Spargel-Buttermilch-Suppe

Huhu meine Lieben!

 

Mr Zebra macht sich über mich – und generell die Deutschen – ja gerne hin und wieder mal lustig. Dabei geht es um Regel und Vorschriften, das Wetter und natürlich auch das Essen. Wie zum Beispiel darüber, dass wir Deutschen für ein paar wenige Wochen im Frühsommer scheinbar komplett unseren Speiseplan auf den Kopf stellen und plötzlich zu jeder Mahlzeit Spargel servieren.

So ganz unrecht hat er damit natürlich nicht, aber die grünen und weißen Stangen sind ja auch wirklich lecker und da muss man die Zeit natürlich ausnutzen! Lustigerweise gab es bei mir in diesem Jahr gar nicht einmal so viel Spargel – aber ein, zwei Wochen hab ich ja noch 😛

Darum habe ich euch heute eine leckere Suppe mit grünem Spargel ( ❤ ) und einem großen Schuss Buttermilch mitgebracht. Die schmeckt super frisch und bringt garantiert etwas Abwechselung auf den Tisch – probiert es aus!

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Spargel-Buttermilch-Suppe

für 2-3 Portionen

 

  • 1 Zwiebel
  • 2 mehligkochende Kartoffeln
  • 250 g grüner Spargel
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Buttermilch
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Honig
  • 4 EL Butter

 

Die Zwiebel und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Den Spargel waschen, im unteren Teil schälen und die holzigen Enden abschneiden. 200 g in grobe Stücke, den Rest in feine Scheiben scheiden.

2 EL Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin kurz andünsten. Dann die Kartoffeln und die groben Spargelstücke hinzufügen und mit der Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne die restliche Butter erhitzen und die Spargelscheiben darin mit etwas Salz und dem Honig 3-5 Minuten anbraten. Die Suppe pürieren, mit der Buttermilch aufgießen (danach nicht mehr kochen!) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit dem angebratenen Spargel servieren.

 

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Wie esst ihr Spargel am liebsten? Und: GRÜN oder WEISS?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Kartoffel-Karotten-Süppchen mit scharfen Hackbällchen | #MONTAGSQUICKIE

Huhu ihr Lieben!

Vielleicht habt ihr euch ja schon gefragt warum ihr so lange auf einen neuen Post warten musstet. Die Erklärung ist sehr simpel und gleichzeitig unheimlich dämlich: Ich habe (unfreiwillig) meine komplette Festplatte gelöscht. Und dann steht man erst mal da. Hin und her gerissen zwischen Wut und Resignation. Als ich eingesehen habe, dass da wirklich nichts mehr zu machen ist habe ich meinen PC erst mal für ein paar Tage nicht angerührt. Ich wollte mich einfach nicht damit auseinander setzen. Noch nicht.

Als der Schock verflogen war ging es dann ans Daten zusammen sammeln. Ich hatte glücklicherweise ein Backup meiner wichtigsten Blogdaten, Logos, usw. aber alle meine vorbereiteten Posts waren weg. Tja, ein klarer Fall von „Wer nicht hören will muss fühlen!“ – nicht umsonst wird immer wieder gepredigt wie wichtig es ist regelmäßig seine Daten zu sichern. Ich bin jetzt jedenfalls schlauer.

Aber genug von dem Drama. Jetzt läuft alles wieder. Und darum habe ich heute auch wieder was Leckeres für euch. Aus akutem Zeitmangel ist es ein echtes Blitzrezept und prima zur Resteverwertung – ein echter #Montagsquickie!

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Geht es euch auch manchmal so, dass ihr vom Vortag noch eine handvoll gekochter Kartoffeln übrig habt? Bratkartoffeln werden ja auch irgendwann langweilig 😉 Wie wäre es da mit einer leichten sommerlichen Suppe und ein paar herrlich scharfen Mini-Hackbällchen? Easy-peasy und schnell gemacht – und die meisten Zutaten habt ihr sicher im Haus.

