Aus Liebe zum Bier – zu Besuch bei Maisel in Bayreuth | #Kooperation

Hallo meine Lieben,

ich will ganz ehrlich mit euch sein: Als die Email von Viktoria von Maisel Bräu in mein Postfach flatterte, war ich zuerst überhaupt nicht sicher wie ich antworten sollte. Denn wie ihr euch sicher denken könnt – es dreht sich dort um Bier, dem Lieblingsgetränk der Deutschen. Also gefühlt von allen, außer eben mir. Und nun?

Warum trinke ich eigentlich kein Bier? Hmmm, die Wahrheit ist hier wohl, dass ich einfach immer eher Weintrinkerin war und ich mich dadurch nie mir Bier beschäftigt habe. Na gut, Challenge accepted! Dann geben wir dem Getränk aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser mal ’ne Chance.

Also ging es Anfang März für mich nach Bayreuth – pünktlich zum 2. Geburtstag der „Maisel & Friends Brauwerkstatt“.  Dort durfte ich dann ganz ausführlich das Liebesbier (das wunderschöne dazugehörige Lokal), die unfassbar große Bierauswahl und die Kombination von Schokolade & Bier zu erkunden. Und heute schicke ich euch auf Erkundungsreise:

Schon von außen (und trotz Minusgraden und Schnee) wirken das Liebesbier und die Biererlebniswelt unheimlich einladend und der industrielle Charme des Gebäudes ist unverkennbar und präsent. Schnell wird klar: Da war jemand mit sehr viel Stil und Geschmack am Werk!

Drinnen wurde ich dann von Viktoria in Empfang genommen und nachdem wir Mr. Zebra an der Bar geparkt hatten, ging die Führung so richtig los:

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Stopp 1: Der Bier-Shop. Schaut euch mal diese Auswahl an! Selbst für eine blutige Bieranfängerin wie mich war diese Sortenvielfalt unfassbar beeindruckend – mal ganz davon abgesehen, dass viele der Labels einfach auch unfassbar schön gestaltet sind.

Weiter ging es dann im Liebesbier selbst und – auch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole – die Einrichtung dort ist wunder-, wunderschön! In den alten Räumlichkeiten der Brauerei wurde mit so viel Liebe, sowohl zum Detail als auch zum Bier, eine geräumige und trotzdem super gemütliche Gastronomie geschaffen: Die Tische aus Holz, die Stühle aus Leder – als Hommage an die zum Brauen benötigten Fässer und Schürzen. Beim Blick nach oben entdeckt man die alten, gewölbeartigen Decken und im Hintergrund lagern Fässer voll Bier.

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Als nächstes geht es weiter in den Gärkeller, von wo aus man einen Einblick in den ganz modernen Teil der Brauerei erhält. Große metallische Tanks und bunte Beleuchtung verleihen dem Raum ein fast schon surreales Gefühl – kaum vorzustellen das dort unten zwischen den Behältern im Tagesgeschäft etliche Brauer herumwuseln. Näher dran geht es kaum!

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Wir machen uns wieder auf den Weg zurück ins Liebesbier. Dort geht meine Schwärmerei nahtlos weiter: Diese Deko <3 Im Lokal integriert gibt es außerdem eine eigene Bäckerei, die ausschließlich für die Gäste im Restaurant bäckt. Meint ihr, sowas kann ich auch für zuhause haben? Außerdem: Für die Regionalität und Saisonalität erhält das Liebesbier von mir ohnehin eine dicke Portion Bonuspunkte.

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Damit ist die kleine Führung beendet und ich darf mich auf eigene Faust umschauen. Im Rahmen des HOPPY BIRTHDAY-Festival luden an diesem Tag auch noch viele andere Brauer zum Probieren ihrer Biere ein. Außerdem konnte man Wissenswertes rund um den Hopfen erfahren – inklusive Riech-Rätsel – und natürlich leckere Festival-Snacks genießen. Mr. Zebra und ich haben uns für einen Hot Dog mit Bier-Mayo entschieden und wurden nicht enttäuscht: Ein bisschen scharf, saftig und sehr lecker!

