Gegrillte Ananas mit Eis & Walnuss-Streuseln

Hey meine Lieben,

diese Woche steht die Geburtstags-Party meiner Mum an und bei den Temperaturen haben wir uns für einen ganz entspannten Grillabend entschieden. Dann darf der Grill mit der Sonne um die Wette heizen, während die Familie cocktailschlürfend und entspannt drumherum steht – klingt nach einem super Plan, oder nicht?

Egal wie leger der Anlass, zu jeder guten Party gehört auch ein toller Nachtisch und diesmal wird der Grill auch dafür genutzt: Frischen Ananasscheiben einmal von beiden Seiten gut einheizen & dann mit cremigem Eis und leckeren Walnusssteuseln servieren. Die Streusel lassen sich im Lauf des Tages gut vorbereiten und somit habt ihr schnell & easy ein richtig leckeres Dessert aufgetischt.

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Gegrillte Ananas mit Eis und Walnuss-Streuseln
für 4 Portionen

  • 50 g gehackte Walnusskerne
  • 100 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 4 dicke Scheiben Ananas (geschält und entkernt)
  • 4 Kugeln 4 (z.B. Vanille oder Joghurt)
  • Ahornsirup

Walnüsse, Mehl, Butter und braunen Zucker zu einem Streuselteig verarbeiten und gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 15-20 Minuten backen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Eine Grillpfanne leicht mit Öl einpinseln und erhitzen, dann die Ananasscheiben darin von beiden Seiten grillen. Nun die Ananas auf Teller geben, Eis darauf kugeln und mit den Walnuss-Streuseln bestreuen. Je nach Geschmack etwas Ahornsirup darüber träufeln und sofort servieren.

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Dieses Dessert ist ein echter Alleskönner: süß & fruchtig, warm & kalt, knusprig & cremig… das müsst ihr probieren! Beim nächsten Mal werde ich wahrscheinlich mal mit verschiedenen Früchten experimentieren – Pfirsche oder Mango könnte ich mir z.B. auch super dazu vorstellen.

Bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

Nutella-Eis | ohne Eismaschine

Hey meine Lieben,

der Sommer ist da, die Sonne scheint,… und was fehlt da noch zum Glück? Richtig – eine große Portion Eis! <3 Damit wird der Tag perfekt, vor allem wenn es eine Ladung selbstgemachte Eiscreme ist. Am allerliebsten nutze ich dafür zwar meine Eismaschine, aber hin und wieder packt mich die Lust auf Eis dann doch ganz spontan und ich entscheide mich für eine schnelle Variante ohne elektronische Hilfsmittel… selbst ist die Frau!

Darum machen wir uns heute ein schnelles und trotzdem richtig leckeres Nutella (O.M.G.) Eis – seid ihr bereit? Alles was wir dafür benötigen, kann man an einer Hand abzählen, die andere löffelt währenddessen schon mal das Nutellaglas leer 😉

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Nutella-Eis

  • 400 ml Sahne
  • 3-4 EL Nutella
  • 1 EL Zucker

Die Hälfte der Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Die andere Hälfte mit dem Nutella cremig verrühren. Nun die Sahne unter die Nutellacreme heben, dabei sollen aber noch ein paar helle und dunkle Flecken zu sehen sein, also nicht zu ordentlich rühren. Alles in  in eine flache Gefrierschüssel geben, ins Gefrierfach geben und für mindestens 5 Stunden fest werden lassen – wer mag kann vor dem Einfrieren auch noch ein paar Schokostückchen unterheben.

Vor dem Verzehr kurz bei Raumtemperatur etwas antauen lassen und dann loskugeln!

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Schnell, einfach und sooo lecker! Klar, kann man es nicht mit dem echt italienischen Gelato aus der Eisdiele vergleichen, aber selbstgemacht ist selbstgemacht <3

Bleibt süß & HAPPY ICE CREAM MAKING!

xx Kristin

 

 

 

Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln

Huhu meine Lieben,

im Moment teste ich mal wieder meinen Grünen Daumen. Mit Pflanzen in der Wohnung habe ich inzwischen so halbwegs den Dreh raus, aber durch die Bank alles was ich versuche auf meinem Balkon zu züchten geht gnadenlos ein. Immer. Egal ob es eine Kolonie Kräuter oder die niedliche kleine Erdbeer-Ampel ist.

