Eine kulinarische Entdeckungsreise… nach Schottland | Cranachan

Huhu meine Lieben!

 

Lasst uns zusammen verreisen! Packt eure sieben Sachen (Teller, Schüssel, Gabel, Messer, Löffel, Glas und Strohhalm) und folgt mir in ein unbekanntes Land. Okay, okay – so unbekannt ist es vielleicht doch nicht: Unsere (kulinarische) Reise geht nach Schottland.

Schottland – das Land in dem Röcke beliebter sind als Hosen und Flöten in Säcke stecken. Aber spätestens seit Mr. Zebra steht fest, dass das Land mehr kann als nur das. Mein zukünftiges Schwieger-Land besticht vor allem durch seine wilde Schönheit – die Landschaft dort ist einfach wunderschön rau und unberührt. Die Menschen dort sind zuweilen etwas seltsam aber definitiv sehr liebenswürdig.

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Auch kulinarisch hat Schottland einiges zu bieten, deutlich mehr als nur die klischeehaften britischen Speisen wie Fish & Chips. Süß mögen sie’s, die Schotten! Ganz oft wird dabei meine persönliche Zuckergrenze weit überschritten. Wie zum Beispiel an dem Tag in Glasgow als Mr. Zebra mich ein Stück Tablet – also eine Art krümeliges Toffee – probieren lies und ich fast mitten in der U-Bahn an einem Zuckerschock gestorben bin! 😀 Aber Shortbread und Co können sie schon ganz gut 😉

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Heute habe ich für euch ein typisch schottisches Dessert dabei: Cranachan! Hinter dem komplizieren Namen verbirgt sich eine Creme aus Sahne, Honig und Whisky gepaart mit frischen Himbeeren und knusprigen Haferflocken – unheimlich lecker! Und nicht so schrecklich süß 😉 Hier kommt das Rezept:

Cranachan

für ca. 6 Portionen

  • 250g Crème Double
  • 200g Schlagsahne
  • 2 EL Honig
  • 2-4 EL Whisky
  • 200g Himbeeren + Puderzucker nach Belieben
  • 6 EL zarte Haferflocken
  • 2 EL Puderzucker

 

Die Haferflocken und den Puderzucker gut mischen und in eine beschichtete Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze langsam anrösten bis der Zucker karamellisiert und die Haferflocken umhüllt. Auf ein Stück Backpapier geben und auskühlen lassen.

Für die Creme die Schlagsahne und Crème Double in einem hohen Rührbecher mischen und mit dem Mixer aufschlagen. ABER VORSICHT! Die Creme bloß nicht zu lange schlagen! Sie sollte nicht die Konsistenz von Schlagsahne haben sondern eher von einer dicklichen Creme. Nun den Honig und Whisky unterrühren und zur Seite stellen.

Die Himbeeren pürieren und – je nach Geschmack und Süße eurer Früchte mit etwas Puderzucker süßen.

Nun abwechselnd die Creme, Haferflocken und Himbeerpüree in kleine Gläschen schichten und etwas kühlen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Haferflocken bestreuen und mit frischen Himbeeren garnieren!

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Cranachan ist wirklich ein unbeschreiblich leckeres Dessert: Die honigsüße Creme zusammen mit dem herben Whisky und der Frische der Himbeeren. Dazu dann noch knusprig süße Haferflocken ❤ Es ist ein bisschen wie ein Frühstücksjoghurt deluxe – nur für Erwachsene… aber noch viel besser als ihr es euch vorstellen könnt.

Wart ihr auch schon mal in Schottland? Wenn ja, wie hat es auch gefallen und was hat euch dort am besten geschmeckt?

Das war’s auch schon von mir für heute! Ich hoffe der Ausflug nach Schottland hat euch gefallen und ihr folgt uns auch weiterhin bei unserer kulinarischen Entdeckungsreise!

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Bleibt süß & HAPPY TRAVELLING!

xx Kristin

 

 

 

 

 

 

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Die Schönen & die Biester | + #FoodBlogDay in München

Hallo meine Lieben!

Zu Beginn gibt es ein Geständnis:

Ich liebe, liebe, liiiiiiiebe Disney-Filme! Vor allem die Klassiker. Mein persönlicher Liebling ist „Die Schöne und das Biest“ – es kann ja schließlich auch kein Zufall sein, dass der Film und ich im gleichen Jahr produziert wurden 😉

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Passend dazu möchte ich euch heute ein Blumenarrangement zeigen, mit wunderschönen Rosen und biestigen Disteln. Der Clou daran: Wenn ihr ein bisschen Zeit habt und nicht gerade im Beton-Dschungel lebt könnt ihr fast alles was ihr dafür braucht in eurem Garten oder in einem nahegelegenen Park finden!

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Die Mischung aus wilden Elementen wie Beeren, Disteln, Kletten oder Wildblumen und eleganten Elementen wie Rosen und Hortensien ist absolut zauberhaft! Und auch die Farbpalette reicht von weiß, über rosa bis hin zu lila. Regeln gibt es keine – alles was euch gefällt ist erlaubt!

