Ein Lieblingskuchen zum 1. Advent [ ICH BACKS MIR ]

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Einen wunderschönen 1. Advent wünsche ich euch, ihr Zuckerschnuten!

Dieses Jahr war ich sowas von Last Minute mit meinem Adventskranz… erst heute Morgen habe ich alle Einzelteile zusammengeklebt und jetzt steht er schon ganz dekorativ auf dem Wohnzimmertisch und strahlt im Licht der ersten brennenden Kerze.

Dafür ist es diesmal auch etwas ganz besonderes geworden: Kein Tannengrün, Buchs oder Moos sondern beim Waldspaziergang gesammelte Tannen-, Kiefern- und Fichtenzapfen! Dazu ganz schlichte schneeweiße Kerzen – mehr braucht es gar nicht!

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Außerdem möchte ich euch auch noch meinen Lieblingskuchen zeigen – denn das ist das Motto der aktuellen Ich backs mir Runde. Lange musste ich nicht überlegen, denn es gibt da einen Kuchen, der mich durch meine Kindheit begleitet hat und immer der all-time-favorite für mich war: Schmandkuchen!

Ich beginne schon zu sabbern, wenn ich nur daran denke – Gott sei Dank habe ich noch 1-2 Stückchen davon da! Aber da er super schnell gebacken ist kann ich (und ihr!) ja schnell für Nachschub sorgen.

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Schmandkuchen mit Orangen

für eine 16cm Springform

  • 150g Mehl
  • 60g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • 2 Orangen
  • 250ml Milch
  • 75g Zucker
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 300g Schmand

 

Mehl, Puderzucker, Ei, Backpulver, Butter, Salz und Vanillezucker zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen. Die Orangenfilets in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Saft beiseite stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und den Teig gleichmäßig in eine gefettete Springform drücken.

Puddingpulver, Zucker und etwas Milch glattrühren, die restliche Milch zum Kochen bringen. Wenn die Milch kocht das angerührte Pulver dazugeben und zu einem dicken Pudding aufkochen. Vom Herd nehmen, dann den Schmand, die Orangenstücke und den -saft unterrühren. In die Form füllen und glattstreichen.

Für 1 Stunde backen – nach 45 Minuten gegebenenfalls mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu braun wird. Komplett auskühlen lassen und servieren.

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Ich wünsche euch noch einen schönen Adventssonntag mit hoffentlich ganz viel Lieblingskuchen und morgen startet ja dann auch endlich mein Adventskalender!

 

Macht es euch schön & HAPPY BAKING!

xo Kristin

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Apfelkuchen mit Zitronenstreuseln [ ICH BACKS MIR ]

Huch? Wo ist sie denn hin die Woche?

Es war doch eben erst Montag. Oder nicht?

 

Die Fähigkeit, den Tagen den korrekten Wochentag zuzuordnen, ist mir ohnehin in den letzten Wochen verloren gegangen. Das gehört dann wohl du den Nebenwirkungen der mehrmonatigen Semesterferien. Ich weiß, ich weiß… Jammern auf höchstem Niveau und so! Aber ab Montag ist damit auch wieder Schluss – back to Uni so zu sagen.

Allgemein ist in der nächsten Woche ganz schön was los… Uni, Basketball und dann hat sich auch noch eine große Lieferung Küchenzubehör angekündigt. Ich freue mich schon darauf, euch die neuen Sachen auf dem Blog zu zeigen!

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Die Stars des heutigen Rezepts sind ganz ohne lange Lieferwege ausgekommen, denn die habe ich eigenhändig aus unserem Garten gepflückt. Mit Liebe geerntet und mit noch viel mehr Liebe weiterverarbeitet… und am Ende ist da ein superleckerer Apfelkuchen mit schön knusprigen Zitronenstreuseln! Hmmm… manchmal sind es eben doch die einfachen Dinge im Leben, die glücklich machen.

