Pfirsich Eistee & sommerfrische Dekoideen | #sponsored

Hallo meine Lieblingszebras!

Auch wenn das Wetter im Moment nicht so wirklich mitspielt – langsam steht der Sommer vor der Tür. Und wenn es dann wieder knalleheiß wird braucht es eine leckere Abkühlung… und was wäre da besser als selbstgemachter Eistee?

Ich muss gestehen: Eistee ist sowas wie mein ‚Guilty Pleasure‘, ein Getränk, dass ich unheimlich gerne mag mir aber viel zu selten erlaube, weil die Brühe aus dem Supermarkt einfach viel zu ungesund ist. Die einzige Lösung für dieses Dilemma – selber machen! Bisher habe ich nie wirklich gewusst wie ich das anstellen soll aber jetzt habe ich ein traumhaft einfaches Rezept. Soll ich euch verraten wie es geht?

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Pfirsich Eistee mit Brombeeren 

für ca 2 Liter Eistee

  • 1 kg reife Pfirsiche
  • 1 handvoll Brombeeren
  • 2l Wasser
  • 150g Zucker (je nach Geschmack geht auch etwas mehr oder weniger)
  • 6 Beutel grüner Tee
  • frisches Obst (z.B. Limetten und Nektarinen)
  • Eiswürfel

 

Pfirsiche waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Brombeeren ebenfalls waschen und zusammen mit den Pfirsichstücken in einen großen Topf geben. Zucker und Wasser hinzufügen, alles gut verrühren und zum kochen bringen.

Sobald der Sud kocht die Hitze reduzieren, die Teebeutel hinzufügen und bei geschlossenem Deckel für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, die Teebeutel entfernen und die Früchte so lange im Tee ziehen lassen bis alles abgekühlt ist. Den Tee durch ein großes Sieb abgießen und in ein großes Gefäß oder Flaschen abfüllen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Mit Eiswürfeln und frischen Früchten genießen.

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So unbeschreiblich lecker – ich bin im Eistee-Himmel! Und ist das Bowleglas nicht zauberhaft? Und das süße Glasschneidebrettchen – chop chop! ❤ Ich bin ja schon lange ein Fan von Personello und ihren tollen Produkten und freue mich immer wieder wenn ich was für sie testen darf. Darum habe ich mir passend dazu ein paar hübsche – und vor allen Dingen schnelle – Dekoideen für euch ausgedacht um die Gartenparty perfekt zu machen.

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Die Girlande im Hintergrund besteht nur aus etwas Zeitungspapier, Bindfaden und Farbe. Einfach kleine Kreise ausschneiden (ein Glas eignet sich prima als Schablone) und in der Mitte falten. Mit bunter Acrylfarbe im Citrus-Look bemalen und gut trocknen lassen. Am Bindfaden mit Bastelkleber fixieren und tadaaaaa – fertig ist die easy peasy Sommergirlande!

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Das zweite Mini-DIY ist die hübsche Vase für die Pfingstrosen – alles was ihr dafür braucht ist ein altes Konservenglas und etwas Nagellack. Einfach viele, viele kleine bunte Punkte auf das Glas malen und vollständig trocken lassen! Und dann natürlich mit hübschen Sachen befüllen 🙂

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Mögt ihr Eistee auch so gerne? Oder habt ihr vielleicht noch andere Dekoideen für mich?

Habt noch eine wunderschöne Woche & HAPPY ICETEA MAKING!

xx Kristin

Ein Klecks Sonne | Erdnuss-Pfirsich-Knuspertaler

Huhu, ihr Süßen!

Ich habe mich gerade mal zwischen den Papier- und Bücherstapeln auf meinem Schreibtisch zu meinem Laptop durchgekämpft, um euch mit was Süßem zu versorgen! Es ist ja wieder diese Zeit des Semesters – Klausurenphase! Diesmal ist es zum Glück nicht ganz so schrecklich viel und ich kann mir noch Zeit für euch nehmen.

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Heute mag sich die Sonne bei uns nicht so wirklich zeigen, darum holen wir sie uns doch einfach auf den Teller! Schnell gemacht und ohne den Ofen anzuwerfen! Da seid ihr doch sicher dabei, oder?

