Kristin

[19] Mini Weihnachtsstämmchen

Hey meine Lieben,

heute wird es süß, schokoladig und sehr weihnachtlich. In Großbritannien (und auch in Frankreich) ist es eine Weihnachtstradtion, süße Baumstämme aus Biskuit und Buttercreme zu backen und als Yule Log (oder Bûche de Noël) zu servieren. 

In diesem Rezept orientiere ich mich mehr an der Britischen Version, allerdings gibt es bei mir nicht nur einen großen sondern viele kleine Baumstämme. Im Miniformat bekommt jeder eurer Gäste seinen eigenen und außerdem sind sie so handlicher und irgendwie ja auch ziemlich niedlich, findet ihr nicht auch?

Weihnachtsstämmchen

Was in groß funktioniert wird im Miniformat noch besser und darum sind diese kleinen ‚Yule Logs‘ die perfekte süße Leckerei für Weihnachten.

Gericht Gebäck, Kuchen, Torte
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 8 Stück

Zutaten

Für den Biskuit

  • 3 große Eier
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Prise gemahlene Nelken

Für die Buttercreme

  • 60 g Schokolade
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 2-3 EL Milch

Für die Ganache

  • 115 ml Sahne
  • 150 g Schokolade

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Backblech (in der Größe 25×35) mit Backpapier auslegen und leicht fetten. Alternativ funktioniert es auch mit einem Backrahmen.

  2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz und 25 g Zucker steif schlagen und beiseite stellen. 

  3. In einer zweiten Schüssel das Eigelb und 50 g Zucker hell cremig aufschlagen. Kakao, Zimt, Ingwer und Nelken mischen und auf die Eiermasse sieben. 

  4. Vorsichtig unterrühren, dann nach und nach den Eischnee unterheben. Auf das vorbereitete Backblech geben, glatt streichen und für 10-12 Minuten backen.

  5. Aus dem Ofen nehmen, gegebenenfalls vom Rahmen lösen und ein zweites, ebenfalls gefettetes Stück Backpapier oben drauf legen. Nun auf die Arbeitsfläche stürzen und vorsichtig das nun obere Backpapier abziehen. Sollte es etwas kleben, hilft es kurz ein nasses Tuch auf das Papier zu legen.

  6. Für die Buttercreme die Butter hellcremig aufschlagen und die Schokolade schmelzen. Mit einander verrühren, dann Puderzucker und Milch unterrühren bis eine dicke Creme entsteht. Diese gleichmäßig auf den ausgekühlten Biskuitboden streichen.

  7. Nun in 8 Rechtecke teilen (1 x längs und 4 x quer). Die Rechtecke jeweils von der kurzen Seite her aufrollen und auf einen großen Teller geben. Im Kühlschrank für ca. 30 Minuten fest werden lassen.

  8. In der Zwischenzeit die Ganache zubereiten, dafür die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne erhitzen bis sie fast kocht, dann über die Schokolade geben und etwa eine Minute stehen lassen. Nun gut verrühren und die Baumstämmchen damit überziehen.

  9. Kurz antrocken lassen, dann mit einer Gabel oder einem Zahnstocher ‚Rindenmuster‘ in die Schokolade malen und vor dem Servieren leicht mit Puderzucker bestäuben.

Sind sie nicht niedlich? Richtig toll für die weihnachtliche Kaffeetafel oder vielleicht sogar als Dessert – ganz wie ihr wollt! Habt ihr schon mal Yule Logs oder Bûche de Noël probiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

[13] Crème Brûlée Pralinen

Hey meine Lieben,

inzwischen gehen wir in großen Schritten auf Weihnachten zu und darum möchte ich euch besonders in den nächsten paar Tagen noch ein paar schöne Geschenkideen mit auf den Weg geben. 