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Schaut doch gleich mal nach, ob ihr alle Zutaten im Haus habt, dann könnt ihr den Apfelkuchen noch schnell für die sonntägliche Kaffeetafel backen!

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Apfelkuchen mit Zitronenstreuseln

für eine kleine Backform (18x27cm)

  • 180g Mehl
  • 75g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 150g Buttermilch
  • 200g Apfel, in kleinen Stücken
  • 100g Mehl
  • 100g Zucker
  • 75g Butter
  • 1 TL Zitronenschale
  • einige Tropfen Zitronenöl/-aroma

 

Backofen auf 180°C vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen.

Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und cremig aufschlagen. In die Backform füllen und gleichmäßig mit den Apfelstücken bedecken.

Mehl, Zucker, Butter, Zitronenschale und Zitronenöl zu Streuseln verarbeiten und über den Äpfeln verteilen. Für 35 Minuten backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Entweder pur oder mit Puderzucker und/oder Schlagsahne servieren!

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Ich stehe total auf den leichten Zitronengeschmack der Streusel – und die Äpfel aus unserem Garten sind ja eh die „Beste wo gibt“ *hihi*

Vielleicht habt ihr es schon geahnt – im Moment ist ja wieder #ichbacksmir-Zeit – und in dieser traumhaften Sammlung von oberleckeren Apfelkuchen darf meiner natürlich nicht fehlen. Wer also noch auf der Suche nach Möglichkeiten zur Apfelverwertung ist, der sollte unbedingt vorbei schauen!

 

Ich genieße jetzt noch meinen ruhigen Morgen, bevor später meine Schwester mit den Kiddies zum Mittagessen aufschlägt 😉

 

Habt einen wundervollen Sonntag und HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

PS: Ist euch der tolle Schneewittchenapfel auf den Fotos aufgefallen?! Ganz große Apfelliebe! <3

Birnen Tarte mit Zimt-Vanille-Creme [ ICH BACKS MIR ]

So langsam kennt ihr es sicher schon: Es ist der 26. des Monats und damit „Ich backs mir„-Zeit. Diesmal lautet die Aufgabenstellung „Tarte“ und ich gebe zu, ich war erst etwas ratlos. Denn Tartes gibt es bei uns bis jetzt nicht so oft, also musste ich meine grauen Zellen ganz schön anstrengen.

Als dann der Sommer letzte Woche frühzeitig das Handtuch geworfen und mich bibbernd zurückgelassen hat habe ich beschlossen etwas Herbstliches zu backen. Das hast du jetzt davon, Sommer! Nicht mit mir!

Die Tartelettes die dann am Ende auf der Kaffeetafel standen haben trotzdem noch ein kleines bisschen nach Sommer geschmeckt… trotz der Birnen und einer großen Portion Zimt. Damit ist das Rezept aber wie für den Spätsommer gemacht und außerdem ziemlich einfach zubereitet.

Ich präsentiere…

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Birnen Tartelettes mit Zimt-Vanille-Creme

für 4 Tartelettes

  • 250g Mehl
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 125g Butter
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 500g Magerquark
  • 200g Schmand
  • 100g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillezucker
  • 3 reife Birnen
  • ca. 8 TL brauner Zucker
  • Küchen-Bunsenbrenner

 

Backofen auf 160°C (Umluft) / 180°C (E-Herd) vorheizen und die Förmchen fetten.

Eigelb mit dem Wasser verquirlen und dann Mehl, Zucker, Salz und Butter hinzufügen. Zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In 4 gleichgroße Stücke teilen und in die vorbereiteten Förmchen drücken. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Für 20-25 Minuten backen und anschließend gut auskühlen lassen.

Für die Füllung Quark, Schmand, Zucker, Zimt und Vanillezucker verrühren. Auf die abgekühlten Tartelettes verteilen und glattstreichen. Die Birnen waschen, schälen und entkernen. In schmale Spalten schneiden und die Tartelettes damit belegen.

Kurz vor dem Servieren mit je zwei TL braunem Zucker bestreuen und mit dem Küchen-Bunsenbrenner karamellisieren.

