[8] Lebkuchen-Trifle + Gewinnspiel | #Werbung

Hey meine Lieben,

es gibt so ein paar Geschmäcke, die sind unzertrennlich mit Erlebnissen, Erinnerungen oder Festen verbunden. Kino schmeckt nach Popcorn, Kindergeburstag nach Käse-Sahne-Torte und Nachmittage nach der Schule haben den Geschmack von Anna & Kristin Spezialnudeln (vielleicht schafft es das Rezept ja auch irgendwann mal hier auf den Blog 😉 ).

Und Weihnachten? Für mich persönlich schmeckt die Weihnachtszeit am allermeisten nach Lebkuchen – vielleicht mit einem Hauch von Vanillekipferl und Spekulatius. Ohne Lebkuchen würde für mich im Advent und der Vorweihnachtszeit einfach so richtig was fehlen. Die Nüsse, die Gewürze und die Schokolade ♥ Das alles schmeckt für mich zusammen nach Weihnachten pur!

Meistens werden sie pur genascht, aber ich zeige euch heute einen Weg, wie ihr Lebkuchen in ein weihnachtliches Dessert verwandeln könnt: Zusammen mit einer fluffigen Schmandcreme und fruchtigen Kirschen Schicht für Schicht aufgetürmt zu einer grandiosen Lebkuchen-Trifle – hier kommt das Rezept:

Lebkuchen-Trifle

Gericht Dessert
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 1 Glas Kirschen
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 400 g Schmand
  • 200 g Sahne
  • 50 g Vanillezucker
  • 3-4 große Lebkuchen mit Schokoglasur

So geht’s:

  1. 1 Glas Kirschen abgießen, dabei den Saft in einem Topf auffangen. 4 EL davon abnehmen, in eine kleine Schüssel geben und mit der Stärke glatt verrühren. Den restlichen Saft zusammen mit 2 EL Zucker zum Kochen bringen. Die Stärke-Mischung in den kochenden Saft einrühren, kurz aufkochen und dann vom Herd nehmen. Zum Schluss Kirschen unterheben und alles gut abkühlen lassen.

  2. Währenddessen Schmand, Sahne und Vanillezucker zusammen in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine dick cremige Masse entsteht.

  3. Die Lebkuchen fein hacken. Nun abwechselnd erst eine Schicht Lebkuchen in ein Glas geben, dann zunächst etwas Schmandcreme, danach Kirschen und dann wieder eine Schicht Schmand. Zum Schluss mit Lebkuchenstückchen toppen und servieren.

UND JETZT ZUM GEWINNSPIEL!

Zu gewinnen gibt es heute 1 Packung Lebkuchen von Pfeffer & Frost – feinste Elisenlebkuchen in einer richtig hübschen Schmuckdose!

Pfeffer & Frost ist ein junges Start-Up aus Nürnberg: Die beiden Gründer dahinter, Jannik & Tillman, sind echte Lebkuchen-Fans und sind so auf die Idee gekommen, eine moderne Verpackung für die alteingesessenen Elisenlebkuchen zu kreieren – und das ist ihnen auch gelungen! Ein stabiler Karton und eine biologisch abbaubare Folie schützen und halten die Lebkuchen frisch; das bunte & liebevoll illustrierte Design des Londoner Künstlers Alec Doherty macht die Dose zu einem echten Sammlerstück! Die Auflage ist limitiert und im nächsten Jahr gibt es dann wieder einen ganz neuen Look.

Auch der Inhalt kann sich natürlich sehen bzw. schmecken lassen! In Handarbeit von einer Nürnberger Traditionsbäckerei gebacken und randvoll mit guten Zutaten: feine Mandeln, süßer Marzipan und leckere Haselnüsse – so werden die Lebkuchen zu einem echten Geschmackserlebnis!

Das tolle Design der Dosen seht ihr ja schon auf den Fotos, den Geschmack könnt ihr euch leider nur vorstellen… aber das kann sich ja ändern, denn schließlich darf ich eine davon an euch verlosen!

