Spargel-Buttermilch-Suppe

Huhu meine Lieben!

 

Mr Zebra macht sich über mich – und generell die Deutschen – ja gerne hin und wieder mal lustig. Dabei geht es um Regel und Vorschriften, das Wetter und natürlich auch das Essen. Wie zum Beispiel darüber, dass wir Deutschen für ein paar wenige Wochen im Frühsommer scheinbar komplett unseren Speiseplan auf den Kopf stellen und plötzlich zu jeder Mahlzeit Spargel servieren.

So ganz unrecht hat er damit natürlich nicht, aber die grünen und weißen Stangen sind ja auch wirklich lecker und da muss man die Zeit natürlich ausnutzen! Lustigerweise gab es bei mir in diesem Jahr gar nicht einmal so viel Spargel – aber ein, zwei Wochen hab ich ja noch 😛

Darum habe ich euch heute eine leckere Suppe mit grünem Spargel ( ❤ ) und einem großen Schuss Buttermilch mitgebracht. Die schmeckt super frisch und bringt garantiert etwas Abwechselung auf den Tisch – probiert es aus!

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Spargel-Buttermilch-Suppe

für 2-3 Portionen

 

  • 1 Zwiebel
  • 2 mehligkochende Kartoffeln
  • 250 g grüner Spargel
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Buttermilch
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Honig
  • 4 EL Butter

 

Die Zwiebel und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Den Spargel waschen, im unteren Teil schälen und die holzigen Enden abschneiden. 200 g in grobe Stücke, den Rest in feine Scheiben scheiden.

2 EL Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin kurz andünsten. Dann die Kartoffeln und die groben Spargelstücke hinzufügen und mit der Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne die restliche Butter erhitzen und die Spargelscheiben darin mit etwas Salz und dem Honig 3-5 Minuten anbraten. Die Suppe pürieren, mit der Buttermilch aufgießen (danach nicht mehr kochen!) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit dem angebratenen Spargel servieren.

 

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Wie esst ihr Spargel am liebsten? Und: GRÜN oder WEISS?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

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Bananenbrot Muffins

Huhu meine Zebras!

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin ein Frühstücks-Muffel. Schrecklich ungesund und eine schlechte Angewohnheit, aber morgens bekomme ich meistens außer Kaffee einfach nichts runter. Doch das soll sich jetzt ändern und dafür bin ich – mal wieder – auf der Suche nach neuen leckeren Frühstücksrezepten, die für mich funktionieren.

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Mein neuer Liebling: Bananenbrot-Muffins! Die sind gesund und trotzdem richtig lecker und somit ein prima Start in den Tag. Und weil ihr die unbedingt probieren müsst, verrate ich euch auch sofort wie sie zubereitet werden…

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Bananenbrot Muffins

ergibt 6 Stück

  • 2 sehr reife Bananen
  • 60 g Öl
  • 75 g Honig oder 45 g braunen Zucker
  • 1 Ei
  • 30 ml Milch
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 115 g Vollkornmehl

 

Backofen auf 170° C  vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Die Bananen in einer Schüssel fein zermatschen. Öl, Honig/braunen Zucker und Ei hinzufügen und gut verrühren. Milch, Backpulver, Salz und Zimt unterrühren.

Zum Schluss das Mehl kurz unterheben. In die Muffinförmchen füllen und für 20-25 Minuten backen.

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Suuuuuper easy gemacht und ein wahrer Frühstücks-Superheld. Dazu noch eine leckere Tasse Kaffee oder Tee und der Tag kann entspannt und ausgewogen starten. Klingt nach einem Plan? Dann probiert es unbedingt aus!

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Gebackener Feta

Huhu ihr Süßen!

