Erdbeer-Tiramisu

Hallo meine Lieben,

ich liebe es, saisonal und regional einzukaufen. Während das mit der Saisonalität im Großen und Ganzen ziemlich easy ist, stoße ich bei der Regionalität dann doch oft an meine Grenzen. Bequemlichkeit und das schier unerschöpfliche Angebot der Supermärkte lassen mich oft schwach werden. Aber es gibt eine Sache, die ich IMMER in dem kleinen Hofladen des Obstbauern bei uns im Dorf einkaufe: Erdbeeren!

Ich weiß, das klingt nach Klischee, aber die Erdbeeren, die ich dort bekomme, haben einfach rein gar nichts mit den roten Früchten aus dem Supermarkt gemeinsam – auch wenn die Schälchen aus dem Supermarkt oft Deutschland als ihr Herkunftsland ausweisen. Sobald ich mit meinem Einkaufskörbchen gefüllt mit Erdbeeren zuhause ankomme, verbreiten sie einen verführerischen Duft in der ganzen Wohnung und ich kann einfach nicht anders als eine, zwei, drei oder vielleicht doch die halbe Schale leer zu futtern.

Und wie könnte man diese herrlichen Früchtchen besser zelebrieren, als in einem cremig süßen Sommerdessert wie Tiramisu? Die Crème kommt – anders als beim Klassiker – ohne Eier aus und ist somit auch deutlich besser für heiße Tage geeignet. Das Erdbeertiramisu ist super schnell geschichtet und daher braucht ihr auch gar nicht viel Zeit in der Küche zu verbringen. Und dann heißt es: Löffel zücken und genießen <3

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Erdbeer-Tiramisu
für 6-8 Portionen

  • 500 g Erdbeeren
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 75 g brauner Zucker
  • ca. 150-200 g Löffelbiskuits (die Menge kann je nach verwendeter Form variieren)
  • 75 ml Espresso (alternativ: Orangensaft)
  • 1 EL Kakaopulver

Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. In einer Schüssel Mascarpone mit Magerquark und braunem Zucker verrühren.

Die Löffelbiskuits in einer Form (ca. 15×30 cm) auslegen und mit Espresso beträufeln. Alternativ – für eine kinderfreundliche Variante – könnt ihr die Biskuits auch mit Orangensaft tränken.

Ein Drittel der Mascarponecreme auf den Löffelbiskuits verteilen. Die Erdbeerscheiben auf der Creme verteilen. Das zweite Drittel der Mascarponecreme auf die Erdbeeren geben, dann Löffelbiskuit schichten (und beträufeln) und mit dem letzten Drittel der Creme bestreichen. Das Erdbeer-Tiramisu etwa drei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Mit Kakaopulver bestäuben und servieren.

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Süß, cremig und fruchtig – die perfekte Kombination, oder was meint ihr?

Bleibt süß & HAPPY TIRAMISU MAKING!

xx Kristin

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Karotten-Suppe mit Orange & Curry

Huhu ihr Süßen!

 

Ich hoffe, ihr habt das miese Wetter der letzten Wochen bisher unbeschadet überstanden und euch keine Erkältung eingefangen. Mich hat es leider am Wochenende erwischt und nun liege ich mit einer dicken Grippe flach… meh! Aber ein neues Rezept habe ich trotzdem für euch und das vertreibt auch die dunkelsten Regenwolken!

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Das farbenfrohe Süppchen ist ganz schnell gekocht und ihr braucht auch gar nicht viele Zutaten dafür: Neben Karotten sind Curry und Orangensaft die wichtigsten Zutaten und die verleihen der Suppe auch einen ganz besonders leckeren Geschmack. Und so geht’s…

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Karottensuppe mit Orange & Curry

für 4 Portionen

  • 500 g Karotten
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • etwas Öl
  • 1 TL Currypulver
  • 250 ml Orangensaft
  • 850 ml Brühe
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Die Karotten schälen, putzen und in Scheiben schneiden. Lauchzwiebeln putzen, waschen und das Weiße der Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Das Lauchzwiebelgrün beiseite legen.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Karotten und Lauchzwiebeln darin ca. 5 Minuten unter Rühren andünsten. Das Gemüse nun mit Curry bestäuben, mit Orangensaft ablöschen und schließlich mit der Brühe auffüllen. Die Suppe aufkochen lassen und für ca. 20 Minuten köcheln.

Das Lauchzwiebelgrün in feine Ringe schneiden. Die Suppe mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss fein pürieren und mit Lauchzwiebelgrün bestreut servieren!

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So farbenfroh, da ist gute Laune vorprogrammiert! Ich werde mich jetzt aber erst einmal ins Bett verkriechen und meiner Grippe den Kampf ansagen! Wäre doch gelacht, wenn die sich nicht vertreiben liese… 😛

 

Macht es gut, bleibt gesund & HAPPY COOKING!

xx Kristin

[16. Dezember] Glühwein Sunrise

Fräulein Zebra Weihnachten

Hallo ihr Lieben!

Ich habe heute leider kein Foto für euch!

Dafür habe ich mich an einem Video versucht – nichts super aufregendes, aber jeder fängt ja mal klein an.. Und wozu das Ganze? Damit ich euch schnell und einfach erklären kann, wie das heutige Rezept zubereitet wird!

 

Glühwein Sunrise

Ich finde es ist an der Zeit für einen weihnachtlichen Cocktail! Passend für alle Weihnachtsfeiern mit Freunden, Kollegen und der Familie..