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Erdnuss-Pfirsich-Knuspertaler *

für 6-7 Stück

  • 150g Butter
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 225g gezuckerte Cornflakes
  • 2 Blatt (1/2 Pck. gemahlene) Gelatine
  • 400g Frischkäse
  • 3 EL Zitronensaft
  • 50g Zucker
  • 200g Schlagsahne
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1-2 Pfirsiche (entweder frisch oder aus der Dose)

Ein flaches Backblech (oder eine große Platte) mit Backpapier auslegen.

Butter und Erdnussbutter zusammen schmelzen – in der Mirkowelle oder auf dem Herd – und die Cornflakes leicht mit den Händen zerbröseln und unter die Erdnuss-Masse heben. Mit einem Löffel kleine Häufchen aufs Backblech geben und flachdrücken, so dass 2-3cm hohe Taler entstehen. Im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten fest werden lassen.

In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse, Zitronensaft, Zucker und Sahne in eine Rührschüssel geben und so lange mit dem Handmixer aufschlagen, bis die Sahne fest wird (ca. 3 Minuten). Nun die Gelatine auflösen, mit 3-4 EL der Creme anrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Die Frischkäse-Creme auf den Erdnusstalern verteilen und glatt streichen.

Die Pfirsiche kleinschneiden. Marmelade vorsichtig erhitzen und dann mit den Pfirsichstücken vermengen. Auf der Creme verteilen, im Kühlschrank fest werden lassen und dann servieren!

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Ihr könnt das Rezept ganz leicht nach eurem Geschmack abwandeln, indem ihr andere Früchte und Marmelade verwendet.

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Und vielleicht ist euch ja der etwas andere Hintergrund der Fotos aufgefallen… Das liegt daran, dass sie nicht in meinem persönlichen Fotostudio, sondern in meiner neuen Arbeitsstätte entstanden sind. Ich darf jetzt nämlich tatsächlich mit meiner Liebe zum Backen mein Studentenbudget aufbessern und produziere Leckereien für’s Fika – das niedlichste Café in Bamberg! Bei Gelegenheit werde ich euch sicher noch ausführlicher davon berichten und mehr Fotos aus dem Laden zeigen. Bis dahin könnt ihr ja gerne mal bei Facebook vorbei schauen!

Jetzt wünsche ich euch noch ein traumhaftes Wochenende und widme mich wieder der Uni!

Macht’s gut & HAPPY BAKING!

xx Kristin

* = abgewandelt von einem Rezept aus der LECKER Bakery | Special 3/2015

Hausgemachte Limonade

Hallo meine Lieben!

Bei dieser Hitze möchte man doch am liebsten nur die Füße ins Planschbecken halten, vielleicht ein Eis essen und sich sonst so ziemlich gar nicht bewegen, oder? Ganz klar, da muss Erfrischung her! Wie wäre es da mit einem Klassiker, der viel zu selten frisch zubereitet wird: Limonade! Mit viel frischem Saft, Zitronen oder Limetten – Hauptsache sauer, deutlich weniger Zucker als bei den gekauften Brausen und ihr könnt auch noch bestimmen, ob ihr Sprudel möchtet oder lieber nicht.

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Die Zubereitung ist unglaublich einfach – alles was ihr braucht ist ein Topf, einen großen Krug oder eine Karaffe und etwas Zeit für die Limonade zum Kühlen. Und weil ich jetzt sogar schon beim Tippen schwitze legen wir schnell los und sorgen für eine leckere Abkühlung!

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Limonade

für ca. 1,5l

  • 175g Zucker (wer mag, kann auch nur 150g nehmen)
  • 250ml Wasser
  • 250ml Zitronen-/Limettensaft
  • ~ 1l Mineralwasser
  • 1-2 Handvoll gefrorene Früchte

Zuerst Zucker und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen, so lange unter rühren köcheln lassen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und den Sirup anschließend abkühlen lassen.

Den kalten Sirup und den Zitronensaft in einem großen Gefäß vermischen und je nach Geschmack mit ca einem Liter Mineralwasser aufgießen. Für mindestens eine halbe Stunde kaltstellen und dann mit den gefrorenen Früchten servieren!

