Cherry Lamingtons | Ein kurzer Trip ans andere Ende der Welt!

Good Day! 

Heute entführe ich euch nach Australien. Warum? Weil mich beim Durchsehen der alten Fotos ein schwerer Fall von Fernweh gepackt hat und ich nur zu gerne an diese Zeit zurückdenke.

Mein Programm in 14 Tagen Australien: 3000km9 Städteunendlich viele Eindrückewenig Schlaf… aber es hat sich definitiv gelohnt!

Warum? Lasst mich das mal kurz mit ein paar Bildern erklären:

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Obendrein gibt es dort auch noch tolles Essen! Wie zum Beispiel Lamingtons. Meistens sind die kleinen Kuchenwürfel in Schokolade gehüllt, aber ich werde euch heute eine fruchtige Version zeigen. Also? Wer von euch kommt mit mir nach Australien?

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Cherry Lamingtons

für ca. 20 Stück

  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 80g Mehl
  • 40g Maisstärke
  • 1 TL Backpulver
  • 350ml Wasser
  • 1 Päckchen Götterspeise Kirsche (~13g)
  • 70g Zucker
  • pinke Lebensmittelfarbe (optional)
  • 200-300g Kokosraspeln

Ofen auf 190°C vorheizen & eine kleine rechteckige Backform (ca. 20x20cm) oder einen Backrahmen mit Backpapier auslegen.

Eier und Zucker hellcremig und dick aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. In die Form füllen und für 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Götterspeisemischung und den Zucker verrühren und mit 350ml kochendem Wasser aufgießen. Wer eine sehr kräftige Färbung für die Lamingtons will kann jetzt noch etwas Lebensmittelfarbe einrühren. Dann etwas abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Den Lamington-Teig aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer am Rand entlang fahren um den Teig zu lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. (Wenn nötig) an den Ecken begradigen und in gleichgroße Würfel schneiden.

Wenn die Götterspeise so weit abgekühlt ist, dass sie wie Eiweiß vom Löffel fließt kann weitergearbeitet werden: Die Kokosraspeln auf einen großen flachen Teller geben, dann jede Seite der Würfel kurz in die Götterspeise tauchen und sofort in den Kokosraspeln wenden. Im Kühlschrank fest werden lassen.

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Die fertigen Lamingtons schmecken am Besten mit frisch geschlagener Sahne und Kirschmarmelade… himmlisch! Unglaublich luftig und leicht – perfekt für einen Nachmittag auf dem Sonnendeck mit Blick auf den Südpazifik! Oder eben auch, wenn ihr euch ein Stück Urlaub nach Hause holen möchtet.

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Wart ihr schon mal in Australien?

Je nachdem wie eure Antwort jetzt ausgefallen ist werde ich euch entweder anfixen dieses Land unbedingt mal kennenzulernen oder den Wunsch auslösen, so schnell wie möglich zurückzukehren.

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Hach, ich schwelge jetzt noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen…

Habt ein tolles Wochenende, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Zum Abschluss kommt hier noch ein Küsschen für euch:

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[1. Dezember] Ein verschneites Kekshäuschen zum Anknabbern

Es geht looooohoooooos!

Fräulein Zebra Weihnachten Header

❤ lich Willkommen zu meinem zebratastischen Adventskalender!

 

Seid ihr bereit? Okay, dann öffnen wir zusammen das erste Türchen:

 

Ein verschneites Kekshäuschen – zum Essen oder als zauberhafte Dekoidee!

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Draußen ist noch weit und breit kein Schnee zu sehen, darum holen wir uns die verschneite Winterlandschaft einfach in Haus und träumen zusammen vom Knirschen des frischen Schnees unter unseren Schuhsohlen und dem Glitzern der Schneeflocken in der Wintersonne.

Lasst uns gleich loslegen, schließlich wollen wir heute ein Haus bauen! 🙂

 

Kekshäuschen

für 1 Haus

  • 250g Mehl
  • 75g sehr fein gemahlene Haselnüsse
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 125g Butter
  • 15 Eisbonbons (ohne Füllung)
  • 1 Eiweiß
  • 200g Puderzucker
  • Kokosraspeln
  • Salzstangen
  • Marshmallows
  • Raffaelo
  • Fondant oder Marzipan
  • Puderzucker

Mehl, Haselnüsse, Zucker Salz & Vanillezucker mischen. Ei und Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie wickeln und 30 Minuten kühlen.

Backofen auf 175°C vorheizen. Eisbonbons fein hacken.

Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, die Vorlagen (Kekshäuschen Schnittmuster) auf den Teig legen und mit einem Messer ausschneiden. Vorsichtig von der Arbeitsfläche lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dort dann nach Belieben Quadrate und Rechtecke als Fenster herausschneiden. Die Fenster mit den gehackten Bonbons füllen. Für 10-12 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit gegebenenfalls noch etwas gehackte Bonbons nachfüllen, damit sich gleichmäßige „Fensterscheiben“ ergeben.