WAS IHR DAFÜR TUN MÜSST?

Teilnehmen könnt ihr per Kommentar unter diesem Post, via Facebook und bei Instagram– über jede Plattform könnt ihr euch somit 1 Los sichern (somit max. 3 Lose pro Teilnehmer). Meine Frage lautet überall gleich: Schoko, Zuckerguss oder Natur – wie mögt ihr Lebkuchen am liebsten?

Gewinnspielbedingungen:

  • Das Gewinnspiel beginnt am 08.12.2018 um 8:00 Uhr und endet am 12.12.2018 um 23:59 Uhr (MEZ).
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind. 
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt.
  • Die Teilnahme erfolgt über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog und unter dem entsprechenden bei Facebook und Instagram.
  • Das Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook/Instagram
    und wird in keiner Weise von Facebook/Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich wünsche euch allen viel Glück und bis dahin…

Bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

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New York Cheesecake à la Cynthia Barcomi

Hallo meine Lieben!

Ist es nicht immer wieder schön, wenn der Postbote klingelt und tolle Sachen bringt? Ich freue mich dann immer wie ein kleines Kind und kann es nicht erwarten die Post auszupacken. So ging es mir auch als mich letzte Woche das Wanderbuch von Miri’s süße Welt erreicht hat. Angekommen, ausgepackt und Grinsen im Gesicht! So viele grandiose Rezepte – aber welches nehm‘ ich nur?

Nach ein paar Mal durchblättern stand fest: Es wird ein Cheesecake! Und zwar der New York Cheesecake nach dem Rezept von Junior’s. Der kommt ganz ohne Keksboden aus und begeistert mit einem luftigen Biskuit unter der Käsekuchencreme. Hmm.. klingt gut, oder?

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Ein kleines bisschen habe ich das Rezept dann aber doch abgewandelt – vor allem musste ich die Zuckermenge reduzieren. Ich bin da etwas vorsichtig geworden, denn bei vielen Amerikanischen Kuchenrezepten bekomme ich schon Karies beim Lesen der Zutatenliste. Aber das ist natürlich alles Geschmackssache…

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New York Cheesecake à la Cynthia Barcomi

für eine 26cm Ø Form

  • 35g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 große Eier
  • 50g Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • 45g zerlassene Butter
  • 25g Zucker
  • 900g Frischkäse (Zimmertemperatur)
  • 220g Zucker
  • 30g Stärke
  • etwas gemahlene Vanille
  • 2 große Eier
  • 175ml Sahne
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 50g Zucker
  • 2 EL Stärke

Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Springform fetten und bemehlen.

Mehl, Stärke,Backpulver und Salz vermischen. Eier trennen. Eigelbe auf höchster Stufe aufschlagen (ca. 2 Minuten), dann den Zucker (50g) einrieseln lassen und noch 2-3 Minuten weiterschlagen. Mehlmischung über die Eiermasse sieben und zusammen mit der Vanille vorsichtig unterheben, dann die Butter unterrühren.

Eiweiß und Salz steifschlagen. Den restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterrühren bis eine dicke, glänzend weiße Masse entsteht. Ein Drittel vom Eiweiß in den Teig mischen, dann den Rest vorsichtig unterheben – nicht zu lange rühren!

Den Teig in die Form löffeln, glattstreichen und für ca. 10 Minuten backen. (Ich würde dem Teig beim ein paar Minuten länger geben, da er bei mir schon noch seeeehr weich war!) Auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Den Boden der Springform mit mehreren Bahnen Alufolie gut abdichten, damit später kein Wasser hinein kommt. Backofen auf 180°C vorheizen.

200g Frischkäse, 110g Zucker und die Stärke in einer großen Schüssel 2-3 Minuten auf niedrigster Stufe verrühren, dann den restlichen Frischkäse unterrühren. Den restlichen Zucker und die Vanille hinzufügen und auf höchster Stufe verrühren. Die Eier einzeln hinzufügen und zum Schluss die Sahne kurz unterrühren – nur so lange bis sich alles vermischt hat.