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber jetzt, wo sich so langsam die ersten Frühlingsboten in Form von Schneeglöckchen und Krokussen bemerkbar machen, habe ich so richtig Appetit auf frische & leichte Gerichte. Das ist wahrscheinlich meine innere Uhr, die mich daran erinnert, dass ich in wenigen Monaten entspannt in einen Bikini passen will 😀

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Aber das tolle ist ja, dass diese leichten Gerichte alles andere als langweilig sein müssen. Dieser Salat zum Beispiel wird zum Superstar durch den unfassbar leckeren gebackenen Feta! Der Sesam und die Leinsaat verleihen dem ganzen einen herrlich nussigen Geschmack und das Honig-Senf-Dressing….. hmmmm ❤️

Ihr seht schon, ich bin begeistert! Darum will ich euch das Rezept auch nicht länger vorenthalten:

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Gebackener Feta

für 2 Portionen

  • 200 g Feta
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • je 1 TL Salz + Pfeffer
  • 3 EL Mehl
  • 4 EL Sesam
  • 4 EL Leinsaat
  • 4 Esslöffel Öl
  • 200 g Feldsalat
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • 2 EL Honig
  • 1 EL süßer Senf
  • Salz, Pfeffer

Den Feldsalat waschen und putzen. Aus Olivenöl, Balsamico, Honig und süßem Senf sowie Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten.

Feta in Stücke schneiden. Das Ei mit der Milch, Salz und Pfeffer verquirlen. Sesam und Leinsaat in einer Schüssel mischen. Die Fetastücke von allen Seiten erst ins Mehl, dann ins Ei tauchen. Das Ganze einmal wiederholen und abschließend mit den Saaten ummanteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Feta von allen Seiten goldbraun braten.

Den Feldsalat mit dem Dressing vermengen und zusammen mit dem warmen Feta servieren.

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Verratet ihr mir euer liebstes Salat-Rezept?

 

Macht es gut & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Eine kulinarische Entdeckungsreise… nach Schottland | Cranachan

Huhu meine Lieben!

 

Lasst uns zusammen verreisen! Packt eure sieben Sachen (Teller, Schüssel, Gabel, Messer, Löffel, Glas und Strohhalm) und folgt mir in ein unbekanntes Land. Okay, okay – so unbekannt ist es vielleicht doch nicht: Unsere (kulinarische) Reise geht nach Schottland.

Schottland – das Land in dem Röcke beliebter sind als Hosen und Flöten in Säcke stecken. Aber spätestens seit Mr. Zebra steht fest, dass das Land mehr kann als nur das. Mein zukünftiges Schwieger-Land besticht vor allem durch seine wilde Schönheit – die Landschaft dort ist einfach wunderschön rau und unberührt. Die Menschen dort sind zuweilen etwas seltsam aber definitiv sehr liebenswürdig.

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Auch kulinarisch hat Schottland einiges zu bieten, deutlich mehr als nur die klischeehaften britischen Speisen wie Fish & Chips. Süß mögen sie’s, die Schotten! Ganz oft wird dabei meine persönliche Zuckergrenze weit überschritten. Wie zum Beispiel an dem Tag in Glasgow als Mr. Zebra mich ein Stück Tablet – also eine Art krümeliges Toffee – probieren lies und ich fast mitten in der U-Bahn an einem Zuckerschock gestorben bin! 😀 Aber Shortbread und Co können sie schon ganz gut 😉

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Heute habe ich für euch ein typisch schottisches Dessert dabei: Cranachan! Hinter dem komplizieren Namen verbirgt sich eine Creme aus Sahne, Honig und Whisky gepaart mit frischen Himbeeren und knusprigen Haferflocken – unheimlich lecker! Und nicht so schrecklich süß 😉 Hier kommt das Rezept:

Cranachan

für ca. 6 Portionen

  • 250g Crème Double
  • 200g Schlagsahne
  • 2 EL Honig
  • 2-4 EL Whisky
  • 200g Himbeeren + Puderzucker nach Belieben
  • 6 EL zarte Haferflocken
  • 2 EL Puderzucker

 

Die Haferflocken und den Puderzucker gut mischen und in eine beschichtete Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze langsam anrösten bis der Zucker karamellisiert und die Haferflocken umhüllt. Auf ein Stück Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Creme die Schlagsahne und Crème Double in einem hohen Rührbecher mischen und mit dem Mixer aufschlagen. ABER VORSICHT! Die Creme bloß nicht zu lange schlagen! Sie sollte nicht die Konsistenz von Schlagsahne haben sondern eher von einer dicklichen Creme. Nun den Honig und Whisky unterrühren und zur Seite stellen.

Die Himbeeren pürieren und – je nach Geschmack und Süße eurer Früchte mit etwas Puderzucker süßen.

Nun abwechselnd die Creme, Haferflocken und Himbeerpüree in kleine Gläschen schichten und etwas kühlen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Haferflocken bestreuen und mit frischen Himbeeren garnieren!

