Flammkuchen mit Feigen und Ziegenkäse

Huhu meine Lieben!

 

Im Moment ist hier alles wirklich busy, busy, busy – da bleibt oft nicht viel Zeit um was Tolles zu Kochen. Dabei kann es so einfach sein, vorallem mit den richtigen Rezepten. Und wenn ihr es ganz clever anstellt, steht so ein selbstgezaubertes Essen schneller auf dem Tisch als so manches Fertigprodukt.

Diesen Flammkuchen gibt es in 3 Dringlichkeits-Stufen:

1 – Oh, lecker! Das sollte ich bald mal machen..

2 – Mega lecker! Das gibt’s heute Abend!

3 – Huuuuuuuuunger! JETZT!

Dementsprechend könnt ihr entscheiden, ob ihr den Teig am Vortag zubereitet und im Kühlschrank gehen lasst ODER am selben Tag an einem warmen Ort ruhen lasst ODER einen Fertigteig kauft 😀 Ihr seid der Boss! Der Belag ist in jedem Fall unfassbar lecker ❤

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Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen

für 4 Portionen

 

  • 15 g frische Hefe
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 375 g Mehl
  • 150 ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

 

Die Hefe ins lauwarme Wasser bröseln und gut auflösen lassen. Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen und eine Mulde formen. In die Mulde die Hefemischung, die Buttermilch und das Olivenöl gießen und alles mit den Knethaken des Handmixers verrühren bis ein glatter Teig entsteht. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Wer nicht so lange warten will kann den Teig auch für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 4 Portionen teilen und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Auf Backpapier legen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Danach noch einmal ausrollen bis der Teig etwa 2mm dünn ist.

Den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Inzwischen den Belag vorbereiten.

 

  • 300 g Ziegenfrischkäse
  • 2 rote Zwiebeln
  • 100 g Serranoschinken
  • 4 Feigen

 

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Feigen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Nun den Ziegenfrischkäse auf dem Teig verstreichen. Den Schinken in Stücke zupfen und darauf verteilen. Zum Schluss die Feigen und Zwiebeln darauf geben und alles im heißen Ofen für 10 Minuten knusprig backen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und servieren!

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Dieser Duft! Und die Farben! Und der Geschmack erst ❤ Manchmal ergibt die Kombination von ein paar wenigen, aber richtig tollen Zutaten ein fantastisches Gericht und genau so ist es hier: Salzig und ein bisschen süß und sooo knusprig!

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

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Italienischer Apfelkuchen

Huhu ihr Süßen!

 

Gerade jetzt im Herbst denke ich sehnsüchtig an die schönen Tage in Italien, wo ich in diesem Jahr gleich zweimal Urlaub gemacht habe. Im Januar ging es für mich mit Mr. Zebra nach Rom und im Mai habe ich dann noch ein paar wundervolle Tage mit einer Freundin in Palermo verbracht. Beide Male war es eine zauberhafte Zeit und an die Gastfreundlichkeit, Lebensfreude und natürlich das gute Essen werde ich mich wahrscheinlich noch lange zurück erinnern.

Passend dazu habe ich heute ein Rezept für euch, dass auch von einer italienischen Nonna kommen könnte. Ein rustikaler Apfelkuchen, der eigentlich mehr ein Dessert ist – am Besten frisch aus dem Ofen mit einer Kugel Vanilleeis…. ❤

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Italienischer Apfelkuchen

für eine kleine Springform (20cm)

  • 3 kleine säuerliche Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanilleextrakt
  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch

 

Die Form fetten und mit Mehl ausstäuben sowie den Ofen auf 180° C vorheizen.

Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Dann in ganz feine Scheiben schneiden (oder hobeln) und mit etwas Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Die übrigen Zutaten in der Schüssel zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Die Apfelscheiben unterheben und den Teig in die vorbereitete Form geben.
Bei 180° C für ca. 45 Minuten backen. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird am besten nach etwa der Hälfte der Zeit mit etwas Alufolie abdecken.

