Vegane Hafer Panna Cotta

Es ist inzwischen schon so lange her, dass ich hier regelmäßig für euch Rezepte geschrieben habe… ich glaube, ich weiß gar nicht mehr wie das geht! Habt also ein bisschen Nachsicht mit mir, wenn nicht alles ‚flowt‘ wie sonst – I’ll try my best!

Aber wo ich hier so praktisch die ersten Zeilen seit langem für euch tippe wird mir so richtig bewusst, wie sehr ich es vermisst habe. Nicht, dass ich in der Zwischenzeit keinen (Food) Content produziert habe – ganz im Gegenteil: Ich arbeite gerade an ganz vielen schönen Food Projekten für tolle Kunden von denen ich euch nach der Fertigstellung auch sicher hier berichten kann. Aber zwischen diesen Auftragsarbeiten, unserer Baustelle im neuen #ZebraZuhause (vielleicht habt ihr es auf Instagram schon mitbekommen?) und der Planung einer Hochzeit vor und besonders in diesen wilden Corona-Zeiten bleibt einfach kaum Zeit übrig. Aber ich habe so viele Ideen bzw. auch so viele tolle Rezepte entwickelt & davon will ich euch ganz viel zeigen in der nächsten Zeit.

Interessieren euch hier eigentlich auch Updates zu unserem Häuschen? Dann kann ich euch unsere Fortschritte auch mal in einem Blogpost zusammen fassen und dann nach und nach aktualisieren. Bild und Videomaterial hätte ich jedenfalls genug!

Aber nun mal zurück zum eigentlichen Thema. Ich habe ein Dessert für euch! Eine leckere & leichte Version eines Klassikers – schön fruchtig, passend zum Frühsommer: Ich präsentiere euch ein fabelhaftes veganes Hafer Panna Cotta mit fruchtiger Maracuja Sauce. Am Ende des Post habe ich auch noch ein Rezept für selbstgemachte Hafersahne für euch, die geht nämlich ganz easy selbst zu machen und ihr könnt so im selben Zug auch gleich ein bisschen Verpackungsmüll einsparen.

Die Zutatenliste ist übersichtlich und die Zubereitung denkbar einfach – was braucht es mehr für ein grandioses Sommer-Dessert?

Vegane Hafer Panna Cotta

Eine vegane Version des italienischen Dessert-Klassikers mit fruchtiger Sauce – lecker, leicht & perfekt für den bevorstehenden Sommer!

Gericht Dessert
Zubereitungszeit 20 Minuten
Wartezeit 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Kristin | Fräulein Zebra

Zutaten

Hafer Panna Cotta

  • 200 ml Hafersahne gekauft oder nach dem Rezept unten
  • 400 ml Hafermilch
  • 3 EL Zucker oder Agavendicksaft
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1/2 Packung Agar Agar (à 30g) z.B. von RUF

Sauce

  • 250 ml Mehrfruchtsaft z.B. Orange-Mango
  • 3 TL Speisestärke
  • 1 Maracuja

So geht’s:

  1. Für die Hafer Panna Cotta alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen. Mindestens 2 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und auf 4 Dessertgläser aufteilen. Auskühlen lassen bis die Masse fest wird.

  2. Für die Sauce 2/3 des Safts in einen Topf geben und aufkochen. Den restlichen Saft mit der Speisestärke glatt rühren und in die kochenden Flüssigkeit einrühren. Solange erhitzen bis die Sauce leicht andickt. Vom Herd nehmen. Dann die Maracuja halbieren, auskratzen und das Fruchtfleisch zur Sauce geben.

  3. Hafer Panna Cotta mit der Sauce toppen und bis zum Servieren kalt stellen.

Geschmacklich ist es natürlich keine exakte Kopie des Originals, aber wer Porridge mag wird mit dieser Panna Cotta Version auch glücklich. Die Sauce obendrauf ist im auch im wahrsten Sinne des Wortes „top“: Fruchtiger geht es nicht und so ist sie die perfekte Ergänzung zur der süßen Vanillecreme.

Mittlerweile gibt es in jedem Supermarkt eine tolle Bandbreite an Haferprodukten und sowohl Hafermilch als auch Hafersahne gehören in der Regel zum Standard-Sortiment. Aber ich möchte euch hier auch noch schnell verraten, wie einfach ihr z.B. Hafersahne auch selbst machen könnt.

Hafersahne

Eine cremige Alternative – ganz leicht selbstgemacht!