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Cranachan ist wirklich ein unbeschreiblich leckeres Dessert: Die honigsüße Creme zusammen mit dem herben Whisky und der Frische der Himbeeren. Dazu dann noch knusprig süße Haferflocken ❤ Es ist ein bisschen wie ein Frühstücksjoghurt deluxe – nur für Erwachsene… aber noch viel besser als ihr es euch vorstellen könnt.

Wart ihr auch schon mal in Schottland? Wenn ja, wie hat es auch gefallen und was hat euch dort am besten geschmeckt?

Das war’s auch schon von mir für heute! Ich hoffe der Ausflug nach Schottland hat euch gefallen und ihr folgt uns auch weiterhin bei unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

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Bleibt süß & HAPPY TRAVELLING!

xx Kristin

 

 

 

 

 

 

Schweinelende mit Brombeersauce | #Degustabox

Hallo meine Lieben!

Nach den süßen Leckereien der letzten Woche habe ich heute wieder etwas herzhaftes für euch. Eigentlich ist dieses Rezept schon sehr, sehr, seeeeehr lange überfällig. Seit Juli um genau zu sein. Dieses Schmankerl ist aber leider auch meinem Datenmonster zum Opfer gefallen und es hat eine Weile gedauert bis ich Lust hatte noch einmal von vorne anzufangen. Jetzt ist es aber endlich so weit und ich denke das warten hat sich gelohnt – denn alltäglich ist dieses Rezept sicher nicht.

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Wie ihr an der Überschrift schon erkennen könnt, habe ich dafür Produkte aus der Degustabox verwendet. Die war im Juni ein echtes Schmuckstück mit richtig vielen leckeren und tollen Produkten, die es sicher öfter in meinen Einkaufswagen schaffen werden. Mein Highlight waren die beiden Cider Sorten von Somersby – hmmm, da hätten gerne noch ein paar mehr drin sein können 🙂 Und weil der Cider pur schon so lecker ist musste ich ihn einfach zum Kochen verwenden und versuchen da noch mehr rauszuholen…

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Schweinelende mit Brombeersauce

für 3 Personen

  • 1 Schweinelende
  • Salz und Peffer
  • etwas Öl
  • 1 Flasche Cider (0,33l)
  • 150g Brombeeren
  • 2-3 EL Honig
  • etwas Orangensaft

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Lende waschen, abtrocknen und vorsichtig von der Silberhaut befreien. Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen.

Das Schweinefilet gut salzen und pfeffern, dann in der Pfanne rundherum gut anbraten. In eine feuerfeste Form geben, in den Backofen schieben und für 15-20 Minuten garen. Nach 15 Minuten solltet ihr die Kerntemperatur des Fleisches checken, wenn die 60°C erreicht kann es aus dem Ofen!

In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf den Cider aufkochen. Die Brombeeren waschen und in Viertel schneiden, dann zusammen mit dem Honig zum Cider geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln bis die Beeren zerfallen. Je nach Geschmack mit Orangensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Wer es ganz fein mag kann die fertige Sauce auch noch passieren.

Wenn das Schweinefilet die richtige Temperatur erreicht hat aus dem Ofen nehmen und für ca. 7 Minuten ruhen lassen (bis die Kerntemperatur 62°C) erreicht. Dann kann die Lende aufgeschnitten werden und zusammen mit der Sauce serviert werden. Als Beilage eignet sich zum Beispiel Ebly-Weizen.

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Wie ihr seht ist dieses Gericht mit ein paar Kniffen ganz easy zubereitet und ihr könnt eure Gäste ordentlich beeindrucken.

Ihr könntet auch mein zweites Lieblingsprodukt aus der Degustabox, die Im-Nu-Nudeln von Bernbacher als Beilage nehmen. Die sind sogar dann noch rechtzeitig gar, wenn ihr – so wie ich – mal wieder erst ganz am Ende, wenn das Essen schon fast fertig ist, dran denkt euch um eine Beilage zu kümmern 😉

Was sonst noch drin war: Bio Matcha Pulver (Emcur) , Power Lemonade (Juzzy), Chili Peas (Veggie Crunch), Feinschmeckersuppe (Knorr), NOWmints (Mentos), Risbellis (Reis-Fit) .