Nach langer Abstinenz auf dem Gebiet habe ich mich nun aber doch mal wieder dran gewagt: Nun wachsen in zwei großen Kübel Rhabarber und Erdbeeren vor sich hin. Im Fall des Rhabarbers muss man fast sagen wuchert, denn von dem kleinen Pflänzchen, dass ich dort vor ein paar Wochen eingepflanzt habe ist rein gar nichts mehr zu sehen. Gefühlt jeden zweiten Tag bringt der Rhabarber ein neues Blatt hervor das dann binnen ein paar weiterer Tage riesige Ausmaße annimmt.

Ernten darf ich davon aber leider noch nicht, denn wie ich gelesen habe braucht der Rhabarber vor der ersten Ernste eine Schonzeit von mindestens einem Jahr – hmpf, dann muss ich mich wohl in Geduld üben. Und in der Zwischenzeit gibt es ja auch überall leckeren Rhabarber zu kaufen – und das ist auch gut so! Denn den brauche ich für meinen liebsten Frühlingskuchen: Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln – knusprig & fruchtig, leicht sauer & trotzdem süß! Hmmm, wer will ein Stück?

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Rhabarber Käsekuchen mit Streuseln

für ein kleines Blech

  • 125 g Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 300 g Rhabarber
  • 2 EL Zucker
  • 500 g Quark
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • etwas Vanilleextrakt

Den Backofen auf 190° C vorheizen und ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter, braunen Zucker, Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen und zu einem Streuselteig verkneten. Etwa 2/3 der Streuselmasse auf das Backblech geben und zu einem Boden andrücken. Den Rest zur Seite stellen.

Den Rhabarber putzen, schälen und in fingerdicke Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 2 EL Zucker vermengen und kurz ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer zweiten Schüssel Quark, Ei, Zucker, Puddingpulver und Vanilleextrakt glattrühren. Nun den Rhabarber auf den Streuselboden geben, dann die Quarkmasse darüberverteilen und glattstreichen. Gleichmäßig mit den übrigen Streuseln bestreuen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und servieren!

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Wie mögt ihr Rhabarber am Liebsten? Weitere Rhabarber-Inspirationen findet ihr auch hier auf dem Blog <3

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

Blaubeer Clafoutis

Huhu meine Lieben,

in den letzen Wochen gab es bei uns ganz schön viele Feste zu Feiern – natürlich auch immer mit einer Menge gutem Essen. Und ganz egal wie voll wir alle schon von der Hauptspeise sind, da ist immer noch ein bisschen Platz für eine Portion Nachtisch – geht’s euch da auch so?

Ein richtig leckeres und familienfreundliches Dessert möchte ich euch heute zeigen: Luftig, fruchtiges Blaubeer Clafoutis (der/die/DAS?! Welcher ist da nun der richtige Artikel?)! Das wurde sogar von meinen Neffen getestet und (nach anfänglicher ‚Iiiiiiih, da ist ja Obst drin‘-Skepsis) für ’saulecker‘ befunden. Ich glaube, mehr Lob geht nicht! Der Teenie-Neffe hat sich sogar das Rezept geben lassen… so gut war es! Also dürft ihr euch das nicht entgehen lassen!

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Blaubeer Clafoutis
für 4-6 Portionen

  • 250 g Blaubeeren (frisch oder TK)
  • 100 g Mehl
  • 2 EL Vanillepuddingpulver (alternativ:  2 EL Stärke und etwas Vanilleextrakt)
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 100 ml Milch
  • 200 g Naturjoghurt

Die Blaubeeren gut waschen und den Backofen auf 160°C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwa 24 cm Durchmesser fetten und bemehlen.
Mehl, Puddingpulver, braunen Zucker und eine Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Milch, Joghurt und Eigelb gut verrühren und zur Mehlmischung geben. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Blaubeeren darauf verteilen und um heißen Ofen für ca. 40 Minuten backen, gegebenenfalls nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken damit es nicht zu braun wird.
Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Noch warm, frisch aus dem Ofen mit einer großen Kugel Vanille-Eis… ich kann mir kaum was besseres vorstellen <3

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

Italienischer Apfelkuchen

Huhu ihr Süßen!

 

Gerade jetzt im Herbst denke ich sehnsüchtig an die schönen Tage in Italien, wo ich in diesem Jahr gleich zweimal Urlaub gemacht habe. Im Januar ging es für mich mit Mr. Zebra nach Rom und im Mai habe ich dann noch ein paar wundervolle Tage mit einer Freundin in Palermo verbracht. Beide Male war es eine zauberhafte Zeit und an die Gastfreundlichkeit, Lebensfreude und natürlich das gute Essen werde ich mich wahrscheinlich noch lange zurück erinnern.