Gericht Grundzutat
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ruhezeit 10 Minuten
Portionen 500 ml

Zutaten

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL neutrales Pflanzenöl
  • 1 Prise Salz

So geht’s:

  1. Die Haferflocken zusammen mit dem Salz in den Mixer geben. Die Hälfte des Wassers zum Kochen bringen und die Haferflocken damit übergießen. Quellen und abkühlen lassen.

  2. Dann das restliche Wasser und das Öl hinzufügen und alles für 1-2 Minuten kräftig durchmixen. Für weitere 5 Minuten quellen lassen.

  3. Wer mag kann die Sahne nun noch durch ein sauberes Mulltuch oder einen Nussmilchbeutel geben um eventuell Stücke herauszufiltern. Dann in eine Glasflasche füllen und für maximal 5 Tage im Kühlschrank lagern.

Dieses Rezept ist ein Teil der Blogger-Meisterschaft von Hafer – die Alleskörner, die sich diesmal leckeren Desserts aus und mit Hafer gewidmet hat. Ich habe schon etwas bei meinen lieben Blogger Kollegen gespitzt und da sind sooooo viele leckere Rezepte dabei, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Schaut doch mal auf Instagram unter dem Hashtag #hafermeisterschaft, da ist sicher auch was für euch dabei!

Das war’s für heute erst mal von mir,

bis dahin… bleibt süß & HAPPY DESSERT MAKING!

xx Kristin

Frühstücks-Muffins mit Apfel und Müsli

Hey meine Lieben,

im Moment sind meine Kraftreserven ziemlich leer: Ich bin nun schon seit fast drei Wochen krank und der Husten hält sich weiterhin hartnäckig. Das ist zwar nicht das Ende der Welt, aber auf die Dauer einfach anstrengend und ich würde gerne einfach mal wieder durchschlafen oder zumindest eine Nacht ohne Hustenanfall.

Kurze Nächte bedeuten in erster Linie, dass es morgens schwer ist, aus dem Bett zu kommen und auch über den Tag verteilt fehlt wichtige Energie. Darum am besten gleich morgens die Kraftreserven wieder auffüllen, zum Beispiel mit diesen leckeren, super saftigen Frühstückmuffins: Voll gepackt mit Apfelstückchen und einer ordentlichen Portion Müsli – und wenn ihr wollt könnt ihr die Muffins auch ganz easy in der veganen Version backen!

Frühstücksmuffins mit Apfel und Müsli

Knusprig, fruchtig und vegan – diese saftigen Frühstücks-Muffins sind schnell gemacht und garantieren den perfekten Start in den Tag!

Gericht Frühstück, Gebäck, Muffins
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen 12 Stück

Zutaten

  • 2 Äpfel
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 80 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 140 g Müsli
  • 100 g (Soja)Joghurt
  • 80 ml Öl
  • 150 ml (Pflanzen)Milch
  • 1/2 TL Apfelessig
  • etwas Vanille

So geht’s:

  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln, dann zunächst beiseite stellen. 

  2. Mehl, Backpulver, Zimt und 3/4 des Müsli in einer großen Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel Joghurt, Öl, Milch, Apfelessig und Vanille vermischen, dann zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

  3. Nun die Apfelstückchen unterheben und den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Mit dem restlichen Müsli bestreuen und für 25 – 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und servieren!

  4. Die Muffins halten in einer Dose auch für mehrere Tage gut frisch.

Auch in der Lunchbox machen die leckeren Teilchen eine tolle Figur und sind perfekt um den kleinen Hunger zwischendurch auf (zumindest halbwegs) gesunde Weise zu stillen. Und je nachdem welches Müsli ihr in die Muffins packt sind sie auch super vielseitig und nach Lust und Laune wandelbar.

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

[GASTPOST] (Vegane) Cowboy Cookies aus Becky’s Diner

Juhu! Schon wieder Gäste – hach, ist das schön! Heute bloggt die liebe Becky für euch und hat ein zauberhaftes Cookie-Rezept dabei… Aber lest selbst – Bühne frei!


Hallo ihr Lieben, ich bin Becky und blogge normalerweise auf Becky’s Diner, wo sich alles um Köstlichkeiten aus meinem Backofen und manchmal auch aus meinen Kochtöpfen dreht. Als ich in Kristins Vorsatz-ABC las, dass sie gern mehr Gastposts hätte und sich mal an der veganen Küche versuchen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Ihr müsst wissen, dass sie im vergangenen Jahr eine tolle Reihe über Neuseeland auf meinem Weltreise-Blog geschrieben hat und umso mehr freue ich mich, dass ich heute bei ihr zu Gast sein darf. Mitgebracht habe ich euch typisch amerikanische Cookies, die nach Belieben sehr leicht veganisierbar sind.

 

Schnelle und unkomplizierte Cookies sind doch etwas Tolles, oder nicht? Wenn dann auch noch Schokolade und Haferflocken mit im Spiel sind, kann eigentlich nur etwas Feines dabei herauskommen. Diese Cookies sind voll mit köstlichen Zutaten wie Kokos, Schokolade und Nüssen und schön weich und chewy. Der Teig ist anfangs etwas weich und matschig, mit der Zeit wird er durch die Leinsaat aber sehr fest. Deswegen ist es wichtig, dass ihr den ganzen Teig gleich verbraucht und schon auf die Backbleche verteilt. Sobald der Teig hart geworden ist, lässt er sich nicht mehr gut formen.

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Das Originalrezept stammt aus dem Buch „Vegane Cookies füllen eure Keksdosen“ von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero, das ich HIER schon mal genauer vorgestellt habe. Je nachdem, ob ihr Milch oder einen pflanzlichen Ersatz und normale oder vegane Schokolade verwendet, werden diese Cookies leicht veganisiert, bzw. entveganisiert.

 

Beim veganen Backen hat man ja oft vor allem das Problem, dass man Eier ersetzen muss. Super eignen sich Bananen (etwa 1/2 Banane entspricht einem Ei) oder Apfelmus. Wenn man aber beide Aromen nicht in seinem Gebäck haben möchte, bieten sich gemahlene Leinsamen an. Die sind bis auf einen leichten Nusston recht geschmacksneutral, halten den Teig aber – ähnlich wie Eier – zusammen. Demnächst werde ich mal mit Chia-Samen zum „zusammenkleben“ experimentieren.

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Für diese Cookies wird ein Cup-Maß verwendet. Wer keines hat, benutzt einfach einen Messbecher: 1 cup entspricht 240 ml.

 

Zutaten

(für 24 sehr große Cookies)

  • 2 cups Haferflocken
  • 2 cups Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 cup Zucker
  • 1 cup Kokosraspeln
  • 1/2 cup Milch (oder eine vegane Alternative)
  • 2/3 cup Sonnenblumenöl
  • 1 EL Leinsaat, gemahlen oder geschrotet
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 cup Schokolade, gehackt (ab 65 % ist Schokolade normalerweise automatisch vegan)
  • 1 cup Nüsse, gehackt (bei mir meist Walnüsse)
  • 2 Backbleche, ausgelegt mit Backpapier

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

In einer Rührschüssel Haferflocken, Mehl, Natron, Backpulver, Zucker und Kokosraspel mischen.

In einer großen Rührschüssel die Milch mit Sonnenblumenöl, Leinsaat und Vanilleextrakt verquirlen. Dann nach und nach die Mischung der trockenen Zutaten hinzu geben. Kurz bevor alles verrührt ist, die Schokolade und die Nüsse dazu geben und alles verrühren.

Aus dem Teig Cookies formen. Im Original sollen sie golfballgroß sein, das ist wirklich sehr groß, ihr entscheidet, wie groß eure werden. Am besten kann man die Cookies mit angefeuchteten Händen formen: Vom Teig etwas abnehmen, zu Kugeln formen und mit den Händen oder der Unterseite eines Glases leicht platt drücken. Verbraucht den ganzen Teig – der Teig wird sehr fest, wenn er eine Weile stand, deswegen sollte er komplett aufgebraucht werden.

Backt die Bleche nacheinander im vorgeheizten Ofen, bis die Cookies ganz leicht braun werden. Das dauert je nach Ofen und Größe der Cookies etwa 10 – 15 Minuten.

Lasst sie auf dem Backblech etwas auskühlen, bevor ihr sie bewegt.

Cookies.Cowboy11

Enjoy your Cookies!

 

Das war es von mir. Ich hoffe, euch gefallen die Cowboy Cookies genauso gut wie mir und wer mag, ist sehr auf meinen beiden Blogs willkommen. Bei der Weltreise gibt es viele Rezepte aus der ganzen Welt zu entdecken und bei Becky’s Diner gibt es lauter verschiedene Leckereien aus meiner Küche! Wer den Überblick über beide Blogs gleichzeitig behalten möchte, kann mich auch gern bei Facebook oder bei Pinterest besuchen.

 

 

Vielen Dank, Kristin, dass ich bei dir zu Gast sein durfte!

 

Bis bald, Becky