[18] Weihnachtssenf

Hey meine Lieben,

Zeit für ein weiteres schnelles Weihnachtsrezept – diesmal allerdings aber nix Süßes. Nach all dem Plätzchen-Gefutter und Lebkuchen-Naschen tut es zwischendrin auch mal gut was herzhaftes in die Finger zu bekommen. 😉

Dieser leckere Weihnachtssenf ist blitzschnell zusammen gerührt und ein tolles Mitbringsel und Geschenk aus der Küche. Zum traditionellen Heilig Abend Essen vieler Familien – nämlich Würstchen – passt der Senf direkt richtig gut und kann umgehend und ausgiebig getestet werden. Aber auch ohne große Beilage macht der Senf eine gute Figur, zum Beispiel in einem leckeren Salatdressing oder zum abschmecken von Saucen – probiert es aus!

Weihnachtssenf

Würzig, weihnachtlich und eine ausgefallene Geschenkidee aus der Küche!

Gericht Beilage, Geschenk aus der Küche, Sauce
Zubereitungszeit 10 Minuten
Portionen 2 Gläser

Zutaten

  • 2 TL gemahlenen Kardamom (oder Lebkuchengewürz)
  • 3 TL Honig
  • 1 TL Chiliflocken
  • 10 g Ingwer
  • die abgeriebene Schale einer Orange (ca. 3 TL)
  • 100 ml mittelscharfer Senf
  • 100 ml süßen Senf

So geht’s:

  1. Den Ingwer schälen und fein hacken, dann mit Orangenschale, Kardamom, Chiliflocken, Honig und scharfem Senf verrühren, wer es besonders fein mag kann das Ganze auch pürieren. Zum Schluss den süßen Senf unterheben und gut vermischen.

  2. Alles in saubere Gläser füllen, fest verschließen und schön verpacken oder beschriften. Hält sich bei kühler Lagerung mindestens drei Monate.

Ich finde es super, auch mal eine herzhafte Geschenkidee aus der Küche auf Lager zu haben und werde bestimmt das ein oder andere Gläschen davon an Weihnachten verschenken. Wäre das auch was für euch?

Bleibt süß & HAPPY MIXING!

xx Kristin

[GASTPOST] Ingwer-Honig-Kuchen im Glas von Goldbonsche

Unistress- und Klausurenendspurt! Am Wochenende ist es geschafft, dann gehört meine Aufmerksamkeit wieder ganz euch! Heute haben wir aber noch mal Besuch im Hause Zebra: Die liebe Birte von Goldbonsche <3


 

Ihr lieben Fräulein-Zebra-Freunde,

heute habe ich wieder meinen virtuellen Reisekoffer gepackt, um der lieben Kristin meine Gastpost zu überreichen. Für den einfachen Transport  habe ich meinen Kuchen in ein Weckglas gezaubert!

Ich bin Birte – frisch gebackene und leidenschaftliche Foodbloggerin auf Goldbonsche.com. Mein Blogbackbuch wächst jeden Sonntag an kunterbunten Rezept-Geheimnissen aus meiner kleinen Küche. Dabei geht es vorwiegend um das wunderbare Backen, das schon annährend wie eine kleine Meditation für mich ist. Beim Backen von kleinen saftigen Törtchen, schnuckeligen Cupcakes oder honigsüßen Kuchen vergesse ich leicht die Welt um mich herum.

Wichtig ist es mir, eine einfache Anleitung für meine Rezepte zu schreiben. Damit meine geliebten Werke Schritt für Schritt von euch nachgebacken werden können. Denn ich bin der Überzeugung, dass jeder Meisterstücke backen kann, wenn wir uns nur die Ruhe dafür nehmen.

Heute habe ich zur Feier des Tages einen kleinen Ingwer-Honig-Kuchen im Glas mitgebracht, den ihr an einer warmen Granatapfelsauce vernaschen könnt. Das Rezept passt genau in ein 580 ml Weckglas. Ich bin verrückt nach Ingwer in den verschiedensten Formen. Ob im heißen Tee, zum Würzen im Essen oder als kleiner Herzenswärmer in süßem Kuchen wie in diesem Rezept. Wenn ihr es so richtig scharf mögt, macht einfach ein klitzekleines bisschen mehr von dieser Zauberwurzel rein.