Nun die Creme GAAAAAAAAAAAAANZ VORSICHTIG auf den Boden löffeln. Wirklich behutsam arbeiten, sonst reißt ihr Löcher in den noch nicht fertig gebackenen Biskuit und die Massen vermengen sich. [Ich spreche aus Erfahrung – ist mir tatsächlich an einer Stelle gleich am Anfang passiert. Danach war ich vorsichtiger!]
Die Form in ein tiefes Backblech stellen und dieses mit heißem Wasser auffüllen. Den Cheesecake für ca. 60-70 Minuten backen. Nach den Backen mit einem Messer den Rand des Kuchens von der Springform lösen und dann noch eine Stunde in der Form auskühlen lassen. Anschließen mit Folie abdecken und mindestens 4 Stunden (am besten aber über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Für das Kirschtopping die Kirschen abgießen, den Saft dabei auffangen. Kirschen, Stärke, Zucker und 75ml Saft in einem Topf vermischen und langsam unter Rühren aufkochen. 1 Minute köcheln, dann kurz abkühlen lassen und über den Cheesecake geben.

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Ich mag diesen Kuchen wirklich sehr gerne, vor allem weil er einen „richtigen“ Boden hat 😀

Wie mögt ihr euren Käsekuchen am liebsten? Deutsch oder amerikanisch?

Wenn ihr die Reise von Cynthia’s Backbuch weiterverfolgen wollt, dann schaut unbedingt mal bei Miri vorbei. Dort findet ihr die Übersicht mit allen Terminen, Teilnehmern & schon nachgebackenen Rezepten! Ich bin schon sehr gespannt welche der Leckereien als nächstes serviert werden!

Ich wünsche euch ein wundervolles, sonniges Wochenende & HAPPY BAKING!

xo Kristin

#rudelbackenahoi | Karamell-Bienenstich mit Kirschen

Hallo meine Lieben,

hier kommt mein letzter Beitrag vor der selbst verordneten Zwangspause – ihr wisst ja: Ohne Fleiß, kein Preis & die ganzen Stapel Skript wollen schließlich auch gelernt werden.

Damit ich mein Studium nicht vernachlässige und ihr euch nicht langweilt werden mich in der nächsten Zeit ein Paar wundervolle Gastbloggerinnen unterstützen – ihr dürft gespannt sein was sie alles für euch zaubern!

Heute gibt es aber erst mal ein Rezept aus der neuen Lecker Bakery: Rebecca hat zum #Rudelbacken aufgerufen und ich war sofort dabei, ohne das Rezept überhaupt gelesen zu haben. Karamell? Kirschen? Mandeln? -> I’m in!!!

Und wie immer bei den Rezepten aus diesem tollen Heftchen wurde ich auch diesmal nicht enttäuscht!

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Karamell-Bienenstich mit Kirschen

für eine 26 cm ø Springform

  • 2 EL + 100g Butter
  • 100ml + 350ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 200g Mehl
  • 30g + 120g Zucker
  • 1 Ei
  • 150g gehobelte Mandeln
  • 150g Karamellcreme
  • 40g Speisestärke
  • 200g Kirschen (TK oder aus dem Glas)

Springform fetten und mit Backpapier auslegen.

Für den Hefeteig 100ml Milch lauwarm erwärmen, Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. Mehl, 30g Zucker, Ei und 2 EL Butter in eine Schüssel geben. Hefemilch dazugießen. Alles mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen.

Backofen auf 175°C (150°C Umluft) vorheizen. Den Teig kurz durchkneten. In die Form drücken und ca. 15 Minuten zugedeckt gehen lassen.

100g Butter in einem kleinen Topf schmelzen & 120g Zucker darin auflösen. Mandeln unterrühren und die Mischung auf dem Teig verteilen. Für 25-30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit 300ml Milch und die Karamellcreme unter Rühren aufkochen. Stärke und 50ml Milch glattrühren und in die kochende Karamellmilch rühren. Ca. 2 Minuten köcheln lassen, in eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.

Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und waagrecht halbieren. Um den unteren Boden erneut den Springformrand legen und den Pudding auf dem Boden verstreichen. Die Kirschen darauf verteilen und leicht eindrücken. Die obere Kuchenhälfte daraufsetzen, vorsichtig andrücken und ca. 2 Stunden kaltstellen.

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Ich hab das Rezept für eine kleine Form abgewandelt und es war trotzdem großartig! Nicht zu süß, ein bisschen fruchtig und… KARAMELL!!! <3

So ihr Süßen, das war es von mir. Wir lesen uns in 3 Wochen! Passt gut auf euch auf, nicht dass mir auch nur einer von euch verloren geht!

 

Bis bald & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Käse-Sahne-Torte [ICH BACKS MIR]

Erinnert ihr euch noch an Clara’s Aktion „Ich backs mir“? Nachdem ich es die letzten Monate immer wieder komplett verpeilt hatte, mir rechtzeitig Gedanken zu den Themen zu machen oder gar den Rührbesen zu schwingen habe ich es nun endlich mal wieder geschafft! Und wie! Die halbe Familie musste beim Durchwühlen der Rezeptesammlung helfen und wurde höchst fachmännisch von mir über die guten alten Zeiten ausgequetscht.

Ihr müsst wissen, ich bin das Nesthäckchen der Familie und somit irgendwie auch die letzte die die tollen, geheimen Rezepte erbt. Außerdem durfte ich mir von meiner Mutter anhören, dass die Omas bei uns immer nur aus dem Gedächtnis und ohne wirkliches Rezept gebacken haben. Suuuuuper – dachte ich mir – und was mach ich jetzt?

Also hab ich überlegt was es bei uns oft gab als ich groß geworden bin. Und die deutlichste Erinnerung habe ich an Käse-Sahne-Torte! Als ich Mama davon erzählt habe musste sie mir zustimmen: „Ja, wirklich. Das gab es echt oft bei uns!“

KäseSahneTorte2

Ein paar staubige, vergilbte Seiten später habe ich dann auch wirklich ein Rezept gefunden, das von Tante zu Tante weitergereicht wurde (und ich habe viele Tanten!) bis es schließlich bei meiner Mutter gelandet ist.

KäseSahneTorte6

Jetzt aber los! Ich präsentiere:

Käse-Sahne-Torte mit Kirschen

  • 3 Eiweiß
  • 3 EL Wasser
  • 150g + 200g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 60g Speisestärke
  • 60g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 175g Kirschen (entsteint)
  • 600g Quark
  • 4 EL Zitronensaft
  • 9 Blatt Gelatine
  • 600g Schlagsahne
  • etwas Puderzucker

 

Backofen auf 175°C vorheizen (150°C Umluft). Eiweiß zusammen mit 3 EL kaltem Wasser steifschlagen, dann 150g Zucker einrieseln lassen. Eigelb unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Springform (26cm) mit Backpapier auslegen, dann den Teig einfüllen und für 30-35 Minuten backen. Boden gut auskühlen lassen und danach einmal halbieren.

Kirschen halbieren, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steifschlagen und zur Seite stellen. Quark, 200g Zucker und Zitronensaft verrühren. Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, ausdrücken, auflösen und mit 2 EL der Quarkmasse verrühren. Unter den übrigen Quark rühren, dann die Sahne unterheben. Zum Schluss die Kirschen hinzufügen.

Einen Tortenring um den unteren Biskuitboden legen, Creme darauf verteilen und glattstreichen. Den oberen Boden darauf geben und die Torte für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann den Ring entfernen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Während ich das alles tippe, habe ich gerade das zweite Stück der Torte verdrückt und schwelge in Erinnerungen.

