Buttermilch Panna Cotta

Meine Lieben,

irgendwie läuft gerade vieles nicht so ganz nach Plan: Der Bürojob nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als der sollte, dadurch kommt der Zeitplan für mein Business und den Blog ins Wanken (oder um es genau zu nehmen, ist die Planung für den Blog schon längst komplett eingestürzt) und das ganze Chaos wirkt sich dann natürlich letztendlich auch auf meine Laune aus. Hmpf.

Da hilft eigentlich nur eines: Ab in die Küche und abgreagieren! Vor ein paar Tagen habe ich mir dann in den Kopf gesetzt eine frischere, sommerlichere Variante von Panna Cotta zu machen – mit schön herber Buttermilch und Zitrone. Und ich bin ehrlich mit euch, so wie das gerade bei mir läuft hätte ich viel darauf gewettet, dass mein Panna Cotta natürlich nicht ordentlich geliert im Kühlschrank und stattdessen nur als Pampe auf dem Teller landet. Aber das Gegenteil davon ist eingetreten: Perfekter Wabbel und ein herrlich säuerlicher Geschmack – <3

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Buttermilch Panna Cotta
für 3-4 Portionen

  • 250 ml Schlagsahne
  • 75 g Zucker
  • 1/2 TL Zitronenzeste
  • 4 Blatt Gelatine
  • 250 ml Buttermilch
  • 50 ml Zitronensaft

Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen.

Sahne, Zucker und Zitronenzeste in einem Topf zum kochen bringen. Sobald die Mischung kocht vom Herd nehmen, nun die eingeweichte Gelatine gründlich ausdrücken und in die heiße Sahne geben. Gut verrühren bis alles aufgelöst ist. Nun die Buttermilch und den Zitronensaft einrühren.

Die Mischung in kleine Formen oder Gläser füllen und für ca. 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Prima dazu passen Kompott oder Fruchtsaucen.

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Habt ihr schon mal eine abgewandelte Variante von Panna Cotta probiert oder bleibt ihr lieber beim Klassiker?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

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Apfel-Wein-Cupcakes + meine liebsten Herbstmomente

Happy Friday, ihr Zuckerschnuten!

Mit zweiwöchiger Verspätung zeige ich heute einen kleinen Teil meiner Geburtstagskaffeetafel:

Warum da nur eines zu sehen ist? Ähm ja. Das liegt daran, dass alle 11 anderen nicht lange genug überlebt haben, um fotografiert zu werden. Einmal kurz weggedreht – Zack! – nur noch die Hälfte da!  Schnell was aus der Küche geholt – Nanu? Nur noch 2 Stück da? Ich habe gerade so, praktisch unter Einsatz meines Lebens, ein letztes Exemplar für euch retten können. Denn was wäre ein leckeres Rezept ohne hübsche Fotos? Inzwischen haben die Fotos ein Update bekommen, aber auch bei dieser Runde waren alle Cupcakes ganz schnell weggefuttert 🙂

Die klassische Apfel-Weintorte gehört wohl zum Standard-Repertoire der meisten Omis & Muttis und das ist auch gut so! Ich habe dem Klassiker eine kleine Verjüngungskur verpasst und in meine liebste Backform gesteckt. Dabei herausgekommen sind unglaublich niedliche und fruchtige Apfel-Wein-Cupcakes, die selbst von meinem Schwarzwälder-Kirsch süchtigen Onkel das Prädikat „sehr, sehr lecker“ erhalten haben.

Apfel-Wein-Cupcakes

In ‚groß‘ ein Klassiker, im Miniformat ganz großes Kino – leckere Cupcakes mit Apfel-Füllung & Sahne!

Gericht Cupcakes, Dessert, Kuchen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten
Portionen 12 Portionen

Zutaten

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g gemahlene Haferflocken (alternativ: Weizen-/Dinkelmehl)
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 125 ml Weißwein
  • 250 ml Apfelsaft
  • 1 TL Vanillezucker
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 600 g geraspelte Äpfel
  • 400 ml Sahne
  • Kakaopulver

So geht’s:

  1. Butter, Zucker, Ei, gemahlenen Haferflocken, Vanillezucker und Backpulver zu einem Mürbeteig verkneten. Die Muffinform (am Besten eignet sich eine Silikonform!) fetten und den Teig dann gleichmäßig auf die Formen verteilen und dünn festdrücken.

