[Last Minute] Rhabarber-Himbeer-Marmelade für Ostern

Hallo meine Zebras!

 

Seid ihr eher #TeamOrdnung oder #TeamChaos? Ich gehöre zu der letzteren Kategorie und bin daher auch immer mit allem knapp dran. So auch mit Geschenken. „Wie? Ostern? Oh, ist schon wieder so weit? Das kommt jetzt ein bisschen überraschend!

Das Gute daran: Ich bin inzwischen Meisterin im Zaubern von Last-Minute-Geschenken. Falls ihr also auch noch auf der Suche seid, ich kann euch helfen. Und zwar mit dieser mega fruchtigen Rhabarber-Himbeer-Marmelade ❤ Hier kommt das Rezept!

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Rhabarber-Himbeer-Marmelade

ergibt 5 kleine Gläser (à 300 ml)

  • 750 g Rhabarber, geputzt
  • 150 g Himbeeren
  • 450 g Gelierzucker (1:2)

 

Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Himbeeren in einen großen Topf geben. Mit dem Gelierzucker vermengen und für 1-2 Stunden ziehen lassen.

Nun die Mischung zum Kochen bringen und für 4 Minuten sprudelnd köcheln lassen. Vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab ganz fein pürieren. Durch ein feines Sieb streichen um die Himbeerkerne zu entfernen. Noch heiß in saubere Gläser füllen und fest verschließen.

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Die Marmeladenglas-Deko ist eigentlich auch ganz easy: Dafür braucht ihr nur weiße, lufttrocknende Modelliermasse, Heißkleber und Sprühfarbe.

Aus der Modelliermasse wie aus Knete kleine Häschen formen und (am besten über Nacht) trocknen lassen. Die Häschen dann nur noch mit Heißkleber an den Marmeladenglas-Deckeln befestigen und gleichmäßig ansprühen! Alternativ könnt ihr die Hasen samt Deckel auch mit Acrylfarbe und Pinsel anmalen – in Pastell-Tönen sieht das bestimmt auch toll aus!

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Vielleicht ist diese Last-Minute-Geschenkidee ja noch was für euch – zumindest die Marmelade lässt sich ja wirklich super fix zubereiten!

Ansonsten wünsche ich euch ein wundervolles Osterwochenende!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

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Ein Klecks Sonne | Erdnuss-Pfirsich-Knuspertaler

Huhu, ihr Süßen!

Ich habe mich gerade mal zwischen den Papier- und Bücherstapeln auf meinem Schreibtisch zu meinem Laptop durchgekämpft, um euch mit was Süßem zu versorgen! Es ist ja wieder diese Zeit des Semesters – Klausurenphase! Diesmal ist es zum Glück nicht ganz so schrecklich viel und ich kann mir noch Zeit für euch nehmen.

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Heute mag sich die Sonne bei uns nicht so wirklich zeigen, darum holen wir sie uns doch einfach auf den Teller! Schnell gemacht und ohne den Ofen anzuwerfen! Da seid ihr doch sicher dabei, oder?

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Erdnuss-Pfirsich-Knuspertaler *

für 6-7 Stück

  • 150g Butter
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 225g gezuckerte Cornflakes
  • 2 Blatt (1/2 Pck. gemahlene) Gelatine
  • 400g Frischkäse
  • 3 EL Zitronensaft
  • 50g Zucker
  • 200g Schlagsahne
  • 3 EL Aprikosenmarmelade
  • 1-2 Pfirsiche (entweder frisch oder aus der Dose)

Ein flaches Backblech (oder eine große Platte) mit Backpapier auslegen.

Butter und Erdnussbutter zusammen schmelzen – in der Mirkowelle oder auf dem Herd – und die Cornflakes leicht mit den Händen zerbröseln und unter die Erdnuss-Masse heben. Mit einem Löffel kleine Häufchen aufs Backblech geben und flachdrücken, so dass 2-3cm hohe Taler entstehen. Im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten fest werden lassen.

