Fruchtige Zitronentarte zu Ostern

Huhu meine Lieben,

nur noch ein paar Tage und schon steht Ostern wieder vor der Tür. Ähnlich wie Weihnachten (nur mit weniger Geschenken) ist das für meine Familie einer dieser Anlässe, zu denen wir uns alle treffen, zusammen essen, reden und einfach eine gute Zeit haben. Vor allem der Essens-Aspekt wird in einer Familie von Foodies natürlich groß geschrieben und wir tischen als Gemeinschaftsprojekt allerlei süße und herzhafte Köstlichkeiten auf.

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Passend dazu gibt es bei mir heute eine leckere und so richtig fruchtige Zitronen-Tarte, die sich mit Sicherheit auch auf eurer Ostertafel hervorragend machen würde! Die Tarte schmeckt für mich wie hausgemachte Limonade in Kuchenform – also so richtig schön süß-sauer und mega aromatisch. Wenn ihr also bekennende Zuckermäulchen seid, solltet ihr die Zuckermenge vielleicht lieber zur Sicherheit ein klein wenig erhöhen. Just in case.

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Zitronen-Tarte

 

  • 150 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Bio-Zitronen (ca. 200 ml Saft)
  • 180 g Zucker
  • 125 g Sahne
  • 4 Eier

Ofen auf 200°C vorheizen. Die Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Mürbeteig verarbeiten – falls der Teig zu bröselig ist, einfach ein kleines bisschen Wasser hinzugeben. Den Teig dünn ausrollen, in eine Form legen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Für 10 Minuten backen und falls er anfängt sich zu wölben, noch mal mit der Gabel einstechen.

In der Zwischenzeit die Schale der Zitronen abreiben und den Saft auspressen. Zu den anderen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. In den vorgebackenen Teig füllen. Die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren und die Tarte für etwa 40 Minuten backen.

Leicht auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäubt servieren!

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Was darf auf eurer Oster-Tafel auf keinen Fall fehlen? Und seid ihr #TeamOsterbrunch oder ist euch ein einfaches Mittag-/Abendessen lieber?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

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Birnen Tarte mit Zimt-Vanille-Creme [ ICH BACKS MIR ]

So langsam kennt ihr es sicher schon: Es ist der 26. des Monats und damit „Ich backs mir„-Zeit. Diesmal lautet die Aufgabenstellung „Tarte“ und ich gebe zu, ich war erst etwas ratlos. Denn Tartes gibt es bei uns bis jetzt nicht so oft, also musste ich meine grauen Zellen ganz schön anstrengen.

Als dann der Sommer letzte Woche frühzeitig das Handtuch geworfen und mich bibbernd zurückgelassen hat habe ich beschlossen etwas Herbstliches zu backen. Das hast du jetzt davon, Sommer! Nicht mit mir!

Die Tartelettes die dann am Ende auf der Kaffeetafel standen haben trotzdem noch ein kleines bisschen nach Sommer geschmeckt… trotz der Birnen und einer großen Portion Zimt. Damit ist das Rezept aber wie für den Spätsommer gemacht und außerdem ziemlich einfach zubereitet.

Ich präsentiere…

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Birnen Tartelettes mit Zimt-Vanille-Creme

für 4 Tartelettes

  • 250g Mehl
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 125g Butter
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 500g Magerquark
  • 200g Schmand
  • 100g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillezucker
  • 3 reife Birnen
  • ca. 8 TL brauner Zucker
  • Küchen-Bunsenbrenner

 

Backofen auf 160°C (Umluft) / 180°C (E-Herd) vorheizen und die Förmchen fetten.

Eigelb mit dem Wasser verquirlen und dann Mehl, Zucker, Salz und Butter hinzufügen. Zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In 4 gleichgroße Stücke teilen und in die vorbereiteten Förmchen drücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Für 20-25 Minuten backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Für die Füllung Quark, Schmand, Zucker, Zimt und Vanillezucker verrühren. Auf die abgekühlten Tartelettes verteilen und glattstreichen. Die Birnen waschen, schälen und entkernen. In schmale Spalten schneiden und die Tartelettes damit belegen.

Kurz vor dem Servieren mit je zwei TL braunem Zucker bestreuen und mit dem Küchen-Bunsenbrenner karamellisieren.

 

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Was meint ihr? Ich finde sie sind ganz zauberhaft geworden. Genau das richtige für die ersten kühleren Tage und perfekt um etwas Eindruck bei den Gästen zu hinterlassen.

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Ich verziehe mich jetzt mit einer Tasse Tee auf’s Sofa und versuche das Beste aus diesem Regentag zu machen.