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Und dann kam da ja noch der Punkt, den ich wohl mit am meisten Spannung erwartet habe: Das Bier-Tasting zum Thema Bier & Schokolade! Im Tastingraum angekommen musste ich erst mal grinsen: Die dort vorbereiteten Pralinen kamen mir nämlich ziemlich bekannt vor. Und ich sollte Recht behalten denn die Schokolade kommt tatsächlich von Storath aus Bamberg – Regionalität for the win!

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Das Foodpairing selbst war dann ein echtes Erlebnis: Von Craft- bis Schokoladenbier durften wir uns durch vier verschiedene Sorten testen – die übrigens sehr großzügig ausgeschenkt wurden *hicks*. Zuerst jeweils Schokolade und Bier pur, dann in der Kombination. Unglaublich, wie ein recht herbes, eindeutig bitteres Bier auf einmal fruchtig und so gar nicht mehr schmecken kann. Die Details sind schwer in Worte zu fassen – es bleibt ein Erlebnis, dass man selbst erfahren muss.

Darum zum Schluss mein Appell an euch: Solltet ihr aus der Region kommen oder mal in der Nähe von Bayreuth sein, dann schaut euch unbedingt das Liebesbier bzw. die Biererlebniswelt an. Egal ob zum Essen oder Trinken, für einen Museumsbesuch oder zum Bier-Tasting – es lohnt sich! Wir haben selbst schon Pläne geschmiedet und werden wohl nach und nach unsere kompletten Familien nach Bayreuth schleppen: Sowas nennt man dann wohl Liebe auf den ersten Schluck!

Bleibt süß & HAPPY BEER DRINKING!

xx Kristin

PS: Ich bin auf den Geschmack gekommen – ihr dürft euch also demnächst auf ein paar Bierrezepte freuen!

PPS: Vielen Dank für die Einladung, liebe Viktoria & liebes Maisel-Team! Es war mir eine Freude <3

Bier-Chili | Studenten-Woche

Hallo meine Lieben,

gerade hier in Bamberg, aber auch im restlichen Bayern, gehört Bier zu den Grundnahrungsmitteln und ist in so ziemlich jedem (Studenten-)Kühlschrank zu finden. Dass Bier aber nicht nur eisgekühlt gut schmeckt zeige ich euch heute: Für unser Rezept brauchen wir neben den klassischen Chili-Zutaten wie Hack und Bohnen auch ein halbes Fläschchen Bier – die andere Hälfte ist dann für den Koch oder die Köchin 😉

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Und so wird’s gemacht:

Bier Chili
ergibt 3-4 Portionen

  • 1 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 TL Salz
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 EL Chilipulver
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 Flasche Bier
  • 1/2 TL Kakaopulver
  • 250 ml Wasser
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen

Die Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln bzw. hacken, die Paprika waschen, putzen und in feine Stücke schneiden.

Öl in einem großen Topf auf höchster Stufe erhitzen. Hackfleisch, Zwiebel und etwas Salz darin für etwa 4 Minuten scharf anbraten. Die Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren und Knoblauch, Chilipulver, Paprikapulver, Pfeffer und Zimt hinzufügen. Unter Rühren für 3 Minuten weiterbraten.

Mit dem Bier ablöschen und Kakaopulver, Wasser und Tomatenmark hinzufügen. Für eine halbe Stunde köcheln lassen. Nun die Paprikastückchen und die Bohnen hinzufügen und für weitere 10-20 Minuten köcheln bis die Paprika gar sind. Mit Sour Cream und Tortillas servieren.

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Das Gute an Chili ist ja, dass man ohne Probleme eine große Portion davon kochen kann, denn es schmeckt auch aufgewärmt ganz wunderbar und lässt sich auch prima einfrieren!

Mögt ihr Chili auch so gerne wie ich?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin