Sommerliche Hackbällchen mit Zucchini & Spaghetti

Huhu meine Lieben,

wer von euch schon das ein oder andere Mal in Italien war weiß, dass es eigentlich keine Rolle spielt, ob es draußen 20 oder 35 Grad hat – Pasta (ebenso wie Pizza) gehen immer! Klar, bei der allergrößten Hitze möchte ich jetzt vielleicht nicht gerade eine mächtige Carbonara-Sauce serviert bekommen, aber Nudeln gehen ja auch in leicht und sommerlich.

Wie zum Beispiel dieses Exemplar: Kleine Kößchen aus Hackfleisch und geraspelten Zucchini bilden die Basis und verbinden sich zusammen mit knackigen Zucchinistreifen, Zitronensaft und Spaghetti zu einem wunderbaren Abendessen – auch an heißen Tagen.

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Hackbällchen mit Zucchini und Spaghetti
für 2 Portionen

  • 150 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • Petersilie
  • 200 g Spaghetti
  • 30 ml Zitronensaft
  • Parmesan

Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Nun grob schälen (prima eignet sich hier zum Beispiel auch so ein Julienneschäler*), die Zucchinischalen aber für später aufheben.

Den Rest der Zucchini fein raspeln und beiseite stellen. Etwas Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. In der heißen Pfanne für 3-4 Minuten glasig anbraten, dann aus der Pfanne in eine Schüssel geben. Hackfleisch, etwas gehackte Petersilie und die Zucchiniraspeln (vorher mit den Händen ausdrücken, damit das überschüssige Wasser abtropft) vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und zu etwa 10-12 Hackbällchen formen. In der heißen Pfanne für 5-8 Minuten knusprig braten.

In der Zwischenzeit die Spaghetti nach Packung zubereiten. Die Nudeln (samt etwas Pastawasser) zu den Hackbällchen geben, dann die Zucchinistreifen und den Zitronensaft unterheben, kurz erhitzen und servieren.

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Hackbällchen so ganz ohne Brot und Ei – geht das? Na, klar! Wie bei allen Hackbällchen gilt natürlich auch hier: (Gerade beim ersten Anbraten) behutsam damit umgehen! Dann fällt euch auch nichts auseinander und wird schön knusprig <3

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Zitroniges Pastasotto mit Zucchini

Huhu meine Lieben,

puuuh, ist das eine Hitze! Draußen, am See oder im Schwimmbad lässt es sich da prima aushalten. Hier in meiner Dachwohnung bedeuten solche Temperaturen allerdings nur eines: Sauna.

Da wird das Kochen ganz automatisch auf ein Minimum beschränkt – nur nicht zu viel bewegen und nicht allzu viel Extra-Wärme produzieren. Für alle, die an solchen Tagen nicht immer auf einen Salat zurückgreifen wollen, habe ich hier ein spitzen Rezept: Schnell, ohne Aufwand und sommerlich im Geschmack – dieses Zitronen-Zucchini-Pastasotto (also wie ein Risotto, aber mit Reisnudeln gekocht) hat echt das Zeug zum Sommer-Star-Gericht!

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Zitronen-Zucchini-Pastasotto
für 2-3 Portionen

  • 2 kleine Zucchini (am Besten gelb und grün)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g Kritharaki (Reisnudeln)
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • Saft einer Zitrone
  • 50 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • frischen Thymian
  • Parmesan

Zucchini putzen, waschen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln bzw. hacken. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.

1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel­würfel und Knoblauch kurz anbraten. Dann die Nudeln zufügen und mit Brühe und ­Zitronensaft ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Aufkochen lassen und unter gelegentlichem Rühren für ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zucchini darin anbraten, die Lauchzwiebeln ebenfalls kurz mitbraten. Nun das Gemüse und einen Schuss Sahne unter das Pastasotto heben und für 2–3 Minuten weiterköcheln, dabei aber darauf achten, dass die Nudeln nicht zu weich werden. Abschmecken, mit Thymian und Parmesan bestreuen und servieren.

