Zwiebel Tarte Tatin

Hey meine Lieben,

als ich klein, war bin ich meinem Opa auf Schritt und Tritt gefolgt. Wie so ein kleiner, kniehoher Schatten. Egal ob beim Tauben füttern, Unkraut zupfen oder Straße kehren – ich hab ihm immer über die Schulter geschaut. Wenn es mal wieder was im Garten zu ernten gab dufte ich auch ab und zu mithelfen: Am Karottengrün ziehen und schauen ob schon was wächst, Erdbeeren pflücken und direkt vernaschen und auch bei der Zwiebelernte durfte ich helfen. Allerdings hab ich da noch nie so richtig verstanden, für was Zwiebeln denn überhaupt gut sein sollen und was man denn damit machen kann.

Oh, wie sich die Zeiten ändern! Inzwischen weiß ich sehr wohl, wie toll und vielseitig Zwiebeln sind und könnte sie aus meiner Küche definitiv nicht mehr wegdenken. Darum sind Zwiebeln, oder genauer gesagt Schalotten, die Hauptdarsteller in diesem Rezept! Langsam geschmort, mit Basalmico reduziert und mit knusprigem Blätterteig verbacken. Mehr Zutaten braucht es nicht zum Küchenglück ❤

Zwiebel Tarte Tatin

Der Klassiker aus Frankreich in der herzhaften Version mit Schalotten – très bien!

Gericht herzhaft, Mittagessen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Wartezeit 5 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 300 g Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL dunkler Balsamico-Essig
  • 2 TL brauner Zucker
  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)

So geht’s:

  1. Die Schalotten schälen und halbieren. In einer Pfanne bei kleiner Hitze Butter und Olivenöl erhitzen. Die Zwiebelhälften vorsichtig hineinlegen, salzen, pfeffern, mit Deckel zudecken und ca. 5 Minuten schmoren. Dann wenden und noch etwas weiter braten lassen.

  2. Inzwischen eine runde Auflaufform einfetten und den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Nun den Balsamico-Essig und braunen Zucker zu den Zwiebeln geben und kurz einkochen lassen. 

  3. Jetzt die Zwiebeln in Auflaufform geben und flach ausbreiten. Mit dem Blätterteig bedecken (gegebenenfalls zuschneiden) und bis in die Ränder drücken. Nun für ca. 20 Minuten backen, bis der Blätterteig schön aufgegangen ist. 

  4. Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann auf einen großen Teller stürzen und servieren!

Mmmhhh, könnt ihr diesen tollen Duft riechen? Und habt ihr auch solche Kindheitserinnerungen, die euch aus dem ein oder anderen Grund ganz besonders im Kopf geblieben sind?

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

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Blaubeer Clafoutis

Huhu meine Lieben,

in den letzen Wochen gab es bei uns ganz schön viele Feste zu Feiern – natürlich auch immer mit einer Menge gutem Essen. Und ganz egal wie voll wir alle schon von der Hauptspeise sind, da ist immer noch ein bisschen Platz für eine Portion Nachtisch – geht’s euch da auch so?

Ein richtig leckeres und familienfreundliches Dessert möchte ich euch heute zeigen: Luftig, fruchtiges Blaubeer Clafoutis (der/die/DAS?! Welcher ist da nun der richtige Artikel?)! Das wurde sogar von meinen Neffen getestet und (nach anfänglicher ‚Iiiiiiih, da ist ja Obst drin‘-Skepsis) für ’saulecker‘ befunden. Ich glaube, mehr Lob geht nicht! Der Teenie-Neffe hat sich sogar das Rezept geben lassen… so gut war es! Also dürft ihr euch das nicht entgehen lassen!

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Blaubeer Clafoutis
für 4-6 Portionen

  • 250 g Blaubeeren (frisch oder TK)
  • 100 g Mehl
  • 2 EL Vanillepuddingpulver (alternativ:  2 EL Stärke und etwas Vanilleextrakt)
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 100 ml Milch
  • 200 g Naturjoghurt

Die Blaubeeren gut waschen und den Backofen auf 160°C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwa 24 cm Durchmesser fetten und bemehlen.
Mehl, Puddingpulver, braunen Zucker und eine Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Milch, Joghurt und Eigelb gut verrühren und zur Mehlmischung geben. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Blaubeeren darauf verteilen und um heißen Ofen für ca. 40 Minuten backen, gegebenenfalls nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken damit es nicht zu braun wird.
Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Noch warm, frisch aus dem Ofen mit einer großen Kugel Vanille-Eis… ich kann mir kaum was besseres vorstellen <3

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin