Cookie-Cheesecake | Wenn Keks auf Käsekuchen trifft…

Huhu meine Lieben,

die letzten Wochen waren wild und hektisch, abenteuerlich und wirklich wunderschön. Jetzt nach dem unser Besuch wieder zurück in Schottland ist kehrt hier so langsam aber sicher wieder ein Stück Alltag ein. Der Fußboden unserer Wohnung grinst mich zwar dreckig an (im wahrsten Sinne des Wortes 😉 ), aber auf ein, zwei Tage rauf oder runter kommt es da jetzt auch nicht an. Und klebrige Kinderhand-Abdrücke sind doch eine hübsche Sommer-Deko, oder was meint ihr?

Nach all der Aufregung haben wir uns jetzt erst mal was Süßes verdient: Wellness für die Seele in Form eines super saftigen Cookie Cheesecakes! Die Stücke sind cremig und crunchy zugleich und mit jedem Bissen ein Genuss <3

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Cookie-Käsekuchen
für ein kleines Blech

  • 100 g weiche butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g backfeste Schokostückchen

 

  • 200 g Frischkäse
  • 250 g Ricotta
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • etwas Vanilleextrakt

 

Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine kleine Backform (ca. 25 x 20) mit Backpapier auslegen.

Für den Cookieteig in einer Schüssel Butter, Zucker und 1 Prise Salz cremig rühren. 1 Ei unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren, zum Schluss die Schokostückchen unterheben.

Etwas mehr als die Hälfte des Cookieteigs in die Backform geben und zu einem Boden andrücken, den Rest kalt stellen.

In einer zweiten Schüssel, Frischkäse und Ricotta cremig rühren, dann Zucker, Eier und Vanille hinzufügen und rühren bis eine glatte Masse entsteht. Auf den Cookieboden geben und glatt streichen, dann den restlichen Teig als Streusel darauf verteilen.
Für 30 – 35 Minuten backen, gut auskühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.

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Eine Tasse leckeren Kaffee dazu und fertig ist die perfekte kleine Auszeit vom Alltag! Zwischendurch muss das einfach mal sein <3

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Ricotta-Gnocchi mit Spinat und Knoblauch

Huhu meine Lieben,

wir alle kennen (und lieben) sie, die kleinen italienischen Kartoffelklößchen: Gnochhi sind eine prima Abwechselung zu Nudeln und mindestens so vielseitig. Heute will ich euch aber ein Rezept zeigen, dass ganz ohne Kartoffeln auskommt.

Denn für diese leckeren Gnocchi braucht ihr nur Ricotta, Ei, Parmesan und ein bisschen Mehl – und im Nu ist der Teig fertig und die kleinen Kissen dürfen ins heiße Wasser hopsen. Das Endergebnis ist fluffig und aromatisch und macht es einem richtig schwer nicht einfach endlos weiter zu futtern!

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Ricotta-Gnocchi mit Spinat

für 2 Portionen

  • 50 g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL Salz
  • 30 g geriebenen Parmesan
  • 75 g Mehl, plus etwas mehr zum Ausrollen
  • 2 EL Butter
  • 100 g Blattspinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • Parmesan

 

Ricotta, Eigelb, Salz und frisch geriebenen Parmesan in eine große Schüssel geben und verrühren. Das Mehl hinzufügen und nur kurz unterrühren bis alles vermengt ist.

Nun die Arbeitsfläche ordentlich mit Mehl bestäuben, etwa einen Esslöffel des Teiges darauf geben und vorsichtig mit den Händen zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden und in leicht köchelndem Salzwasser für 2-4 Minuten gar ziehen lassen bis die Gnocchi oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle abschöpfen und zusammen mit der Butter in eine Schüssel geben. So den ganzen Teig verarbeiten.