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Kartoffel-Karotten-Suppe

für 3 Personen

  • 375g gekochte Kartoffeln
  • 375g Karotten
  • 1/2 rote Zwiebel
  • etwas Öl
  • 1l Gemüsebrühe
  • 1 EL Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer
  • 250g Hackfleisch
  • 2-3 Scheiben Toastbrot
  • 1 Ei
  • etwas Milch
  • Salz, Pfeffer, Chili, Kurkuma, Paprika, gemahlenen Ingwer (je ca. 1/2 – 1 TL, ganz nach eurem Geschmack)
  • Öl

Für die Suppe die gekochten Kartoffeln in grobe Würfel schneiden. Wenn ihr keine vorgekochten Kartoffeln habt könnt ihr auch rohe nehmen, allerdings verlängert sich dann die Kochzeit. Die Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebel würfeln.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel kurz andünsten. Dann Kartoffeln und Karotten hinzugeben und mit der Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren und mit Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken.

Während die Suppe köchelt zunächst das Toastbrot kurz in der Milch einweichen. Dann zusammen mit den restlichen Zutaten verkneten und zu walnussgroßen Bällchen formen. In einer großen Pfanne reichlich Öl erhitzen und die Hackbällchen portionsweise goldbraun braten. Auf Bambusstäbchen spießen und zusammen mit der Suppe servieren. Dazu passt auch geröstetes Brot sehr gut!

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Habt ihr auch schon so ein Daten-Desaster hinter euch? Oder habt ihr vielleicht einen guten Tipp zur Datensicherung für mich? Wie macht ihr das?

Ich werde jetzt die wundervolle Abendsonne noch etwas genießen und meinen „Feierabend“ genießen.

Macht es gut & HAPPY COOKING!

xo Kristin

PS: Wie findet ihr es, dass der #montagsquickie zurück ist?

[13. Dezember] Gestempelte Geschenkverpackung

Fräulein Zebra Weihnachten

Habt ihr Kartoffeln zuhause? Und ein bisschen Farbe und Packpapier? Perfekt! Dann können wir ganz entspannt das heutige Türchen zusammen öffnen:

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Gestempelte Geschenkverpackung

Wenn ihr – entgegen aller Weihnachtsregeln – eure Geschenke tatsächlich schon habt, dann seid ihr zwar schon einen Schritt weiter, aber etwas entscheidendes fehlt noch: Die richtige Verpackung!
Zum Glück habt ihr ja mich – vielleicht erspare ich euren Geschenken hiermit das schnöde Tannenbaum-Geschenkpapier…

Ihr braucht:

MaterialKartoffelStempel

  • Packpapier
  • eine mittelgroße Kartoffel
  • weiße Plakatfarbe
  • Pinsel & Messer
  • schwarzer Marker

Zuerst muss aus der Kartoffel ein Stempel geschnitzt werden. Dazu dazu die Kartoffel halbieren, dann ein längliches Rechteck stehen lassen. Jetzt nur noch die Ecken an einer Seite abschrägen und ein kleines Loch einritzen. Ich bin mir sicher ihr kriegt das ganz leicht hin – das erklärt sich ja eigentlich von selbst.

AnleitungKartoffelStempel

Nun müsst ihr eure Geschenke mit dem Packpapier verpacken. Dann pinselt ihr den Kartoffelstempel mit weißer Farbe ein und drückt ihn auf euer Geschenk – an die Stelle, wo das Etikett hin soll. Dann lasst ihr alles gut trocknen. Wartet lieber ein bisschen länger, nicht dass die Farbe verwischt!
Jetzt müsst ihr nur noch mit dem Marker den Namen des Beschenkten auf den Anhänger schreiben und die Schnur aufmalen. Und fertig!

 

 

Worauf wartet ihr? Gebt euren Kartoffeln eine sinnvolle Beschäftigung und schafft Klarheit unter dem Weihnachtsbaum!

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Habt ein schönes Wochenende & HAPPY CRAFTING!

xo Kristin

BBQ – The American Way

Heute gibt es bei Fräulein Zebra mal etwas anderes! Einige von euch wissen es schon: Ich bin begeisterter Basketball-Fan und schreibe auch für das Magazin meines Lieblingsclubs. Für die letzte Saison hatten wir eine tolle Geschichte rund um’s Grillen vorbereitet, aber dann – wie das manchmal einfach so ist – kam alles etwas anders und wir konnten die Story nicht mehr veröffentlichen.