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Bereit?! Dann holt die Gartenhandschuhe raus und legt los 🙂

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Hier seht ihr in der Übersicht was ich für meinen Strauß genommen habe: Phlox (in dunkellila, flieder und weiß), Buschröschen, kleine pinke Rosen, wilde unreife Brombeeren, blühende Disteln, rosa Hortensien, große gefüllte Rosen, grüne Beeren, Lavendel und lila Wildblumen. Gekauft habe ich davon lediglich die Rosen.

Und das Endergebnis? Wunderschön, wie ich finde… was meint ihr?

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Die Idee zu so einem buntgemischten Strauß habe ich vom FoodBlogDay 2015 in München wo es ganz ähnliche Blumen für alle Teilnehmer gab. Überhaupt war das ein wundervoller Tag in der bayerischen Landeshauptstadt! In den Workshops gab es so viel zu lernen und es war großartig mal die ganzen „Kollegen“ kennenzulernen.

Ich habe natürlich auch ein paar Impressionen für euch – von den Workshops und aus München:

Butterkreationen mit Shane McMahon

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Ein Ausflug in die Welt der Kaffeearomen bei Dallmayr

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Und nicht zu vergessen die wundervolle Kulisse…

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Hach, war das ein schönes Wochenende! Leider war der Tag viel zu schnell vorbei…

Und was sind eure Pläne für dieses sommerliche Wochenende?

Bis bald, ihr Süßen & viel Spaß beim Blumen pflücken!

xx Kristin

PS: Wenn ihr hier klickt, gibt es einen passenden Ohrwurm gratis 😉

Cherry Lamingtons | Ein kurzer Trip ans andere Ende der Welt!

Good Day! 

Heute entführe ich euch nach Australien. Warum? Weil mich beim Durchsehen der alten Fotos ein schwerer Fall von Fernweh gepackt hat und ich nur zu gerne an diese Zeit zurückdenke.

Mein Programm in 14 Tagen Australien: 3000km9 Städteunendlich viele Eindrückewenig Schlaf… aber es hat sich definitiv gelohnt!

Warum? Lasst mich das mal kurz mit ein paar Bildern erklären:

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Obendrein gibt es dort auch noch tolles Essen! Wie zum Beispiel Lamingtons. Meistens sind die kleinen Kuchenwürfel in Schokolade gehüllt, aber ich werde euch heute eine fruchtige Version zeigen. Also? Wer von euch kommt mit mir nach Australien?

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Cherry Lamingtons

für ca. 20 Stück

  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 80g Mehl
  • 40g Maisstärke
  • 1 TL Backpulver
  • 350ml Wasser
  • 1 Päckchen Götterspeise Kirsche (~13g)
  • 70g Zucker
  • pinke Lebensmittelfarbe (optional)
  • 200-300g Kokosraspeln

Ofen auf 190°C vorheizen & eine kleine rechteckige Backform (ca. 20x20cm) oder einen Backrahmen mit Backpapier auslegen.

Eier und Zucker hellcremig und dick aufschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben. In die Form füllen und für 20-25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Götterspeisemischung und den Zucker verrühren und mit 350ml kochendem Wasser aufgießen. Wer eine sehr kräftige Färbung für die Lamingtons will kann jetzt noch etwas Lebensmittelfarbe einrühren. Dann etwas abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Den Lamington-Teig aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer am Rand entlang fahren um den Teig zu lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. (Wenn nötig) an den Ecken begradigen und in gleichgroße Würfel schneiden.

Wenn die Götterspeise so weit abgekühlt ist, dass sie wie Eiweiß vom Löffel fließt kann weitergearbeitet werden: Die Kokosraspeln auf einen großen flachen Teller geben, dann jede Seite der Würfel kurz in die Götterspeise tauchen und sofort in den Kokosraspeln wenden. Im Kühlschrank fest werden lassen.

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Die fertigen Lamingtons schmecken am Besten mit frisch geschlagener Sahne und Kirschmarmelade… himmlisch! Unglaublich luftig und leicht – perfekt für einen Nachmittag auf dem Sonnendeck mit Blick auf den Südpazifik! Oder eben auch, wenn ihr euch ein Stück Urlaub nach Hause holen möchtet.

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Wart ihr schon mal in Australien?

Je nachdem wie eure Antwort jetzt ausgefallen ist werde ich euch entweder anfixen dieses Land unbedingt mal kennenzulernen oder den Wunsch auslösen, so schnell wie möglich zurückzukehren.

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Hach, ich schwelge jetzt noch ein bisschen in Urlaubserinnerungen…

Habt ein tolles Wochenende, ihr Süßen & HAPPY BAKING!

xo Kristin

Zum Abschluss kommt hier noch ein Küsschen für euch:

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Kommt mit mir ins Land der langen weißen Wolke!

Für 10 Monate lange habe ich dieses kleine Land am anderen Ende der Welt mein Zuhause genannt. Es heißt Aotearoa. Wahrscheinlich kennt ihr es aber eher unter dem Namen Neuseeland.