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Wenig Aufwand, große Wirkung! Ich habe meine Limonade mit Limettensaft gekocht und war schwer begeistert! Die tiefgekühlten Früchte sind Eiswürfel und Farbtupfer zugleich und geben der Limo das perfekte Sommer-Feeling!

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Ich kann mir gut vorstellen nach diesem Rezept auch noch andere Sorten zu kochen… Was haltet ihr von Himbeer-Limo? Oder Pfirsich-Limo?

Genießt das tolle Wetter, arbeitet nicht zu viel & HAPPY COOKING!

xo Kristin

Ein bisschen Sommer: Frozen Yogurt für jede Gelegenheit

Hallo meine Zuckerschnuten!

So langsam bekomme ich den Winterblues und will, dass es so bald wie möglich Frühling wird. Nicht, dass es jetzt schrecklich kalt wäre, aber das Schmuddelwetter der letzten Wochen war so überhaupt nicht mein Ding. Passend dazu hatte ich mir auch eine fette Erkältung eingefangen und meine Stimme hat sich ins Nirvana verabschiedet. Vom Timing her war das ganz großes Kino – ich musste ja nur mal eben ein wichtiges Englisch Referat halten… 😀
Ist aber alles gutgegangen, in meiner Stimme schwingt nur noch ein kleiner Hauch von Whiskey mit und ich habe fast wieder so viel Energie wie vor der Erkältung!

Trotzdem: Ich will’s jetzt sofort warm haben! Da das leider nicht geht, muss ich mir eben den Sommer auf den Tisch zaubern – und dafür habe ich das perfekte Rezept: Frozen Yogurt! So ziemlich jede Geschmacksrichtung ist dabei möglich und ihr braucht nur eine handvoll Zutaten sowie einen guten Mixer und ca. 5 Minuten Zeit! Klingt super, oder? Dann legen wir mal los!

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Frozen Yogurt (Grundrezept)

für eine Portion

  • 70g Jogurt (oder griechischen Joghurt)
  • 70g TK-Früchte
  • 1 EL brauner Zucker

Der Joghurt sollte gut gekühlt sein und die Früchte dürfen nicht antauen! Dann alle Zutaten in einen Standmixer geben und auf höchster Stufe so lange mixen bis eine glatte Masse entstanden ist. Durch die gefrorenen Früchte wird die Masse automatisch fest und muss nicht mehr ins Gefrierfach!

Sofort servieren und genießen!

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Das ist wirklich soooo unglaublich einfach zu machen und ihr könnt es ganz nach euren eigenen Vorlieben anpassen. Vielleicht noch etwas Zitronenschale mit dazu? Oder noch ein paar leckere Toppings? Gar kein Problem 🙂

 

In welcher Geschmacksrichtung würdet ihr euch den Frozen Yogurt mixen?

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Ich sende euch ein paar sommerliche Grüße & HAPPY ICECREAM MAKING!

xo Kristin

 

Wickeltörtchen mit Johannisbeercurd [ich backs mir]

Ich bin ein Fan von kleinen Dingen, Mini-Versionen und halben Portionen. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich mit meinen knappen 160 cm Körperlänge auch eher platzsparend gebaut bin. Und das ist auch gut so! Denn „Klein-Sein“ ist toll – meistens zumindest. Nur meine Füße könnten eine Spur größer sein, dann müsste ich nicht immer in die Kinderabteilung zum Schuhkauf. Aber so ist das eben.

Auch bei Clara ist was „Kleines“ im Anmarsch. Und bevor der Mini-Sherrif seinen ersten Auftritt hat sucht sie in der neuen Runde von „Ich backs mir“ nach leckeren Sommerrezepten. Klein und sommerlich. Das kann ich! Und als ich dann neulich über das oberleckere Johannisbeercurd Rezept von der trickytine gestolpert bin war die Idee geboren…

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Frei nach dem Motto: Wickeltörtchen statt Windeltorte! Und innen drin tummeln sich Frischkäse-Creme und besagter Johannisbeercurd. Schmackofatz hoch 10!