Meine Lieblingsprodukte hab ich für euch mal mit einem kleinen, türkisen Herzchen markiert.

Habt ihr auch schon mal eine fruchtige Sauce zu Fleisch serviert oder war das bisher nicht so eurer Ding? Es lohnt sich auf jeden Fall es mal zu probieren 🙂

Ich mache mich jetzt gleich auf den Weg in die Arbeit – noch mehr Leckereien zaubern!

Habt eine wundervolle Woche!

Bis bald & HAPPY COOKING!

xo Kristin

Ostereier Bagel für einen perfekten Osterbrunch

Huhu, ihr Süßen!

Unglaublich, wie die Zeit schon wieder rast, oder? War nicht eben erst Weihnachten? Und jetzt kommt an diesem Wochenende schon das Osterhäschen vorbei gehoppelt – naja, nur wenn es nicht weggeweht wird oder gar seine Schwimmflügel vergessen hat! Bei diesem Wetter jagt man doch kein Tier vor die Tür…

Damit der Osterhase – und auch alle anderen Sturmgeplagten – wieder zu Kräften kommen planen wir für’s lange Osterwochenende einen schön gemütlichen Brunch. Ist es eigentlich erlaubt den ganzen Tag zu brunchen? Oder das ganze Wochenende? Und wenn das nicht erlaubt ist, gibt es sowas wie die Brunch-Polizei?

Brunch-Polizei hin oder her – mit diesen Bagels (sagt man Bagels oder Bageln oder gar nur Bagel??) könnt ihr jeden gnädig stimmen! Und passend zum Osterfest haben sie sich schick in Schale geworfen: In Eierschale ääääh Eierform, meine ich natürlich 😛

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Den Teig bereitet ihr bequem am Abend davor zu, dann dürfen die Bagel über Nacht im Kühlschrank ruhen und am nächsten Tag sind sie fix fertig und gaaaaaaaaanz frisch!

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Ostereier Bagel

für 6 Bagel

  • 265ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Salz
  • 250g Weizenmehl
  • 200g Dinkelmehl
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Honig
  • 15g Natron
  • 1 EL Salz
  • Kürbis- und Sonnenblumenkerne

Wasser in die Rührschüssel des Standmixers (mit Knethaken ausgerüstet) schütten und mit Hefe, Honig und Salz verrühren. Für 5 Minuten stehn lassen. Dann das Mehl hinzufügen und 3 Minuten auf der niedrigsten Stufe kneten. Teigball für 5 Minuten in der Schüssel ruhen lassen, dann weiter 3 Minuten auf niedrigster Stufe kneten lassen. Anschließend aus der Küchenmaschine nehmen und 5-10 Minuten von Hand kneten. [Keine Angst – die ganze Kneterei lohnt sich und gibt Mukis!]

Eine Schüssel mit dem Öl einstreichen, den Teig hineingeben und gleichmäßig mit Öl einreiben. Dann abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig runterdrücken und noch 10 Minuten ruhen lassen.

6 gleichgroße Teigportionen abteilen und zwischen Hand und Arbeitsfläche so lange kreisen lassen, bis ganz runde Teigbällchen entstehen. Nun mit dem Finger in die Mitte der Kugel stechen und ein Loch machen. Mit den beiden Daumen in das Loch greifen und es so langsam und gleichmäßig weiten bis es ungefähr 4 cm Durchmesser hat. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in Eiform bringen. Die Bagel mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen die Bagel aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur kommen lassen. In der Zwischenzeit in einem großen Topf etwa 4 Liter Wasser zum Kochen bringen und den Backofen auf 260°C vorheizen. Sobald das Wasser kocht Natron, Honig und Salz einrühren und die Temperatur soweit herunter stellen, dass es nur noch simmert. Die Bagel vorsichtig ins Wasser geben (immer 2-3 auf einmal) und 1 Minute ziehen lassen. Dann wenden und 2 weitere Minuten pochieren. Mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser fischen und mit der gewölbten Seite nach oben aufs Backblech legen. Nun sofort mit den Körnen dekorieren, da die Kerne nur auf der feuchten Oberfläche kleben bleiben!

