Marmor Brownies

Hey Freunde,

manchmal geht einem ein Rezept kinderleicht von der Hand, alles easy – auch bei komplizierteren Rezepten kommt keine Panik auf. Aber hin und wieder ist einfach der Wurm drin. Selbst das einfachste Gericht wird zu einem wahrhaften Albtraum in der Küche und das Ergebnis ist dementsprechend enttäuschend.

So ging es mir bei der Entwicklung dieses Rezepts. In meinem Kopf habe ich mir das alles ganz simpel ausgemalt, schließlich habe ich ja schon hunderte Male Brownies und auch Blondies gebacken – was soll da schon schief gehen? Oh, ich kann euch sagen: Eine Menge!

Bei Versuch 1 hat die Menge des Backpulvers irgendwie nicht gestimmt und der Teig ist viel zu sehr aufgegangen, so das am Ende ein flacher Marmorkuchen auf dem Tisch stand. In Runde zwei klappte alles besser, bis zu dem Punkt an dem ich vergessen habe, den Zucker in den Teig zu geben. Klassiker. Beim dritten Anlauf hat dann schließlich alles gepasst und die Marmor-Brownies wurden mindestens genau so toll, wie ich wie mir ausgemalt hatte – zum Glück für euch, denn ein viertes Mal hätte ich mich wahrscheinlich nicht mehr ans Rezept getraut!

Marmor Brownies

Du kannst dich nicht zwischen Brownies und Blondies entscheiden? Dann sind diese leckeren Marmor-Brownies genau richtig!

Gericht Dessert, Gebäck, Kuchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 20 Stück

Zutaten

  • 170 g dunkle Schokolade
  • 170 g weiße Schokolade
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine kleine rechteckige Backform (20×30 cm) fetten oder mit Backpapier auslegen.

  2. Für den dunklen Teig 100 g Zartbitterschokolade und 125 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Von der Hitze nehmen und die Hälfte des Zuckers unterrühren. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz gut verrühren. Die Hälfte der Mischung (125 g) zusammen mit einem Ei unter die Schokoladen-Butter-Masse rühren, dann die restliche dunkle Schokolade hacken und unter den Teig heben. Sollte der Teig (gerade der dunkle) etwas zu fest sein, einfach etwas Milch unterrühren.

  3. Den hellen Teig genau so zubereiten, nur diesmal mit weißer Schokolade. Nun den hellen und dunklen Teig abwechselnd löffelweise in die Form geben, dann mit einer Gabel durchziehen und glattstreichen. Für ca. 20 Minuten backen, dann leicht abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren!

Anmerkungen

Tipp: Wenn ihr etwas Zeit und Spülarbeit einsparen wollt, könnt ihr die Schokoladen und Butter auch ganz vorsichtig auf niedriger Temperatur in der Mirkowelle schmelzen.

Manchmal lohnt es sich eben doch für ein Rezept zu kämpfen – kennt ihr das auch oder ist euch schon mal was ähnliches passiert?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

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Käse Windbeutel mit Camembert-Creme

Hallo meine Lieben,

jeder von uns hat mindestens einen. Diesen einen kulinarischen Erzfeind. Dieses eine Gericht, dass einmal egal wie oft man es probiert einfach nicht gelingen will. Oder vielleicht etwas, dass sich schon so kompliziert liest, dass man sich erst gar nicht daran traut. Oh ja, in so einer Situation waren wir bestimmt alle schon mal.

Mein persönlicher Angstgegner sind pochierte Eier. Ich liebe, liebe, liebe sie, aber krieg sie einfach nicht hin – jedenfalls nicht ohne Schummeln (aka in Frischhaltefolie kochen). Außerdem weiß ich, dass es vielen mit Brandteig genauso geht, ein Rezept das einfach nicht gelingen will. Selbst meine Mama meidet ihn, allerdings mehr aus Respekt – „könnte ja was schief gehen“

Ich muss gestehen, dass ich noch nie Angst vor Brandteig hatte. Und das ist vielleicht auch genau der richtige Ansatz: Nicht zu viel nachdenken und verrückt machen, dann klappts am Besten. Bei mir ist es jedenfalls *klopf auf Holz* noch nie schief gegangen und ich finde es easier als manch anderes Rezept. Also wenn ihr auch noch skeptisch seid, dann traut euch! Diese unfassbar leckeren Käsewindbeutel mit würziger Camembert-Füllung warten als Preis auf euch!

Käse Windbeutel mit Camembert Creme

Luftig, cremig – und ausnahmsweise mal herzhaft: Diese leckeren Windbeutel mit Camembert-Füllung sind der perfekte Snack für die nächste Party!

Gericht Partyfood, Snack
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Portionen 12 Portionen

Zutaten

  • 100 ml Wasser
  • 40 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 80 g Mehl
  • 2 Eier
  • 50 g geriebenen Käse z.B. Emmentaler oder Gouda
  • 200 g Camembert
  • 100 g Butter
  • 50-100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, frische Kräuter Pfeffer, frische Kräuter

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  2. Für die Windbeutel Wasser, Butter und Salz in einem Kochtopf aufkochen. Mehl in einem Schwung hinzugeben und rühren bis sich der Teig zu einer Kugel formt und vom Topf löst. Topf vom Herd nehmen und den Teigkloß in eine Schüssel geben. Jetzt nach und nach die Eier hinzugeben und mit dem Handmixer zu einem glänzenden Teig verrühren.