Ganz im Müll soll der Artikel dann doch nicht landen und da es sich ja auch in erster Linie um Essen dreht passt er schließlich ganz gut zu meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen und lasst mir doch einen Kommentar da, wie es euch gefallen hat!

 

PS: Der Hauptdarsteller des Artikels – Jamar Smith – ist übrigens auch der glückliche Bräutigam, für den ich das hübsche Hochzeitstörtchen gebacken habe!

 


 

 

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„Grillen ist typisch deutsch.“ Jedenfalls wird das immer wieder gerne behauptet, aber so ganz stimmt das nicht. Gegrilltes Essen erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Auch die Amerikaner lieben ihr Barbecue (auch BBQ oder Barbie genannt) und haben dort eine ganz spezielle Grillkultur entwickelt.

Eigentlich haben wir es überhaupt erst den Amerikanern zu verdanken, dass es bei uns an schönen Sommertagen auf jedem zweiten Grundstück raucht und qualmt. Denn bis in die 50er Jahre war das Grillen wie wir es heute kennen nahezu unbekannt in Deutschland. Erst mit der zunehmenden Verbreitung der amerikanischen Kultur hat auch das Barbecue den Sprung über den großen Teich geschafft.

Aber wie genau sieht ein amerikanisches BBQ aus? Dass dort Bratwürstchen auf dem Grillrost landen ist ja wohl eher unwahrscheinlich. Um das Herauszufinden, haben wir uns bei Jamar Smith zum Grillen eingeladen und außerdem die besten Rezepte für Sie gesammelt!

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Mit Grillkohle, frischen Lebensmitteln und einer Kamera bewaffnet schlagen wir bei Jamar auf und werden direkt von einem gutgelaunten Sharrod an der Tür empfangen. Ab da übernehmen die Jungs die Regie und wir haben genug Zeit, ihnen dabei ganz genau auf die Finger zu schauen.

Schon schnell wir uns klar, dass die deutschen Konventionen beim amerikanischen Barbecue fehl am Platz sind. Gerade als wir den Tisch decken wollen erklärt uns Jamar, dass sie beim Grillen eigentlich nie Teller und Besteck benutzen. „Wenn es bei uns BBQ gibt, ist das wie eine Party und wir grillen fast jeden Tag wenn ich zuhause bin. Meistens ist meine ganze Familie da und die Leute nehmen sich das Essen einfach direkt vom Grill. Dabei unterhalten wir uns und spielen Karten. Oft fängt einer an zu singen und alle stimmen ein und tanzen. Oder wir spielen eine Runde Basketball in meinem Garten!“

Große regionale Unterschiede gibt es nicht in den USA, meint Sharrod. „Egal wo in Amerika, BBQ bringt Familien und Freunde zusammen. Es ist egal ob man Hamburger, Hot Dogs, Chicken Wings oder Spareribs grillt. Es geht nur darum, eine gute Zeit zu haben und das leckere Essen zu genießen!“

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Und wie sieht es mit Beilagen aus? „Da gibt es bei uns nicht viel. Vielleicht ein bisschen selbstmachten Kartoffelsalat und leckere Saucen – mehr brauchen wir nicht.“

Während der Grill so richtig auf Temperatur kommt ist Jamar in der Küche und bereitet das Fleisch vor – heute gibt es Chicken Wings und Spareribs. Zunächst muss er eine Marinade für die Spareribs anrühren und diese damit einreiben, denn je länger das Fleisch darin durchziehen kann, desto kräftiger schmeckt es am Ende.

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Danach kümmert er sich um die Hähnchenflügel: Für die gibt es zunächst nur ein bisschen Salz und Pfeffer und dann kommen sie direkt auf den heißen Grill. Die Würzsauce gibt er erst kurz vor Schluss darauf.

Zusammen mit Maik, Sharrod und Rakim passt er dann darauf auf, dass bloß nichts anbrennt. Schließlich haben inzwischen alle einen Bärenhunger. Gut, dass es auch ein paar Brownies für zwischendurch gibt!

Kaum sind die Chicken Wings fertig wird Platz für neues gemacht und die Spareribs kommen auf den Grill. Jamar hat sie in der Zwischenzeit im Ofen vorgegart, damit es nun zügiger geht. Bei so einem tollen Grillmeister ist es dann auch kein Wunder, dass das fertige Essen bei allen den Geschmackstest bestanden hat.

