Unfassbar leckere Cookies & ein Ausflug in die Welt des Kaffees | #Kooperation

Huhu meine Lieben,

und HAPPY SUNDAY! Was gibt es schöneres an einem Sonntag als eine dampfend-warme Tasse Kaffee und eine süße Kleinigkeit? Darum widmen wir uns heute in erster Linie den kleinen Bohnen, die es uns überhaupt möglich machen morgens (oder mittags oder abends) z.B. eine leckere Tasse Cappucino zu trinken.

Wisst ihr denn genau wo euer Kaffee herkommt? Und damit meine ich natürlich nicht also welchem Supermarkt, sondern wo und vor allem auch wie der Kaffee angebaut. Fairtrade ist da natürlich ein Stichwort aber manchmal ist es schon schwierig sich da wirklich was darunter vorzustellen. Oft geht es mir auch so, dass ich vor den vielen Produkten im Laden stehe und mich hilflos frage „Ist jetzt der aus Brasilien leckerer wie der aus Ecuador?“

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Wie so vieles ist das natürlich ganz stark vom eigenen Geschmack abhängig, wenn man sich damit aber etwas genauer auseinander setzt findet da sicher jeder von uns Kriterien, die uns wichtig sind. Dazu gehören neben den Aromen des Kaffees dann auch so Faktoren, wie zum Beispiel die Zubereitungsweise – es macht schließlich schon einen Unterschied, ob ich einen Espresso im Siebträger oder mit der Herdkanne zubereite oder Filterkaffee von Hand aufbrühe oder in die French Press gebe.

Da die im Handel angebotenen Kaffeesorten noch viel, viel umfangreicher sind als die Zubereitungsarten und die meisten von uns zwar leidenschaftliche Genießer aber keine Experten sind hilft es enorm, wenn man da bei der Wahl ein bisschen an die Hand genommen wird, von Leuten die sich richtig auskennen. Darum möchte ich euch heute eine wundervolle, familienbetriebene Kaffeerösterei aus München näher vorstellen…

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Die Kaffeerösterei SCHNEID-KAFFEE ist seit 3 Generationen in Familien Hand und hat sich seit mehr als 60 Jahren nachhaltigem Kaffee verschrieben. Für mich – neben der fachkundigen Expertise – einer der interessantesten Aspekte: Der Slogan ‚…wissen, woher der Kaffee kommt!‘ stimmt wirklich! Man erfährt dort nicht nur wo und wie der Kaffee angebaut wird, sondern auch von WEM! So gibt es dort zum Beispiel Sorten, die von einer Handvoll Kleinbauern in einem asiatischen Gebirge angebaut werden oder von der Dorfgemeinschaft im äthiopischen Regenwald oder von einer Frauenkooperative in Nicaragua.

Neben dem – offensichtlich – guten Geschmack eines Kaffees ist das finde ich ein wirklich wichtiger Punkt: Genau zu wissen, wo die kleinen dunkelbraunen Bohnen herkamen, bevor sie in der Tüte und in meiner Küche gelandet sind. Ich habe unter anderem die Sorte ‚Flores del Café‘ getestet, die tatsächlich nur von Frauen produziert wird. Der Geschmack ist wirklich toll – mild, cremig und mit einer ganz leichten Schokonote, im Moment der absolute Liebling in meiner French Press.

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Auch die zweite Sorte, ein Espresso aus Monsun-Kaffeebohnen aus Indien, hat mich geschmacklich wirklich überzeugt, auch wenn ich feststellen musste, das ich die Zubereitung in der Herdkanne einfach nicht drauf habe. Gibt es Fachkundige unter euch, die mir das mal erklären wollen? Ich bekomme irgendwie partout keine Crema zu Stande, also nicht mal den Hauch davon.

Ergänzt wird das Sortiment von SCHNEID-KAFFEE durch süße Aufstriche, Zucker und Tee – alles von hervorragender Qualität. Mit dem losen English Breakfast Tee werde ich sicherlich die schottische Schwieger-Mama-To-Be begeistern können, wenn sie uns demnächst in Deutschland besuchen kommen. Und ein paar Bonus-Punkte können da ja wirklich nie schaden!

Das letzte Produkt, das ich euch vorstellen will, bringt uns dann auch zum heutigen Rezept: Ich habe ja vorhin schon kurz erwähnt, dass sich im SCHNEID-KAFFEE-Shop auch Zucker findet und da konnte ich wirklich nicht dran vorbei <3 Also habe ich mir eine Packung ‚Light Muscocado‘ von Billingtons gesichert und damit eine Ladung Chocolate Chip Cookies gebacken und was soll ich sagen – SOOOOOOOOOO GUT! Der hellbraune, super weiche Zucker gibt den Cookies eine tolle Textur und ein großartiges Aroma. Also tut euch den Gefallen und probiert es aus!

