Schnelle Rosenkohl-Pasta mit Bacon

Huhu meine Lieben,

und herzlich willkommen zum Vortrag ‚Gib Rosenkohl eine Chance‘! 😉

Einige von euch sind sicherlich jetzt schon in #TeamRosenkohl, die anderen versuche ich hiermit zu überzeugen! Denn irgendwie ist es schon ein bisschen unfair, dass der arme Rosenkohl – trotz seines schönen Namens – im Gegensatz zu seinen Kohlgeschwistern kaum Aufmerksamkeit bekommt. Dabei ist er, wenn richtig zubereitet, unheimlich lecker und aromatisch.

Das – für mich – wichtigste bei der Rosenkohl-Zubereitung ist das Timing: Auf keinen Fall solltet ihr den Rosenkohl tot kochen, denn dann wird er matschig, extrem kohlig im Geschmack und eher unappetitlich. Darum kommt er bei diesem Rezept auch nur für ein paar Minuten in die heiße Pfanne – so bleibt er knackig und richtig lecker!

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Rosenkohl Bacon Pasta

für 4 Portionen

  • 300g Penne
  • 150g Bacon
  • 2 Knoblauchzehen
  • Thymian
  • 350g Rosenkohl
  • 30g Butter
  • 75g geriebenen Parmesan

 

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin nach Packungsangabe ‚al dente‘ kochen. Gut abgießen, dabei aber etwas Kochwasser zurückbehalten – etwa eine Tasse voll. Die Nudeln beiseite stellen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Rosenkohl waschen, putzen und in grobe Scheiben schneiden.

Eine große Bratpfanne erhitzen. Den Bacon in Streifen schneiden und in der heißen Pfanne kurz knusprig anbraten. Den Knoblauch zusammen mit etwas Thymian ebenfalls zum Bacon geben und eine weitere Minute braten. Die Rosenkohl-Scheiben hinzugeben und für etwa 5 Minuten mitbraten – bis alles leicht gebräunt ist. Die Temperatur reduzieren und das aufgehobene Pastawasser, die Butter und den Parmesan hinzufügen und rühren bis eine cremige Sauce entsteht. Nach Geschmack würzen, die Nudeln unterheben und servieren.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit – bis zum nächsten Mal!

Und jetzt der Moment der Wahrheit: Wie viele von euch konnte ich überzeugen?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

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English Muffins mit Bacon, Avocado und Ei

Hallo meine Lieben!

 

Ich hoffe, ihr genießt eurer Wochenende – inklusive Sonnenschein und Frühlingstemperaturen ❤️

Hier ist es so schön, dass ich eigentlich am liebsten die ganze Zeit draußen verbringen würde, aber der Job lässt es gerade leider nicht zu und so sitze ich stattdessen am PC. Ein neues Rezept habe ich trotzdem für euch und damit könnt ihr ein Frühstück ‚deluxe‘ zubereiten von dem alle begeistert sein werden.

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Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten:

  • komplett selbstgemacht und definitiv die Mühe wert
  • ein bisschen geschummelt mit einer Abkürzung

Wenn ihr etwas Zeit (und Geduld) habt rate ich euch die Brötchen – die English Muffins – selbst zu backen! Der Geschmack ist wundervoll und das Rezept ergibt eine große Portion, die ihr dann wunderbar für später einfrieren könnt. Die Abkürzung verrate ich euch dann 😛

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English Muffins

für 16 Stück

  • 450 ml Milch
  • 3 EL Honig
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 4 EL weiche Butter
  • 470 g Mehl (Type 1050)
  • 230 g Mehl (Type 550)
  • 2 TL Salz
  • Weichweizengrieß zum Bestreuen

Die Milch und den Honig verrühren und (entweder auf dem Herd oder in der Mikrowelle) lauwarm erhitzen. Die Hefe einrühren und 5 Minuten stehen lassen. Dann das Ei hinzufügen und gut verrühren.

In der Schüssel eines Standmixers die Mehlsorten und das Salz verrühren. Die weiche Butter hinzufügen und den Mixer auf niedrigster Stufe anstellen. Nun langsam die Milch-Helfe-Mischung hineingießen und weiterrühren bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nun auf eine mittlere Stufe stellen und 4 Minuten kneten. Eine Schüssel leicht fetten, den (weichen!) Teig hineingeben und abgedeckt an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und so viel Mehl unterkneten, bis der Teig gerade nicht mehr klebt. Da braucht ihr gar nicht so viel und der Teig sollte auch noch relativ weich sein. Nun erst halbieren, dann die Hälften in jeweils 8 Stücke teilen. Diese zu Kugeln formen, dann mit den Händen etwas flach drücken. Von beiden Seiten in Weizengrieß wälzen und auf ein Backblech geben. Abgedeckt erneut für 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 160° C vorheizen und eine große Pfanne auf mittlere Hitze auf heizen. Die Teiglinge nun erst in der Pfanne von beiden Seiten für jeweils 2 Minuten ‚anbraten‘, dann für 10 Minuten im Ofen fertig backen. Auskühlen lassen und servieren.

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Die übrigen Brötchen ganz frisch einfrieren – dann könnt ihr euch immer nach Bedarf eine Portion der leckeren Teilchen auftauen und genießen.

Jetzt nur noch aufschneiden und mit Avocado, einem Spiegelei und krossem Bacon belegen. Ein bisschen Salz & Pfeffer drauf und das Frühstück der Extraklasse ist fertig. Macht sich übrigens auch prima als kleines Mittagessen! 👌

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Und die Abkürzung? Logisch – einfach gekaufte Brötchen nehmen 😉

 

Wie würdet ihr die English Muffins belegen? Auch herzhaft oder lieber süß?