Auch Elias hat sich die Grillkünste seines Teamkollegen nicht entgehen lassen. „Jamar, hat einen super Job gemacht, das Essen schmeckt richtig lecker! Mit meiner Familie grille ich normalerweise aber etwas „deutscher“, also mit Bratwürsten und Steaks.“

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Anschließend sitzen die Jungs zusammen auf der Terrasse und entspannen noch etwas vor dem nächsten Training am Abend. Dabei wollen wir dann auch nicht länger stören und verabschieden uns. Vielleicht lädt uns Jamar ja bald mal wieder ein und bis dahin kochen wir einfach seine Rezepte nach! Sie sind auch schon hungrig geworden beim Lesen? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß mit Jamar’s Rezepten und vor allem „Guten Appetit“!

 

Spareribs

  • 2kg Spareribs (Schweineschälrippchen)
  • 1 Tasse gehackte Zwiebeln
  • 1 Tasse Aprikosen- oder Pfirsichmarmelade
  • 3 EL Ketchup
  • ¼ Tasse Zucker
  • ¼ Tasse Essig
  • ¼ Tasse Worcestersoße
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL Senf
  • ¼ TL Tabasco
  • Saft einer Zitrone

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Backofen auf 190°C vorheizen. Alle Zutaten bis auf das Fleisch in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Fleisch auf ein tiefes Backblech legen, mit Salz und Pfeffer von beiden Seiten würzen und mit der Hälfte der Marinade bestreichen. Für etwa 20 Minuten garen, dann wenden, mit der restlichen Soße bestreichen und für weitere 20 Minuten im Ofen lassen. Dann herausnehmen und auf dem heißen Grill für 15-20 Minuten fertig grillen.

 

Hot Wings à la Jamar

  • Ca. 1,5 kg kleine Hähnchenflügel
  • Salz und Pfeffer
  • 8 EL Hot Sauce oder eine würzige Grillsauce [TIPP: Jamar empfiehlt Frank’s Red Hot Buffalo Wing Sauce! Die bekommt man in Amerikanischen Geschäften oder im Internet.]
  • 6 EL Ketchup
  • 4 EL Ahornsirup
  • Etwas Knoblauchsalz und Zwiebelpulver

Die Hähnchenflügel mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Grill legen. Für etwa 10 Minuten vorgrillen. Währenddessen aus den übrigen Zutaten eine Sauce herstellen und nach Geschmack würzen. Chicken Wings vom Grill nehmen und in eine Schüssel geben. Mit der Sauce übergießen und gut durchmischen. Fleisch zurück auf den Grill geben und etwa 5 Minuten fertig grillen.

 

Grillgemüse-Salat

  • 1 kg Kartoffeln
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 gelbe Paprikaschoten
  • 500g Brokkoli
  • 6 EL Essig
  • 1 EL Dijon Senf
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 3-4 Stiele glatte Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Ofen auf 200°C vorheizen. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit 2 EL beträufeln und mit Salz würzen. Auf ein tiefes Backblech geben und ca. 45 Minuten garen. Zwischendurch wenden.

Inzwischen Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Paprika putzen, waschen und würfeln. Brokkoli in Röschen teilen und waschen. Paprika und Zwiebeln nach 25 Minuten Garzeit zu den Kartoffeln geben. Für die letzten 10 Minuten auch den Brokkoli dazugeben.

Für das Dressing Essig, Salz, Pfeffer, Senf, Honig und 6 EL Öl verquirlen. Petersilie waschen, trocken und fein hacken.

Gemüse aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel geben. Mit dem Dressing mischen und abkühlen lassen. Petersilie untermischen und gegebenenfalls abschmecken. Lässt sich gut am Vortag zubereiten.

 

Homemade BBQ Sauce

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Tomaten
  • 1 Chilischote
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 50g brauner Zucker
  • 50ml Sojasauce
  • 300ml Ketchup
  • Salz und Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf mit Olivenöl andünsten. Die Tomaten waschen, in Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Die Chilischote längs aufschneiden, die Samen entfernen und fein hacken. Mit Koriander, Zucker, Sojasauce und Ketchup zu den anderen Zutaten geben.