Bei uns in der Familie schenken wir uns (unter den Erwachsenen) seit ein paar Jahren nur noch Kleinigkeiten, am liebsten selbst gemacht. Letztes Jahr habe ich für alle eine handgemachte Pralinenbox zusammengestellt – von Salz-Karamell über Beerencréme und Gewürzmarshmallows war da alles drin, was das Herz begehrt. Unter anderem eben auch die Pralinchen, die ich euch heute vorstellen will: Leckere Crème Brûlée Pralinen mit einer knusprigen Karamellkruste und süßer weißer Schokolade.

Crème Brûlée Pralinen

Mindestens so lecker wie der Dessert-Klassiker & eine prima Geschenkidee aus der Küche!

Gericht pralinen, Süßes, schokolade
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen 15 Stück

Zutaten

  • 80 g Sahne
  • 1/2 Mark einer Vanilleschote
  • 150 g weiße Schokolade
  • Schokoladenhohlkörper + Schokolade zum Verschließen
  • oder
  • 200 g weiße Schokolade und Silikonpralinenförmchen
  • 40 g Zucker
  • 1 EL Golden Syrup oder Honig
  • 1/2 TL Natron

So geht’s:

  1. Sahne, Vanille und die gehackte weiße Schokolade in einen kleinen Topf geben, bei mittlerer Hitze erwärmen und schmelzen lassen bis eine glatte Masse entsteht. Vom Herd nehmen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

  2. In der Zwischenzeit die Pralinenschalen vorbereiten. Dazu den zweiten Teil weißer Schokolade hacken und über dem Wasserbad schmelzen und am besten temperieren. Je etwas Schokolade in die Silikonform geben, gut verteilen und dann umdrehen, so dass die überschüssige Schokolade herauslaufen kann. Die Kante einmal abziehen, damit keine Nasen überstehen und dann die Schokolade zum fest werden in den Kühlschrank stellen.

  3. Die (entweder selbstgemachten oder gekauften) Hohlkörper nun mit der abgekühlten Vanillemasse fülle, dabei ein paar Millimeter unter dem Rand frei lassen. Für eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen, dann mit der übrigen weißen Schokolade füllen, abziehen und die Pralinen so verschließen. Für mindestens eine Stunde im Kühlschrank aushärten lassen.

  4. In der Zwischenzeit das Honey Comb herstellen. Dafür Zucker und Honig in einem kleinen Topf erhitzen und auf mittlerer Flamme zu einem hellen Karamell einköcheln lassen. Nun das Natron schnell einrühren (Vorsicht, die Masse schäumt auf!) und direkt auf ein Stück Backpapier geben, leicht verstreichen und dann auskühlen lassen. Die Masse wird sehr hart und kann dann in kleine Stücke gebrochen werden.

  5. Die Pralinen aus der Form nehmen und etwas Honey Comb in einem Mörser zerkleinern. Die Oberfläche der Pralinen nun ganz leicht mit einem Feuerzeug oder Flambierbrenner schmelzen und in das Karamellpuder tauchen. Zum Schluss mit dem Flamierbrenner leicht karamellisieren, abkühlen lassen und fertig sind die Pralinen.

Habt ihr schon mal Pralinen selbstgemacht? Wenn ja, welches ist euer liebstes Rezept?

Bleibt süß & HAPPY CHOCOLATE MAKING!

xx Kristin

[8] Lebkuchen-Trifle + Gewinnspiel | #Werbung

Hey meine Lieben,

es gibt so ein paar Geschmäcke, die sind unzertrennlich mit Erlebnissen, Erinnerungen oder Festen verbunden. Kino schmeckt nach Popcorn, Kindergeburstag nach Käse-Sahne-Torte und Nachmittage nach der Schule haben den Geschmack von Anna & Kristin Spezialnudeln (vielleicht schafft es das Rezept ja auch irgendwann mal hier auf den Blog 😉 ).

Und Weihnachten? Für mich persönlich schmeckt die Weihnachtszeit am allermeisten nach Lebkuchen – vielleicht mit einem Hauch von Vanillekipferl und Spekulatius. Ohne Lebkuchen würde für mich im Advent und der Vorweihnachtszeit einfach so richtig was fehlen. Die Nüsse, die Gewürze und die Schokolade ♥ Das alles schmeckt für mich zusammen nach Weihnachten pur!

