Brotpudding mit Karamellsauce

Hey meine Lieben,

zwischen den Jahren und zum Jahreswechsel waren wir mal wieder in der Heimat von Mr Zebra, in Schottland, unterwegs. Und wie immer wird mir dort bewusst, dass sich die kulinarischen Vorlieben zwischen Deutschland und der Insel doch ziemlich stark unterscheiden. Gefühlt – und wahrscheinlich auch in der Realität – komme ich nach einer guten Woche mindestens 3 Kilo schwerer nach Hause. Was meint ihr, zählt das dann schon als Übergepäck?! 😛

Die zusätzlichen Pfunde könnten zum Beispiel von den (doch deutlich süßeren) Desserts liegen, die mir meine schottische Familie nur allzu gern serviert. Hier noch ein bisschen Trifle, da noch ein Stückchen Chocolate Gateau und die paar Kekse passen auch noch rein. Eines dieser typisch britischen Nachspeisen ist auch der Breadpudding. So ähnlich wie French Toast oder Arme Ritter – nur eben wahrscheinlich eine Spur süßer. Vorallem wenn er, wie hier, mit einer ordentlichen Portion Karamellsauce serviert wird! ♥

Brotpudding mit Karamellsauce

Süß, luftig und eine prima Resteverwertung – so wird aus altem Brot ein leckerer Nachtisch!

Gericht Dessert, nachtisch
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Wartezeit 1 Stunde
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 2 große Eier
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 135 g braunen Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Weißbrot vom Vortag
  • 75 g Schokostückchen
  • Karamellsauce

So geht’s:

  1. Das Brot in mundgerechte Würfel schneiden. Dann Eier, Sahne, Milch, braunen Zucker, Vanille und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren. Nun die Brotwürfel dazugeben und ordentlich vermischen, dann alles für eine Stunde ziehen lassen – dabei gelegentlich mal umrühren. Zum Schluss die Schokostückchen unterheben.
  2. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C vorheizen und eine kleine Auflaufform leicht fetten. Die Brotmischung hineingeben, glattstreichen und für etwa 45 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken. Aus dem Ofen nehmen und für 5 Minuten auskühlen lassen, dann mit ordentlich Karamellsauce und (wer mag) einem Klecks Schlagsahne servieren.

Mhhh, wer bekommt da nicht auch gleich Appetit? Also werfen wir doch einfach mal den Gedanken an die bösen Kalorien über Bord und genießen eine große Portion dieses leckeren Brotpuddings – wer ist mit dabei?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

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[8] Lebkuchen-Trifle + Gewinnspiel | #Werbung

Hey meine Lieben,

es gibt so ein paar Geschmäcke, die sind unzertrennlich mit Erlebnissen, Erinnerungen oder Festen verbunden. Kino schmeckt nach Popcorn, Kindergeburstag nach Käse-Sahne-Torte und Nachmittage nach der Schule haben den Geschmack von Anna & Kristin Spezialnudeln (vielleicht schafft es das Rezept ja auch irgendwann mal hier auf den Blog 😉 ).

Und Weihnachten? Für mich persönlich schmeckt die Weihnachtszeit am allermeisten nach Lebkuchen – vielleicht mit einem Hauch von Vanillekipferl und Spekulatius. Ohne Lebkuchen würde für mich im Advent und der Vorweihnachtszeit einfach so richtig was fehlen. Die Nüsse, die Gewürze und die Schokolade ♥ Das alles schmeckt für mich zusammen nach Weihnachten pur!

Meistens werden sie pur genascht, aber ich zeige euch heute einen Weg, wie ihr Lebkuchen in ein weihnachtliches Dessert verwandeln könnt: Zusammen mit einer fluffigen Schmandcreme und fruchtigen Kirschen Schicht für Schicht aufgetürmt zu einer grandiosen Lebkuchen-Trifle – hier kommt das Rezept:

Lebkuchen-Trifle

Gericht Dessert
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 1 Glas Kirschen
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 400 g Schmand
  • 200 g Sahne
  • 50 g Vanillezucker
  • 3-4 große Lebkuchen mit Schokoglasur

So geht’s:

  1. 1 Glas Kirschen abgießen, dabei den Saft in einem Topf auffangen. 4 EL davon abnehmen, in eine kleine Schüssel geben und mit der Stärke glatt verrühren. Den restlichen Saft zusammen mit 2 EL Zucker zum Kochen bringen. Die Stärke-Mischung in den kochenden Saft einrühren, kurz aufkochen und dann vom Herd nehmen. Zum Schluss Kirschen unterheben und alles gut abkühlen lassen.