Jetzt den Spinat putzen und grob hacken. Den Knoblauch schälen und pressen und eine große Bratpfanne auf hoher Hitze erwärmen. Nun die gebutterten Gnocchi zusammen mit dem Knoblauch für ein paar Minuten anbraten. Zum Schluss den Spinat hinzufügen, für etwa eine Minute mit braten und dann die Gnocchi mit viel Parmesan servieren.

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Ein schlichtes Rezept mit viiiiel gutem Geschmack <3 Wie mögt ihr Gnocchi am liebsten? Mit Kartoffeln oder Ricotta oder gar mit einem ganz anderen Gemüse?

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Flammkuchen mit Ricotta, Bacon und Gemüse

Ich habe gestern wirklich das schönste Kompliment seit einer ganzen Weile bekommen!

Wie ihr vielleicht wisst habe ich zwei (mehr oder weniger) kleine Neffen und die kann man gut und gerne als ziemlich wählerische Esser bezeichnen. Gemüse, das aussieht wie Gemüse: Bäh! Kuchen mit exotischerem Obst als Erdbeeren: Igitt! Das macht es mir als Tante ziemlich schwer bei meinen Neffen mit etwas Essbarem zu punkten. Umso mehr freut es mich, dass der Große gestern absolut begeistert von meinem Flammkuchen war! Für ihn gab es den klassichen Elsässer Belag – für die Erwachsenen durfte es mit Ricotta, Paprika und Bacon etwas ausgefallener sein.

Und der Ricotta war sogar selbstgemacht! Schreibt mir doch in den Kommentaren, ob euch interessiert wie das geht, dann stelle ich das Rezept demnächst auch online! 

Den Teig habe ich im Kühlschrank gehen lassen und somit ist das Rezept auch für Berufstätige prima geeignet. Einfach am Vorabend den Teig ansetzen und am nächsten Tag gibt es herrlich knuspriges Abendessen!

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für 4 Portionen

  • 15g frische Hefe
  • 50ml lauwarmes Wasser
  • 375g Mehl
  • 150ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Hefe in einem Glas zerbröseln und mit dem lauwarmen Wasser auflösen.

Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen und eine Mulde formen. In die Mulde die Hefemischung, die Buttermilch und das Olivenöl gießen und alles mit den Knethaken des Handmixers verrühren bis ein glatter Teig entsteht. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Wer nicht so lange warten will kann den Teig auch für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 4 Portionen teilen und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Auf Backpapier legen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Danach noch einmal ausrollen bis der Teig etwa 2mm dünn ist.

Den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Inzwischen den Belag vorbereiten.

 

Zutaten für den Belag

  • 150g saure Sahne
  • 50ml Wasser
  • 1 TL Paprikapulver
  • je 1/2 rote und gelbe Paprika
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Bacon
  • 150g Ricotta
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Aus saurer Sahne, Wasser und Paprikapulver eine Creme zubereiten und die Flammkuchenböden damit bestreichen.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Paprika waschen und mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Baconscheiben in Stücke reißen. Alles gleichmäßig auf den Flammkuchen verteilen.

Ricotta mit Zitronensaft und Salz würzen. Über die restlichen Zutaten streuen. Wer möchte kann die Flammkuchen noch mit einem groben Würzsalz (z.B. Knoblauch-Chili-Salz) nachwürzen.

Einzeln in den Backofen schieben, für 10 Minuten backen und servieren!

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So, sooo lecker! Und wenn ihr euch jetzt noch fragt was es für den kleinen Neffen gab… der hat einen Flammkuchen im Pizza-Style bekommen mit ganz vielen „Champi-Jungs“!

 

Habt noch eine schöne Woche und HAPPY COOKING!

xo Kristin

[Gastpost] Zitronen Ricotta Pancakes

Lemon Ricotta Pancakes with Sweet Strawberries

(Rezept und Fotos von Krysta Voskowsky)

Nichts vermittelt das Gefühl von Zuhause besser als ein paar Pfannkuchen frisch aus der Pfanne. Als Kristin und ich zusammen in Indonesien lebten, war ein Stapel Pancakes deshalb auch die beste Methode um Heimweh zu kurieren.