Wenn alle Bagel pochiert und dekoriert kann die Backofentemparatur auf 240°C reduziert und die Bagel für 15 Minuten gebacken werden. Danach aus dem Ofen nehmen und etwa 30 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann frisch servieren!

Wenn mehr Leute zu Besuch kommen könnt ihr das Rezept auch easy verdoppeln!

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Na, wer von euch hätte gerne diese frisch gebackenen Ostereier in seinem Nest?

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Ich wünsche euch schon mal zauberhafte Osterfeiertage und viel Zeit mit euren Lieben ❤

Macht es gut & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Ofengemüse mit Minzjoghurt und Schweinemedaillons

Hallo meine Lieben!

Heute gibt es – ausnahmsweise – mal wieder was herzhaftes. Passend zu dem strahlenden Frühlingswetter draußen wird es auch auf den Tellern bunt. Ich zeige euch eines meiner all-time-favorite Abendessen: Ofengemüse! Denn da kann eigentlich alles rein, was der Kühlschrank gerade hergibt und schnell geht es auch noch.

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Mit ein bisschen Honig, frischen Kräutern und einer Joghurtsauce wird aus dem fixen Gericht ein wahres Lieblingsgericht… aber was rede ich eigentlich lange? Wer’s nicht probiert verpasst was!

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Ofengemüse mit Minzjoghurt und Schweinemedaillons

für 2 Personen

  • 2 Karotten
  • 1/4 Brokkoli
  • 1 Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 EL Honig
  • Olivenöl
  • Thymian
  • Meersalz, Chili, Knoblauch
  • 150g Naturjoghurt
  • 1 Handvoll frische Minze
  • Knoblauch
  • Zucker, Zitronensaft, Salz & Pfeffer
  • 400-500g Schweinefilet

Backofen auf 200°C vorheizen. Eine große Auflaufform mit Backpapier auslegen.

Karotten, Zwiebel und Kartoffeln schälen, Brokkoli und Paprika waschen. Alles in kleine Stücke schneiden und in die Auflaufform geben. Mit Olivenöl und Honig vermengen und mit Salz, Chili, Knoblauch und frischem Thymian würzen. In den Backofen schieben und 30 Minuten rösten.

Die Minze waschen und in feine Stücke hacken. Mit dem Joghurt vermischen und mit etwas frischen Knoblauch, 1 Prise Zucker, einem Schuss Zitronensaft und Salz & Pfeffer abschmecken.

Das Schweinefilet in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden, nach Geschmack würzen und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten. Die Hitze reduzieren und 2-3 Minuten ziehen lassen. Währenddessen das Gemüse aus dem Ofen nehmen und zusammen mit den Medaillons auf dem Teller anrichten. Etwas Minzjoghurt darüber geben und servieren.

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Geht natürlich auch mit jedem anderen Fleisch oder auch mit Tofu, Halloumi und Co!

Ist bei euch auch so wundervolles Wetter im Moment? Von mir aus kann der Frühling jetzt gerne bleiben 😀

 

Genießt das restliche Wochenende & HAPPY COOKING!

xo Kristin

[GASTPOST] Ingwer-Honig-Kuchen im Glas von Goldbonsche

Unistress- und Klausurenendspurt! Am Wochenende ist es geschafft, dann gehört meine Aufmerksamkeit wieder ganz euch! Heute haben wir aber noch mal Besuch im Hause Zebra: Die liebe Birte von Goldbonsche ❤


 

Ihr lieben Fräulein-Zebra-Freunde,

heute habe ich wieder meinen virtuellen Reisekoffer gepackt, um der lieben Kristin meine Gastpost zu überreichen. Für den einfachen Transport  habe ich meinen Kuchen in ein Weckglas gezaubert!

Ich bin Birte – frisch gebackene und leidenschaftliche Foodbloggerin auf Goldbonsche.com. Mein Blogbackbuch wächst jeden Sonntag an kunterbunten Rezept-Geheimnissen aus meiner kleinen Küche. Dabei geht es vorwiegend um das wunderbare Backen, das schon annährend wie eine kleine Meditation für mich ist. Beim Backen von kleinen saftigen Törtchen, schnuckeligen Cupcakes oder honigsüßen Kuchen vergesse ich leicht die Welt um mich herum.