  2. Währenddessen Schmand, Sahne und Vanillezucker zusammen in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine dick cremige Masse entsteht.

  3. Die Lebkuchen fein hacken. Nun abwechselnd erst eine Schicht Lebkuchen in ein Glas geben, dann zunächst etwas Schmandcreme, danach Kirschen und dann wieder eine Schicht Schmand. Zum Schluss mit Lebkuchenstückchen toppen und servieren.

UND JETZT ZUM GEWINNSPIEL!

Zu gewinnen gibt es heute 1 Packung Lebkuchen von Pfeffer & Frost – feinste Elisenlebkuchen in einer richtig hübschen Schmuckdose!

Pfeffer & Frost ist ein junges Start-Up aus Nürnberg: Die beiden Gründer dahinter, Jannik & Tillman, sind echte Lebkuchen-Fans und sind so auf die Idee gekommen, eine moderne Verpackung für die alteingesessenen Elisenlebkuchen zu kreieren – und das ist ihnen auch gelungen! Ein stabiler Karton und eine biologisch abbaubare Folie schützen und halten die Lebkuchen frisch; das bunte & liebevoll illustrierte Design des Londoner Künstlers Alec Doherty macht die Dose zu einem echten Sammlerstück! Die Auflage ist limitiert und im nächsten Jahr gibt es dann wieder einen ganz neuen Look.

Auch der Inhalt kann sich natürlich sehen bzw. schmecken lassen! In Handarbeit von einer Nürnberger Traditionsbäckerei gebacken und randvoll mit guten Zutaten: feine Mandeln, süßer Marzipan und leckere Haselnüsse – so werden die Lebkuchen zu einem echten Geschmackserlebnis!

Das tolle Design der Dosen seht ihr ja schon auf den Fotos, den Geschmack könnt ihr euch leider nur vorstellen… aber das kann sich ja ändern, denn schließlich darf ich eine davon an euch verlosen!

WAS IHR DAFÜR TUN MÜSST?

Teilnehmen könnt ihr per Kommentar unter diesem Post, via Facebook und bei Instagram– über jede Plattform könnt ihr euch somit 1 Los sichern (somit max. 3 Lose pro Teilnehmer). Meine Frage lautet überall gleich: Schoko, Zuckerguss oder Natur – wie mögt ihr Lebkuchen am liebsten?

Gewinnspielbedingungen:

  • Das Gewinnspiel beginnt am 08.12.2018 um 8:00 Uhr und endet am 12.12.2018 um 23:59 Uhr (MEZ).
  • Teilnahmeberechtigt sind Leser/Leserinnen aus Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind. 
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Im Falle eines Gewinnes erhält der/die Gewinner/in eine Email mit der Bitte um die Angabe der Adresse. Diese Adressdaten werden nur für den Versand des Gewinns benötigt.
  • Die Teilnahme erfolgt über die Abgabe eines Kommentars auf dem Blog und unter dem entsprechenden bei Facebook und Instagram.
  • Das Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook/Instagram
    und wird in keiner Weise von Facebook/Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Ich wünsche euch allen viel Glück und bis dahin…

Bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

Gegrillte Ananas mit Eis & Walnuss-Streuseln

Hey meine Lieben,

diese Woche steht die Geburtstags-Party meiner Mum an und bei den Temperaturen haben wir uns für einen ganz entspannten Grillabend entschieden. Dann darf der Grill mit der Sonne um die Wette heizen, während die Familie cocktailschlürfend und entspannt drumherum steht – klingt nach einem super Plan, oder nicht?

Egal wie leger der Anlass, zu jeder guten Party gehört auch ein toller Nachtisch und diesmal wird der Grill auch dafür genutzt: Frischen Ananasscheiben einmal von beiden Seiten gut einheizen & dann mit cremigem Eis und leckeren Walnusssteuseln servieren. Die Streusel lassen sich im Lauf des Tages gut vorbereiten und somit habt ihr schnell & easy ein richtig leckeres Dessert aufgetischt.