In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse, Zitronensaft, Zucker und Sahne in eine Rührschüssel geben und so lange mit dem Handmixer aufschlagen, bis die Sahne fest wird (ca. 3 Minuten). Nun die Gelatine auflösen, mit 3-4 EL der Creme anrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Die Frischkäse-Creme auf den Erdnusstalern verteilen und glatt streichen.

Die Pfirsiche kleinschneiden. Marmelade vorsichtig erhitzen und dann mit den Pfirsichstücken vermengen. Auf der Creme verteilen, im Kühlschrank fest werden lassen und dann servieren!

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Ihr könnt das Rezept ganz leicht nach eurem Geschmack abwandeln, indem ihr andere Früchte und Marmelade verwendet.

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Und vielleicht ist euch ja der etwas andere Hintergrund der Fotos aufgefallen… Das liegt daran, dass sie nicht in meinem persönlichen Fotostudio, sondern in meiner neuen Arbeitsstätte entstanden sind. Ich darf jetzt nämlich tatsächlich mit meiner Liebe zum Backen mein Studentenbudget aufbessern und produziere Leckereien für’s Fika – das niedlichste Café in Bamberg! Bei Gelegenheit werde ich euch sicher noch ausführlicher davon berichten und mehr Fotos aus dem Laden zeigen. Bis dahin könnt ihr ja gerne mal bei Facebook vorbei schauen!

Jetzt wünsche ich euch noch ein traumhaftes Wochenende und widme mich wieder der Uni!

Macht’s gut & HAPPY BAKING!

xx Kristin

* = abgewandelt von einem Rezept aus der LECKER Bakery | Special 3/2015

Cherry Lamingtons | Ein kurzer Trip ans andere Ende der Welt!

Good Day! 

Heute entführe ich euch nach Australien. Warum? Weil mich beim Durchsehen der alten Fotos ein schwerer Fall von Fernweh gepackt hat und ich nur zu gerne an diese Zeit zurückdenke.

Mein Programm in 14 Tagen Australien: 3000km9 Städteunendlich viele Eindrückewenig Schlaf… aber es hat sich definitiv gelohnt!

Warum? Lasst mich das mal kurz mit ein paar Bildern erklären:

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Obendrein gibt es dort auch noch tolles Essen! Wie zum Beispiel Lamingtons. Meistens sind die kleinen Kuchenwürfel in Schokolade gehüllt, aber ich werde euch heute eine fruchtige Version zeigen. Also? Wer von euch kommt mit mir nach Australien?

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Cherry Lamingtons

für ca. 20 Stück

  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 80g Mehl
  • 40g Maisstärke
  • 1 TL Backpulver
  • 350ml Wasser
  • 1 Päckchen Götterspeise Kirsche (~13g)
  • 70g Zucker
  • pinke Lebensmittelfarbe (optional)
  • 200-300g Kokosraspeln

Ofen auf 190°C vorheizen & eine kleine rechteckige Backform (ca. 20x20cm) oder einen Backrahmen mit Backpapier auslegen.

Eier und Zucker hellcremig und dick aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. In die Form füllen und für 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Götterspeisemischung und den Zucker verrühren und mit 350ml kochendem Wasser aufgießen. Wer eine sehr kräftige Färbung für die Lamingtons will kann jetzt noch etwas Lebensmittelfarbe einrühren. Dann etwas abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Den Lamington-Teig aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer am Rand entlang fahren um den Teig zu lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. (Wenn nötig) an den Ecken begradigen und in gleichgroße Würfel schneiden.

Wenn die Götterspeise so weit abgekühlt ist, dass sie wie Eiweiß vom Löffel fließt kann weitergearbeitet werden: Die Kokosraspeln auf einen großen flachen Teller geben, dann jede Seite der Würfel kurz in die Götterspeise tauchen und sofort in den Kokosraspeln wenden. Im Kühlschrank fest werden lassen.