Wichtig ist es mir, eine einfache Anleitung für meine Rezepte zu schreiben. Damit meine geliebten Werke Schritt für Schritt von euch nachgebacken werden können. Denn ich bin der Überzeugung, dass jeder Meisterstücke backen kann, wenn wir uns nur die Ruhe dafür nehmen.

Heute habe ich zur Feier des Tages einen kleinen Ingwer-Honig-Kuchen im Glas mitgebracht, den ihr an einer warmen Granatapfelsauce vernaschen könnt. Das Rezept passt genau in ein 580 ml Weckglas. Ich bin verrückt nach Ingwer in den verschiedensten Formen. Ob im heißen Tee, zum Würzen im Essen oder als kleiner Herzenswärmer in süßem Kuchen wie in diesem Rezept. Wenn ihr es so richtig scharf mögt, macht einfach ein klitzekleines bisschen mehr von dieser Zauberwurzel rein.

Herzallerliebst,

Birte. ❤

 

Ingwerkuchen-Goldbonsche

Ingwer-Honig-Kuchen im Glas an Granatapfelsauce

Einkaufsliste für ein 580 ml Weckglas:

Für den Kuchen…

  • 75 g Dinkelmehl Type 630
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g zimmerweiche Butter
  • 50 ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • 50 g Honig
  • 2 EL geriebenen Ingwer
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Messerspitze Vanille

Für die Granatapfelsauce…

  • 1 Granatapfel
  • 1 TL Speisestärke
  • Etwas Wasser
  • Bei Bedarf etwas Honig/einen Spritzer Zitronensaft

Hilfsmittel:

  • 580 ml Weckglas
  • Rührschüssel
  • Kochtopf/kleine Pfanne
  • Hohes Gefäß
  • Rührgerät
  • Pürierstab
  • Teigschaber
  • Löffel

Vorbereitung:

Stelle deinen Backofen auf kuschelige 175°C ein. Lege dir deine benötigten Zutaten zurecht.

Zubereitung:

Für die Granatapfelsauce…

1.) Entkerne vorsichtig (!) den Granatapfel mit einem Löffel. Lege die saftigen Kerne in ein hohes Gefäß und püriere kurz die Kerne mit Hilfe eines Zauberstabes. Dabei sollten die Kerne nur kurz aufknacken.

2.) Die Granatapfelmasse fügst du in einen kleinen Kochtopf und erhitzt dieses zusammen mit der Speisestärke und einen kleinen Schluck Wasser.

3.) Nach dem Aufkochen wird die Masse etwas andicken. Danach kannst du die Granatapfelsauce sofort genießen.

Tipp) Wer es gerne süßer mag, fügt einen Spritzer Honig in die Sauce. Ich füge gerne einen Spritzer Zitronensaft hinzu, um den Kontrast zum Kuchen zu verstärken.

 

Für den Kuchen…

1.) Verrühre in einem kleinen Kochtopf den Honig und den frisch geriebenen Ingwer. Wasche die Bio-Zitrone, reibe die Schale dazu und presse den Saft aus. Füge die Vanille hinzu. Erwärme den hergestellten Sirup auf dem Herd.

2.) Das Mehl siebst du in eine Rührschüssel und vermischt es mit dem Backpulver und der Speisestärke.

3.) Die Buttermilch, die weiche Butter und den Sirup fügst du hinzu. Verrühre alles zu einem geschmeidigen Teig.

4.) Nun kannst du mit Hilfe eines Teigschabers den Teig vorsichtig in das Glas füllen. Achte darauf, dass du nicht rumschmuddelst, ansonsten sieht es hinterher unschön aus.

5.) Und ab damit in den Backofen. Dort darf dein Kuchen im Glas für ca. 25 Minuten schlummern.

6.) Prüfe anschließend anhand einer Stäbchenprobe, ob der Kuchen fertig ist. Den Kuchen kannst du nun auskühlen lassen und verschließen, so hält er sich lange. Oder du stülpst ihn heraus und genießt ihn noch warm zusammen mit der heißen Granatapfelsauce. Das ist mein Schlemmer-Favorit!

[17. Dezember] Chai Schnitten

Fräulein Zebra Weihnachten

 

Gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit muss man sich auch mal eine Pause gönnen. Kommt, ich lade euch auf einen Kaffee ein und bringe ein herrliches Rezept mit:

 

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Chai Schnitten

 

Und was wäre die Adventszeit ohne Gewürzkuchen? Bei uns kommt das nicht in die Tüte. Aber weil ein bisschen Abwechselung doch nicht schaden kann habe ich hier wunderbar saftige Schnitten für euch die mit Chai Tee, Schokolade und leckeren Honig punkten können.