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Gegrillte Ananas mit Eis und Walnuss-Streuseln
für 4 Portionen

  • 50 g gehackte Walnusskerne
  • 100 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 4 dicke Scheiben Ananas (geschält und entkernt)
  • 4 Kugeln 4 (z.B. Vanille oder Joghurt)
  • Ahornsirup

Walnüsse, Mehl, Butter und braunen Zucker zu einem Streuselteig verarbeiten und gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 15-20 Minuten backen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Eine Grillpfanne leicht mit Öl einpinseln und erhitzen, dann die Ananasscheiben darin von beiden Seiten grillen. Nun die Ananas auf Teller geben, Eis darauf kugeln und mit den Walnuss-Streuseln bestreuen. Je nach Geschmack etwas Ahornsirup darüber träufeln und sofort servieren.

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Dieses Dessert ist ein echter Alleskönner: süß & fruchtig, warm & kalt, knusprig & cremig… das müsst ihr probieren! Beim nächsten Mal werde ich wahrscheinlich mal mit verschiedenen Früchten experimentieren – Pfirsche oder Mango könnte ich mir z.B. auch super dazu vorstellen.

Bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

Nutella-Eis | ohne Eismaschine

Hey meine Lieben,

der Sommer ist da, die Sonne scheint,… und was fehlt da noch zum Glück? Richtig – eine große Portion Eis! <3 Damit wird der Tag perfekt, vor allem wenn es eine Ladung selbstgemachte Eiscreme ist. Am allerliebsten nutze ich dafür zwar meine Eismaschine, aber hin und wieder packt mich die Lust auf Eis dann doch ganz spontan und ich entscheide mich für eine schnelle Variante ohne elektronische Hilfsmittel… selbst ist die Frau!

Darum machen wir uns heute ein schnelles und trotzdem richtig leckeres Nutella (O.M.G.) Eis – seid ihr bereit? Alles was wir dafür benötigen, kann man an einer Hand abzählen, die andere löffelt währenddessen schon mal das Nutellaglas leer 😉

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Nutella-Eis

  • 400 ml Sahne
  • 3-4 EL Nutella
  • 1 EL Zucker

Die Hälfte der Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Die andere Hälfte mit dem Nutella cremig verrühren. Nun die Sahne unter die Nutellacreme heben, dabei sollen aber noch ein paar helle und dunkle Flecken zu sehen sein, also nicht zu ordentlich rühren. Alles in  in eine flache Gefrierschüssel geben, ins Gefrierfach geben und für mindestens 5 Stunden fest werden lassen – wer mag kann vor dem Einfrieren auch noch ein paar Schokostückchen unterheben.

Vor dem Verzehr kurz bei Raumtemperatur etwas antauen lassen und dann loskugeln!

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Schnell, einfach und sooo lecker! Klar, kann man es nicht mit dem echt italienischen Gelato aus der Eisdiele vergleichen, aber selbstgemacht ist selbstgemacht <3

Bleibt süß & HAPPY ICE CREAM MAKING!

xx Kristin

 

 

 

Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln

Huhu meine Lieben,

im Moment teste ich mal wieder meinen Grünen Daumen. Mit Pflanzen in der Wohnung habe ich inzwischen so halbwegs den Dreh raus, aber durch die Bank alles was ich versuche auf meinem Balkon zu züchten geht gnadenlos ein. Immer. Egal ob es eine Kolonie Kräuter oder die niedliche kleine Erdbeer-Ampel ist.

Nach langer Abstinenz auf dem Gebiet habe ich mich nun aber doch mal wieder dran gewagt: Nun wachsen in zwei großen Kübel Rhabarber und Erdbeeren vor sich hin. Im Fall des Rhabarbers muss man fast sagen wuchert, denn von dem kleinen Pflänzchen, dass ich dort vor ein paar Wochen eingepflanzt habe ist rein gar nichts mehr zu sehen. Gefühlt jeden zweiten Tag bringt der Rhabarber ein neues Blatt hervor das dann binnen ein paar weiterer Tage riesige Ausmaße annimmt.