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Die fertigen Lamingtons schmecken am Besten mit frisch geschlagener Sahne und Kirschmarmelade… himmlisch! Unglaublich luftig und leicht – perfekt für einen Nachmittag auf dem Sonnendeck mit Blick auf den Südpazifik! Oder eben auch, wenn ihr euch ein Stück Urlaub nach Hause holen möchtet.

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Wart ihr schon mal in Australien?

Je nachdem wie eure Antwort jetzt ausgefallen ist werde ich euch entweder anfixen dieses Land unbedingt mal kennenzulernen oder den Wunsch auslösen, so schnell wie möglich zurückzukehren.

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Hach, ich schwelge jetzt noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen…

Habt ein tolles Wochenende, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Zum Abschluss kommt hier noch ein Küsschen für euch:

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Ein blumiges Biskuitröllchen mit Quarkcreme und Marmelade

Schönen Sonntag meine Lieben!

Ich stecke mitten in meinen Vorbereitungen für mein alljährliches Heilfasten. Aber keine Sorge, hier geht es ganz normal weiter. Denn nur weil ich nichts esse, heißt das ja nicht, dass ihr auch hungern müsst 🙂

Ich habe eine ganze Reihe toller Sachen für euch vorbereitet – ihr dürft gespannt sein.

Heute wird aber noch mal ausgiebig Geburtstag gefeiert. Nicht meiner, nein. Und auch das Zebra hatte ja schon Geburtstag. [Die Gewinner der Mini-Geburtstags-Gewinnspiels gibt es übrigens am Ende des Posts!] Diesmal feiern wir mit der lieben Lixie, die ja auch vor kurzen hier zu Besuch war.

Für ihren virtuellen Sweet Table habe ich mir was ganz besonderes einfallen lassen, das aber schon unglaublich lange auf meiner „To Bake“-Liste steht: Eine Biskuitrolle! Jetzt denkt ihr euch sicher, dass ich spinne. Aber keine Sorge, alles gut! Ich spreche ja auch nicht von einer stinknormalen Biskuitrolle, sondern von einer mit dem gewissen Etwas! Aber bevor ich lange quatsche, lass‘ ich lieber Bilder sprechen: (Das ist ja sicher auch in deinem Sinne, liebe Indra… 😉 )

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Hach… ich bin ein kleines bisschen verliebt  in das schicke Röllchen (und das obwohl es nur eine halbe Portion ist!)… hat ein bisschen was von Dornröschen, oder?

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Biskuitrolle mit Quark-Frischkäse-Creme und Marmelade

für eine kleine Rolle

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 75g Zucker
  • 75g Mehl
  • Lebensmittelfarbe (rot, grün & grau)
  • 125g Quark
  • 125g Frischkäse
  • 40g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensirup
  • 50-100g Kirschmarmelade
  • Backpapier & Einwegspritzbeutel (kleine Gefrierbeutel)

Den Backofen auf 200°C vorheizen und keine Brownie-Backform oder eine Backrahmen (ca. 27 x 18cm) mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen und den Zucker einrieseln lassen. Dann die Eigelb einzeln unterrühren und zum Schluss noch das Mehl auf die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben.

3 kleine Schüsseln bereitstellen und jeweils mit 2-3 TL Teig füllen. Nun die Teigportionen mit der Lebensmittelfarbe in rot, grün und grau einfärben und in die Spritzbeutel füllen.

Zuerst vom pinken Teig eine kleine Ecke abschneiden und damit dann kleine Blüten auf das vorbereitete Backpapier zeichnen. Weiter geht es mit dem grünen Teig – damit werden kleine Blätter und Dekoelemente zu den Blüten gemalt. Jetzt die Form für 1-2 Minuten in den Backofen schieben und danach sofort wieder herausnehmen. Zum Schluss noch mit dem grauen Teig feine Streifen über das komplette Design zeichnen und dann wieder für 1-2 Minuten backen. Jetzt den übrigen Teig vorsichtig in der Form verteilen und für 10 Minuten backen.

Kurz in der Form auskühlen lassen und dann herauslösen. Ein zweites Stück Backpapier mit Zucker bestreuen und den Biskuit darauf stürzen. Dann das obere Backpapier ganz vorsichtig abziehen, damit nichts vom Design kleben bleibt, und dann ebenfalls mit Zucker bestreuen.