Herzallerliebst,

Birte. <3

 

Ingwerkuchen-Goldbonsche

Ingwer-Honig-Kuchen im Glas an Granatapfelsauce

Einkaufsliste für ein 580 ml Weckglas:

Für den Kuchen…

  • 75 g Dinkelmehl Type 630
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g zimmerweiche Butter
  • 50 ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • 50 g Honig
  • 2 EL geriebenen Ingwer
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Messerspitze Vanille

Für die Granatapfelsauce…

  • 1 Granatapfel
  • 1 TL Speisestärke
  • Etwas Wasser
  • Bei Bedarf etwas Honig/einen Spritzer Zitronensaft

Hilfsmittel:

  • 580 ml Weckglas
  • Rührschüssel
  • Kochtopf/kleine Pfanne
  • Hohes Gefäß
  • Rührgerät
  • Pürierstab
  • Teigschaber
  • Löffel

Vorbereitung:

Stelle deinen Backofen auf kuschelige 175°C ein. Lege dir deine benötigten Zutaten zurecht.

Zubereitung:

Für die Granatapfelsauce…

1.) Entkerne vorsichtig (!) den Granatapfel mit einem Löffel. Lege die saftigen Kerne in ein hohes Gefäß und püriere kurz die Kerne mit Hilfe eines Zauberstabes. Dabei sollten die Kerne nur kurz aufknacken.

2.) Die Granatapfelmasse fügst du in einen kleinen Kochtopf und erhitzt dieses zusammen mit der Speisestärke und einen kleinen Schluck Wasser.

3.) Nach dem Aufkochen wird die Masse etwas andicken. Danach kannst du die Granatapfelsauce sofort genießen.

Tipp) Wer es gerne süßer mag, fügt einen Spritzer Honig in die Sauce. Ich füge gerne einen Spritzer Zitronensaft hinzu, um den Kontrast zum Kuchen zu verstärken.

 

Für den Kuchen…

1.) Verrühre in einem kleinen Kochtopf den Honig und den frisch geriebenen Ingwer. Wasche die Bio-Zitrone, reibe die Schale dazu und presse den Saft aus. Füge die Vanille hinzu. Erwärme den hergestellten Sirup auf dem Herd.

2.) Das Mehl siebst du in eine Rührschüssel und vermischt es mit dem Backpulver und der Speisestärke.

3.) Die Buttermilch, die weiche Butter und den Sirup fügst du hinzu. Verrühre alles zu einem geschmeidigen Teig.

4.) Nun kannst du mit Hilfe eines Teigschabers den Teig vorsichtig in das Glas füllen. Achte darauf, dass du nicht rumschmuddelst, ansonsten sieht es hinterher unschön aus.

5.) Und ab damit in den Backofen. Dort darf dein Kuchen im Glas für ca. 25 Minuten schlummern.

6.) Prüfe anschließend anhand einer Stäbchenprobe, ob der Kuchen fertig ist. Den Kuchen kannst du nun auskühlen lassen und verschließen, so hält er sich lange. Oder du stülpst ihn heraus und genießt ihn noch warm zusammen mit der heißen Granatapfelsauce. Das ist mein Schlemmer-Favorit!

Orangen Torte | Guten Freunden schenkt man ein Törtchen…

Huhu, meine Lieben!

Ich habe heute morgen verschlafen [selbst schuld – schließlich musste ich uuuuundbedingt noch bis tief in die Nacht mein aktuelles Buch zu Ende lesen]. Und ich muss gestehen, dass hat meine Tagesplanung gnadenlos durcheinander gebracht. Denn im Moment bin ich wieder in so einer Phase, in der ich wie ein wildes Eichhörnchen Nüsse vergrabe – nur dass die Nüsse bei mir keine Nüsse sind, sondern Ideen, die noch eine Weile reifen müssen und dann hoffentlich bald selbst zu großen, tollen Dingen werden. [Mal ganz davon abgesehen, dass die Eichhörnchen die Bäume auch nur „versehentlich“ pflanzen… aber ihr versteht sicher worauf ich hinaus wollte!]