Den Kuchen aus der Form lösen, mit etwas Puderzucker bestäuben und am Besten noch lauwarm servieren. Dazu passt prima geschlagene Sahne oder eine Kugel Eis.

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Der Kuchen ist innen drin noch herrlich weich und süß, die Äpfel sorgen für eine leichte Säure – den müsst ihr wirklich probieren! Vielleicht ist das ja das perfekte Dessert für eure nächste Dinner-Party?

 

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

Pilzrisotto

Meine Lieben!

 

Der Herbst ist da! Die Erkenntnis kam für mich in diesem Jahr irgendwie ziemlich überraschend. Obwohl ich eigentlich wirklich voll das Herbst-Kind bin, kam der ‚Okay, ab jetzt dann wohl nur noch dicke Pullis‘-Moment erschreckend früh in diesem Jahr 😀 Ging es da nur mir so? Wo sind dazu bitte die offiziellen Statistiken des deutschen Wetterdienstes? Ich möchte Fakten sehen 😛

Aber der Temperatursturz hat ja auch gute Seiten: Endlich kann man sich wieder gemütlich, in eine Decke gehüllt auf die Couch verziehen und dem Herbstwetter draußen beim toben zusehen. Und ich hoffe ja auch noch auf einen schönen Altweiber-Sommer – also lass‘ mich da nicht hängen, lieber Wettergott!

Passend zur Saison habe ich euch heute jedenfalls ein super schnell gemachtes und richtig leckeres Pilzrisotto mitgebracht. Welche Pilze ihr verwendet liegt ganz bei euch – nur essbar sollten sie sein, also Vorsicht und Augen auf beim Pilzesammeln!

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Pilzrisotto

für 2 Portionen

  • 300 g gemischte Pilze (Champignons, Pfifferlinge, …)
  • 200 g Risottoreis
  • 2  Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 40 g Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 400 ml Brühe
  • 50 g geriebener Parmesan
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat

 

Die Pilze gut putzen und die größeren davon halbieren oder klein schneiden. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Die Hälfte der Schalotten und den Knoblauch mit 1 EL Butter in einem Topf andünsten, dann den Reis hinzugeben und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und mit Brühe aufgießen. Den Reis unter ständigem Rühren für ca. 15-20 Minuten schwach kochen lassen (bis die Flüssigkeit ganz aufgesaugt ist), danach den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter und den Parmesan darunter rühren.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die restlichen Schalottenwürfel dazugeben und die Pilze darin für ca. 3 Min. andünsten. Nun die Pilze unter das Risotto heben, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und servieren!

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Und jetzt stellt euch doch mal vor wie gut die Küche duftet während dem Kochen ❤ Mit welchen Pilzen würdet ihr das Risotto gerne probieren? Die Klassiker wie Champignons und Pifferlinge oder etwas Ausgefalleneres? Ich bin schon gespannt zu hören, was so eure Lieblingspilze sind!

 

Macht’s gut & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Kühlschrank-Brötchen

Huhu ihr Süßen!

Die letzten paar Tage hatte ich Besuch von meinem liebsten Mini-Menschlein: Meine kleine Nichte durfte hier übernachten und hat natürlich von früh bis spät alles auf den Kopf gestellt – ein fester Tagesablauf, wie sonst auch, ist da einfach nicht drin. Statt Wäsche zu waschen spielt man auf einmal mit Barbies und an Stelle von Gemüse werden Gummibärchen serviert. Oder so ähnlich 😛

Aber das heutige Rezept würde sich sogar in diesen stressigen Zeitplan perfekt einfügen, denn in nur ein paar Minuten könnt ihr den Teig anrühren, den Rest erledigt dann der Kühlschrank über Nacht für euch. Ein bisschen Geduld braucht ihr also schon, aber dafür werdet ihr am nächsten Morgen mit frischen, selbstgebackenen Brötchen belohnt ❤

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Kühlschrankbrötchen
  • 500 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 600 g Mehl
  • 100 g Weizenkleie
  • 1 EL Salz