Wenn ihr nun auch Lust auf die Minis bekommen habt, dann verrate ich euch hier wie es geht:

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Wickeltörtchen mit Johannisbeercurd

für 4 Törtchen

  • 3 Eier
  • 3 EL Wasser
  • 100g + 200g Zucker
  • 75g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 500g Frischkäse
  • 500g Quark
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensirup
  • 200-250g Johannisbeercurd

 

  • Alufolie, Tape, Backpapier

 

Backofen auf 200°C (175°C Umluft) vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Eier trennen, Eiweiß mit Wasser steifschlagen. 100g Zucker einrieseln lassen, dann Eigelb einzeln unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben und den Teig dann auf das Backblech geben und glattstreichen. Für 8-10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein zweites, mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Oberes Backpapier abziehen und auskühlen lassen (geht recht schnell).

Frischkäse, Quark, Vanillezucker, 200g Zucker und Zitronensirup zu einer glatten Creme verarbeiten. Die Hälfte der Creme auf dem ausgekühlten Biskuit verteilen. Dann den Johannisbeercurd gleichmäßig darauf verstreichen. Reste von der Creme und vom Curd zurück in den Kühlschrank stellen.

4 Streifen Alufolie à 10x45cm zurechtschneiden und das Tape (günstiges Maskingtape, Malerkrepp oder starken Tesafilm) bereithalten.

Biskuit in 4 gleichgroße Streifen schneiden (ca. 10x30cm) und vorsichtig zu kleinen Schnecken aufrollen. Mit je einem Streifen Alufolie umwickeln und mit Tape sichern, damit sich die Schnecke nicht mehr aufrollen kann. Aufrecht in den Kühlschrank stellen und 45 Minuten fest werden lassen.

Nach der Kühlzeit die Alufolien-Ringe entfernen, die Törtchen gegebenenfalls begradigen und mit der übrigen Creme einkleiden. Für weitere 30 Minuten kaltstellen. Dann mit etwas Johannisbeercurd und frischen Beeren garnieren und servieren!

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Den Link zum Johannisbeercurd findet ihr oben bei den Zutaten – und übrigens ist der Blog von trickytine nicht nur wegen dem tollen Curdrezept sehr empfehlenswert!

 

Ich bin schwerverliebt in meine kleinen Törtchen… *hach*. Sind sie nicht hübsch?!

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Leider ist mein Johannisbeercurd jetzt fast schon verbraucht. Aber dann wird eben am Wochenende eine neue Portion gekocht. Dieses Mal werde ich es wohl mit Blutorange versuchen. Habt ihr sonst noch Tipps für leckere Curd-Kombinationen?

 

Genießt ein (hoffentlich) sonniges Sommer-Wochenende und, wie immer, HAPPY BAKING!

 

xo Kristin

Sommer Brûlée

Wer sagt denn eigentlich, dass es immer der Klassiker sein muss? Manchmal schmecken die leicht abgewandelten Varianten fast noch besser. Ein Paar Beispiele gefällig? Tiramisu muss nicht immer mit Kaffee sein. Und Spaghettis müssen nicht immer in Bolo baden.

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Und Crème Brûlée? Die ist zwar lecker, aber auch ziemlich, ziemlich mächtig. Aber das geht auch anders: Nicht so süß und mit frischem Joghurt könnt ihr euch eine Sommer Brûlée zaubern, die auch den härtesten Dessert-Skeptiker erweichen lässt.

Ähnlich wie die klassische Version braucht auch diese etwas Zeit, aber es lohnt sich.

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Joghurt Crème Brûlée

für 4 kleine Schälchen

  • 60ml Milch
  • 120ml Sahne
  • 1 TL Vanillezucker
  • 60g Joghurt
  • 3 Eigelb
  • 20-30g Zucker
  • etwas brauner Zucker

 

Backofen auf 110°C vorheizen. Ein tiefes Backblech (Fettpfanne) mit einer Lage Küchentücher auslegen.

Milch, Sahne, Vanillezucker und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen und kurz aufkochen. Dann von Herd nehmen und den Joghurt unterrühren, anschließend das Eigelb unterheben. Joghurt Masse in die Förmchen füllen und diese auf das Backblech stellen. Mit heißem Wasser auffüllen (etwa bis die Förmchen zu einem Drittel im Wasserbad stehen) und das Backblech in den Ofen schieben.

Für 1,5 – 2 Stunden pochieren (Je flacher die Förmchen gefüllt sind, desto schneller sind sie durch!). Förmchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren mit etwas braunem Zucker bestreuen und die oberste Schicht mit einem Küchenbunsenbrenner karamellisieren. Mit einem Klecks (gezuckertem) Joghurt servieren!