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Da möchte man am Liebsten immer weiterlöffeln: schlonzige Nudeln, knackiges Gemüse und eine frische Zitronennote <3

Habt ihr schon mal ein Risotto so ganz ohne Reis gekocht?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Linguine mit Röstpaprika-Sauce

Huhu meine Lieben,

bei uns steht in dieser Woche Besuch aus Schottland an und wir sind dementsprechend schon fleißig am Vorbereiten, Werkeln und Putzen – es soll ja schließlich alles perfekt sein, oder zumindest so gut wie es eben geht. Frühjahrsputz in XXL sozusagen 😉

Weil danach nicht mehr ganz so viel Zeit zum Kochen bleibt, hab ich heute mal wieder eine fixe Feierabend-Pasta für euch dabei. Die Blitzsauce aus gerösteter Paprika, Olivenöl, Walnüssen und Knoblauch wird vermengt mit frisch gekochter Pasta und mit einer ordentlichen Menge Parmesan getoppt – fertig ist das super schnelle Abendessen!

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Linguine mit Röstpaprika-Sauce
für 2 Portionen

  • 2 geröstete Paprika (aus dem Glas oder frisch zubereitet)
  • 50 ml Olivenöl
  • 100 g Walnüsse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Linguine
  • Parmesan
  • Salz & Pfeffer

Die gerösteten Paprika zusammen mit dem Olivenöl, Walnüssen und Knoblauch im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren, dann abschmecken und zur Seite stellen.

Einen Topf voll Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Pasta etwa eine Minute kürzer als die angegebene Kochzeit garen, dann gut abtropfen lassen und dabei eine Tasse Kochwasser aufheben. Die Nudeln zurück in den Topf geben, mit dem Kochwasser und der Paprika-Sauce vermengen und noch einmal gut durch erhitzen. Mit frischem Parmesan bestreut servieren.

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Dieses leckere Rezept hat es übrigens auch in den tollen Kochbeutel von Rationaut geschafft. Was das ist? Eine Tüte voll vor portionierten Zutaten – ready to cook! Fast so schnell wie Fast Food aber viel viel leckerer <3 Für alle die wenig Zeit haben und trotzdem lecker kochen und essen wollen – erhältlich in Bayreuth und in jedem Fall sehr zu empfehlen.

Aktuell findet ihr die Linguine in Röstpaprika-Sauce da sogar auf der Wochenkarte und könnt euch von Donnerstag bis Samstag einen der leckeren Beutel schnappen!

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

Schnelle Bratnudeln mit Curry und Schinken

Huhu meine Lieben,

zwischendrin gibt es doch immer mal wieder so Phasen, da kommt man zu nix so richtig, weil man einfach so unfassbar viele Dinge zu tun hat. Kennt ihr das? Gerade ist meine To-Do-Liste schon wieder länger als mein Wunschzettel zu Weihnachten und das wird wohl auch noch ein bisschen so bleiben. Da hilft aber nur die Ruhe zu bewahren und so konzentriert wie möglich einen Punkt nach dem anderen zu erledigen und schließlich mit dickem roten Marker von der Liste streichen – das ist doch auch wirklich ein großartiges Gefühl, oder?

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In solchen Phasen vernachlässige ich leider oft meine Ernährung. Entweder ich esse (und trinke) kaum was oder ich stopfe all die ungesunden Sachen in mich, die ich irgendwo finden kann. Aber zum Glück gibt es ja auch viele tolle Rezepte, die schnell, simpel und echte Glücklichmacher sind. Wie zum Beispiele diese leckere Nudelpfanne mit Schinken, Ei und Curry – fast wie vom Asia-Take-Away aber stattdessen in etwa 15 Minuten bei euch zu Hause frisch gekocht. Klingt gut? Hier kommt das Rezept!

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Schnelle Bratnudeln mit Curry & Schinken

für 2 Portionen

  • 150 g Eiernudeln
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Kochschinken
  • 2 TL Currypulver
  • 2 Eier
  • 1 EL Öl

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen und abgießen, dabei eine Tasse Kochwasser aufheben. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden und den Schinken ebenfalls in feine Würfel schneiden.