Ernten darf ich davon aber leider noch nicht, denn wie ich gelesen habe braucht der Rhabarber vor der ersten Ernste eine Schonzeit von mindestens einem Jahr – hmpf, dann muss ich mich wohl in Geduld üben. Und in der Zwischenzeit gibt es ja auch überall leckeren Rhabarber zu kaufen – und das ist auch gut so! Denn den brauche ich für meinen liebsten Frühlingskuchen: Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln – knusprig & fruchtig, leicht sauer & trotzdem süß! Hmmm, wer will ein Stück?

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Rhabarber Käsekuchen mit Streuseln

für ein kleines Blech

  • 125 g Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 300 g Rhabarber
  • 2 EL Zucker
  • 500 g Quark
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • etwas Vanilleextrakt

Den Backofen auf 190° C vorheizen und ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter, braunen Zucker, Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen und zu einem Streuselteig verkneten. Etwa 2/3 der Streuselmasse auf das Backblech geben und zu einem Boden andrücken. Den Rest zur Seite stellen.

Den Rhabarber putzen, schälen und in fingerdicke Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 2 EL Zucker vermengen und kurz ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer zweiten Schüssel Quark, Ei, Zucker, Puddingpulver und Vanilleextrakt glattrühren. Nun den Rhabarber auf den Streuselboden geben, dann die Quarkmasse darüberverteilen und glattstreichen. Gleichmäßig mit den übrigen Streuseln bestreuen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und servieren!

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Wie mögt ihr Rhabarber am Liebsten? Weitere Rhabarber-Inspirationen findet ihr auch hier auf dem Blog <3

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

Blaubeer Clafoutis

Huhu meine Lieben,

in den letzen Wochen gab es bei uns ganz schön viele Feste zu Feiern – natürlich auch immer mit einer Menge gutem Essen. Und ganz egal wie voll wir alle schon von der Hauptspeise sind, da ist immer noch ein bisschen Platz für eine Portion Nachtisch – geht’s euch da auch so?

Ein richtig leckeres und familienfreundliches Dessert möchte ich euch heute zeigen: Luftig, fruchtiges Blaubeer Clafoutis (der/die/DAS?! Welcher ist da nun der richtige Artikel?)! Das wurde sogar von meinen Neffen getestet und (nach anfänglicher ‚Iiiiiiih, da ist ja Obst drin‘-Skepsis) für ’saulecker‘ befunden. Ich glaube, mehr Lob geht nicht! Der Teenie-Neffe hat sich sogar das Rezept geben lassen… so gut war es! Also dürft ihr euch das nicht entgehen lassen!

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Blaubeer Clafoutis
für 4-6 Portionen

  • 250 g Blaubeeren (frisch oder TK)
  • 100 g Mehl
  • 2 EL Vanillepuddingpulver (alternativ:  2 EL Stärke und etwas Vanilleextrakt)
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 100 ml Milch
  • 200 g Naturjoghurt

Die Blaubeeren gut waschen und den Backofen auf 160°C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwa 24 cm Durchmesser fetten und bemehlen.
Mehl, Puddingpulver, braunen Zucker und eine Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Milch, Joghurt und Eigelb gut verrühren und zur Mehlmischung geben. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Blaubeeren darauf verteilen und um heißen Ofen für ca. 40 Minuten backen, gegebenenfalls nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken damit es nicht zu braun wird.
Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Noch warm, frisch aus dem Ofen mit einer großen Kugel Vanille-Eis… ich kann mir kaum was besseres vorstellen <3

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

Italienischer Apfelkuchen

Huhu ihr Süßen!

 

Gerade jetzt im Herbst denke ich sehnsüchtig an die schönen Tage in Italien, wo ich in diesem Jahr gleich zweimal Urlaub gemacht habe. Im Januar ging es für mich mit Mr. Zebra nach Rom und im Mai habe ich dann noch ein paar wundervolle Tage mit einer Freundin in Palermo verbracht. Beide Male war es eine zauberhafte Zeit und an die Gastfreundlichkeit, Lebensfreude und natürlich das gute Essen werde ich mich wahrscheinlich noch lange zurück erinnern.

Passend dazu habe ich heute ein Rezept für euch, dass auch von einer italienischen Nonna kommen könnte. Ein rustikaler Apfelkuchen, der eigentlich mehr ein Dessert ist – am Besten frisch aus dem Ofen mit einer Kugel Vanilleeis…. <3

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Italienischer Apfelkuchen

für eine kleine Springform (20cm)

  • 3 kleine säuerliche Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanilleextrakt
  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch

 

Die Form fetten und mit Mehl ausstäuben sowie den Ofen auf 180° C vorheizen.

Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Dann in ganz feine Scheiben schneiden (oder hobeln) und mit etwas Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Die übrigen Zutaten in der Schüssel zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Die Apfelscheiben unterheben und den Teig in die vorbereitete Form geben.
Bei 180° C für ca. 45 Minuten backen. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird am besten nach etwa der Hälfte der Zeit mit etwas Alufolie abdecken.

Den Kuchen aus der Form lösen, mit etwas Puderzucker bestäuben und am Besten noch lauwarm servieren. Dazu passt prima geschlagene Sahne oder eine Kugel Eis.

ItalienischerApfelkuchen-2ItalienischerApfelkuchen-4ItalienischerApfelkuchen-6

Der Kuchen ist innen drin noch herrlich weich und süß, die Äpfel sorgen für eine leichte Säure – den müsst ihr wirklich probieren! Vielleicht ist das ja das perfekte Dessert für eure nächste Dinner-Party?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

[exotisch] Mini-Pancake-Spieße mit Früchten und Kurumbasirup

Ende Juni hat Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe ein Gewinnspiel angekündigt, bei dem wahrscheinlich jeder augenblicklich anfing von Palmen, Sonne und Traumstränden zu träumen. Unter dem Arbeitstitel „Kokos und weg“ wird das beste Kokosrezept gesucht – und zu gewinnen gibt es eine Traumreise auf die Malediven!

Da ich ja sowieso chronisch an Fernweh leide war schnell klar, dass ich da unbedingt mitmachen muss.

Ich muss allerdings gestehen: Kokos und ich sind nicht die besten Freunde. Meine Beziehung zu der harten, haarigen Nuss ist recht ambivalent – ich liebe beispielsweise Raffaello und hasse Bounty. Und so ist das immer. In manche Gerichte mit Kokos könnte ich mich reinlegen, vor anderen renne ich schreiend davon. Ich stand also vor einer schweren Aufgabe.

Aber nach laaaaangen Überlegungen kam mir schließlich die Eingebung:

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In diesem Fall ist Kurumba (dt: die Kokosnuss) der Star des Rezepts. Nicht aufdringlich oder gar überdeckend sondern als perfekte Ergänzung der anderen Aromen. Der süße Kokossirup passt wunderbar zu den frischen Früchten und den fluffigen Pancakes.

Kokossirup:

200ml Kokosmilch

125ml Wasser

125g Zucker

Alle Zutaten zusammen aufkochen und ein paar Minuten einkochen lassen. Noch heiß in eine kleine Flasche abfüllen.

Joghurt-Pancakes:

1 Tasse (150g) Mehl

2 EL Zucker

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 Ei

1 Tasse (250g) Joghurt

1/4 Tasse (65 ml) Milch

Mark einer Vanilleschote

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Eine gut beschichtete Pfanne auf schwacher bis mittlerer Hitze (ohne Fett) vorheizen. Jeweils einen TL Teig in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden werden die Pancakes gewendet.

Der Teig ergibt eine ganze Menge Mini-Pancakes!

Jetzt geht’s ans Aufspießen! Ich habe mich für frische Mango und Himbeeren entschieden und kann diese Kombination nur empfehlen. Aber natürlich eignen sich auch viele andere Früchte.

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Nach dem Prinzip „Pancake-Frucht-Pancake“ auf Schaschlikspieße stecken und auf dem Teller mit Kurumbasirup übergießen (wer mag kann noch ein paar Kokosraspel darüber streuen). Am besten schmeckt es, wenn die Pancakes noch leicht warm sind, was allerdings ein kleines logistisches Kunststück darstellt. Am besten die Pancakes im Ofen warmhalten bis zum Aufspießen.

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Meine Test-Esser waren genau so begeistert wie ich – dieses Dessert wird es also in Zukunft öfter geben (ganz unabhängig davon ob es mich auf die Malediven bringt oder nicht!).

Hier noch ein kleines Erinnerungsfoto aus Bali, der letzten Trauminsel die ich besucht habe – inklusive Kokosnuss!

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Ich bin dann mal mit Däumchendrücken beschäftigt!

Kristin