Meistens werden sie pur genascht, aber ich zeige euch heute einen Weg, wie ihr Lebkuchen in ein weihnachtliches Dessert verwandeln könnt: Zusammen mit einer fluffigen Schmandcreme und fruchtigen Kirschen Schicht für Schicht aufgetürmt zu einer grandiosen Lebkuchen-Trifle – hier kommt das Rezept:

Lebkuchen-Trifle

Gericht Dessert
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 1 Glas Kirschen
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 400 g Schmand
  • 200 g Sahne
  • 50 g Vanillezucker
  • 3-4 große Lebkuchen mit Schokoglasur

So geht’s:

  1. 1 Glas Kirschen abgießen, dabei den Saft in einem Topf auffangen. 4 EL davon abnehmen, in eine kleine Schüssel geben und mit der Stärke glatt verrühren. Den restlichen Saft zusammen mit 2 EL Zucker zum Kochen bringen. Die Stärke-Mischung in den kochenden Saft einrühren, kurz aufkochen und dann vom Herd nehmen. Zum Schluss Kirschen unterheben und alles gut abkühlen lassen.

  2. Währenddessen Schmand, Sahne und Vanillezucker zusammen in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine dick cremige Masse entsteht.

  3. Die Lebkuchen fein hacken. Nun abwechselnd erst eine Schicht Lebkuchen in ein Glas geben, dann zunächst etwas Schmandcreme, danach Kirschen und dann wieder eine Schicht Schmand. Zum Schluss mit Lebkuchenstückchen toppen und servieren.

UND JETZT ZUM GEWINNSPIEL!

Zu gewinnen gibt es heute 1 Packung Lebkuchen von Pfeffer & Frost – feinste Elisenlebkuchen in einer richtig hübschen Schmuckdose!

Pfeffer & Frost ist ein junges Start-Up aus Nürnberg: Die beiden Gründer dahinter, Jannik & Tillman, sind echte Lebkuchen-Fans und sind so auf die Idee gekommen, eine moderne Verpackung für die alteingesessenen Elisenlebkuchen zu kreieren – und das ist ihnen auch gelungen! Ein stabiler Karton und eine biologisch abbaubare Folie schützen und halten die Lebkuchen frisch; das bunte & liebevoll illustrierte Design des Londoner Künstlers Alec Doherty macht die Dose zu einem echten Sammlerstück! Die Auflage ist limitiert und im nächsten Jahr gibt es dann wieder einen ganz neuen Look.

Auch der Inhalt kann sich natürlich sehen bzw. schmecken lassen! In Handarbeit von einer Nürnberger Traditionsbäckerei gebacken und randvoll mit guten Zutaten: feine Mandeln, süßer Marzipan und leckere Haselnüsse – so werden die Lebkuchen zu einem echten Geschmackserlebnis!

Das tolle Design der Dosen seht ihr ja schon auf den Fotos, den Geschmack könnt ihr euch leider nur vorstellen… aber das kann sich ja ändern, denn schließlich darf ich eine davon an euch verlosen!

WAS IHR DAFÜR TUN MÜSST?

Teilnehmen könnt ihr per Kommentar unter diesem Post, via Facebook und bei Instagram– über jede Plattform könnt ihr euch somit 1 Los sichern (somit max. 3 Lose pro Teilnehmer). Meine Frage lautet überall gleich: Schoko, Zuckerguss oder Natur – wie mögt ihr Lebkuchen am liebsten?

Gewinnspielbedingungen:

  • Das Gewinnspiel beginnt am 08.12.2018 um 8:00 Uhr und endet am 12.12.2018 um 23:59 Uhr (MEZ).
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind. 
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt.
  • Die Teilnahme erfolgt über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog und unter dem entsprechenden bei Facebook und Instagram.
  • Das Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook/Instagram
    und wird in keiner Weise von Facebook/Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich wünsche euch allen viel Glück und bis dahin…

Bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

[6] Pan di Stelle

Hey meine Lieben,

draußen ist es ungemütlich, also sitze ich zuhause und schwelge in Urlaubserinnerungen. Dieses Jahr haben wir einen Roadtrip in Italien gemacht. Bis auf den ersten Stop komplett ungeplant, sind wir einfach hingefahren worauf wir gerade Lust hatten, haben auf dem Weg schnell nach Campingplätzen gesucht und dort dann unser Lager für die Nacht aufgeschlagen.