In einer Pfanne den Schinken zusammen mit dem Öl und Currypulver anbraten. Währenddessen die Eier in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel aufschlagen. Zu dem Schinken in die Pfanne geben und leicht verrühren bis sie langsam fest werden. Nun die Nudeln und die Frühlingszwiebeln hinzufügen, alles gut verrühren und für 2 Minuten weiter braten. Mit etwas vom Pastawasser vermischen, abschmecken und servieren.

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Und ja, diesen riesigen Berg Nudeln hab ich ganz alleine weggefuttert. Ohne Reue aber dafür mit einem dicken Grinsen im Gesicht – so muss das sein! <3

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Wirsing Carbonara

Huhu meine Lieben,

eigentlich wollte ich ja ein paar Kilos loswerden, aber dann hat sich der Winter ja dazu entschlossen noch einmal ein riesen Comeback zu feiern und nun bin ich ganz froh, meinen Speck noch zu haben – immerhin hält der mich ein bisschen warm trotz des ganzen Schnees.

Darum gibt es heute auch ein feel good Pastarezept: Selbstgemachte Carbonara mit ordentlich Parmesan und frischem Wirsing – der sorgt für ein bisschen Farbe und leckeres Aroma! Deshalb kommt das Rezept auch ganz ohne Speck aus (den auf den Hüften zählen wir hier nicht mit 😛 )

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Wirsing Carbonara

für 1-2 Portionen

  • 100 g Spaghetti
  • 2 Eier
  • 4 EL frisch geriebener Parmesan
  • etwas Nudel-Koch-Wasser
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 3 große Wirsingblätter
  • Salz und Pfeffer

Die Spaghetti nach Packungsanleitung kochen.

Die Wirsingblätter gut waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Wirsing darin anbraten. Die Spaghetti ebenfalls in die Pfanne geben und die Pfanne von der Hitze nehmen. In einer kleinen Schüssel Eier, Parmesan, Salz und Pfeffer verrühren und die Mischung unter ständigem Rühren zu den Nudeln geben. Nun noch etwas Nudelwasser und den Zitronensaft unterrühren bis eine cremige Sauce entsteht, dafür gegebenenfalls noch einmal vorsichtig etwas erhitzen.

Mit frisch gemahlenem Pfeffer toppen und servieren!

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Im Fränkischen sagt man übrigens statt Wirsing ganz unsexy WirSCHing und ich musste mich ganz schön anstrengen, um es im Radio halbwegs hochdeutsch auszusprechen 😀
Falls ihr euch dafür interessiert – HIER könnt ihr alle Ausgaben meiner FOODREVOLUTION bei Radio Galaxy nachhören!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

Tortellini Suppe

Hallo meine Lieben!

Zunächst einmal möchte ich euch von Herzen ein wundervolles neues Jahr 2018 wünschen: Auf dass all eure Wünsche, Träume und Ziele in Erfüllung gehen, oder zumindest ein Stückchen näher rücken. Außerdem viel Gesundheit, Freude und Zeit mit euren Liebsten <3

Ich genieße gerade noch ein paar entspannte Tage im Urlaub und nutze die freien Minuten um ausgiebig Pläne zu schmieden, neue Konzepte zu entwickeln und Ideen zu sammeln. Ihr dürft euch also auch im nächsten Jahr auf jede Menge zebratastische Rezepte und Projekte freuen und ich kann es kaum erwarten, das alles mit euch zu teilen!

Heute habe ich ein ganz entspanntes Rezept für euch, dass gerade nach den aufwendigen und üppigen Mahlzeiten während der Feiertage eine willkommene Abwechselung bietet – fix gekocht, wärmend und sättigend, aber trotzdem nicht zu schwer für den Magen: Eine leckere Tortellini Suppe mit einer großen Portion Gemüse und viiiiiel Geschmack.

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Tortellini Suppe
für 2-3 Portionen

  • 2 EL Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große Karotte
  • 1 TL Italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • 15g Mehl
  • 750ml Gemüsebrühe
  • 1 Packung Tortellini
  • 100g TK-Blattspinat
  • 150ml Sahne

 

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotte ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Butter in einem großen Topf erhitzen, dann Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Kräuter, Salz und Pfeffer hinzufügen und für etwa 5 Minuten andünsten. Nun das Mehl dazugeben und unterrühren. Langsam mit der Brühe aufgießen und gut verrühren. Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Tortellini und den Spinat hinzufügen und für 5-6 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss noch die Sahne unterrühren, nach Belieben abschmecken und servieren.