Chocolate Chip Cookies

für ca. 10-15 Stück

  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g heller Muscovado-Zucker
  • 1 Ei
  • 150 g Schokoladenstückchen

Den Backofen auf 170°C (190°C Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker mit dem Handmixer für 3 Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln hinzufügen und noch einmal für 3 weitere Minuten aufschlagen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron und Salz vermischen und anschließend mit einem Löffel unter die Buttermischung rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Zum Schluss die Schokostückchen unterheben und den Teig in kleinen, etwa Esslöffel-großen, Häufchen aufs Backblech geben und leicht andrücken. Dabei auf viel Abstand achten, da die Cookies beim Backen verlaufen.

Für 10-12 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Vorsichtig vom Blech nehmen und genießen.

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So schnell gemacht und ein echtes Highlight – mal wieder so ein Beispiel, dafür dass es oft gar nicht kompliziert sein muss! Generell habe ich dadurch wieder voll Lust auf Cookies bekommen, die ich irgendwie in letzter Zeit viel zu selten gebacken habe. Also vielleicht wird euch hier demnächst ja noch das ein oder andere Cookie-Rezept über den Weg laufen 🙂

Neben dem Rezept möchte ich euch an dieser Stelle natürlich auch noch einmal den Online-Shop von SCHNEID-KAFFEE oder die Rösterei inklusive Laden in München ans Herz legen. Mit Liebe ausgewählte Produkte, ein tolles Sortiment und der Fokus auf Nachhaltigkeit – schaut doch einfach mal vorbei! Ich bin mir sicher, dass ihr fündig werdet!

Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag, bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

* Für diesen Beitrag wurden mir von SCHNEID-KAFFEE freundlicherweise kostenlos Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird davon allerdings nicht beeinflusst und ich werde euch immer nur Produkte oder Firmen empfehlen, die mich wirklich überzeugen!

Gebackener Porridge mit Erdbeeren

Huhu meine Lieben,

schon seit einigen Monaten arbeite ich fest mit einem großen Kunden zusammen und verlege daher mein sonst übliches Homeoffice für 3 Tage die Woche in das Büro vor Ort beim Kunden. Das bedeutet für mich vor allem Essensplanung, denn dort habe ich keinen Kühlschrank 1 Minute vom Schreibtisch entfernt.

Seit dem ist es für mich immer mehr zur Gewohnheit geworden ein recht üppiges und sättigendes ‚Frühstück‘ (= Mahlzeit, die ich irgendwann zwischen 10 und 11 von dem Computer inhaliere) einzupacken. Das hält mich dann schön länge satt und vor allem den Kopf schön frisch. Haferflocken in so ziemlich jeder Form sind da ein wundervoller Alleskönner und mein neuestes Lieblingsrezept möchte ich heute mit euch teilen:

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Statt den Porridge ganz klassisch auf dem Herd zu kochen kommt diese Version ohne Kochtopf aus und wandert stattdessen in den Backofen – mit einer Portion Erdbeeren (oder irgendein anderes Obst) oben drauf! Und wenn der Küchenwecker klingelt habt ihr super leckeren Porridge, der sowohl heiß – getoppt mit eiskalter Milch – oder auch kalt – am nächsten Tag im Büro – ein echter Genuss ist.

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Gebackener Porridge mit Erdbeeren
für 2 Portionen
 
  • 100 g Haferflocken
  • 1/2 TL Zimt
  • 300 ml Wasser
  • 150 ml Milch
  • 2 EL brauner Zucker (alternativ Agavendicksaft)
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 100 g Erdbeeren

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.

In einer Schüssel Haferflocken, Zimt, Wasser, Milch, braunen Zucker und Mandelblättchen gut verrühren und in eine kleine Auflaufform füllen. Die Erdbeerhälften gleichmäßig darauf verteilen. Für 20-25 Minuten backen und am besten direkt aus dem Ofen mit etwas kalter Milch servieren.

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So, so gut & ein wundervolles Frühstück – das wäre doch sicher auch ein tolles Rezept für einen Brunch, oder was meint ihr?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 

 

Karotten-Muffins mit Streuseln

Huhu meine Lieben,

bei der Eiseskälte da draußen können wir ruhig mal wieder den Ofen anwerfen. Da bietet es sich doch an das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und uns ein paar leckere Muffins backen. Klingt das nach einem Plan?

Die Karotten-Streusel-Muffins verbinden außerdem auch einen super saftigen, nicht all zu süßen Teig mit herrlich zuckrig knusprigen Butterstreuseln – JACKPOT! Perfekt zum Kaffee, Frühstück, … ach wem machen wir hier was vor, die passen einfach immer! Probiert es aus!

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Karotten-Streusel-Muffins 

für 12 Stück 

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 150 g brauner Zucker
  • 120 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150 ml Buttermilch
  • 200 g Karotten

 

  • 80 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Zimt

Für die Streusel 80 g Butter, 40 g Zucker, 100 g Mehl und 1 TL Zimt kurz verkneten, dann in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Ofen auf 175° C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Karotten schälen, fein raspeln und ebenfalls zur Seite stellen.

Für den Teig die weiche Butter erst mit den Eiern und dann mit der Buttermilch gut verrühren. Alle trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel vermischen. Diese nun zu den flüssigen Zutaten geben und kurz aber gründlich verrühren. Auf keinen Fall zu lange rühren! Zuletzt die geraspelten Karotten vorsichtig unterheben.

Den Teig  auf die Muffinform verteilen und mit den vorbereiteten Streuseln bestreuen. Für ca. 30 Minuten backen, dann gut auskühlen lassen und servieren!

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Naaaa, wer von euch hat jetzt auch Lust auf Muffins bekommen? Dafür übernehme ich die Schuld sehr, sehr gerne 🙂

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Orangen Torte | Guten Freunden schenkt man ein Törtchen…

Huhu, meine Lieben!

Ich habe heute morgen verschlafen [selbst schuld – schließlich musste ich uuuuundbedingt noch bis tief in die Nacht mein aktuelles Buch zu Ende lesen]. Und ich muss gestehen, dass hat meine Tagesplanung gnadenlos durcheinander gebracht. Denn im Moment bin ich wieder in so einer Phase, in der ich wie ein wildes Eichhörnchen Nüsse vergrabe – nur dass die Nüsse bei mir keine Nüsse sind, sondern Ideen, die noch eine Weile reifen müssen und dann hoffentlich bald selbst zu großen, tollen Dingen werden. [Mal ganz davon abgesehen, dass die Eichhörnchen die Bäume auch nur „versehentlich“ pflanzen… aber ihr versteht sicher worauf ich hinaus wollte!]

Während also im Hintergrund eine ganze Menge Projekte schlummern und gedeihen, zeige ich euch jetzt erst einmal, was ich letztes Wochenende für den Kurztrip nach Köln gebacken habe – sozusagen als kleine, süße Aufmerksamkeit an unsere netten Gastgeber:

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Ihr entschuldigt sicher die relativ übersichtlichen Bilder, aber mit 5 hungrigen Personen, die mir bei jedem Handgriff über die Schulter geschaut haben, habe ich mich etwas beeilt! 😀

 

Orangen Torte

für eine Torte mit  Ø 16cm

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 EL lauwarmes Wasser
  • 80g Mehl
  • 80g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Orangen
  • 3 TL Gelierzucker (2:1)
  • je 1/2 TL Zimt, Kardamom, Ingwer & Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200ml Blutorangensaft
  • 15g Speisestärke
  • 10g Zucker
  • 500g Quark
  • 400g Frischkäse
  • 100g brauner Zucker
  • 1/2 Päckchen Sofortgelatine
  • 1 Orange, in Scheiben geschnitten

Backofen auf 180°C vorheizen und eine kleine Springform fetten und mehlen.

Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eigelbmasse sieben und zusammen mit dem lauwarmen Wasser unterrühren. Eischnee unterheben und den Teig in die Form füllen. Für 30 Minuten backen & komplett auskühlen lassen. Biskuit (wenn nötig) begradigen und in 3 Böden teilen.

Für die erste Füllung Orangen filetieren und in kleine Stücke schneiden, dabei den Saft auffangen. Die Orangenfiletstücke zusammen mit 3 EL Orangensaft, Gelierzucker, Gewürzen und Zitronensaft in einer Pfanne aufkochen und für ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen, währenddessen die Böden mit etwas Orangensaft beträufeln. Einen Tortenring um den untersten Boden legen und die Gewürzorangen darauf verteilen.

Für die zweite Füllung Zucker, Speisestärke und etwas Blutorangensaft glattrühren, den Rest in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Dann die Stärkemischung unterrühren und andicken lassen. Vom Herd nehmen, in eine kleine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie bedeckt abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Frischkäse und braunen Zucker verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Quark hinzufügen und zu einer glatten Creme verarbeiten. Zum Schluss noch die Gelatine einrühren.

4-5 EL der Creme auf den Gewürzorangen verteilen und dann mit dem zweiten Boden bedecken. Darauf den leicht abgekühlten Blutorangen-Pudding verteilen. Kurz im Kühlschrank festwerden lassen (ca. 10 Minuten), dann mit 4-5 EL der Creme bestreichen und mit dem dritten Boden abschließen.

Die Torte und die übrige Creme für mehrere Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank festwerden lassen. Dann den Tortenring entfernen und die Torte mit der Creme einstreichen. Die Orangenscheiben bis zur Mitte einschneiden, in sich verdrehen und als Dekoration auf die Torte geben. Bis zum Servieren kaltstellen.

 

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Ich weiß ja nicht ob ihr euch erinnert, aber vielleicht kennt ihr ja noch dieses leckere Eis namens „Pop Orange“? Das war so ein Eis zum Hochschieben, mit Smiley drauf und Orangen-Vanille-Geschmack drinnen. Und ganz genau so schmeckt diese Torte! Das ist dann wohl Schicksal, oder?! 😀

 

Ich gehe jetzt mal wieder Pläne schmieden und hübsche Sachen für euch vorbereiten!

Genießt das restliche Wochenende & HAPPY BAKING!

xo Kristin