  3. Mit 2 Teelöffeln kleine Teighäufchen aufs Backblech setzen (auf genügend Abstand achten!), diese mit Käse bestreuen und dann für 20 Minuten backen. Am besten direkt frisch aus dem Ofen vorsichtig mit einer sauberen Schere aufschneiden und dann auskühlen lassen.

  4. Für die Füllung Camembert und Butter in Stücke schneiden und zusammen mit der Sahne in eine Schüssel geben. Pürieren bis eine Creme entsteht, dabei je nach gewünschter Konsistenz etwas mehr oder weniger Sahne hinein geben und schließlich nach Geschmack würzen. Nun die Windbeutel damit füllen und servieren!

Während ich so die Bilder bearbeitet habe kam mir noch die Idee, wie geil es bestimmt schmecken würde, wenn man zusätzlich zu der Camembert-Creme noch einen Klacks Johannisbeer-Marmelade in die Windbeutel geben würde ❤ Ich glaub, ich muss direkt noch mal in die Küche! 😍

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Käse-Kräuter-Brötchen zum Teilen

Hallo meine Lieben,

Mr. Zebra ist kurzerhand vor der Hitzewelle in Deutschland geflohen, hat seine Sachen gepackt und ist zu seiner Familie nach Schottland geflogen. Die Temperaturen dort? Aufgerundet so um die 15° C und – oh, mein Gott – ich bin so neidisch! Glücklicherweise wird es ja langsam auch bei uns etwas kühler und während ich das hier tippe, beobachte ich die dunklen Wolken draußen am Himmel und hoffe auf etwas Regen.

Sinkende Temperaturen bedeuten auch, dass man ohne schlechtes Gewissen (bzw. ohne dabei zu schmelzen) den Ofen einheizen kann. Wenn das kein Grund ist, gleich mal diese leckeren Kräuter-Brötchen mit Extra-Käse zu backen! Egal ob als leckere Grundlage für’s Abendbrot, als Beilage zum Grillen oder einfach so. Die fluffigen Teilchen sind prima zum Teilen – also worauf wartet ihr noch?

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Käse-Kräuter-Brötchen zum Teilen

  • 50 g Butter
  • 450 g Mehl (Type 550)
  • 10 g Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl
  • 2 EL Polenta
  • 50 g Kräuterbutter
  • 150 g geriebener Käse

Die Butter schmelzen und zusammen mit 280 ml lauwarmen Wasser verrühren. In einer Schüssel Mehl, Hefe,Zucker und Salz vermischen, dann das Wasser hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten. Für ca. 10 Minuten durchkneten und dann in einer sauberen Schüssel abgedeckt für 1,5 – 2 Stunden gehen lassen.

Eine große Auflaufform ölen und mit Polenta ausstreuen. Den Teig zu walnussgroßen Bällchen verarbeiten und diese, mit etwas zueinander, in die Form setzen. Mit Folie abdecken und erneut für 30 – 60 Minuten gehen lassen bis sich die Teigbällchen berühren. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Jetzt die Kräuterbutter schmelzen und die Brötchen damit einpinseln. Mit Käse bestreuen und für 25 – 30 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen und lauwarm servieren.

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Wozu würdet ihr die Brötchen servieren? Alleine oder als Beilage?

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Kühlschrank-Brötchen

Huhu ihr Süßen!

Die letzten paar Tage hatte ich Besuch von meinem liebsten Mini-Menschlein: Meine kleine Nichte durfte hier übernachten und hat natürlich von früh bis spät alles auf den Kopf gestellt – ein fester Tagesablauf, wie sonst auch, ist da einfach nicht drin. Statt Wäsche zu waschen spielt man auf einmal mit Barbies und an Stelle von Gemüse werden Gummibärchen serviert. Oder so ähnlich 😛

Aber das heutige Rezept würde sich sogar in diesen stressigen Zeitplan perfekt einfügen, denn in nur ein paar Minuten könnt ihr den Teig anrühren, den Rest erledigt dann der Kühlschrank über Nacht für euch. Ein bisschen Geduld braucht ihr also schon, aber dafür werdet ihr am nächsten Morgen mit frischen, selbstgebackenen Brötchen belohnt <3

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Kühlschrankbrötchen
  • 500 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 600 g Mehl
  • 100 g Weizenkleie
  • 1 EL Salz

In einer großen Schüssel mit Deckel das Wasser zusammen mit der Hefe und dem Zucker verrühren und für 10 Minuten stehen lassen. Nun Mehl, Weizenkleie und Salz hinzfügen und zu einem glatten, klebrigen Teig verkneten. Den Deckel auf die Schüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank holen und den Teig auf eine stark bemehlte Arbeitsfläche geben. Dick mit Mehl bestäuben und mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Teiglinge teilen. Ohne sie zu verkneten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und für 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 220° C vorheizen. Eine Auflaufform mit heißem Wasser füllen und auf den Boden (oder auf die unterste Schiene) des Backofens stellen – dadurch werden die Brötchen beim Backen schön knusprig.

Die Brötchen nun für 25 – 35 Minuten backen – sie sollten hohl klingen, wenn man von unten dagegen klopft. Gut auskühlen lassen und frisch servieren.

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Super easy und es geht doch nichts über den Duft frischer Brötchen am Morgen… <3

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 


 

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