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Verratet ihr mir eure Pläne für 2018? Was steht auf eurer To-Do-Liste für das neue Jahr?

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Schnelle Rosenkohl-Pasta mit Bacon

Huhu meine Lieben,

und herzlich willkommen zum Vortrag ‚Gib Rosenkohl eine Chance‘! 😉

Einige von euch sind sicherlich jetzt schon in #TeamRosenkohl, die anderen versuche ich hiermit zu überzeugen! Denn irgendwie ist es schon ein bisschen unfair, dass der arme Rosenkohl – trotz seines schönen Namens – im Gegensatz zu seinen Kohlgeschwistern kaum Aufmerksamkeit bekommt. Dabei ist er, wenn richtig zubereitet, unheimlich lecker und aromatisch.

Das – für mich – wichtigste bei der Rosenkohl-Zubereitung ist das Timing: Auf keinen Fall solltet ihr den Rosenkohl tot kochen, denn dann wird er matschig, extrem kohlig im Geschmack und eher unappetitlich. Darum kommt er bei diesem Rezept auch nur für ein paar Minuten in die heiße Pfanne – so bleibt er knackig und richtig lecker!

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Rosenkohl Bacon Pasta

für 4 Portionen

  • 300g Penne
  • 150g Bacon
  • 2 Knoblauchzehen
  • Thymian
  • 350g Rosenkohl
  • 30g Butter
  • 75g geriebenen Parmesan

 

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin nach Packungsangabe ‚al dente‘ kochen. Gut abgießen, dabei aber etwas Kochwasser zurückbehalten – etwa eine Tasse voll. Die Nudeln beiseite stellen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Rosenkohl waschen, putzen und in grobe Scheiben schneiden.

Eine große Bratpfanne erhitzen. Den Bacon in Streifen schneiden und in der heißen Pfanne kurz knusprig anbraten. Den Knoblauch zusammen mit etwas Thymian ebenfalls zum Bacon geben und eine weitere Minute braten. Die Rosenkohl-Scheiben hinzugeben und für etwa 5 Minuten mitbraten – bis alles leicht gebräunt ist. Die Temperatur reduzieren und das aufgehobene Pastawasser, die Butter und den Parmesan hinzufügen und rühren bis eine cremige Sauce entsteht. Nach Geschmack würzen, die Nudeln unterheben und servieren.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit – bis zum nächsten Mal!

Und jetzt der Moment der Wahrheit: Wie viele von euch konnte ich überzeugen?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

Spaghetti mit geschmolzenen Tomaten

Huhu meine Lieben!

 

Euch geht es sicherlich so wie mir – an manchen Tagen hat man schlichtweg keine Lust zu kochen. Dann ist die Lösung meistens ein Anruf beim Lieferdienst des Vertrauens. Das muss aber nicht sein, denn ich zeige euch jetzt ein Rezept, für das ihr nur für ein paar Minuten das Sofa verlassen müsst und dafür mit einem herrlichen, frisch gekochten Pasta-Gericht belohnt werdet. Es geht wirklich fast wie von selbst…

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So wird’s gemacht:

 

Spaghetti mit geschmolzenen Tomaten

für 2-3 Portionen

  • 600g bunte Mini Cherry- oder Roma-Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 350 g Spaghetti
  • 1 Handvoll Basilikum
  • Olivenöl
  • Parmesan

Den Backofen auf 230° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Tomaten waschen und abtrocknen. Den Knoblauch schälen und mit der flachen Seite eines Messer leicht zerdrücken. Zusammen mit den Tomaten aufs Backblech geben und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Für 20-25 Minuten im Ofen rösten, dabei zwischendurch immer mal wieder wenden.