Für die Füllung Frischkäse und Zitronensirup glattrühren. Dann den Quark und den Puderzucker unterrühren.

Die Biskuitplatte vorsichtig wenden, so dass die  Musterseite nach unten zeigt. Die Oberseite erst mit Marmelade, dann mit der Quarkcreme füllen. Vorsichtig aufrollen und anschließend für 1-2 Stunden kaltstellen.

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Ich warne euch besser vorher: Das Mini-Röllchen ist schneller verspeist als ihr „Dornröschen“ sagen könnt! Sooo yummy! Wer möchte ein Stück?

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Meine liebe Indra,

lass es so richtig krachen! Du und dein toller Blog habt es euch verdient!
Ich wünsche dir noch ganz viele weitere Jahre mit vielen leckeren Rezepten und zauberhaften Fotos!

 

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Und jetzt zum Gewinnspiel zum Zebrageburtstag! Die Gewinnerin ist…

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Die kleine Losfee hat entschieden – Herzlichen Glückwunsch, Caro!

 

Macht es gut ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Mohn Cassis Macarons

Hallöchen meine Lieben!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn ich bin immer noch geflasht von gestern. Da stand ich nämlich im Supermarkt vor dem Zeitschriftenregal und hielt die neue Ausgabe von „Essen & Trinken – Für jeden Tag“ in der Hand. So weit nichts Besonderes. Ich blättere durch die ersten Seiten, blättere weiter und weiter…. und dann ist da mein Foto! Mein Foto in einer echten Zeitschrift – zusammen mit einer wunderbaren kleinen Blogvorstellung – und ich platze fast vor Stolz! Nie, nie, nie hätte ich gedacht, dass ich mal von einer Redakteurin angeschrieben werde, die meinen Blog so gut findet, dass sie ihn vorstellen möchte. So richtig kann ich es noch gar nicht glauben, vielleicht ist das doch alles nur ein Traum?!

„Traum“ ist aber ein ganz gutes Stichwort, denn ich habe heute traumhaft leckere Macarons für euch. Das Grundrezept ist ja an sich immer gleich, aber dennoch sind die süßen Teilchen herrlich wandelbar. Dieses Mal habe ich etwas Mohn in die Mandelmasse gemischt und die fertigen Macarons mit Johannisbeergelee gefüllt – so bleiben sie trotz der Süße schon fruchtig und sind im Nu aufgefuttert.

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Mohn Cassis Macarons

für ca. 20 Stück

  • 45g gemahlene blanchierte Mandeln
  • 80g Puderzucker
  • 2 TL Mohn
  • 1 Eiweiß (à 36g)
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Orange & Pink
  • 100g Johannisbeer Gelee

Mandeln und Puderzucker vermischen. Die Mischung portionsweise in einer Küchenmühle nochmal sehr fein mahlen und mit dem Mohn mischen.

Eiweiß ganz kurz anschlagen, sobald es schaumig wird den Zucker einrieseln lassen und steifschlagen. Nun Eischnee orange eingefärben. Vorsichtig und in 3 Portionen die Mandel-Mohn-Mischung unterheben bis es einen glatten, zähfließenden Teig ergibt. Mit einem Zahnstocher und etwas pinker Lebensmittelfarbe die Masse leicht marmorieren.

Ein Backpapier zurechtlegen. Teig in einen Einwegspritzbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und kleine, etwa 2 cm große Kreise auf das Papier spritzen. Macarons 20 Minuten trocken lassen, währenddessen den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen. Dann das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und für 12-14 Minuten backen. Nach dem Backen am besten auf eine kalte Oberfläche legen, dann lassen sie sich besser ablösen.

Kurz vor dem Servieren das Johannisbeergelee ebenfalls in einen Spritzbeutel geben und die abgekühlten Macaronschalen damit füllen.