 

Macht es gut & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Flammkuchen mit Ricotta, Bacon und Gemüse

Ich habe gestern wirklich das schönste Kompliment seit einer ganzen Weile bekommen!

Wie ihr vielleicht wisst habe ich zwei (mehr oder weniger) kleine Neffen und die kann man gut und gerne als ziemlich wählerische Esser bezeichnen. Gemüse, das aussieht wie Gemüse: Bäh! Kuchen mit exotischerem Obst als Erdbeeren: Igitt! Das macht es mir als Tante ziemlich schwer bei meinen Neffen mit etwas Essbarem zu punkten. Umso mehr freut es mich, dass der Große gestern absolut begeistert von meinem Flammkuchen war! Für ihn gab es den klassichen Elsässer Belag – für die Erwachsenen durfte es mit Ricotta, Paprika und Bacon etwas ausgefallener sein.

Und der Ricotta war sogar selbstgemacht! Schreibt mir doch in den Kommentaren, ob euch interessiert wie das geht, dann stelle ich das Rezept demnächst auch online! 

Den Teig habe ich im Kühlschrank gehen lassen und somit ist das Rezept auch für Berufstätige prima geeignet. Einfach am Vorabend den Teig ansetzen und am nächsten Tag gibt es herrlich knuspriges Abendessen!

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für 4 Portionen

  • 15g frische Hefe
  • 50ml lauwarmes Wasser
  • 375g Mehl
  • 150ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Hefe in einem Glas zerbröseln und mit dem lauwarmen Wasser auflösen.

Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen und eine Mulde formen. In die Mulde die Hefemischung, die Buttermilch und das Olivenöl gießen und alles mit den Knethaken des Handmixers verrühren bis ein glatter Teig entsteht. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Wer nicht so lange warten will kann den Teig auch für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 4 Portionen teilen und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Auf Backpapier legen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Danach noch einmal ausrollen bis der Teig etwa 2mm dünn ist.

Den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Inzwischen den Belag vorbereiten.

 

Zutaten für den Belag

  • 150g saure Sahne
  • 50ml Wasser
  • 1 TL Paprikapulver
  • je 1/2 rote und gelbe Paprika
  • 1-2 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Bacon
  • 150g Ricotta
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

Aus saurer Sahne, Wasser und Paprikapulver eine Creme zubereiten und die Flammkuchenböden damit bestreichen.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Paprika waschen und mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Baconscheiben in Stücke reißen. Alles gleichmäßig auf den Flammkuchen verteilen.

Ricotta mit Zitronensaft und Salz würzen. Über die restlichen Zutaten streuen. Wer möchte kann die Flammkuchen noch mit einem groben Würzsalz (z.B. Knoblauch-Chili-Salz) nachwürzen.

Einzeln in den Backofen schieben, für 10 Minuten backen und servieren!

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So, sooo lecker! Und wenn ihr euch jetzt noch fragt was es für den kleinen Neffen gab… der hat einen Flammkuchen im Pizza-Style bekommen mit ganz vielen „Champi-Jungs“!

 

Habt noch eine schöne Woche und HAPPY COOKING!

xo Kristin

Zucchini-Pancakes mit Bacon und Avocado

Hallo meine Lieben!

 

Bitte entschuldigt die ziemlich ruhige Woche bisher. Aber wenn der beste Papa der Welt seinen runden Geburtstag feiert, muss doch so einiges geplant, gekocht, gebacken, dekoriert und natürlich gefeiert werden. Da sind dann auch die Pancakes etwas zu kurz gekommen, aber das holen wir jetzt nach – versprochen!

Freut euch also auf ein Pancake-Wochenende!

Und los geht’s!

 

Meistens zeigen sich Pancakes von ihrer süßen Seite, doch glaubt mir – die können auch ganz anders!! Und diese Seite ist verdammt lecker!

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Pancake-Duft in der Luft, in der Pfanne bruzzeln Bacon-Scheiben vor sich hin, Tomaten & Avocados warten nur darauf, sich mit dem Balsamico zu vermengen,… Entschuldigt mich kurz, ich muss mir mal schnell den Sabber vom Mund wischen!

Seit ihr bereit für so ganz andere Pancakes? Na, dann legen wir mal los!

 

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Zucchini-Pancakes mit Bacon, Avocado und Tomaten

für ca. 20 Pancakes

  • 150g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 310ml Buttermilch
  • 150g Zucchini, geraspelt
  • 1 Packung Bacon
  • 250g Cherrytomaten
  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Balsamico nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

 

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ei und Buttermilch hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zucchiniraspel unterheben.

Backofen auf 60°C vorheizen. Eine große Pfanne auf mittlerer Hitze aufheizen und mit etwas Öl bepinseln. Pancake-Teig löffelweise in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden, wenden und von der anderen Seite fertig braten. Auf einen Teller geben, mit Alufolie abdecken und im Backofen warmhalten, bis alle Pancakes fertig sind.

Währenddessen in einer zweiten Pfanne den Bacon knusprig braten und in kleine Stücke reißen. Avocado mit einem Löffel aus der Schalen lösen und in kleine Stücke schneiden. Tomaten vierteln. Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zusammen in eine Schüssel geben und mit Balsamico, Salz und Pfeffer würzen. Pancakes mit Salat und Bacon servieren.

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Vertraut mir einfach und probiert dieses Rezept! Ihr werdet es lieben!! Inzwischen erreicht mein Avocado-Konsum zwar wirklich kritische Mengen, aber egal – dann werde ich halt irgendwann grün. Who cares?

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Habt ihr schon mal herzhafte Pfannkuchen gemacht? Wenn ja, verratet ihr mir, wie ihr sie zubereitet habt?

 

Wir lesen uns morgen! Bis dahin, HAPPY #PANCAKEAPRIL!

xo Kristin