 

Macht es euch gemütlich und HAPPY BAKING!

xo Kristin

Aprikosen-Johannisbeer-Tarte mit Baiser | #knuspersommer

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Gibt es etwas Schöneres, als im Sommer den ganzen Tag mit der Familie im Grünen zu verbringen, Quatsch zu machen, zu Lachen und am Ende des Tages für die hungrigen Mäulchen zu Grillen? Ich glaube kaum. Am letzten Wochenende war es dann mal wieder soweit. Und wir waren auch fast komplett – nur meine „kleine“ große Schwester und ihr Mann haben gefehlt.

Als es dann nach gefühlten  300 Runden Drachenreiten (Die Tante lässt den 5-jährigen Neffen auf ihren Rücken klettern und hüpft mit ihm im Sattel als Drache durch das Trampolin – meine dümmste Idee seit langem!) waren wir alle mehr als hungrig. In Nullkommanichts war der Grill leergefuttert und damit Zeit für den leckeren sommerlichen Nachtisch, den ich vorbereitet hatte.

Seit bei meiner „großen“ großen Schwester Anfang des Jahres eine Lebensmittelunverträglichkeit festgestellt wurde ist das mit dem Backen für die ganze Familie doch etwas schwieriger geworden, denn Weizenmehl und viele Milchprodukte sind jetzt für sie tabu. Also musste etwas  „mit ohne“ her. Und das ist gar nicht so einfach, denn mit glutenfreiem Mehl wird alles einfach ein bisschen anders.

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Darum gibt es jetzt ein Rezept für euch mit ganz viel Nuss und wenig Mehl – das dann bei Bedarf (oder eben nicht) durch die glutenfreie Variante ersetzt werden kann. Und bei einer so fruchtigen Füllung braucht es auch keine Sahne. Alle Unverträglichkeitsgeplagten da draußen: Jetzt solltet ihr aufpassen!

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Aprikosen-Johannisbeer-Tarte mit Baiser

für eine Tarteform (35 x 11 cm) 

  • 100g Mehl / helle glutenfreie Mehlmischung
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 kleines Ei
  • 80g Zucker
  • 125g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • 250g Johannisbeeren
  • 250g Aprikosen (entsteint)
  • 80g Zucker
  • 75ml Wasser
  • 30g (2 gehäufte EL) Speisestärke
  • 2 Eiweiß
  • 75g Zucker

 

Tarteform fetten und mehlen ODER wenn ihr, so wie ich, keine Tarteform habt, könnt ihr auch eine große Kastenkuchenform benutzen, die ihr mit Backpapier auslegt, damit ihr die fertige Tarte aus der Form heben könnt.

Für den Mürbeteig Mehl, Nüsse, Ei, Zucker, kalte Butter und Salz zu einem glatten Teig verkneten und für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 175°C vorheizen. Den Teig  gleichmäßig in die vorbereitete Form drücken, eventuell überschüssigen Teig abschneiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Etwas Backpapier oder ein Stück aufgeschnittenen Bratschlauch auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten bedecken. 20-25 Minuten blindbacken. Aus dem Ofen nehmen, Hülsenfrüchte entfernen und auskühlen lassen.

Für die Füllung Johannisbeeren waschen und von den Rispen zupfen, Aprikosen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Die Früchte zusammen mit dem Zucker in einen großen Topf geben und mit der Hälfte des Wassers aufkochen. Die andere Hälfte Wasser mit der Speisestärke glattrühren. Die Früchte kurz köcheln lassen, dann die Stärkemischung hinzufügen und andicken lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die abgekühlte Füllung auf den Tarteboden geben und glatt streichen. Für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen Baiser zubereiten. Dafür Eiweiß steifschlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen bis eine feste, weiße Masse entsteht.

Nun die Tarte vorsichtig aus der Form lösen. Baiser in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in Streifen auf die Fruchtfüllung spritzen. Mit einem Küchenbunsenbrenner abflämmen und sofort servieren.

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Ich liebe die Farben, die sich unter dem Baiserhäubchen der Tarte verstecken! So so sooo hübsch! Und lecker ist sie auch noch. Richtig fruchtig frisch und nicht zu süß. Für mich definitiv ein Grund mir demnächst eine Tarteform zuzulegen. Denn in der rechteckigen Form macht die Tarte einfach unheimlich viel her und eignet sich nur als Dessert sondern auch als Star auf dem Kuchenbuffet.

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Habt ihr vielleicht noch ein paar leckere glutenfreie Rezepte für meine Schwester und mich? Wir sind immer auf der Suche nach tollen „mit ohne“ Rezepten – also gerne her damit!

Mit diesem Rezept mache ich außerdem beim #knuspersommer von Sarah mit. Dort sucht Frau Knusper kreative sommerliche Knusperrezepte, schaut doch mal bei ihr vorbei!

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Genießt das sommerliche Wetter und HAPPY BAKING!

Kristin

Schokoladen Karamell Tarte + Gewinner des GIVEAWAYS

Bevor ich loslege: Entschuldigt bitte die kleine Pause! Ich war sozusagen für eine Woche im Blogurlaub, dafür geht’s hier jetzt mit neuer Energie und frischen Ideen weiter 🙂

Heute habe ich einen kleinen Nachtrag von Ostern für euch.