In einer großen Schüssel mit Deckel das Wasser zusammen mit der Hefe und dem Zucker verrühren und für 10 Minuten stehen lassen. Nun Mehl, Weizenkleie und Salz hinzfügen und zu einem glatten, klebrigen Teig verkneten. Den Deckel auf die Schüssel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank holen und den Teig auf eine stark bemehlte Arbeitsfläche geben. Dick mit Mehl bestäuben und mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Teiglinge teilen. Ohne sie zu verkneten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und für 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 220° C vorheizen. Eine Auflaufform mit heißem Wasser füllen und auf den Boden (oder auf die unterste Schiene) des Backofens stellen – dadurch werden die Brötchen beim Backen schön knusprig.

Die Brötchen nun für 25 – 35 Minuten backen – sie sollten hohl klingen, wenn man von unten dagegen klopft. Gut auskühlen lassen und frisch servieren.

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Super easy und es geht doch nichts über den Duft frischer Brötchen am Morgen… ❤

Bleibt süß & HAPPY BAKING!

xx Kristin

 


 

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Zucchini Galette

Hallo meine Zebras!

Während es sich Mr. Zebra gerade in Amerika gut gehen lässt halte ich hier brav die Stellung, versorge die Katze und bin fleißig am Arbeiten. Irgendwie ganz schön unfair. Aber Anfang Oktober geht es für uns dann noch mal – GEMEINSAM 😀 – für ein paar Tage nach London und darauf kann ich mich ja schon mal freuen.

Da der Herr des Hauses (das glaubt er zumindest!) ja im Land der XXL Burger verweilt, verpasst er auch diese leckere, spätsommerliche Galette mit Frischkäse und ganz viel Zucchini ❤ Diese kleine Cousine der Pizza ist herrlich rustikal und auch ziemlich schnell gemacht, also probiert es aus!

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Zucchini Galette

für 2-3 Portionen

  • 175 g Mehl
  • 125 g Roggenmehl
  • 125 g Schmand
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Kräuterfrischkäse
  • 50 g (+ etwas) geriebenen Emmentaler
  • 250 – 300 g Zucchini
  • Salz, Pfeffer

 

Die Mehlsorten, Schmand, Öl, Ei, Salz und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten. Für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 200 ° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Kreis ausrollen (Durchmesser etwa 30-35cm). Mit dem Frischkäse bestreichen, dabei einen Rand von etwa 5 cm frei lassen. Den Reibekäse darauf verteilen, dann mit den Zucchinischeiben belegen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann die freien Teigränder umschlagen. Mit etwas Käse bestreuen und für 35-45 Minuten backen.

 

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So knusprig, würzig und eine super Möglichkeit, all die Zucchinis zu verarbeiten, die der Garten gerade hergibt. Habt ihr vielleicht auch ein Lieblingsrezept mit Zucchini? Ihr wisst ja, da kann man nie genug haben 🙂

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Gurken-Limo

Huhu ihr Süßen!

When life gives you lemons – make lemonade

… und was macht man, wenn das Leben einem Gurken gibt? Richtig! Auch Limonade!! 😀

Passend zum sonnigen Wetter habe ich für euch eine große Portion Erfrischung dabei… Gurke, Zitrone und viel Eis – daraus könnt ihr euch super einfach eine richtig leckere Gurken-Limonade zubereiten! Die ist definitiv mal was anderes, aber verdient unbedingt mehr Aufmerksamkeit – also probiert es aus…

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Gurken-Limo

  • 250 ml Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 1 Salatgurke
  • 1 Handvoll Minze
  • 1,5 l Mineralwasser
  • 1 Bio-Zitrone

 

Den Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf geben. Die Hälfte der Gurke in grobe Stücke schneiden und zusammen mit der Hälfte der Minze in den Topf geben. Zum Kochen bringen und für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Von der Hitze nehmen und abkühlen lassen.

Durch ein Sieb gießen und in eine große Karaffe füllen. Die restliche Gurke und die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit der Minze ebenfalls in die Karaffe geben. Mit kaltem Mineralwasser aufgießen und servieren.