  2. Den Backofen auf 175°C vorheizen.

  3. Wein und Apfelsaft in einen großen Topf geben. Vanillezucker, Zucker und Puddingpulver mit 1-2 EL der Flüssigkeit glattrühren und den Rest zum Kochen bringen. Puddingpulver einrühren und andicken lassen. Dann die geraspelten Äpfel hinzufügen und 1-2 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Gleichmäßig auf die Förmchen verteilen, aber nicht zu hoch befüllen, da die Masse beim Backen hochgeht! Für 50-60 Minuten backen und anschließend in der Form auskühlen lassen.

  4. Wenn die Cupcakes abgekühlt sind vorsichtig stürzen um sie aus der Form zu lösen, gegebenenfalls mit einem Messer vorher am Rand entlang fahren.

  5. Sahne steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Rosetten-Tülle füllen. Den Cupcakes damit ein Sahnehäubchen verpassen und zum Schluss noch mit etwas Kakaopulver bestäuben.

Schade, dass die alle schon lange gegessen sind – ich habe eben beim Tippen so richtig Appetit darauf bekommen! Ging es euch beim Lesen genauso?

Als Entschädigung für den jetzt vielleicht grimmig knurrenden Magen habe ich ein paar hübsche Herbstfotos für euch, die ich in den letzten Wochen bei uns Zuhause in der Natur geknipst habe. In diesen Momenten bin ich unglaublich glücklich ein Dorfkind zu sein und mit wenigen Schritten der Zivilisation entfliehen zu können. Manchmal brauche ich einfach ein paar Stunden nur für mich allein und dann schnappe ich mir meistens meine Kamera und ziehe los. Und ich glaube die Schnappschüsse können sich sehen lassen, oder?

Nun verabschiede ich mich erst mal ins Wochenende, denn es steht ein Kurztrip nach Köln an.

Habt ein zuckersüßes Wochenende & HAPPY BAKING!

xo Kristin

[easy peasy] Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen

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Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon. Denn – tatatatataaaaa – hier kommt das erste Rezept:

Man kann es wahrscheinlich als moderne Variante eines Klassikers bezeichnen, denn Rhabarberkuchen hatte wohl jeder schon einmal auf der Kaffeetafel stehen. Dieses Rezept ist frisch und fruchtig und ist super für sonnige Nachmittage auf dem Balkon (oder wo auch immer eure kleine Wohlfühl-Oase ist).

Aber genug gequatscht, jetzt geht’s zur Sache (bzw. ab in die Küche)!

 

Du brauchst:

150g Erdbeeren

300g Rhabarber

175g weiche Butter

1 TL Vanillezucker

175g + 1 EL Zucker

3 Eier

275g Mehl

2 TL Backpulver

125g Vollmilchjoghurt

So geht’s:

Backofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C).

Erdbeeren und Rhabarber waschen und putzen, Erdbeeren vierteln und Rhabarber in ca 1cm breite Stücke schneiden. Butter, 175g Zucker und Vanillezucker cremig rühren und dann einzeln die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver gut mischen und abwechselnd mit dem Joghurt zur Butter-Ei-Masse geben. Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (26cm) geben. Erdbeeren, Rhabarber und Zucker mischen. Eine Häfte auf dem Teig verteilen und in den Teig drücken. Die restlichen Früchte auf dem Kuchen verteilen und für 45-55 Minuten backen.

Gut auskühlen lassen.

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Und wer es nicht so sauer mag, kann den Kuchen natürlich noch mit Puderzucker bestäuben. Aber bitte macht es nicht so wie meine Mutter, die statt Zucker Salz auf ihr Stück Kuchen gestreut hat! 😉

Ich hoffe, der Kuchen schmeckt euch so gut wie mir – ich werde den sicher ganz bald wieder backen!

Viel Spaß beim Ausprobieren!