Es war das erste große Abenteuer meines Lebens und dieses Land und seine Menschen haben mein Herz im Sturm erobert! Von der unbeschreiblichen Natur bis hin zur Gelassenheit der Einwohner bietet Neuseeland einfach alles was man sich wünschen kann. Wenn es irgendwie machbar wäre würde ich mindestens einmal pro Jahr dort hin fliegen und ein paar Wochen „pure happiness“ genießen. Da das leider nicht möglich ist muss ich meine Erinnerungen hegen und pflegen und ich finde auch ihr solltet daran teilhaben dürfen.

Zusammen mit der lieben Becky habe ich nämlich eine Gastpostreihe gestartet und drei wundervolle Rezepte aus Neuseeland vorgestellt. Als Bonus gibt es ein paar meiner Lieblingsfotos von meinen Reisen und natürlich kleine Geschichten von all den Abenteuern, die ich erlebt habe.

Neugierig geworden? Dann werdet Teil unserer kleinen Reisegruppe! Die Tickets gibt es hier:

 

Teil 1 | Abel Tasman – Nelson – Kaikoura & ein Rezept für Kiwichutney

Teil 2 | Franz Josef – Queenstown – Dunedin & ein Rezept für Veggie Pies

Teil 3 | Auckland – Keri Keri – Cape Reinga & ein Rezept für Kumara Cake

 

Als Einstimmung habe ich hier schon mal ein paar Fotos für euch. Wer mehr sehen möchte hüpft am Besten gleich zu Becky rüber.

 

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Jetzt aber schnell weiter mit euch! Die Reisegruppe wartet schon…

 

xo Kristin

Von Schiffen, Schwänen und schmerzenden Füßen | Impressionen aus Hamburg

Oh Hamburg meine Perle, du wunderschöne Stadt!

 

Hach ja. So ein bisschen hat Hamburg mein Herz ja schon erobert! Und das in gerade einmal 4 Tagen.

Der Plan war es, einfach mal ganz spontan wegfahren. Am besten mit Studenten-Budget. Da waren die Optionen schon stark eingeschränkt. Schließlich ging es dann mit dem Fernreisebus in den Norden – praktischerweise wohnt da auch eine meiner Tanten und die Unterkunftsfrage war schnell geklärt.

Genau genommen wohnt sie in Wedel, einem Vorort von Hamburg. Da ist es auch ganz schön und vor allem Schiffsfans kommen auf ihre Kosten, denn dort ist die Schiffbegrüßungsanlage und der Hamburger Yachthafen zu finden.

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Danach ging es mit der Bahn in die Hamburger Innenstadt, die sich prima zu Fuß erkunden lässt – gerade die Speicherstadt mit ihren vielen Brücken und wunderschönen Kontorhäusern lädt zum Träumen ein.

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Ich bin auch wirklich verliebt in die vielen Details: Überall gibt es etwas Lustiges, Interessantes oder Seltsames zu sehen und zu bestaunen.

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Zum Beispiel gibt es dort auch ein Gewürzmuseum (das einzige der Welt, glaube ich). Dort kann man alle möglichen Gewürze riechen, fühlen und (wer mag) auch schmecken.

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Weiter geht die Tour an der Alster, wo ich bei dem schönen Wetter eine kleine Pause eingelegt habe und den anderen Touristen beim Füttern der Schwäne zugeschaut habe. Die Schwäne sind in Hamburg praktisch heilig, müsst ihr wissen. Früher stand es sogar unter Strafe, die Schwäne zu beleidigen!

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Tagsüber und unter der Woche ist der Fischmarkt sogar ganz beschaulich und ruhig 🙂

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Weiter über St. Pauli zurück zu den Landungsbrücken und durch den alten Elbtunnel.

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Moderne trifft …

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… die große Architektur des Chilehauses und …

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… und die alten, schnuckeligen und windschiefen Häuser in der Deichstraße.

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Traumhaft schön bei Nacht: der Hamburger Hafen.

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Und wenn die Füße einen nicht mehr tragen können/wollen gibt es ja zum Glück die U-Bahn!

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Am letzten Tag habe ich dann zusammen mit meiner Tante das Treppenviertel in Blankenese erkundet (und einen dicken Muskelkater gezüchtet!).

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Hey Hamburg, war wirklich schön mit dir! Wir sehen uns bestimmt bald mal wieder…

 

 

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Insgesamt bin ich dort wirklich wahnsinnig viel gelaufen und habe noch mehr gesehen!

Noch ein kleiner Tipp: Besonders empfehlenswert für alle, die gut Englisch verstehen, ist die „Free Walking Tour“. Die beginnt jeden Tag um 11 Uhr am Rathausplatz und verschafft euch in 3-4 Stunden einen prima Überblick über die Stadtgeschichte und Sehenswürdigkeiten. Abgerechnet wird am Ende auf Trinkgeld-Basis.

 

Ich hoffe euch haben meine Eindrücke aus Hamburg gefallen und vielleicht habt ihr ja jetzt auch ein bisschen Lust auf die Hansestadt bekommen.

 

Bis bald und HAPPY TRAVELLING!

 

xo Kristin