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Habt ihr schon mal Limo zuhause selbstgemacht? Und was ist eure liebste Geschmacksrichtung?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Gefüllte Paprika

Hallo meine Lieben!

Mein Motto für heute lautet: EIN HERZ FÜR KLASSIKER – denn heute geht es hier richtig klassisch zu und wir kochen zusammen leckere gefüllte Paprika ❤

Ich erinnere mich noch, dass mich dieses Rezept als Kind irgendwie total fasziniert hat, weil ich nicht ganz verstanden habe, wie die Füllung in die Paprika kommt 😀 Inzwischen habe ich das Geheimnis gelüftet – und möchte mein liebstes Rezept dafür mit euch teilen…

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Gefüllte Paprika

für 2 Portionen

  • 2 rote Paprika
  • 75 g Reis
  • 1 Zwiebel
  • 3 El Olivenöl
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 Kugel Mozzarella

 

Die Paprika waschen und inklusive Stielansätzen längs halbieren, dann vorsichtig das Gehäuse herausschneiden und kurz ausspülen um die Samen zu entfernen.

Den Ofen auf 200° C vorheizen und eine Auflaufform mit 2 EL Olivenöl einfetten und die Reismischung in Salzwasser nach Packungsanweisung kochen.

Zwiebel schälen fein würfeln und in 1 EL Öl glasig dünsten. Reis in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. In einer Schüssel gleichmäßig mit dem Hackfleisch, angebratenen Zwiebeln unf dem Ei vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Die Paprikahälften mit der Hackmasse befüllen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Häften verteilen. In die Auflaufform geben und ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene garen.

Dazu passt auch gut eine einfache Tomatensauce.

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Herrlich sommerlich und für mich ein perfektes Gericht, auch wenn es mal ein bisschen wärmer draußen ist.

Genießt die Paprikasaison & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Himbeer-Rosé-Sorbet | ohne Eismaschine!

Huhu ihr Süßen!

Während die Hitze da draußen sich im Moment stetig und unaufhaltsam dem Superlativ nähert, verkrieche ich mich so gut es geht in meiner halbwegs kühlen Wohnung. Ich glaube, für so unfassbar warmes Wetter bin ich einfach nicht gemacht. Darum muss ich mich auch von innen abkühlen – mit einem leckeren kalten Getränk oder mit einer großen Portion Eis.

Das Eis schmeckt natürlich noch besser, wenn es selbstgemacht ist und man ganz genau weiß, was da für leckere Sachen drin sind. Was haltet ihr von dieser Kombination: Himbeeren treffen auf … Roséwein! Ja, richtig gelesen! Zusammen wird daraus und mega leckeres Sorbet, das auch ohne Eismaschine fantastisch wird.

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Himbeer-Rosé-Sorbet

  • 500 ml Roséwein
  • 130 g Zucker
  • 340 g Himbeeren

 

Die Himbeeren waschen und leicht abtrocknen.

In einem mittelgroßen Topf Rosé und Zucker zusammen aufkochen. Von der Hitze nehmen, die Himbeeren hinzufügen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Masse nun pürieren und durch ein Sieb streichen.

Nun könnt ihr entweder – wenn es schnell gehen soll – eine Eismaschine benutzen oder ihr füllt die Masse einfach in eine fest verschließbare Plastikschüssel und gebt das ganze für mehrere Stunden oder über Nacht in den Gefrierschrank. Und ich verspreche euch, auch ohne ständiges Rühren bleibt das Sorbet cremig!

Eiskalt servieren und genießen!

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Der Trick hinter der ‚Streichfähigkeit‘ ist übrigens der Alkohol im Rezept. Dadurch kann die Masse nicht komplett durchfrieren und bleibt auch nach einer Nacht im Froster noch schön samtig!

 

Wie kühlt ihr euch am liebsten ab bei diesen Temperaturen?

 

Bleibt süß & HAPPY ICECREAM MAKING!

xx Kristin

Knoblauchbutter mit rosa Pfeffer und Limette

Hi meine Lieben!

 

Auch wenn der Sommer gerade etwas schlapp macht, gilt immer noch die Regel: Sommerzeit = Grillzeit

Und damit ihr beim nächsten Grillabend alle beeindrucken könnt, habe ich heute ein super schnell gemachtes Angeber-Rezept für euch! Diese leckere Knoblauchbutter sieht nicht nur toll aus sondern schmeckt auch so – leicht scharf und ein bisschen säuerlich… perfekt für Steaks und Grillgemüse!

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Knoblauch-Butter mit rosa Pfeffer und Limette

für 1 Rolle Butter

  • 250 g Butter
  • 6 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 2 TL rosa Pfeffer / rosa Beeren
  • 1 TL Salz
  • die Schale einer Limette

 

Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die Knoblauchzehen schälen und ganz in einer kleinen Pfanne mit etwas Olivenöl für ca. 5 Minuten anbraten. Dabei dürfen sie außen ruhig dunkel werden. Dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Währenddessen die Butter in eine kleine Schüssel geben. Den rosa Pfeffer frisch mahlen oder mörsern (alternativ schon gemahlen kaufen) und mit dem Salz und dem Limettenabrieb zur Butter geben. Die Knoblauchzehen einzeln durch eine Knoblauchpresse drücken – dabei die dunkle Schale zwischendurch immer wieder aus der Presse nehmen – und zusammen mit 1 TL vom Olivenöl zur Butter geben. Nun alles mit einer Gabel gut vermengen.

In Butterbrotpapier oder Folie zu einer Rolle formen und im Kühlschrank fest werden lassen.

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Habt ihr schon mal Würzbutter gemacht? Und wenn ja, verratet ihr mir, was bei euch hinein darf?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin

Johannisbeer-Chutney

Huhu meine Lieben!

 

Den Sommer in Gläser abfüllen und diese im Winter öffnen – das wär’s, oder? Gerade wenn es mal wieder ein paar Grad zu heiß ist, wäre das doch echt eine prima Sache, die überschüssige Wärme sozusagen zu ‚recyclen‘. Aber so schade es ist: Leider geht das nicht.

Zumindest nicht beim Wetter. Aber in Form von Eingemachtem lässt sich der Sommer schon in Schraubgläser packen. Wie zum Beispiel mit diesem tollen Chutney: Fix eingekocht und schon könnt ihr die leckeren Johannisbeeren noch viiiiiel länger genießen! Auch wenn die Saison schon lange vorbei ist und es draußen wieder kälter wird. Ich zeig euch wie’s gemacht wird!

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Johannisbeer-Chutney

für 2-3 Gläser

  • 500 g Johannisbeeren
  • 2  rote Zwiebeln
  • 1  Apfel
  • 1  Chilischote
  • 100 ml Balsamico-Essig
  • 100 ml Orangensaft
  • 175 g brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Senfkörner

 

Die Johannisbeeren waschen und mithilfe einer Gabel von den Stielen befreien. Apfel und Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Chilischote ebenfalls kleinschneiden.

Zwiebeln und Chili zusammen mit etwas Öl in einem Topf anschwitzen und anschließend mit Orangensaft und Essig aufgießen. Johannisbeeren, Apfel, braunen Zucker, Salz und Senfkörner hinzugeben und alles für etwa 1 – 1,5 Stunden auf mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Dabei immer mal wieder umrühren.

Nun in saubere Gläser füllen, fest verschließen und die Gläser für 5 Minuten auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. So hält das fertige Chutney mehrere Monate.

 

Ach und übrigens: Die Kombi auf den Bildern aus leckeren Broten mit im Ofen überbackenem Camembert und etwas Johannisbeer-Chutney ist uuuuunfassbar lecker und eine tolle Idee für’s Abendessen!

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Total easy peasy also – die wohl schwierigste Aufgabe daran ist nicht zu vergessen hin und wieder mal umzurühren 😀

 

Kocht ihr auch so gerne Chutney? Oder verarbeitet ihr Sommerobst lieber zu Marmelade?

 

Bleibt süß & HAPPY COOKING!

xx Kristin