[12] Selbstgemachte Bienenwachstücher

Hi ihr Lieben,

an Weihnachten dreht sich vieles um Konsum. So wie es bei uns eigentlich fast das ganze Jahr ist. Die meisten von uns können sich alles leisten, was sie brauchen (oder oftmals eigentlich gar nicht brauchen), werfen Dinge weg, die noch gut wären & denken häufig kein bisschen über ihr Konsumverhalten nach. Dabei kann man schon mit ein paar kleinen Schritten einen wichtigen Teil zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

Ein solches ‚Wegwerf-Produkt‘ ist Folie – genauer gesagt Alu- und Frischhaltefolie. Hier mal ein Stück um die halbe Zwiebel ein zu packen, da ein großes Teil für’s Sandwich To Go. Eine umweltbewusste Alternative – leicht nach zu machen und ein echt cooles DIY-Projekt – sind Bienenwachs-Tücher zum wiederverwenden. Sucht euch ein paar schöne Baumwollstoffe aus und dann könnt ihr auch schon fast loslegen – ich zeige euch wie’s geht:

Bienenwachstücher

Rettet unseren Planeten – oder helft zumindest mit beim Eindämmen der Plastik-Flut!

Gericht DIY
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 6 Stück

Zutaten

  • 100 g Bienenwachs
  • 3 TL Jojobaöl
  • 6 Stück Stoff (à 30×30)
  • Topf & Pinsel
  • Backblech & Alufolie

So geht’s:

  1. Den Stoff auf die gewünschte Größe zuschneiden und zurecht legen.

    Bienenwachs in einen kleinen (alten) Topf geben und auf mittlerer Hitze schmelzen. Das Jojobaöl hinzufügen und gut verrühren.

    Den Ofen auf 100° C vorheizen.

    Die Arbeitsfläche, sowie ein großes Backblech mit Alufolie auslegen. Die Stoffstücke nun flach auf die vorbereitete Arbeitsfläche legen.

    Mit dem Pinsel den Stoff gleichmäßig mit dem heißen Wachs einstreichen. Auf das Backblech geben und im vorgeheizten Ofen 5 Minuten schmelzen und verteilen lassen. Sollte es nach dieser Zeit noch nicht gleichmäßig verlaufen sein für weitere 3 Minuten im Ofen lassen.

    Dann vom Blech abziehen, kurz mit den Fingern halten und abkühlen lassen. Nun sind die Tücher bereit für ihren Einsatz.

Meint ihr, das wäre was für euch? Frischhaltefolie gegen Wachstücher tauschen? Ich finde das Konzept super und versuche es jetzt auch fleißig, bei mir zuhause umzusetzen mit meinen schicken neuen Bienenwachstüchern ♥

Bleibt süß & HAPPY CRAFTING!

xx Kristin

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Radieschenblätter Pesto

Huhu meine Lieben,

vor einer Weile habe ich euch ja schon mal erzählt, dass wir uns in diesem Jahr zum ersten Mal richtig Mühe gegeben haben, verschiedene Obst- und Gemüsesorten auf dem Balkon anzubauen. Der Rhabarber wuchs rasant und ertragreich, die Erdbeeren klein aber lecker und der Kürbis spannt uns noch ein bisschen auf die Folter.

Aber da waren ja auch noch ein paar Radieschen. In sämtlichen Gartenratgeber war zu lesen: ‚Super einfach anzubauen, auch für Anfänger geeignet!’… Joa, mein erster Versuch im Balkonkasten ging erst mal schon gepflegt in die Hose. Ich hatte die Radieschen scheinbar zu dicht gesäht und so sind die Blätter zwar in die Höhe geschossen aber unterirdisch war nichts von Radieschen zu sehen. Da ich es aber nicht übers Herz gebracht habe, meine liebevoll gezüchteten Pflänzchen einfach wegzuwerfen, habe ich stattdessen aus den Blättern – die übrigens fast so würzig sind wie die Knollen – ein leckeres Pesto zu bereitet. Das gibt zum Beispiel Pasta einen tollen Geschmack oder sorgt für einen Kick in Saucen und Salaten. Also nicht wegwerfen, sondern weiter verarbeiten!

