DIY Badebomben | Werbung

Hallo meine Lieben,

meine bessere Hälfte ist eine echte Wasserratte. Oder Badenixe ist wahrscheinlich die treffendere Bezeichnung. Während ich – meistens des Zeitmangels wegen – vielleicht höchstens 1x im halben Jahr in die Wanne hüpfe, genießt er regelmäßig und mehrmals pro Woche seine Badeabende.

Dementsprechend gerne benutzt er auch tolle Badezusätze, die schön färben, gut riechen und toll pflegen. Leider sind solche Produkte oft ziemlich teuer und gerade wenn man (wie mein Freund) regelmäßig badet geht das doch ganz schön ins Geld. Darum mache ich nun schon seit einigen Jahren selbst Badebomben für ihn: Da kann ICH bestimmen wie sie aussehen & duften sollen und ein bisschen Geld kann man sich dabei auch sparen, da man die Zutaten in großeren Mengen einkaufen kann und somit immer wieder Badekugeln produzieren kann.

Und außerdem macht es mir auch wirklich Spaß! Es hat ein bisschen was von Experimentierkasten… die verschiedenen Pülverchen abwiegen, vermischen, dann vorsichtig färben und schließlich die Duftnoten hinzufügen – das ist schon ziemlich cool. Darum ändere ich auch jedes Mal das Rezept ein klein wenig ab, probiere neue Zutaten und Mischverhältnisse. Aber ich glaube mit dieser Zusammensetzung hier habe ich ins Schwarze getroffen. Mr. Zebra jedenfalls war total begeistert und hat direkt Nachschub geordert. Das klingt doch nach einem Volltreffer!

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DIY Badebomben

Selbstgemachte Badebomben – leicht zu machen & ein tolles Geschenk für eure Liebsten!

Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 4 große Badebomben

Zutaten

  • 200 g Natron
  • 100 g Epsomsalz
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 g Speisestärke
  • 50 g SLSA Tensid
  • 2 EL Kokosöl
  • Lebensmittelfarbe
  • ätherische Öle
  • biologisch abbaubarer Glitter
  • Kugelformen

So geht’s:

  1. Die trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben. ACHTUNG: Das Tensid vorsichtig unterrühren und am besten in einem gut gelüfteten Raum, denn der Staub kann die Atmungsorgane reizen!

  2. Dann das Kokosöl schmelzen, zu den trockenen Zutaten geben und gut vermengen bis es eine sandartige Konsistenz hat.

  3. Nun nach Belieben mit einigen Tropfen ätherischen Ölen aromatisieren und je nach Wunsch mit Lebensmittelfarbe einfärben und Bio-Glitter untermischen.

  4. Die Masse nun mithilfe von zwei Metallhalbkugeln zusammenpressen und zu Badebomben formen. Aus der Form lösen und für mindestens 24 Stunden trocken lassen. Dann sind die Badebomben bereit für den Einsatz!

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Wie oben schon beschrieben kaufe ich die Zutaten gerne in größeren Mengen. So lohnt es sich dann auf die Dauer auch echt die Badebomben selbst zu machen. Eine Menge der Zutaten wie das Kokosöl oder die ätherischen Öle bekommt ihr super easy bei shop apotheke. Gerade die Auswahl der Öle hat es mir da angetan: Von Orange über Lavendel, Minze und Bergamotte bis hin zu tollen Duftmischungen könnt ihr dort fast alles finden was ihr euch vorstellen könnt – zu tollen Preisen und in Apothekenqualität! Schaut es euch mal an.

Habt ihr schon mal Badebomben selbst gemacht? Habt ihr noch Tipps & Tricks für mich? Und was sind eure liebsten Düfte beim Baden?

Bleibt süß & HAPPY CRAFTING!

xx Kristin

Bei diesem Post handelt es sich um eine Kooperation. Ganz unabhängig davon empfehle ich hier aber wie immer nur Produkte/Dienstleistungen/Firmen die mich wirklich überzeugen!

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Ei, ei, ei… Natürlich gefärbte Ostereier

Huhu meine Zebras!

 

Ostern steht vor der Tür und was darf da auf keinen Fall fehlen? Genau, Ostereier! Egal ob aus Schokolade oder echte Hühnereier, Eier gehören auf jeden Fall dazu. In den letzten Jahren habe ich meine Ostereier schon oft mit den Farben aus dem Supermarkt gefärbt und irgendwie waren die Farben nie so wie ich sie wollte. Aber ich habe nicht viel darüber nachgedacht, bis ich in diesem Jahr auf natürliche Methoden zum Färben der Eier gestoßen bin. Und glaubt mir, ich werde nie wieder anders färben!

Für einen wundervollen, meeresgrünen Aqua-Ton braucht ihr…. Rotkohl! Ja genau, Rotkohl. Denn der macht die Eier nicht – wie man vielleicht vermuten würde – lila oder rot, sondern kräftig grün-blau. Kein Wunder, dass der Kohl bei uns auch Blaukraut genannt wird. Aber genug geredet, Zeit uns die Finger schmutzig zu machen!

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Rotkohl-Eierfarbe

reicht für 5 Eier (bei voller Farbintensität)

  • 1 Rotkohl
  • 1 – 1,25 l Wasser
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Natron
  • Becher zum Färben
  • weiße, hartgekochte Eier

Den Rotkohl fein schneiden und in einen großen Topf geben. Zusammen mit dem Wasser für etwa 30 Minuten köcheln. Den Kohl abgießen und dabei den ‚Saft‘ in einer Schüssel auffangen und abkühlen lassen.

Essig und Natron zur Flüssigkeit geben und gut verrühren. Die Eier in kleine Becher oder Gläser geben und mit der Farbe aufgießen bis sie bedeckt sind. Nun solange in der Farbe lassen bis der gewünschte Farbton erreicht ist – das kann zwischen 1 und 24 Stunden dauern! Dabei immer wieder vorsichtig durchrühren, damit die Farbe gleichmäßig wird.

Wenn ihr die Farbe für eine zweite Ladung Eier verwendet ist die Färbekraft nicht mehr ganz so stark.

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Ich bin VERLIEBT in diesen Farbton! So, so wunderschön <3 Auch der kleine (oder vielleicht gar nicht mehr so kleine) Neffe war begeistert und hat daher freiwillig Handmodell für mich gespielt 🙂

Und übrigens: Aus dem abgekochten Rotkohl könnt ihr immer noch eine leckere Beilage zaubern, also wird auch nichts weggeworfen!

 

Wie bereitet ihr euch auf Ostern vorn und was habt ihr geplant?

 

Bleibt süß & HAPPY EASTER EGG DYEING!

xx Kristin