Wir hatten wirklich tolles Wetter obwohl wir erst spät unterwegs waren. Und neben dem ganzen grandiosen Essen, das wir vor Ort verdrückt haben, hab ich meinen persönlichen Vorrat auch ordentlich aufgestockt: Pasta, Mehl, Olivenöl, Tomatensauce,… und auch meine allerliebsten italienischen Kekse: Pan di Stelle! Die süßen Schokokekse mit den Sternchen drauf haben es mir schon immer angetan und leider ist meine Packung schon wieder viel zu lange leer gefuttert. Darum habe ich mir selbst welche gebacken und das Rezept gibt es jetzt auch für euch!

Pan di Stelle

Wenn süße Kakaokekse auf schimmernden Sternenregen treffen, dann entstehen die leckersten italienischen Kekse überhaupt!

Gericht Gebäck, Kekse
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 50 Stück

Zutaten

  • 30 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Butter
  • 60 g Margarine
  • 1 Ei
  • 2 EL Honig
  • 30 g Zartbitterschokolade
  • 400 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 200 g Puderzucker
  • 3 EL Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • weiße Zuckersterne
  • Glitzerzucker

So geht’s:

  1. Haselnüsse mit 2 EL Puderzucker in eine Küchenmaschine geben und extra fein mahlen.

  2. Die Schokolade schmelzen, dann die Butter mit Margarine und Ei cremig rühren. Nun den Honig und die Schokolade unterrühren.

  3. Die gemahlene Haselnüsse mit Mehl, Kakao, Backpulver, restlichem Puderzucker und Salz vermischen. In der Mitte eine Mulde formen und die Butter-Schokoladenmischung hineingeben. Die Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und für etwa 30 Minuten kaltstellen.

  4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und kleine Kreise (ca. 5 cm Durchmesser) ausstechen. Währenddessen den Backofen auf 180° C vorheizen und mehrere Backbleche mit Backpapier auslegen.

  5. Weiße Zuckersterne auf die Kekse legen und mit etwas Glitzerzucker bestreuen. Dann für etwa 10 Minuten backen, gut auskühlen lassen und servieren! 

Kennt ihr diese tollen Kekse oder habt ihr vielleicht einen anderen Liebling aus dem Urlaub?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Spekulatius-Brownies

Hey meine Lieben,

wie versprochen läuten wir heute auch kulinarisch die Weihnachtszeit ein! Draußen wird es ja so langsam auch echt frostig und überall ist schöne Adventsdeko & weihnachtliche Geschenkideen zu sehen. Bei uns in der Stadt hat seit letztem Wochenende auch schon der Weihnachtsmarkt seine Pforten geöffnet, das bedeutet das große Schlemmen kann beginnen <3

Ich gebe mir wirklich Mühe dieses Jahr nicht wieder völlig zu eskalieren und drölftausend verschiedene Plätzchensorten zu backen – da mein Zeitplan gerade aber ohnehin ziemlich voll ist werde ich wohl auf große Backsessions verzichten und mich stattdessen auf ein paar wenige Klassiker beschränken. Einer dieser ‚Dauerbrenner‘ ist ja auch Spekulatius! Da habe ich mir vor ein paar Wochen eine hübsche Form zu gelegt und werde sie definitiv bald ausprobieren.

Der Spekulatius in diesen leckeren Brownies ist aber nicht selbstgemacht sondern selbstgekauft – das funktioniert auch ganz prima 😉 Der Teig ist ultra schokoladig und die kleinen Keksstücke darin sorgen für ein bisschen Crunch. Und wenn ihr ganz dekadent sein wollt beträufelt ihr das ganze zum Schluss noch mit flüssiger Cookie Butter oder gar Spekulatius-Aufstrich und fertig ist der weihnachtliche Wahnsinns-Brownie ♥

Spekulatius Brownies

Schokoladig, knusprig und richtig schön weihnachtlich – diese süßen Spektulatius-Brownies erfüllen alle Wünsche!