Zusammen mit Freunden haben wir eine österliche Wichtelaktion ins Leben gerufen. Denn das hat schon zu Weihnachten großartigst geklappt und warum soll man dann etwas ändern, stimmts? Weil wir Ostern allerdings nicht überbewerten wollten, gab es für die Geschenke ein 5 Euro-Limit. Damit wurde die Aufgabenstellung schlagartig schwieriger. Aber nicht verzagen – ’s Backbuch fragen. Das ist nämlich entspannter als panisch durch sämtliche Eurolädchen zu rennen und meistens freuen sich die Beschenkten auch mehr. (Die Auflösung ob sich mein Wichtelchen gefreut hat folgt am Ende dieses Posts!)

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Die größte Herausforderung war die „Verschickbarkeit“, denn Cupcakes zu backen wäre zwar ein Kinderspiel, allerdings machen die sich äußerst schlecht in einem Briefumschlag. Ich war schon kurz davor aufzugeben, doch dann die rettende Idee: Eine Tarte! Stabil genug für ein kleines Päckchen, je nach Füllung temperaturunempfindlich und in jedem Fall ein „Wow“ beim Auspacken.

Da wir doch wohl alle ein bisschen „Schokoholiker“ sind – und sozusagen „statt Hase“ – habe ich mich für eine Schokoladen Tarte entschieden. Mit einer dünnen Überraschungsschicht aus Karamell.

Also los, laden wir die Kalorientierchen zum Kaffeekränzchen ein!

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Schokoladen Karamell Tarte

für 4 Mini-Tartelettförmchen

  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 gestrichene EL Backkakao
  • 60g Zucker
  • 3 Eier
  • 125g kalte Butter
  • 200g Schmand
  • 75ml Milch
  • 225g Zartbitterschokolade
  • 1 Glas Karamellcreme
  • Bratschlauch
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

 

Mehl, Backpulver, Kakao und Zucker mischen. 1 Ei, Butter in Stückchen und 1 EL kaltes Wasser hinzufügen. Erst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann mit den Händen zu einen glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und dann etwa 20 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen. Die Förmchen leicht fetten und mehlen. Den Teig vierteln und in die Förmchen drücken. Der Teig sollte nicht zu dick sein, die überstehenden Teigränder einfach mit einem Messer abschneiden. Mit einer kleinen Gabel mehrmals einstechen. Nun die Förmchen mit einem auf- und zurechtgeschnittenen Stück Bratschlauch auslegen. Die dünne Folie passt sich nämlich besser an als Backpapier und ist trotzdem hitzebeständig. Die Formen bis knapp unter den Rand mit Hülsenfrüchten auffüllen. Auf der untersten Schiene etwa 10 Minuten vorbacken. Dann die Folie mitsamt den Hülsenfrüchten entfernen und die Tartes 15 Minuten weiterbacken.

Inzwischen Schmand und Milch in einem Topf verrühren und erhitzen. Topf vom Herd nehmen und die grob gehackte Schokolade unter Rühren darin schmelzen. 2 Eier verquirlen,  unter die Schokoladenmischung rühren und kräftig aufschlagen.

Nun den Teig aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 150°C (125°C Umluft) reduzieren. Jeweils einige Löffel der Karamellcreme auf dem Teigboden verstreichen und dann vorsichtig die Schokoladenmasse darauf verteilen.

Auf der mittleren Schiene für 10 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten – Backofentür nicht öffnen! – und die Tartelettes für eine Stunde im Ofen stehen lassen.

Herausnehmen und gut auskühlen lassen (dauert etwa 4 Stunden). Aus der Form heben und servieren. [oder verschicken!]

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Jetzt kann ich es ja verraten: Mein Wichtelchen war begeistert! Hab ich Recht, liebe Li?

Und nun zu dem Teil, auf den ihr einen Monat warten musstet:

Wir haben einen Gewinner! Um genau zu sein, eine Gewinnerin! Ganz oldschool habe ich alle Lose aus Facebook und den Blogposts auf kleine Zettelchen übertragen, gut gemischt und dann die Losfee ihres Amtes walten lassen..

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Eigentlich würde ich ihn zwar gerne selbst behalten, aber der Pancake-Anhänger (samt Kette) geht an *Trommelwirbel* Becky! Herzlichen Glückwunsch!

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Danke auch an alle anderen, die mitgemacht haben! Ich hoffe, ihr hattet genau so viel Spaß wie ich. Natürlich dürft ihr auch weiterhin gerne euren Freunden von Fräulein Zebra erzählen, denn – sharing is caring – und jeder neue Leser macht mich wirklich sehr glücklich!

Habt eine wunderschöne Restwoche und HAPPY BAKING!

 

xo Kristin