Radieschenblätter Pesto

Huhu meine Lieben,

vor einer Weile habe ich euch ja schon mal erzählt, dass wir uns in diesem Jahr zum ersten Mal richtig Mühe gegeben haben, verschiedene Obst- und Gemüsesorten auf dem Balkon anzubauen. Der Rhabarber wuchs rasant und ertragreich, die Erdbeeren klein aber lecker und der Kürbis spannt uns noch ein bisschen auf die Folter.

Aber da waren ja auch noch ein paar Radieschen. In sämtlichen Gartenratgeber war zu lesen: ‚Super einfach anzubauen, auch für Anfänger geeignet!’… Joa, mein erster Versuch im Balkonkasten ging erst mal schon gepflegt in die Hose. Ich hatte die Radieschen scheinbar zu dicht gesäht und so sind die Blätter zwar in die Höhe geschossen aber unterirdisch war nichts von Radieschen zu sehen. Da ich es aber nicht übers Herz gebracht habe, meine liebevoll gezüchteten Pflänzchen einfach wegzuwerfen, habe ich stattdessen aus den Blättern – die übrigens fast so würzig sind wie die Knollen – ein leckeres Pesto zu bereitet. Das gibt zum Beispiel Pasta einen tollen Geschmack oder sorgt für einen Kick in Saucen und Salaten. Also nicht wegwerfen, sondern weiter verarbeiten!

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Radieschenblätter Pesto

Zu schade zum Wegwerfen - mach aus übrigem Radieschengrün ein leckeres Pesto!

Gericht Dip, Sauce
Länder & Regionen deutsch, italienisch
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 10 Minuten
Portionen 1 Glas
Autor Kristin

Zutaten

  • Radieschenblätter (von einem Bund Radieschen)
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 30 g geriebener Parmesan
  • ca. 50 ml mildes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

So geht's:

  1. Die Radieschenblätter waschen und gut abtrocknen. Zusammen mit Mandeln, Parmesan und Olivenöl (das am besten erst nach und nach hinzufügen - je nach gewünschter Konsistenz) in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Anmerkungen

Zur Aufbewahrung in ein sauberes Glas füllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken. Fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. So konserviert hält sich das Pesto für mindestens 3-4 Wochen und schmeckt prima zu frischer Pasta, als Dip oder Brotaufstrich.

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Super Resteverwertung und wirklich lecker – dieses Pesto wird des bei uns bestimmt öfter geben. Ach ja, und wie ihr auf den Fotos sehen könnt ist die zweite Radieschen-Ernte deutlich besser ausgefallen <3

Radieschen und Pesto sind übrigens ein tolles Team – schaut euch doch auch mal mein Rezept für Pinkes Pesto an!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

Pinkes Pesto und Spaghetti

Heute wird es bunt. Genauer gesagt: Pink! Aber keine Sorge: Das Rezept ist nicht halb so mädchenhaft wie es im ersten Moment klingt. Auch echte Kerle können mit der Mischung aus Radieschen, Himbeeren und Mandeln glücklich gemacht werden.

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Ich liebe dieses Rezept, weil es so schön unkonventionell und kreativ ist. Und noch mehr liebe ich das Buch, aus dem es stammt: „Grüße aus meiner Küche“. Die frische Art von Liz & Jewels, die hinter dem Buch stehen, und die Rezepte + DIYs sind einfach ganz zauberhaft. Klare Kaufempfehlung – nicht nur wegen dem Pesto!

Aber jetzt ran an den Pürierstab!

 

Pinkes Pesto

für 2 kleine oder 1 großes Glas

  • 2 Bund Radieschen
  • 50g gehackte Mandeln
  • 80ml Olivenöl + etwas zum Versiegeln
  • 1 Handvoll Himbeeren (frisch oder TK)
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Radieschen waschen. Grün und Wurzeln abschneiden. Dann die Radieschen sorgfältig schälen und die Schalen in eine mittelgroße Schüssel geben. [Die abgeschälten Radieschen lassen sich übrigens prima einlegen!]

Mandeln, Öl und Himbeeren zu den Radieschenschalen geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. In saubere Gläser füllen. Mit einer Schicht Olivenöl (ca. 1 EL) versiegeln und fest verschließen.

Im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

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Dazu gibt es dann frisch gekochte Pasta und im Nu ist ein leckeres Hauptgericht gezaubert.

 

Was ist euer Lieblings-Pesto? Ganz klassisch mit Basilikum  alla genovese oder habt ihr ganz spezielle Rezepte?

 

Habt einen wunderschönen, pinken Samstag und HAPPY COOKING!

xo Kristin

 

PS: Danke auch an Stefanie von Schön und fein für die Idee zu den hübschen Etiketten!