Währenddessen die Spaghettis nach Packungsanleitung al dente kochen – etwa 1 Minute bevor die Nudeln gar sind Basilikum zum Kochwasser geben und mitkochen. Die Nudeln abgiesen und dabei etwas vom Kochwasser auffangen. In eine Schüssel geben und mit den gerösteten Tomaten, Olivenöl und – je nach Bedarf – etwas vom Nudelwasser vermengen. Auf die Teller verteilen und mit viel frischem Parmesan servieren!

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Na? Ich habe nicht zu viel versprochen, oder? Sooo simpel zum Zubereiten und – OMG – einfach unfassbar lecker <3

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

One Pot Pasta mit Hühnchen und Gemüse

Huhu meine Zebras!

 

Gerade an Tagen, an denen mein Terminkalender ohnehin aus allen Nähten platzt muss es essenstechnisch oft sehr schnell bei mir gehen. Was aber nicht bedeuten soll, dass die Qualität und der Geschmack darunter leiden – sorry, liebe Fertigpizza! Eine prima Lösung für solche Momente ist die allseits beliebte One Pot Pasta. Wenn man einmal den Dreh der Mengen-Verhältnisse raus hat ist dieses Gericht beinahe unendlich anpassbar und je so kann man je nach Lust und Laune ein völlig anderes Pastagericht daraus zaubern.

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In dieser Variante sind neben recht klassischer Tomatensauce noch Pilze, Zucchini und Hühnchenfleisch mit drin – eigentlich fast alles Dinge, die sich eh oft im Kühlschrank oder Tiefkühlfach finden. Also worauf wartet ihr?

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One Pot Pasta

für 2 Portionen

  • 175 g Rigatoni
  • 200 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Zucchini
  • 100 g Champignons
  • 350 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Weißwein
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g stückige Tomaten (Dose)
  • 50 ml Sahne
  • 25 g Parmesan

 

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Zucchini und Pilze putzen und klein scheiden.

Alle Zutaten, bis auf Käse und Sahne, in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und ohne Deckel 10 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Wenn die Nudeln nach Ablauf der Kochzeit noch nicht weich sind, 50 ml Wasser dazugeben und erneut 3-5 Minuten köcheln lassen.

Nun die Sahne unterrühren und mit Salz und Peffer abschmecken. Mit frischem Parmesan servieren.

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Je nach Nudelsorte kann die Kochzeit eurer Pasta und damit auch die benötigte Flüssigkeitsmenge ordentlich verändern. Also habt keine Angst davor ein bisschen herum zu probieren und nehmt vielleicht nicht die Pasta mit der allerlängsten Kochzeit 🙂

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Frühlingspasta

Hallo meine Lieben!

Gestern war Frühlingsanfang und darum wird es auch Zeit etwas frühlingsfrisches auf den Teller zu bringen. Im Gepäck habe ich heute ein leckeres Pasta-Gericht mit einer unwiderstehlichen Parmesan-Sahne-Sauce und einer großen Portion buntem Frühlingsgemüse – wer da keine gute Laune bekommt steckt wohl noch im Winterschlaf 😉

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Frühlingspasta

für 2 Portionen

  • 200 g Pasta (Fettucine oder Spaghetti)
  • 1 Karotte
  • 125 g grünen Spargel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Handvoll Babyspinat
  • 2 EL Butter
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • 60 g geriebenen Parmesan
  • Petersilie, Salz & Pfeffer

 

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin nach Packungsanleitung al dente kochen.

Währenddessen das Gemüse – bis auf den Spinat – putzen (+ gegebenenfalls schälen) und in dünne Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und das Gemüse – bis auf den Spinat – zusammen mit dem Zitronensaft und Salz für etwa 3 Minuten dünsten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Die restliche Butter in der Pfanne erhitzen. Die Schalotte fein würfeln und in der Pfanne anbraten. Mit Weißwein und Sahne aufgießen. Den Parmesan unterrühren und mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie abschmecken. Das Gemüse wieder hinzufügen, den Spinat dazu geben und kurz erhitzen. Zum Schluss die gekochte Pasta und etwas vom Nudelwasser unterheben und servieren.

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Wie die ersten Frühlingblumen spitzen die Gemüsestreifen aus ihrem Pasta-Nest – einfach herrlich und soooo lecker! Probiert es aus!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin