Eine kulinarische Entdeckungsreise – kommt mit mir nach Neuseeland!

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr habt eure Koffer schon gepackt? Wenn nicht, dann müsst ihr aber schnell sein, denn unser Flieger wartet schon… Wohin es geht? In das wundervollste Land der Welt – aber seht selbst:

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Jetzt ist es aber wirklich Zeit für den Abflug – los geht die kulinarische Entdeckungsreise!

Neuseeland

– auch bekannt als das Land der langen weißen Wolke oder Aotearoa – ist wahrscheinlich das am weitesten entfernte Reiseziel unserer kulinarischen Tour um die Welt. Aber ich kann euch versichern, dass sich jede einzelne der rund 24 Flugstunden lohnt!

Ich hatte das Glück dort 10 wundervolle Monate zu verbringen und einen Großteil des Landes zu bereisen. Vom Klima über die Landschaft, die Menschen und das Essen – Neuseeland hat etwas exotisches, bleibt dabei aber auch irgendwie ganz bodenständig und entspannt. Darum gibt es im Supermarkt auch sowohl Kumara als auch Kartoffeln oder im Erdofen gegartes Hāngi ebenso wie die klassischen Fish & Chips.

Heute habe ich für euch wohl eines der typischsten Rezepte aus Neuseeland dabei: die Pavlova! Bis heute streiten sich Neuseeländer und Australier darum, wer dieses Nationalgericht denn nun tatsächlich erfunden hat und eine Einigung ist nicht in Sicht (für mich ist die Sache übrigens klar: die Kiwis waren schneller!).

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Jetzt zeige ich aber wie ihr dieses wunderbare Dessert ganz einfach zubereiten könnt:

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Mini Pavlovas mit Nashi-Rhabarber-Kompott

für 6 Stück

  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Weißweinessig
  • 125g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 100ml Orangensaft
  • 15g Zucker
  • 175g Rhabarber
  • 1 große Nashi-Birne
  • 200g Schmand
  • 200g Schlagsahne
  • 30g Zucker

Den Backofen auf 150°C (Umluft 130°C) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Eiweiß in einer sauberen Schüssel steif schlagen, dann nach und nach den Zucker hinzufügen und so lange rühren, bis eine dicke, glänzende Masse entstanden ist. Essig, Stärke und Vanille unterrühren.

Jeweils einen EL der Meringue-Masse auf das Backblech geben, leicht verstreichen und eine Mulde in der Mitte formen (das sieht dann so aus wie ein kleines Nest). Für 30 Minuten backen, dann den Ofen ausschalten und die Pavlovas noch 20 Minuten im abgeschalteten Ofen lassen. Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Kompott zubereitet. Dafür Nashi und Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf den Orangensaft und den Zucker mischen und aufkochen lassen. Dann das Obst hinzufügen und für 5 Minuten mit Deckel kochen, danach weitere 5 Minuten ohne Deckel einkochen. In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Kurz vor dem Servieren Schmand, Schlagsahne und Zucker in eine Rührschüssel geben und 3-5 Minuten kräftig aufschlagen bis die Masse fest wird. Dann einen Löffel Schmandsahne in die Mulde der Pavlovas geben, mit Kompott bedecken und sofort servieren!

Diese Kombination ist einfach himmlisch! Die herrlich süße Meringue-Masse die an der Außenseite knusprig und innen noch schön weich ist und die frische Schmandsahne zusammen mit den herrlich sauren Früchten – <3 <3 <3

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Ich hoffe, unsere kleine Reise nach Neuseeland hat euch gefallen! Es war mir jedenfalls eine Ehre euch dieses traumhafte Land etwas näher zu bringen und euch mit diesem Dessert den Dienstag zu versüßen.

Habt noch eine wundervolle Woche! Ich freue mich schon auf die nächsten Ziele unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

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Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xo Kristin

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Schokokuss Cupcakes

Hallo ihr Zuckerschnuten!

Nach was schmeckt für euch Kindheit? Meine schmeckt nach Kirschlollies, Katzenzungen und Schokoküssen. Vor allem die Mini Schokoküsse hatten es mir angetan und als ich dann neulich am Grübeln war, was ich denn diesmal mit dem übrigen Eiweiß aus der Curdproduktion anstellen könnte, bin ich auf die Idee gekommen ein Rezept für Schokokuss Cupcakes zu entwickeln – in mini natürlich!

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Pünktlich zum Geburtstag meiner großen Schwester stand der Prototyp dann auf der Kaffeetafel und alle waren hin und weg. Optisch sind sie wahre Schönheiten und auch die inneren Werte lassen ihnen die Herzen nur so zufliegen.

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Bereit für ein Stück Kindheit? Oder 2 oder 3?

 

Schokokuss Cupcakes

für 24 Minicupcakes

  • 220g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 80g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 80ml Öl
  • 200ml Milch

 

  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 50g Kokosfett (Palmin)
  • 100g Zartbitter Schokolade

 

Backofen auf 200°C (180°C Umluft) vorheizen. Mini-Muffinblech mit Förmchen auslegen oder fetten und mehlen.

Für den Teig Mehl, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Öl und Milch hinzufügen und vorsichtig verrühren. Zum Schuss die Mehlmischung unterrühren und den Teig auf die Förmchen verteilen. Für 15-18 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen. Aus der Form nehmen und eventuell oben begradigen.

Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen bis die Masse dick und glänzend ist. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in hohen Tupfen auf die Cupcakes spritzen. Für 20 Minuten kaltstellen.

Währenddessen das Fett in einem kleinen Topf schmelzen, dann die gehackte Schokolade dazugeben und rühren bis eine glatte Masse entstanden ist. In ein Glas oder einen Becher füllen (4-5 cm Durchmesser und ca.8 cm hoch). Die Cupcakes darin eintauchen bis die Baisermasse vollständig bedeckt ist und dann etwas abtropfen lassen. Für mindestens 30 Minuten kühlen und erst direkt vor dem Servieren wieder aus dem Kühlschrank nehmen.

 

Die kleinen Dinger sind eine prima Idee für Kinder und alle die noch ein bisschen Kind geblieben sind! Und mal ehrlich, wer kann dazu schon nein sagen?

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Für mich geht es jetzt weiter zum Sightseeing nach Hamburg. Der erste Tag war schon mal super und ich freue mich jetzt schon euch nächste Woche von meinen Erlebnissen zu berichten!

 

Habt es schön & HAPPY BAKING!

xo Kristin

 

 

Aprikosen-Johannisbeer-Tarte mit Baiser | #knuspersommer

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Gibt es etwas Schöneres, als im Sommer den ganzen Tag mit der Familie im Grünen zu verbringen, Quatsch zu machen, zu Lachen und am Ende des Tages für die hungrigen Mäulchen zu Grillen? Ich glaube kaum. Am letzten Wochenende war es dann mal wieder soweit. Und wir waren auch fast komplett – nur meine „kleine“ große Schwester und ihr Mann haben gefehlt.

Als es dann nach gefühlten  300 Runden Drachenreiten (Die Tante lässt den 5-jährigen Neffen auf ihren Rücken klettern und hüpft mit ihm im Sattel als Drache durch das Trampolin – meine dümmste Idee seit langem!) waren wir alle mehr als hungrig. In Nullkommanichts war der Grill leergefuttert und damit Zeit für den leckeren sommerlichen Nachtisch, den ich vorbereitet hatte.

Seit bei meiner „großen“ großen Schwester Anfang des Jahres eine Lebensmittelunverträglichkeit festgestellt wurde ist das mit dem Backen für die ganze Familie doch etwas schwieriger geworden, denn Weizenmehl und viele Milchprodukte sind jetzt für sie tabu. Also musste etwas  „mit ohne“ her. Und das ist gar nicht so einfach, denn mit glutenfreiem Mehl wird alles einfach ein bisschen anders.

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Darum gibt es jetzt ein Rezept für euch mit ganz viel Nuss und wenig Mehl – das dann bei Bedarf (oder eben nicht) durch die glutenfreie Variante ersetzt werden kann. Und bei einer so fruchtigen Füllung braucht es auch keine Sahne. Alle Unverträglichkeitsgeplagten da draußen: Jetzt solltet ihr aufpassen!

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Aprikosen-Johannisbeer-Tarte mit Baiser

für eine Tarteform (35 x 11 cm) 

  • 100g Mehl / helle glutenfreie Mehlmischung
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 kleines Ei
  • 80g Zucker
  • 125g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • 250g Johannisbeeren
  • 250g Aprikosen (entsteint)
  • 80g Zucker
  • 75ml Wasser
  • 30g (2 gehäufte EL) Speisestärke
  • 2 Eiweiß
  • 75g Zucker

 

Tarteform fetten und mehlen ODER wenn ihr, so wie ich, keine Tarteform habt, könnt ihr auch eine große Kastenkuchenform benutzen, die ihr mit Backpapier auslegt, damit ihr die fertige Tarte aus der Form heben könnt.

Für den Mürbeteig Mehl, Nüsse, Ei, Zucker, kalte Butter und Salz zu einem glatten Teig verkneten und für 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 175°C vorheizen. Den Teig  gleichmäßig in die vorbereitete Form drücken, eventuell überschüssigen Teig abschneiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Etwas Backpapier oder ein Stück aufgeschnittenen Bratschlauch auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten bedecken. 20-25 Minuten blindbacken. Aus dem Ofen nehmen, Hülsenfrüchte entfernen und auskühlen lassen.

Für die Füllung Johannisbeeren waschen und von den Rispen zupfen, Aprikosen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Die Früchte zusammen mit dem Zucker in einen großen Topf geben und mit der Hälfte des Wassers aufkochen. Die andere Hälfte Wasser mit der Speisestärke glattrühren. Die Früchte kurz köcheln lassen, dann die Stärkemischung hinzufügen und andicken lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die abgekühlte Füllung auf den Tarteboden geben und glatt streichen. Für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen Baiser zubereiten. Dafür Eiweiß steifschlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen bis eine feste, weiße Masse entsteht.

Nun die Tarte vorsichtig aus der Form lösen. Baiser in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in Streifen auf die Fruchtfüllung spritzen. Mit einem Küchenbunsenbrenner abflämmen und sofort servieren.

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Ich liebe die Farben, die sich unter dem Baiserhäubchen der Tarte verstecken! So so sooo hübsch! Und lecker ist sie auch noch. Richtig fruchtig frisch und nicht zu süß. Für mich definitiv ein Grund mir demnächst eine Tarteform zuzulegen. Denn in der rechteckigen Form macht die Tarte einfach unheimlich viel her und eignet sich nur als Dessert sondern auch als Star auf dem Kuchenbuffet.

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Habt ihr vielleicht noch ein paar leckere glutenfreie Rezepte für meine Schwester und mich? Wir sind immer auf der Suche nach tollen „mit ohne“ Rezepten – also gerne her damit!

Mit diesem Rezept mache ich außerdem beim #knuspersommer von Sarah mit. Dort sucht Frau Knusper kreative sommerliche Knusperrezepte, schaut doch mal bei ihr vorbei!

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Genießt das sommerliche Wetter und HAPPY BAKING!

Kristin