Auf diese Weise alle Teile backen und dann vollständig auskühlen lassen.

Eiweiß steifschlagen und mit Puderzucker glattrühren. Den Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel (oder Gefrierbeutel) füllen und eine kleine Spitze abschneiden. Mit dem Zuckerguss zunächst die Außenmauern zusammenkleben und etwas antrocknen lassen. Währenddessen ein kleines bisschen Zuckerguss mit Wasser verdünnen und die Teile für das Dach damit einstreichen. Mit Kokosraspeln bedecken und trocknen lassen.

Wenn die Dachteile trocken sind können sie auf die Mauern geklebt werden. Hier braucht ihr etwas Geduld, denn die Dachplatten müssen für eine Weile fixiert werden, bis der Zuckerguss getrocknet ist. Schornsteinteile zusammenkleben und dann auf dem Dach festkleben.

Salzstangen vorsichtig der Länge nach halbieren und auf die Fenster kleben. Mit dem Zuckerguss „Schneeverwehungen“ unter die  Fenster malen. Ein Marshmallow mit einer sauberen Schere an den Rändern einschneiden und in Wolkenform zupfen, die Ränder mit dem Küchenbunsenbrenner abflammen. Auf den Schornstein setzen.

Wer will kann aus den Salzstängchen auch noch ein paar Gartenzäune zusammenkleben und diese dann mit kleinen Kügelchen aus Fondant oder Marzipan um das Haus herum aufstellen und für den Garten aus Raffaelos & Salzstangen einen kleinen Schneemann bauen.

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Grundsätzlich sind euren Dekoideen natürlich keine Grenzen gesetzt und ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen!

Wenn ihr in das fertige Häuschen ein elektrisches Teelicht stellt, dann leuchtet das Häuschen von innen und es sieht aus, als würde drinnen im Kamin ein wärmendes Feuer brennen. Klingt gemütlich, oder?

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Dieses Häuschen ist auch ganz besonders für die liebe Sarah vom Knusperstübchen! Denn Sarah feiert Bloggeburtstag und was würde da besser passen, als ihr ein echtes Knusperstübchen zu backen? 🙂

Wenn ihr Lust habt könnt ihr auch noch bei ihrem Knusper O’Clock Event mitmachen und vielleicht auch einen der zauberhaften Preise gewinnen!

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In diesem Sinne: Auf noch viele weitere Bloggeburtstage vom Knusperstübchen, auf eure eigenen kleinen Kekshäuser und natürlich auf den ersten Tag unseres zebratastischen Adventskalenders!

 

Bis morgen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

#montagsquickie | Süßkartoffel-Kokos-Curry-Suppe

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Habt ihr Lust auf ein schnelles exotisches Süppchen? Ja? Na dann ist der heutige #montagsquickie ganz sicher was für euch! Schön cremig, ein kleines bisschen scharf und die Farbe ist einfach der Wahnsinn – passend zum heutigen meteorologischen Herbstanfang ganz im Stile des „Indian Summer“.

Und ich verspreche euch, es ist schneller zubereitet als ihr „Süßkartoffel-Kokos-Curry-Suppe“ sagen könnt!

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Süßkartoffel-Kokos-Curry-Suppe

für 2 Personen

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 100-200ml Wasser
  • 1 TL Curry- / Thai-Curry-Pulver
  • Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe

Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln. Beides in einem mittelgroßen Topf zusammen mit der Kokosmilch für etwa 10-15 Minuten kochen (oder bis die Süßkartoffeln weich sind). Je nach Bedarf etwas Wasser hinzufügen. Mit Curry, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe würzen und bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Mit Knusperbrot oder Croûtons servieren.

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Tadaaaa! Die Suppe ist wirklich ein echter #montagsquickie und lecker obendrein!

 

Ich gehe jetzt noch eine Runde mein neues Objektiv testen, in das ich gerade schwer verliebt bin…

 

Bis bald und HAPPY COOKING!

xo Kristin

[GASTPOST] Carrot Pancakes

Was macht man mit den schönen Dingen im Leben? Genau, man teilt sie! Deshalb habe ich auch heute wieder Gäste bei meinem #PANCAKEAPRIL. Annalena und Johanna bloggen normalerweise zusammen bei Hey Foodsister – und heute gibt es hier bei mir was von den beiden für euch! Viel Spaß beim Lesen und DANKE an die Mädels für’s Mitmachen!

Karotten zu Ostern sind ebenso neu/einzigartig/lustig wie der Möhrchenwitz itself. Natürlich waren wir so organisatorisch vorausschauend das mit einzuplanen, als Kristin uns fragte ob wir an dem Pancake-Monat auf ihrem Blog Fräulein Zebra teilnehmen wollten- nicht. In der Osterzeit lauern die Karotten überall, sind das Chamäleon unter dem Gemüse: ob als Tarte oder im Carrot Cake.
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Vielleicht war es die berühmte weibliche Intuition, die uns spüren ließ, dass es nun wieder Zeit für Karottenvariationen ist, vielleicht unsere neu entdeckte Affinität zu Gemüse in Kuchen und süßem Gebäck, vielleicht aber auch die Freude über die Karotten, die in unserem Garten aus der Erde sprießen.
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Wir freuen uns wie kleine Schnitzelchen darauf, endlich die erste orangefarbene Möhre aus der Erde zu ziehen und zu Carrot Cake, Möhrentarte oder eben diesen Carrot Pancakes zu verarbeiten. Die sind nämlich selbst zu Ostern alles andere als langweilig, vor allem wenn man sie mit einem Klecks Kokosjoghurt und Kokoschips serviert. Genauso gut schmecken sie aber auch mit Kräuterdip und frischem Salat, die kleinen Dinger sind herrlich wandelbar.
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Carrot Pancakes

für etwa 6-8 Stück

Zutaten:

  • 100g Möhren
  • 125g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise gemahlener Ingwer
  • 1 Prise Salz
  • 250ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

1. Die Möhren fein raspeln. Mit allen anderen trockenen Zutaten mischen.
2. Buttermilch und Ei zugeben, alles zu einem glatten Teig verrühren und eine halbe Stunde quellen lassen.
3. Öl in einer Pfanne erhitzen, bei mittlerer Hitze 6-8 Pancakes ausbacken. Dafür jeweils einen Klecks Teig in die Pfanne geben und umdrehen sobald sich auf der Oberfläche kleine Bläschen bilden.
4. Die Pancakes mit einem Klecks Kokosjoghurt oder Kräuterdip servieren

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Merci, Merci, Merci an Kristin dafür, dass wir an dieser tollen Aktion teilhaben durften!

Euch allen wünschen wir einen tollen April voller Pancakes,

Annalena&Johanna<3

 

[exotisch] Mini-Pancake-Spieße mit Früchten und Kurumbasirup

Ende Juni hat Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe ein Gewinnspiel angekündigt, bei dem wahrscheinlich jeder augenblicklich anfing von Palmen, Sonne und Traumstränden zu träumen. Unter dem Arbeitstitel „Kokos und weg“ wird das beste Kokosrezept gesucht – und zu gewinnen gibt es eine Traumreise auf die Malediven!

Da ich ja sowieso chronisch an Fernweh leide war schnell klar, dass ich da unbedingt mitmachen muss.

Ich muss allerdings gestehen: Kokos und ich sind nicht die besten Freunde. Meine Beziehung zu der harten, haarigen Nuss ist recht ambivalent – ich liebe beispielsweise Raffaello und hasse Bounty. Und so ist das immer. In manche Gerichte mit Kokos könnte ich mich reinlegen, vor anderen renne ich schreiend davon. Ich stand also vor einer schweren Aufgabe.

Aber nach laaaaangen Überlegungen kam mir schließlich die Eingebung:

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In diesem Fall ist Kurumba (dt: die Kokosnuss) der Star des Rezepts. Nicht aufdringlich oder gar überdeckend sondern als perfekte Ergänzung der anderen Aromen. Der süße Kokossirup passt wunderbar zu den frischen Früchten und den fluffigen Pancakes.

Kokossirup:

200ml Kokosmilch

125ml Wasser

125g Zucker

Alle Zutaten zusammen aufkochen und ein paar Minuten einkochen lassen. Noch heiß in eine kleine Flasche abfüllen.

Joghurt-Pancakes:

1 Tasse (150g) Mehl

2 EL Zucker

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 Ei

1 Tasse (250g) Joghurt

1/4 Tasse (65 ml) Milch

Mark einer Vanilleschote

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Eine gut beschichtete Pfanne auf schwacher bis mittlerer Hitze (ohne Fett) vorheizen. Jeweils einen TL Teig in die Pfanne geben. Wenn sich Blasen bilden werden die Pancakes gewendet.

Der Teig ergibt eine ganze Menge Mini-Pancakes!

Jetzt geht’s ans Aufspießen! Ich habe mich für frische Mango und Himbeeren entschieden und kann diese Kombination nur empfehlen. Aber natürlich eignen sich auch viele andere Früchte.

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Nach dem Prinzip „Pancake-Frucht-Pancake“ auf Schaschlikspieße stecken und auf dem Teller mit Kurumbasirup übergießen (wer mag kann noch ein paar Kokosraspel darüber streuen). Am besten schmeckt es, wenn die Pancakes noch leicht warm sind, was allerdings ein kleines logistisches Kunststück darstellt. Am besten die Pancakes im Ofen warmhalten bis zum Aufspießen.

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Meine Test-Esser waren genau so begeistert wie ich – dieses Dessert wird es also in Zukunft öfter geben (ganz unabhängig davon ob es mich auf die Malediven bringt oder nicht!).

Hier noch ein kleines Erinnerungsfoto aus Bali, der letzten Trauminsel die ich besucht habe – inklusive Kokosnuss!

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Ich bin dann mal mit Däumchendrücken beschäftigt!

Kristin