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Ganz große Dessert-Liebe! Die Crème Brûlée schmeckt bestimmt auch großartig mit frischen Beeren oder was der Garten sonst noch hergibt.

 

Wie würdet ihr dieses Sommerdessert kombinieren? Pur oder mit Früchten? Alles für euch alleine oder teilt ihr sie mit Freunden/Familie?

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Genießt das Wochenende!

xo Kristin

 

PS: Dies ist ein Beitrag für Becky’s Joghurt-Event!

 

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Gegrillter Obstsalat

Keine Sorge, ihr habt nichts an den Augen und tatsächlich richtig gelesen. Gegrillt und Obst in einem Rezept.

Geht nicht!? Schmeckt nicht?! Oooh doch. Ihr glaubt gar nicht wie gut das geht.

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Aber von vorne. Wir Leben auf dem Land und haben einen großen Garten – inklusive zweier gigantischer Kirschbäume. Deshalb können wir seit ungefähr 1 Woche in Kirschen baden. Und mir geistern seit dem alle möglichen Kirsch-Rezepte durch den Kopf – ich wette, bald werden sie mich auch noch in meine Träume verfolgen! Cherryzilla greift an! Tihihi.. großartige Vorstellung!

Also wohin mit den Unmengen an Kirschen? Meine Familie ist im Moment nicht so von Kuchen zu begeistern was die Auswahl doch recht stark einschränkt. Neulich beim Grillen hatte ich schon mal die Idee frisches Obst auf den Rost zu packen – zack! – Rezeptidee geboren.

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Für mein Experiment habe ich mich für Steinobst entschieden – genauer gesagt Kirschen, Nektarinen und Pflaumen. Die lassen sich nämlich dank ihres festen Fruchtfleisches ziemlich gut grillen. Aber natürlich könnt ihr das Rezept auch mit anderen Sorten versuchen! Mit Ananas, Birne und Co. stelle ich mir den Obstsalat ebenso lecker vor.

Bei mir in der Wohnung, bzw. auf dem Balkon, macht sich ein Holzkohlegrill nicht so gut. Also habe ich mein Obst in einer Grillpfanne angekokelt (Rauchentwicklung inklusive!).

 

Jetzt aber genug gequatscht. Ich habe jetzt schon wieder Lust auf eine große Schüssel vom Obstsalat. Ihr auch? Dann gibt’s hier das Rezept:

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Gegrillter Obstsalat

für 2 Portionen

  • 1 Nektarine (reif, aber nicht zu weich)
  • 2 Pflaumen
  • etwa 10 Kirschen
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2-3 EL Griechischer Joghurt
  • etwas Honig

 

Obst gut waschen und abtrocknen. Alles halbieren und den Stein entfernen. Keine Panik, wenn sich der Stein nicht löst (meine Pflaumen waren auch unwillig!). Schneidet einfach um den Stein herum – wie beim Mango aufschneiden – und versucht die Stücke möglichst groß zu lassen.

Die Grillpfanne auf höchster Stufe aufheizen und dann das Obst mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in die heiße Pfanne legen. Für ein paar Minuten grillen lassen (zwischendurch mal checken dass nichts zu dunkel wird). Obst aus der Pfanne nehmen und auf ein großes Schneidbrett geben. In mundgerechte Stücke schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben.

Für das Dressing Orangensaft und Ahornsirup verquirlen. Über das Obst geben und gut durchrühren. In kleine Schüsseln füllen und mit einem Klecks Griechischem Joghurt und etwas Honig servieren.

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Ich muss zugeben, ich dachte die Zubereitung wäre aufwändiger! Aber alles in allem habe ich nur ca. 15-20 Minuten gebraucht und war unglaublich positiv überrascht. Wenn ihr für mehr Leute kocht ist es ganz einfach das Rezept zu verdoppeln oder verdreifachen. Dann muss das Obst eben auf mehrere Etappen gegrillt werden, aber das dauert ja nicht allzu lang.

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Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon mal gegrilltes Obst gegessen? Top oder Flop für euch?

 

Bis bald – vermutlich mit weiteren Kirschrezepten!

 

xo Kristin