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Durch die Marmeladenfüllung halten sich die Macarons zwar nicht ganz so lange, da sie schnell matschig werden, aber der fruchtig, herbe Geschmack ist es allemal wert. Und so hübsche farbenfrohe Teilchen sind ja sowieso im Handumdrehen aufgegessen.

 

Habt eine wunderschöne (und vielleicht auch ein bisschen aufregende) Woche & HAPPY BAKING!

xo Kristin

#montagsquickie | Gefüllte Mini-Croissants

Ihr kennt das bestimmt: Man sitzt nichts ahnend Zuhause und plötzlich kommt ein Anruf/SMS/Brieftaube mit dem Inhalt „Hey! Wir sind gerade in der Nähe und kommen mal schnell auf einen Kaffee vorbei, ok? In einer halben Stunde sind wir da!“. Dann gibt es zwei mögliche Reaktionen. A) Wie ein wildes Huhn durch die Wohnung rennen und panisch nach etwas essbarem bzw. Kaffeetafel-tauglichem suchen oder B) Entspannt in die Küche laufen, den Blätterteig aus dem Kühlschrank oder Gefrierfach holen und in ein paar Minuten super leckere und ofenfrische Mini-Croissants zaubern.

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B) klingt zu gut um wahr zu sein? Nein, nein… das ist wirklich machbar und gar nicht schwer. Hier gibt’s die Anleitung:

 

Gefüllte Mini-Croissants

für 16 Stück

  • 1 Packung Blätterteig
  • etwa 50g Marmelade/Nutella/Toffees/…

 

optional:

  • 1 Eiweiß
  • 200g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft

Backofen auf 200°C (Umluft) / 220°C (E-Herd) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Blätterteig aufwickeln und in 8 etwa gleichgroße Rechtecke teilen. Die Rechtecke diagonal halbieren. Die Dreiecke füllen und von der breiten Seite aus aufrollen (siehe Bild-Anleitung). Für 15 Minuten backen und dann vollständig auskühlen lassen.

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Optional: Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und mit Puderzucker und Zitronensaft glattrühren. Gegebenenfalls mit Lebensmittelfarbe einfärben. Die ausgekühlten Croissants damit verzieren, kurz trocknen lassen und servieren.

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Extra-Tipp: Aus Zuckerguss mach Zuckerstreusel! Übriges Icing nach Geschmack färben und in dünnen Linien auf ein Backpapier spritzen. Über Nacht komplett trocknen lassen und dann in kleine Stücke schneiden. Fertig sind die selbstgemachten Streusel!

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Blitzschnell zubereitet und mit nahezu grenzenlosen Füllmöglichkeiten. Beim nächsten Mal möchte ich es mit Schokoriegeln wie Yoghurette, Duplo und Schokobons als Füllung probieren.

 

Und womit würdet ihr die süßen Teilchen füllen?

 

Habt eine zauberhafte Woche und HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

 

Aprikosen Trauben Marmelade + DIY | … von Herzen!

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Und nicht nur die. Ich persönlich liebe es Freunden und Familie einfach mal so eine Freude zu machen. Da braucht es keinen expliziten Grund, denn „Ich hab dich wirklich gern!“ und „Weißt du eigentlich, dass du toll bist?“ sind genug Anlass für eine kleine Aufmerksamkeit zwischendurch.

Genau für solche Momente habe ich ein prima Rezept und eine ganz niedliche DIY-Verpackungsidee für euch!

Aprikosen und Trauben tun sich zusammen und verwandeln sich in oberfruchtige Marmelade. Dann lassen sie sich in hübsche Gläschen abfüllen und mit Masking Tape und Wolle schmücken – & das alles nur um einem lieben Menschen eine Freude zu machen. Ich finde das wirklich nett von ihnen!

 

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Aprikosen Trauben Marmelade

für 5-6 kleine Gläser

  • 400g helle kernlose Weintrauben
  • 600g Aprikosen (entsteint)
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 75-100ml stark aufgebrühter Earl Grey Tee

 

Früchte waschen, in kleine Stücke schneiden und in einen großen Topf geben. Mit dem Gelierzucker und dem Tee mischen und 30 – 60 Minuten durchziehen lassen. Aufkochen lassen und 4 Minuten sprudelnd kochen. Dann je nach Geschmack leicht pürieren und die Gelierprobe machen. Heiß in saubere Gläschen abfüllen und fest verschließen.

 

[Wenn Aprikosen und Trauben nicht so euer Ding sind könnt ihr auch was anderes in die Gläser abfüllen – eine andere Sorte Marmelade oder Nutella oder Erdnussbutter oder Karamellcreme oder oder oder…]

 

Wenn alles abgekühlt ist geht es an die Deko:

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Zu diesem Zweck habe ich euch eine kleine Grafik gebastelt, dann muss ich mir nicht den Mund fusselig reden und ihr versteht sofort was ich meine:

Herzchen-Verpackung

Nach dem selben Prinzip habe ich dann auch noch die Deckel gestaltet. Ihr könnt aber auch einfach ein schlichteres Etikett auf den Deckel kleben!

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Und wen würdet ihr mit so einer lieben Kleinigkeit überraschen?

 

Ein (virtuelles) Gläschen geht an Liv von Thank you for eating, denn hiermit mache ich bei ihrem Blogevent Handgemacht von Herzen mit!

Handgemacht von Herzen vom 01.07.-31.07.2014

 

Lasst es euch gut gehen und HAPPY JAM MAKING!

xo Kristin

Pikelets [memories of new zealand]

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Einige von euch wissen vielleicht schon, dass Neuseeland seit meinem Auslandsjahr mein zweites Zuhause ist. Ich habe mich dort Hals über Kopf in das Land und die Leute verliebt. Unsterblich! Aber das lässt sich auch nicht verhindern. Alle sind dort so entspannt, warmherzig und die Landschaft ist ein Traum!

Ich war dort 10 Monate und habe die beiden Inseln kreuz und quer bereist. Gleich zu Beginn habe ich einen Job in einer Austernfabrik bekommen. Es klingt schlimmer als es tatsächlich war. Dort habe ich viele „echte“ Kiwis kennengelernt. Also nicht die Touris, Fremdenführer oder so. Die Hälfte der Belegschaft waren Maoris und in den Kaffeepausen ging es um das Rugbyspiel vom Abend davor, Pferderennen oder um Essen. Und eine meiner Kolleginnen brachte oft Pikelets für alle mit. Pike-was? Pikelets sind ähnlich die normale Pancakes, aber es gibt ein paar Unterschiede: Pikelets werden kalt gegessen, sind kleiner und etwas fester als Pancakes. Aber seeehr lecker. Gegessen werden sie mit Marmelade und Butter oder Sahne oder mit frischem Zitronensaft und Zucker.

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Ich bevorzuge die Zitronenvariante, aber Pikelets haben in jedem Fall großes Suchtpotential.

Pikelets

für etwa 30 Stück

  • 150g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 185ml Milch
  • 1 Ei
  • Butter für die Pfanne

 

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Ei und Milch aufschlagen und dann die trockenen Zutaten unterrühren.

Eine Pfanne mit etwas Butter auf mittlerer Hitze aufheizen. Kleine Portionen Teig – etwa ein gestrichener EL – in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun braten.

Abkühlen lassen und servieren.

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Und weil kulinarisches Fernweh nicht genug ist, habe ich hier auch noch einige meiner Lieblingsfotos:

 

 

Heute ist übrigens ein großer Feiertag in Neuseeland und Australien mit Militärparaden zum Gedenken an die gemeinsamen Streitkräfte im ersten Weltkrieg, der sogenannte ANZAC Day. Zu dem Anlass gibt es bestimmt auch bei vielen Familien frische Pikelets zum Tee.

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In diesem Sinne: Lest we forget! Und habt einen schönen Start ins Wochenende!

Wenn ihr noch mehr von Neuseeland erfahren möchtet, lasst es mich wissen!

HAPPY #PANCAKEAPRIL!

 

xo Kristin