 

Chai Schnitten

  • 250g Butter
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • 40g Honig
  • 1 TL Zimt
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150g gekühlte Zartbitterschokolade
  • 150ml + 2 EL stark aufgebrühten Chai Tee
  • 125g Puderzucker

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. Butter, Eigelb, Zucker, Honig und Zimt schaumig rühren. Mehl und Backpulver sieben. Schokolade mit einer Küchenreibe reiben. Alles zur Buttermasse geben. Tee hinzufügen und gut verrühren. Eischnee unterheben.

Eine Backform (ca. 30x40cm) fetten und mehlen. Teig hineingeben und glattstreichen. Für 20 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Puderzucker und 2 EL Tee zu einem Guss verrühren. Mit einem Löffel in dünnen Streifen über den Schnitten verteilen. Trocknen lassen und in kleine Quadrate schneiden.

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Die sind wirklich super lecker und im Nu aufgefuttert. Was darf bei euch im Advent auf gar keinen Fall fehlen?

Macht es euch schön, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

Selbstgemachte Pasta mit Ofenpaprika

Hallo meine Lieben!

Es gibt für mich zwei Lebensmittel, ohne die ich wahrscheinlich nicht überleben würde:

1. Kaffee

2. Pasta

Ein Morgen ohne Kaffee ist nicht nur Folter, sondern auch schlichtweg unmöglich. Mit Pasta ist das ähnlich – wenn auch nicht zum Frühstück (zumindest nicht offiziell 😀 ).

Meistens gibt es die leckeren Teigdinger bei mir dann aus der Packung. Ist einfach einfacher. Aber das auch selbstgemachte Pasta nicht schrecklich kompliziert ist möchte ich euch heute beweisen. Gebt den selbstgekneteten Nudeln doch auch mal eine Chance – der Geschmack wird euch belohnen!

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Und eben weil der Geschmack so toll ist, braucht es finde ich gar keine super aromatische, haute-cuisine Sauce sondern ein paar mit Kräutern und Honig geschmorte Paprika reichen völlig…

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Pasta mit Ofenpaprika

für 2-3 Personen

  • 200g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • 1Prise Salz
  • 1-2 EL lauwarmes Wasser
  • 2 Paprika (gelb & rot)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig
  • Salz & Pfeffer
  • Kräuter

Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz verrühren. Eine Mulde in das Mehl drücken und dort Eier, Olivenöl und Wasser hineingeben. Mit einer Gabel grob verrühren, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Bedarf noch etwas Wasser oder Mehl hinzufügen bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt. In Folie wickeln und für 30-60 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Die Paprika waschen, putzen und würfeln. In eine ofenfeste Form geben und mit Olivenöl, Honig, Salz, Pfeffer und Kräutern vermischen. Ziehen lassen so lange der Teig ruht, in der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C vorheizen.

Paprika in den vorgeheizten Ofen schieben und 25-30 Minuten schmoren lassen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Währenddessen den Pastateig in drei Teile teilen und jeweils auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen – möglichst so dünn, dass man das Muster oder die Farbe der Arbeitsplatte leicht durchschimmern sieht! Dann mit  etwas Mehl bestäuben und mit einem scharfen Messer oder Pizzaschneider in dünne Streifen schneiden. Die Pasta nun  direkt von der Arbeitsplatte in kochendes Salzwasser geben und solange Kochen lassen, bis die Nudeln oben schwimmen (1-2 Minuten). Dann mit einem Schaumlöffel abschöpfen, warm halten und mit dem übrigen Teig genau so verfahren.

Die fertige Pasta dann nur noch in einer großen Schüssel mit den Ofenpaprika und eventuell etwas Nudelwasser mischen und servieren!

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Für ein Nudelkind wie mich ist dieses Gericht der Himmel auf Erden und eine super Idee, wenn es mal wieder was fleischfreies geben soll.

 

Habt noch ein tolles Wochenende! Wir lesen uns…

 

Und wie immer: HAPPY COOKING!

xo Kristin