 

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Was meint ihr? Ich finde sie sind ganz zauberhaft geworden. Genau das richtige für die ersten kühleren Tage und perfekt um etwas Eindruck bei den Gästen zu hinterlassen.

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Ich verziehe mich jetzt mit einer Tasse Tee auf’s Sofa und versuche das Beste aus diesem Regentag zu machen.

 

Macht es euch gemütlich und HAPPY BAKING!

xo Kristin

Käse-Sahne-Torte [ICH BACKS MIR]

Erinnert ihr euch noch an Clara’s Aktion „Ich backs mir“? Nachdem ich es die letzten Monate immer wieder komplett verpeilt hatte, mir rechtzeitig Gedanken zu den Themen zu machen oder gar den Rührbesen zu schwingen habe ich es nun endlich mal wieder geschafft! Und wie! Die halbe Familie musste beim Durchwühlen der Rezeptesammlung helfen und wurde höchst fachmännisch von mir über die guten alten Zeiten ausgequetscht.

Ihr müsst wissen, ich bin das Nesthäckchen der Familie und somit irgendwie auch die letzte die die tollen, geheimen Rezepte erbt. Außerdem durfte ich mir von meiner Mutter anhören, dass die Omas bei uns immer nur aus dem Gedächtnis und ohne wirkliches Rezept gebacken haben. Suuuuuper – dachte ich mir – und was mach ich jetzt?

Also hab ich überlegt was es bei uns oft gab als ich groß geworden bin. Und die deutlichste Erinnerung habe ich an Käse-Sahne-Torte! Als ich Mama davon erzählt habe musste sie mir zustimmen: „Ja, wirklich. Das gab es echt oft bei uns!“

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Ein paar staubige, vergilbte Seiten später habe ich dann auch wirklich ein Rezept gefunden, das von Tante zu Tante weitergereicht wurde (und ich habe viele Tanten!) bis es schließlich bei meiner Mutter gelandet ist.

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Jetzt aber los! Ich präsentiere:

Käse-Sahne-Torte mit Kirschen

  • 3 Eiweiß
  • 3 EL Wasser
  • 150g + 200g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 60g Speisestärke
  • 60g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 175g Kirschen (entsteint)
  • 600g Quark
  • 4 EL Zitronensaft
  • 9 Blatt Gelatine
  • 600g Schlagsahne
  • etwas Puderzucker

 

Backofen auf 175°C vorheizen (150°C Umluft). Eiweiß zusammen mit 3 EL kaltem Wasser steifschlagen, dann 150g Zucker einrieseln lassen. Eigelb unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Springform (26cm) mit Backpapier auslegen, dann den Teig einfüllen und für 30-35 Minuten backen. Boden gut auskühlen lassen und danach einmal halbieren.

Kirschen halbieren, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steifschlagen und zur Seite stellen. Quark, 200g Zucker und Zitronensaft verrühren. Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, ausdrücken, auflösen und mit 2 EL der Quarkmasse verrühren. Unter den übrigen Quark rühren, dann die Sahne unterheben. Zum Schluss die Kirschen hinzufügen.

Einen Tortenring um den unteren Biskuitboden legen, Creme darauf verteilen und glattstreichen. Den oberen Boden darauf geben und die Torte für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann den Ring entfernen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Während ich das alles tippe, habe ich gerade das zweite Stück der Torte verdrückt und schwelge in Erinnerungen.

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Kennt ihr das? Es gibt einfach so ein paar Rezepte, die schmecken nach Kindheit, Sommer oder auch nach Geburtstag. Gibt es sowas bei euch in der Familie? Verratet ihr mir eure geheimen Traditionsrezepte? *büddebüdde*

 

Ich bin schon gespannt auf die vielen anderen tollen Rezepte auf Claras Seite – schaut doch auch mal bei ihr vorbei!

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Bis bald und haltet durch, bald ist die Woche geschafft!

 

xo Kristin