Passend dazu habe ich heute ein Rezept für euch, dass auch von einer italienischen Nonna kommen könnte. Ein rustikaler Apfelkuchen, der eigentlich mehr ein Dessert ist – am Besten frisch aus dem Ofen mit einer Kugel Vanilleeis…. <3

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Italienischer Apfelkuchen

für eine kleine Springform (20cm)

  • 3 kleine säuerliche Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanilleextrakt
  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch

 

Die Form fetten und mit Mehl ausstäuben sowie den Ofen auf 180° C vorheizen.

Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Dann in ganz feine Scheiben schneiden (oder hobeln) und mit etwas Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Die übrigen Zutaten in der Schüssel zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Die Apfelscheiben unterheben und den Teig in die vorbereitete Form geben.
Bei 180° C für ca. 45 Minuten backen. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird am besten nach etwa der Hälfte der Zeit mit etwas Alufolie abdecken.

Den Kuchen aus der Form lösen, mit etwas Puderzucker bestäuben und am Besten noch lauwarm servieren. Dazu passt prima geschlagene Sahne oder eine Kugel Eis.

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Der Kuchen ist innen drin noch herrlich weich und süß, die Äpfel sorgen für eine leichte Säure – den müsst ihr wirklich probieren! Vielleicht ist das ja das perfekte Dessert für eure nächste Dinner-Party?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

[exotisch] Mini-Pancake-Spieße mit Früchten und Kurumbasirup

Ende Juni hat Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe ein Gewinnspiel angekündigt, bei dem wahrscheinlich jeder augenblicklich anfing von Palmen, Sonne und Traumstränden zu träumen. Unter dem Arbeitstitel „Kokos und weg“ wird das beste Kokosrezept gesucht – und zu gewinnen gibt es eine Traumreise auf die Malediven!

Da ich ja sowieso chronisch an Fernweh leide war schnell klar, dass ich da unbedingt mitmachen muss.

Ich muss allerdings gestehen: Kokos und ich sind nicht die besten Freunde. Meine Beziehung zu der harten, haarigen Nuss ist recht ambivalent – ich liebe beispielsweise Raffaello und hasse Bounty. Und so ist das immer. In manche Gerichte mit Kokos könnte ich mich reinlegen, vor anderen renne ich schreiend davon. Ich stand also vor einer schweren Aufgabe.

Aber nach laaaaangen Überlegungen kam mir schließlich die Eingebung:

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In diesem Fall ist Kurumba (dt: die Kokosnuss) der Star des Rezepts. Nicht aufdringlich oder gar überdeckend sondern als perfekte Ergänzung der anderen Aromen. Der süße Kokossirup passt wunderbar zu den frischen Früchten und den fluffigen Pancakes.

Kokossirup:

200ml Kokosmilch

125ml Wasser

125g Zucker

Alle Zutaten zusammen aufkochen und ein paar Minuten einkochen lassen. Noch heiß in eine kleine Flasche abfüllen.

Joghurt-Pancakes:

1 Tasse (150g) Mehl

2 EL Zucker

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 Ei

1 Tasse (250g) Joghurt

1/4 Tasse (65 ml) Milch

Mark einer Vanilleschote

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Eine gut beschichtete Pfanne auf schwacher bis mittlerer Hitze (ohne Fett) vorheizen. Jeweils einen TL Teig in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden werden die Pancakes gewendet.

Der Teig ergibt eine ganze Menge Mini-Pancakes!

Jetzt geht’s ans Aufspießen! Ich habe mich für frische Mango und Himbeeren entschieden und kann diese Kombination nur empfehlen. Aber natürlich eignen sich auch viele andere Früchte.

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Nach dem Prinzip „Pancake-Frucht-Pancake“ auf Schaschlikspieße stecken und auf dem Teller mit Kurumbasirup übergießen (wer mag kann noch ein paar Kokosraspel darüber streuen). Am besten schmeckt es, wenn die Pancakes noch leicht warm sind, was allerdings ein kleines logistisches Kunststück darstellt. Am besten die Pancakes im Ofen warmhalten bis zum Aufspießen.

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Meine Test-Esser waren genau so begeistert wie ich – dieses Dessert wird es also in Zukunft öfter geben (ganz unabhängig davon ob es mich auf die Malediven bringt oder nicht!).

Hier noch ein kleines Erinnerungsfoto aus Bali, der letzten Trauminsel die ich besucht habe – inklusive Kokosnuss!

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Ich bin dann mal mit Däumchendrücken beschäftigt!

Kristin