Während also im Hintergrund eine ganze Menge Projekte schlummern und gedeihen, zeige ich euch jetzt erst einmal, was ich letztes Wochenende für den Kurztrip nach Köln gebacken habe – sozusagen als kleine, süße Aufmerksamkeit an unsere netten Gastgeber:

Orangentorte1

Ihr entschuldigt sicher die relativ übersichtlichen Bilder, aber mit 5 hungrigen Personen, die mir bei jedem Handgriff über die Schulter geschaut haben, habe ich mich etwas beeilt! 😀

 

Orangen Torte

für eine Torte mit  Ø 16cm

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 EL lauwarmes Wasser
  • 80g Mehl
  • 80g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Orangen
  • 3 TL Gelierzucker (2:1)
  • je 1/2 TL Zimt, Kardamom, Ingwer & Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200ml Blutorangensaft
  • 15g Speisestärke
  • 10g Zucker
  • 500g Quark
  • 400g Frischkäse
  • 100g brauner Zucker
  • 1/2 Päckchen Sofortgelatine
  • 1 Orange, in Scheiben geschnitten

Backofen auf 180°C vorheizen und eine kleine Springform fetten und mehlen.

Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eigelbmasse sieben und zusammen mit dem lauwarmen Wasser unterrühren. Eischnee unterheben und den Teig in die Form füllen. Für 30 Minuten backen & komplett auskühlen lassen. Biskuit (wenn nötig) begradigen und in 3 Böden teilen.

Für die erste Füllung Orangen filetieren und in kleine Stücke schneiden, dabei den Saft auffangen. Die Orangenfiletstücke zusammen mit 3 EL Orangensaft, Gelierzucker, Gewürzen und Zitronensaft in einer Pfanne aufkochen und für ca. 5 Minuten einköcheln lassen. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen, währenddessen die Böden mit etwas Orangensaft beträufeln. Einen Tortenring um den untersten Boden legen und die Gewürzorangen darauf verteilen.

Für die zweite Füllung Zucker, Speisestärke und etwas Blutorangensaft glattrühren, den Rest in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Dann die Stärkemischung unterrühren und andicken lassen. Vom Herd nehmen, in eine kleine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie bedeckt abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Frischkäse und braunen Zucker verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Quark hinzufügen und zu einer glatten Creme verarbeiten. Zum Schluss noch die Gelatine einrühren.

4-5 EL der Creme auf den Gewürzorangen verteilen und dann mit dem zweiten Boden bedecken. Darauf den leicht abgekühlten Blutorangen-Pudding verteilen. Kurz im Kühlschrank festwerden lassen (ca. 10 Minuten), dann mit 4-5 EL der Creme bestreichen und mit dem dritten Boden abschließen.

Die Torte und die übrige Creme für mehrere Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank festwerden lassen. Dann den Tortenring entfernen und die Torte mit der Creme einstreichen. Die Orangenscheiben bis zur Mitte einschneiden, in sich verdrehen und als Dekoration auf die Torte geben. Bis zum Servieren kaltstellen.

 

Orangentorte3 Orangentorte5

Ich weiß ja nicht ob ihr euch erinnert, aber vielleicht kennt ihr ja noch dieses leckere Eis namens „Pop Orange“? Das war so ein Eis zum Hochschieben, mit Smiley drauf und Orangen-Vanille-Geschmack drinnen. Und ganz genau so schmeckt diese Torte! Das ist dann wohl Schicksal, oder?! 😀

 

Ich gehe jetzt mal wieder Pläne schmieden und hübsche Sachen für euch vorbereiten!

Genießt das restliche Wochenende & HAPPY BAKING!

xo Kristin