Einige Minuten köcheln lassen. Mit einem Pürierstab fein pürieren und noch heiß in saubere Gläser abfüllen.

Im Kühlschrank hält sich die Sauce mehrere Wochen.

 

[Kind, iss mehr] Gemüse-Brot!

Für viele Menschen – vor allem Kinder – ist Gemüse der Todfeind. Ich denke da zum Beispiel an meine Neffen. Alles was über (bis zur Unkenntlichkeit) frittierte Kartoffelsticks und zuckersüße Tomatenpampe hinausgeht wird grundsätzlich kritisch beäugt und bestenfalls aus Versehen gegessen. Aber als Chefbäckerin der Familie hat Frau da ja ein paar Mittel und Wege die gemüseunwilligen Zwerge zu überlisten. Im Kuchen zum Beispiel: Zucchini-Kuchen mit Schokoguss mausert sich immer mehr zum Liebling der Familie. Aber es geht auch herzhaft. Gemüsebrot1 Schon vor einer Weile hatte ich die Idee, mehrere Gemüsesorten in einem Brot zu kombinieren. Entweder gibt es Kartoffelbrot oder Brot mit Karotten – aber ich wollte Gemüsebrot. Und was dann aus meinem Ofen gewandert ist hat alle meine Erwartungen übertroffen. Im Ernst jetzt. Am nächsten Tag hatte ich Freunde zum Essen eingeladen und alle waren restlos begeistert und hätten sich am liebsten schon am Brot satt gegessen. Habt ihr Hefe im Haus? Und Gemüse? Und Mehl? Dann habt ihr schon so ziemlich alle Zutaten beisammen, die ihr für dieses oberleckere Brot braucht. Hier kommt die Anleitung: Gemüsebrot2 Gemüsebrot für 2 Laib Brot à 450g

  • 350g Kartoffeln
  • 150g Karotten
  • 150g Zucchini
  • 60ml lauwarmes Wasser
  • 10g frische Hefe oder 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 360g Mehl (Typ 405)
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Leinsamen (optional)
  • etwas Salz und Zucker

  Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und mit 1 TL Salz weichkochen. Dann abgießen, stampfen und auskühlen lassen. Karotten waschen und schälen, Zucchini waschen und beides reiben (Grob reiben, wenn die Stücke gut zu sehen sein sollen – fein reiben, wenn das Gemüse im Brot verschwinden soll). Geriebenes Gemüse in eine Schüssel geben, mit etwa einem TL Salz bestreuen und gut durchmischen. Das Salz entzieht dem Gemüse das überflüssige Wasser, das das Brot später matschig machen würde! Beiseite stellen. Lauwarmes Wasser in die Rührschüssel geben, dann Hefe und eine Prise Zucker einrühren. Für 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Olivenöl und Kartoffeln unterrühren. Das geriebene Gemüse gut ausdrücken und zusammen mit Mehl, Salz und Leinsamen in die Schüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder den Knethaken des Rührgeräts erst 1-2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, dann 5-10 Minuten auf höchster Stufe. Der Teig wird mit der Zeit immer weicher, also kein zusätzliches Wasser hinzufügen. Den Teig anschließend abgedeckt für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, in zwei Hälften teilen und beide Teile zu Broten formen. Auf ein mit Mehl bestreutes Backblech legen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 190°C vorheizen. Nun etwas Mehl auf die Brote streuen und die Oberseite leicht schräg einschneiden. Die Brote für 45-50 Minuten backen bis eine schöne Kruste entstanden ist. Tipp: Wenn man von unten gegen das Brot klopft sollte es hohl klingen, dann ist es fertig! Brote aus dem Ofen nehmen und mindestens eine halbe Stunde auskühlen lassen. Gemüsebrot3 Und fertig ist die brotige Allzweckwaffe. Als Snack, zum Salat oder als Abendbrot-Stulle… das Brot schmeckt einfach in jeder Kombination lecker! Und dank der geballten Gemüseladung hält es auch schön lange frisch – auch nach 4-5 Tagen schmeckt es noch fast wie frisch gebacken. Aber ich glaube kaum, dass bis dahin noch was davon übrig ist! Gemüsebrot5 Testet das Brot doch mal an ein paar Gemüseverächtern und lasst mich wissen, wie es angekommen ist!   Bis bald! xo Kristin