Gericht Dessert, Gebäck, Kuchen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 16 Stück

Zutaten

  • 75 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 80 g braunen Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 1 Prise Prise Salz
  • 3 Eier
  • 250 g Vollmilchschokolade
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Spekulatius
  • 2-3 EL Cookie Butter

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine kleine Backform (ca. 25 x 25 cm) fetten und mit Kakaopulver ausstäuben. Die Schokolade grob hacken und schmelzen. 

  2. Danach Butter mit Zucker und Salz aufschlagen. Die Eier nacheinander hinzufügen cremig aufschlagen. Mehl, Kakaopulver, Vanilleextrakt und die geschmolzene Schokolade dazugeben und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. 

  3. Den Spekulatius grob zerbröseln und unter den Teig mischen. In die Form füllen, glatt streichen und für 20-25 Minuten backen. 

  4. Gut auskühlen lassen und wer mag, kann noch etwas Cookie Butter erwärmen und über die Brownies träufeln. In Stücke schneiden und servieren!

Habt ihr schon den Ofen für die Weihnachtsbäckerei angeworfen? Und was steht bei euch dieses Jahr auf dem Plan?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Cookie Dough Knochen zu Halloween

Hey meine Lieben,

Halloween steht vor der Tür und wie jedes Jahr bin ich ein bisschen zwiegespalten. Eeeeeeigentlich finde ich das ganze ja relativ überflüssig und kann mich nicht so wirklich dafür begeistern. Andererseits ist es einfach einer dieser Anlässe, zu denen man mal verrückt und kreativ und anders sein kann als sonst. Und wenn ich zwischen den Kostüm-‚Feiertagen‘ Halloween oder Fasching wählen müsste, dann würde definitiv Halloween gewinnen!

Im Moment habe ich auch so viel zu tun, dass ich eigentlich nicht mal ansatzweise Zeit für solche Dinge hätte. Eigentlich. In der Realität hatte ich dann aber eine super niedliche – ääääh schaurige – Rezeptidee, die ich einfach in die Tat umsetzen musste. Es ging nicht anders. Aber seht selbst…

Cookie Dough Knochen

Schaurig schön & zuckersüß – diese Knochen aus Keksteig sind der Hit zu Halloween!

Gericht Dessert, Kuchen, Süßes
Portionen 10 Stück

Zutaten

  • 75 g Butter
  • 50 g weißer Zucker
  • 25 g brauner Zucker
  • etwas Vanilleextrakt
  • 35 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Mehl
  • 40 g Raspelschokolade
  • Salzstangen
  • 300 g weiße Schokolade
  • 1 EL Kokosfett

So geht’s:

  1. Butter, Zucker, braunem Zucker, Vanille, Milch, Salz und Mehl zu einem Cookie Teig verkneten, dann die Raspelschokolade unterheben.

  2. Ein Stück vom Cookieteig abnehmen, flachdrücken und ein Salzstängchen damit umwickeln. 

  3. 4 gleichgroße Teigbällchen formen und je 2 an den Enden anbringen und leicht festdrücken. Mit dem restlichen Teig genau so verfahren, dann für eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

  4. In der Zwischenzeit die weiße Schokolade grob hacken und zusammen mit dem Kokosfett schmelzen. 

  5. Die Knochen aus dem Kuühlschrank holen und eventuelle Unebenheiten ausgleichen. Mit einer Gabel in die geschmolzene Schokolade tauchen bis alles bedeckt ist, dann gut abtropfen lassen und auf eine glatte Unterlage geben.

  6. Für weitere 30 Minuten im Kühlschrank aushärten lassen, dann gegebenenfalls kleine Schokonasen mit einem Messer oder Sparschäler entfernen und servieren!

Wie ‚feiert‘ ihr Halloween? Verkleidet ihr euch & wenn ja – verratet ihr mir als was?

Bleibt süß & HAPPY HALLOWEEN!

xx Kristin

Nutella-Eis | ohne Eismaschine

Hey meine Lieben,

der Sommer ist da, die Sonne scheint,… und was fehlt da noch zum Glück? Richtig – eine große Portion Eis! <3 Damit wird der Tag perfekt, vor allem wenn es eine Ladung selbstgemachte Eiscreme ist. Am allerliebsten nutze ich dafür zwar meine Eismaschine, aber hin und wieder packt mich die Lust auf Eis dann doch ganz spontan und ich entscheide mich für eine schnelle Variante ohne elektronische Hilfsmittel… selbst ist die Frau!

Darum machen wir uns heute ein schnelles und trotzdem richtig leckeres Nutella (O.M.G.) Eis – seid ihr bereit? Alles was wir dafür benötigen, kann man an einer Hand abzählen, die andere löffelt währenddessen schon mal das Nutellaglas leer 😉

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Nutella-Eis

  • 400 ml Sahne
  • 3-4 EL Nutella
  • 1 EL Zucker

Die Hälfte der Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Die andere Hälfte mit dem Nutella cremig verrühren. Nun die Sahne unter die Nutellacreme heben, dabei sollen aber noch ein paar helle und dunkle Flecken zu sehen sein, also nicht zu ordentlich rühren. Alles in  in eine flache Gefrierschüssel geben, ins Gefrierfach geben und für mindestens 5 Stunden fest werden lassen – wer mag kann vor dem Einfrieren auch noch ein paar Schokostückchen unterheben.

Vor dem Verzehr kurz bei Raumtemperatur etwas antauen lassen und dann loskugeln!

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Schnell, einfach und sooo lecker! Klar, kann man es nicht mit dem echt italienischen Gelato aus der Eisdiele vergleichen, aber selbstgemacht ist selbstgemacht <3

Bleibt süß & HAPPY ICE CREAM MAKING!

xx Kristin

 

 

 

Aus Liebe zum Bier – zu Besuch bei Maisel in Bayreuth | #Kooperation

Hallo meine Lieben,

ich will ganz ehrlich mit euch sein: Als die Email von Viktoria von Maisel Bräu in mein Postfach flatterte, war ich zuerst überhaupt nicht sicher wie ich antworten sollte. Denn wie ihr euch sicher denken könnt – es dreht sich dort um Bier, dem Lieblingsgetränk der Deutschen. Also gefühlt von allen, außer eben mir. Und nun?

Warum trinke ich eigentlich kein Bier? Hmmm, die Wahrheit ist hier wohl, dass ich einfach immer eher Weintrinkerin war und ich mich dadurch nie mir Bier beschäftigt habe. Na gut, Challenge accepted! Dann geben wir dem Getränk aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser mal ’ne Chance.

Also ging es Anfang März für mich nach Bayreuth – pünktlich zum 2. Geburtstag der „Maisel & Friends Brauwerkstatt“.  Dort durfte ich dann ganz ausführlich das Liebesbier (das wunderschöne dazugehörige Lokal), die unfassbar große Bierauswahl und die Kombination von Schokolade & Bier zu erkunden. Und heute schicke ich euch auf Erkundungsreise:

Schon von außen (und trotz Minusgraden und Schnee) wirken das Liebesbier und die Biererlebniswelt unheimlich einladend und der industrielle Charme des Gebäudes ist unverkennbar und präsent. Schnell wird klar: Da war jemand mit sehr viel Stil und Geschmack am Werk!

Drinnen wurde ich dann von Viktoria in Empfang genommen und nachdem wir Mr. Zebra an der Bar geparkt hatten, ging die Führung so richtig los:

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Stopp 1: Der Bier-Shop. Schaut euch mal diese Auswahl an! Selbst für eine blutige Bieranfängerin wie mich war diese Sortenvielfalt unfassbar beeindruckend – mal ganz davon abgesehen, dass viele der Labels einfach auch unfassbar schön gestaltet sind.

Weiter ging es dann im Liebesbier selbst und – auch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole – die Einrichtung dort ist wunder-, wunderschön! In den alten Räumlichkeiten der Brauerei wurde mit so viel Liebe, sowohl zum Detail als auch zum Bier, eine geräumige und trotzdem super gemütliche Gastronomie geschaffen: Die Tische aus Holz, die Stühle aus Leder – als Hommage an die zum Brauen benötigten Fässer und Schürzen. Beim Blick nach oben entdeckt man die alten, gewölbeartigen Decken und im Hintergrund lagern Fässer voll Bier.

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Als nächstes geht es weiter in den Gärkeller, von wo aus man einen Einblick in den ganz modernen Teil der Brauerei erhält. Große metallische Tanks und bunte Beleuchtung verleihen dem Raum ein fast schon surreales Gefühl – kaum vorzustellen das dort unten zwischen den Behältern im Tagesgeschäft etliche Brauer herumwuseln. Näher dran geht es kaum!

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Wir machen uns wieder auf den Weg zurück ins Liebesbier. Dort geht meine Schwärmerei nahtlos weiter: Diese Deko <3 Im Lokal integriert gibt es außerdem eine eigene Bäckerei, die ausschließlich für die Gäste im Restaurant bäckt. Meint ihr, sowas kann ich auch für zuhause haben? Außerdem: Für die Regionalität und Saisonalität erhält das Liebesbier von mir ohnehin eine dicke Portion Bonuspunkte.

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Damit ist die kleine Führung beendet und ich darf mich auf eigene Faust umschauen. Im Rahmen des HOPPY BIRTHDAY-Festival luden an diesem Tag auch noch viele andere Brauer zum Probieren ihrer Biere ein. Außerdem konnte man Wissenswertes rund um den Hopfen erfahren – inklusive Riech-Rätsel – und natürlich leckere Festival-Snacks genießen. Mr. Zebra und ich haben uns für einen Hot Dog mit Bier-Mayo entschieden und wurden nicht enttäuscht: Ein bisschen scharf, saftig und sehr lecker!

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Und dann kam da ja noch der Punkt, den ich wohl mit am meisten Spannung erwartet habe: Das Bier-Tasting zum Thema Bier & Schokolade! Im Tastingraum angekommen musste ich erst mal grinsen: Die dort vorbereiteten Pralinen kamen mir nämlich ziemlich bekannt vor. Und ich sollte Recht behalten denn die Schokolade kommt tatsächlich von Storath aus Bamberg – Regionalität for the win!

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Das Foodpairing selbst war dann ein echtes Erlebnis: Von Craft- bis Schokoladenbier durften wir uns durch vier verschiedene Sorten testen – die übrigens sehr großzügig ausgeschenkt wurden *hicks*. Zuerst jeweils Schokolade und Bier pur, dann in der Kombination. Unglaublich, wie ein recht herbes, eindeutig bitteres Bier auf einmal fruchtig und so gar nicht mehr schmecken kann. Die Details sind schwer in Worte zu fassen – es bleibt ein Erlebnis, dass man selbst erfahren muss.

Darum zum Schluss mein Appell an euch: Solltet ihr aus der Region kommen oder mal in der Nähe von Bayreuth sein, dann schaut euch unbedingt das Liebesbier bzw. die Biererlebniswelt an. Egal ob zum Essen oder Trinken, für einen Museumsbesuch oder zum Bier-Tasting – es lohnt sich! Wir haben selbst schon Pläne geschmiedet und werden wohl nach und nach unsere kompletten Familien nach Bayreuth schleppen: Sowas nennt man dann wohl Liebe auf den ersten Schluck!

Bleibt süß & HAPPY BEER DRINKING!

xx Kristin

PS: Ich bin auf den Geschmack gekommen – ihr dürft euch also demnächst auf ein paar Bierrezepte freuen!

PPS: Vielen Dank für die Einladung, liebe Viktoria & liebes Maisel-Team! Es war mir eine Freude <3