Zuerst müsst ihr einen Glühwein-Sirup zubereiten & das geht so:

Glühwein Sirup

für ca. 2 Flaschen à 200ml

  • Vanilleschote
  • 650ml gewürzter Glühwein
  • 100ml Kinderpunsch
  • 250g Zucker

Die Vanilleschote längs aufritzen und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben. Alles zum Kochen bringen und so lange köcheln lassen, bis es auf etwas mehr die Hälfte reduziert ist (dauert ca. 20 Minuten). Dann die Vanilleschote herausfischen und den Sirup in saubere Flaschen füllen und fest verschließen.

Damit habt ihr schon fast alles, was ihr für den Cocktail braucht… es fehlen nur noch Orangensaft, Sekt und (falls ihr zur Hand habt) Eiswürfel.

Eiswürfel hatte ich natürlich komplett vergessen vorzubereiten, deswegen gibt es bei mir im Video auch eine kleine Schweinerei. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel – das Video ist ziemlich spontan entstanden…

Mengenangaben braucht ihr keine, macht einfach nach Gefühl! Der Cocktail schmeckt in jeder Mischung gut – egal ob etwas süßer oder saurer. Aber jetzt genug gequatscht, Zeit Bilder sprechen zu lassen!

Ihr seht schon, im Video hab ich etwas viel Sirup erwischt – ihr könnt gerne weniger nehmen, wenn ihr es nicht so süß mögt!

Hat euch meine kleine Videoanleitung wenigstens ein bisschen gefallen? Soll es sowas in Zukunft öfter geben?

 

Tausend Küsschen & HAPPY COCKTAIL MIXING!

xo Kristin

Gegrillter Obstsalat

Keine Sorge, ihr habt nichts an den Augen und tatsächlich richtig gelesen. Gegrillt und Obst in einem Rezept.

Geht nicht!? Schmeckt nicht?! Oooh doch. Ihr glaubt gar nicht wie gut das geht.

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Aber von vorne. Wir Leben auf dem Land und haben einen großen Garten – inklusive zweier gigantischer Kirschbäume. Deshalb können wir seit ungefähr 1 Woche in Kirschen baden. Und mir geistern seit dem alle möglichen Kirsch-Rezepte durch den Kopf – ich wette, bald werden sie mich auch noch in meine Träume verfolgen! Cherryzilla greift an! Tihihi.. großartige Vorstellung!

Also wohin mit den Unmengen an Kirschen? Meine Familie ist im Moment nicht so von Kuchen zu begeistern was die Auswahl doch recht stark einschränkt. Neulich beim Grillen hatte ich schon mal die Idee frisches Obst auf den Rost zu packen – zack! – Rezeptidee geboren.

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Für mein Experiment habe ich mich für Steinobst entschieden – genauer gesagt Kirschen, Nektarinen und Pflaumen. Die lassen sich nämlich dank ihres festen Fruchtfleisches ziemlich gut grillen. Aber natürlich könnt ihr das Rezept auch mit anderen Sorten versuchen! Mit Ananas, Birne und Co. stelle ich mir den Obstsalat ebenso lecker vor.

Bei mir in der Wohnung, bzw. auf dem Balkon, macht sich ein Holzkohlegrill nicht so gut. Also habe ich mein Obst in einer Grillpfanne angekokelt (Rauchentwicklung inklusive!).

 

Jetzt aber genug gequatscht. Ich habe jetzt schon wieder Lust auf eine große Schüssel vom Obstsalat. Ihr auch? Dann gibt’s hier das Rezept:

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Gegrillter Obstsalat

für 2 Portionen

  • 1 Nektarine (reif, aber nicht zu weich)
  • 2 Pflaumen
  • etwa 10 Kirschen
  • 4 EL Orangensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2-3 EL Griechischer Joghurt
  • etwas Honig

 

Obst gut waschen und abtrocknen. Alles halbieren und den Stein entfernen. Keine Panik, wenn sich der Stein nicht löst (meine Pflaumen waren auch unwillig!). Schneidet einfach um den Stein herum – wie beim Mango aufschneiden – und versucht die Stücke möglichst groß zu lassen.

Die Grillpfanne auf höchster Stufe aufheizen und dann das Obst mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in die heiße Pfanne legen. Für ein paar Minuten grillen lassen (zwischendurch mal checken dass nichts zu dunkel wird). Obst aus der Pfanne nehmen und auf ein großes Schneidbrett geben. In mundgerechte Stücke schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben.

Für das Dressing Orangensaft und Ahornsirup verquirlen. Über das Obst geben und gut durchrühren. In kleine Schüsseln füllen und mit einem Klecks Griechischem Joghurt und etwas Honig servieren.

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Ich muss zugeben, ich dachte die Zubereitung wäre aufwändiger! Aber alles in allem habe ich nur ca. 15-20 Minuten gebraucht und war unglaublich positiv überrascht. Wenn ihr für mehr Leute kocht ist es ganz einfach das Rezept zu verdoppeln oder verdreifachen. Dann muss das Obst eben auf mehrere Etappen gegrillt werden, aber das dauert ja nicht allzu lang.

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Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon mal gegrilltes Obst gegessen? Top oder Flop für euch?

 

Bis bald – vermutlich mit weiteren Kirschrezepten!

 

xo Kristin