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Radieschenblätter Pesto

Zu schade zum Wegwerfen - mach aus übrigem Radieschengrün ein leckeres Pesto!

Gericht Dip, Sauce
Länder & Regionen deutsch, italienisch
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 10 Minuten
Portionen 1 Glas
Autor Kristin

Zutaten

  • Radieschenblätter (von einem Bund Radieschen)
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 30 g geriebener Parmesan
  • ca. 50 ml mildes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

So geht's:

  1. Die Radieschenblätter waschen und gut abtrocknen. Zusammen mit Mandeln, Parmesan und Olivenöl (das am besten erst nach und nach hinzufügen - je nach gewünschter Konsistenz) in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Anmerkungen

Zur Aufbewahrung in ein sauberes Glas füllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken. Fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. So konserviert hält sich das Pesto für mindestens 3-4 Wochen und schmeckt prima zu frischer Pasta, als Dip oder Brotaufstrich.

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Super Resteverwertung und wirklich lecker – dieses Pesto wird des bei uns bestimmt öfter geben. Ach ja, und wie ihr auf den Fotos sehen könnt ist die zweite Radieschen-Ernte deutlich besser ausgefallen <3

Radieschen und Pesto sind übrigens ein tolles Team – schaut euch doch auch mal mein Rezept für Pinkes Pesto an!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

 

[7. Dezember] Kuchen aus dem Glas

Fräulein Zebra Weihnachten

Hallo meine Zuckerschnuten!

Lasst uns zusammen das inzwischen 7. Türchen öffnen:

Marmorkuchen aus dem Glas mit Birnen und Schokolade

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Findet ihr es nicht auch großartig so eine kleine Portion Kuchen auf Vorrat zu haben und wenn euch die Lust packt könnt ihr einfach das Einmachglas öffnen und den Kuchen genüsslich daraus löffeln… hmmm, super Sache!

Hier kommt jetzt also ein Rezept für einen solchen Glaskuchen mit ein bisschen „Pep“:

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Birnen-Schoko-Marmorkuchen aus dem Glas

für 8 kleine Gläser à 125ml Inhalt

  • 200g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 4 Eier
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 75g Speisestärke
  • 3 TL Kakaopulver
  • 2 EL Milch
  • 50g gehackte Zartbitterschokolade
  • 2 Birnen
  • ~ 8 kleine, saubere Schraubgläser mit Deckel

Die sauberen Gläser gut fetten und mit Mehl oder Semmelbröseln ausstäuben. Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen.

Butter und Zucker cremig rühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Stärke mischen, auf die Eiercreme sieben und unterrühren. Teig in 2 Portionen teilen.

Die eine Hälfte mit Kakakopulver und Milch verrühren, dann die Schokostückchen unterheben. Für die andere Hälfte Birnen schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit einem bisschen vom Birnensaft in den Teig geben und gut verrühren.

Jeweils abwechselnd einen Löffel hellen Teig und einen Löffel dunklen Teig in die Gläser geben – aber bitte nicht höher als bis knapp über die Hälfte füllen! Mit einem Holzstäbchen oder einer kleinen Gabel durchstrudeln.

Auf den Rost im Backofen stellen und  ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Vorsichtig aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Schraubglasdeckel fest verschließen. Auskühlen lassen und an einem kalten Ort aufbewahren – so halten sich die Kuchen bis zu 4 Wochen.

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Habt ihr schon mal im Glas gebacken und wenn ja, was? Oder was möchtet ihr gerne mal probieren?

 

Habt einen schönen 2. Advent & HAPPY BAKING!

xo Kristin