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Kennt ihr das? Es gibt einfach so ein paar Rezepte, die schmecken nach Kindheit, Sommer oder auch nach Geburtstag. Gibt es sowas bei euch in der Familie? Verratet ihr mir eure geheimen Traditionsrezepte? *büddebüdde*

 

Ich bin schon gespannt auf die vielen anderen tollen Rezepte auf Claras Seite – schaut doch auch mal bei ihr vorbei!

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Bis bald und haltet durch, bald ist die Woche geschafft!

 

xo Kristin

Gegrillter Obstsalat

Keine Sorge, ihr habt nichts an den Augen und tatsächlich richtig gelesen. Gegrillt und Obst in einem Rezept.

Geht nicht!? Schmeckt nicht?! Oooh doch. Ihr glaubt gar nicht wie gut das geht.

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Aber von vorne. Wir Leben auf dem Land und haben einen großen Garten – inklusive zweier gigantischer Kirschbäume. Deshalb können wir seit ungefähr 1 Woche in Kirschen baden. Und mir geistern seit dem alle möglichen Kirsch-Rezepte durch den Kopf – ich wette, bald werden sie mich auch noch in meine Träume verfolgen! Cherryzilla greift an! Tihihi.. großartige Vorstellung!

Also wohin mit den Unmengen an Kirschen? Meine Familie ist im Moment nicht so von Kuchen zu begeistern was die Auswahl doch recht stark einschränkt. Neulich beim Grillen hatte ich schon mal die Idee frisches Obst auf den Rost zu packen – zack! – Rezeptidee geboren.

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Für mein Experiment habe ich mich für Steinobst entschieden – genauer gesagt Kirschen, Nektarinen und Pflaumen. Die lassen sich nämlich dank ihres festen Fruchtfleisches ziemlich gut grillen. Aber natürlich könnt ihr das Rezept auch mit anderen Sorten versuchen! Mit Ananas, Birne und Co. stelle ich mir den Obstsalat ebenso lecker vor.

Bei mir in der Wohnung, bzw. auf dem Balkon, macht sich ein Holzkohlegrill nicht so gut. Also habe ich mein Obst in einer Grillpfanne angekokelt (Rauchentwicklung inklusive!).

 

Jetzt aber genug gequatscht. Ich habe jetzt schon wieder Lust auf eine große Schüssel vom Obstsalat. Ihr auch? Dann gibt’s hier das Rezept:

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Gegrillter Obstsalat

für 2 Portionen

  • 1 Nektarine (reif, aber nicht zu weich)
  • 2 Pflaumen
  • etwa 10 Kirschen
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2-3 EL Griechischer Joghurt
  • etwas Honig

 

Obst gut waschen und abtrocknen. Alles halbieren und den Stein entfernen. Keine Panik, wenn sich der Stein nicht löst (meine Pflaumen waren auch unwillig!). Schneidet einfach um den Stein herum – wie beim Mango aufschneiden – und versucht die Stücke möglichst groß zu lassen.

Die Grillpfanne auf höchster Stufe aufheizen und dann das Obst mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in die heiße Pfanne legen. Für ein paar Minuten grillen lassen (zwischendurch mal checken dass nichts zu dunkel wird). Obst aus der Pfanne nehmen und auf ein großes Schneidbrett geben. In mundgerechte Stücke schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben.

Für das Dressing Orangensaft und Ahornsirup verquirlen. Über das Obst geben und gut durchrühren. In kleine Schüsseln füllen und mit einem Klecks Griechischem Joghurt und etwas Honig servieren.

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Ich muss zugeben, ich dachte die Zubereitung wäre aufwändiger! Aber alles in allem habe ich nur ca. 15-20 Minuten gebraucht und war unglaublich positiv überrascht. Wenn ihr für mehr Leute kocht ist es ganz einfach das Rezept zu verdoppeln oder verdreifachen. Dann muss das Obst eben auf mehrere Etappen gegrillt werden, aber das dauert ja nicht allzu lang.

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Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon mal gegrilltes Obst gegessen? Top oder Flop für euch?

 

Bis bald – vermutlich mit weiteren Kirschrezepten!

 

xo Kristin