Kristin vermisste ihr Zuhause in Deutschland und ihre Gastfamilie in Neuseeland. Ich sehnte mich nach meiner Heimatstadt Boston in Amerika. Aber während wir so da saßen und Ahornsirup über unsere Mickey Maus förmigen Pancakes gossen erzählten wir uns Geschichten aus unserer Kindheit, lachten und sangen auch ab und zu. Deshalb war es auch keine große Überraschung als das nette Fräulein Zebra mich fragte, ob ich Lust hätte einen Gastpost für den #PancakeApril zu schreiben – und ich war sofort dabei!

Diese Zitronen Ricotta Pancakes sind herrlich feucht und fluffig mit einer zarten, frühlingshaften Zitonennote. Dazu gibt es frische Erdbeeren mit einem schlichten Sirup und schon entsteht das perfekte Frühstück für den Muttertags-Brunch, eine Mahlzeit für hungrige Kinder an einem hektischen Samstagmorgen oder ein leckeres Werktags-Abendessen. In meinem Buch sind Pancakes einfach das ultimative Wohlfühl-Essen. Viel Spaß damit!

Zitronen Ricotta Pancakes

  • 2 cups (260g) Mehl
  • 1/4 cup (50g) Zucker
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale von 2 Zitronen
  • Saft einer Zitrone
  • 1/4 TL Zitronenöl/-extrakt
  • 1 1/4 cup (300ml) Milch
  • 1 cup (250g) Ricotta
  • 1/2 cup (140g) Griechischer Joghurt
  • 1 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 1 Ei

Marinierte Erdbeeren

  • 1/3 cup (67g) Zucker
  • 1/3 cup (80ml) Wasser
  • 10 Erdbeeren

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Mehl, Zucker, Natron, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. In einer zweiten kleinen Schüssel Zitronenschale, Zitronensaft und Zitronenextrakt verrühren und zur Seite stellen. In einer weiteren großen Schüssel Milch, Ricotta, griechischen Joghurt und Vanilleextrakt mischen. Dann entweder das Ei direkt unter die Mischung rühren oder einzeln aufschlagen und dann hinzufügen.

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Nun alles bis auf die Zitronenmischung zu den trockenen Zutaten geben. Vorsichtig unterrühren bis kaum noch Klümpchen vorhanden sind. Aber nicht zu lange rühren sonst werden die Pancakes nicht fluffig! Als letztes den Zitronenmix unterrühren. Keine Sorge, wenn der Teig etwas geronnen aussieht – das ist in Ordnung!

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Etwas Butter in eine heiße Pfanne geben und die Pancakes braten bis sie von beiden Seiten goldbraun sind.

Frying Pancake

Während die Pancakes braten wird in einem kleinen Topf Zucker und Wasser erhitzt bis die Mischung köchelt und der Zucker sich aufgelöst hat. Ungefähr 10 Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Den heißen Sirup darüber gießen und für 15-20 ruhen lassen, dabei gelegentlich umrühren.

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Wenn der ganze Teig verarbeitet ist werden die Pancakes zu einem großen Stapel aufgetürmt, mit ein paar Löffeln marinierten Erdbeeren garniert und – vorzugsweise – deinen Lieblingsmenschen serviert!

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Krysta Voskowsky ist eine Schriftstellerin in ihren Zwanzigern, die in Boston, Massachusetts lebt, arbeitet und kocht. Trotz ihrer winzigen Wohnung und schlechtem Licht liebt sie es zu fotografieren, bloggen, tanzen, entdecken, singen und die Hunde fremder Leute anzulächeln. Krysta ist eine Rezept Kuratorin für NoshOn.it, ein Social Media Fan und außerdem bekannt für die exzessive Verwendung von Hashtags. Hier findest du mehr von Krysta’s Rezeptvorschlägen, sieh dir ihren Blog an oder sag ihr einfach mal „Hallo“ auf Facebook und Twitter.